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Friedlich gegen Burschen

Demonstration: Übergriffe „äußerst wahrscheinlich“

Von Jürgen Gückel

Friedlich und laut haben am Freitagnachmittag, 6. August, gut 180 vorwiegend jugendliche Anhänger der linken Szene gegen die in Göttingen vertretenen Burschenschaften demonstriert.

Demo gegen Burschenschaften: 180 linke Jugendliche machten mit.

© Theodoro da Silva

Für Verärgerung sorgte, dass das Ordnungsamt der Stadt die Marschroute kurzfristig verlegt hatte, weil es Übergriffe aus dem Demozug heraus gegen Objekte der Burschenschaften Hannovera und Brunsviga fürchtete.

Es werde als „äußerst wahrscheinlich“ erachtet, dass Sachbeschädigungen durch Stein- und Farbbeutelwürfe versucht würden. Die Verfügung der Stadt listet seit März 2010 sechs Sachbeschädigungen von zerstörten Scheiben über Farbbeutelwürfe bis zum Anzünden von Mülltonnen als bisher registrierte Delike auf.

Anders herum beklagten die Demonstranten, dass bei dem Vorfall am 21. Juli eine Gruppe von Antifaschisten von Burschenschaftlern angegriffen worden sei. Statt die Angreifer zu verfolgen, habe ein Zivilpolizist einen 16-Jährigen überwältigt, 30 Minuten festgehalten und ihn erkennungsdienstlich behandeln lassen, ohne ihm zu sagen, was ihm vorgeworfen werde. Das habe der Jugendliche erst aus dem Bericht des Tageblattes erfahren.

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  • Frage an das GT Werner Richter – 16.08.10
    Sehr geehrter Herr Gückel,

    stellen Sie sich bitte einmal die Fragen die ich mir bei diesem, ihrem Artikel stellen muss:

    "Friedlich gegen Burschen" -> Schreiben Sie auch "Friedlich gegen Ausländer" wenn 140 Menschen mit rechter Gesinnung durch Göttingen ziehen würden und nur dadurch von Gewalt abgehalten werden können, in dem sie von mehreren Hunderschaften der Polizei "geschützt" werden.

    Ich gehe davon aus dass Sie als Journalist entsprechende Hintergrundrecherche leisten:
    "Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Rainer Nolte, führt den absolut störungsfreien Verlauf insbesondere auch auf das offensive Kräftekonzept zurück."

    Meinen Sie PD Nolte meinte damit, dass eine Konfrontation der achso rechten Studenten mit den Demonstartionsteilnehmern meinte oder sich eher auf die grundsätzliche Gewaltbereitschaft der letzteren Bezog?

    Des weitern: 180 Teilnehmer? Wo waren Sie bei diesem Umzug? Die Polizei spricht von 140 Teilnehmern und dies sicherlich aus dem Grund, dass die mehreren Hunderschaften neben den 30 Jugendlichen schon ein wenig überdemensioniert wirkten. Ich bitte jeden Leser dieses Artikels sich das dazugehörige Video anzugucken- wo sind dort 180 Teilnehmer?

    Und zu Schluss, erfragen Sie bei der Polizeiderektion in Göttingen dochmal die Anzahl der Übergriffe mit linkspolitischem Hintergrund auf die Verbindungszene in Göttingen. Nicht nur die Quantität wird Sie beeindrucken, auch die Qualität. Die da nämlich reicht von Diebstahl über Sachbeschädigung bis hin zu gefährlicher Körperverletzung.

    Einer Minderheit erlauben eine andere Minderheit mit Gewalt zu "vernichten"- diese Ziele und dieses Gedankengut, warum wird dies nicht einmal Hinterfragt.

    In der Hoffnung einen kleinen Anstoß zur Diskussion gegeben zu haben.

    Werner Richter
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  • Kommentare Anti-Bürger – 12.08.10
    Mal eine ganz provokante Bemerkung:
    ca 80% der Menschen die hier ihren unreflektierten Senf dazugeben wollen hätten bei Hitler geschwiegen.
    Weiterhin viel Spaß beim RTL II schauen und BILD lesen....ihr habt es euch verdient über nichts nachdenken zu müssen
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  • Lachhaft Antikrimineller – 10.08.10
    Da hatten irgendwelche Burschis mal die Faxen dicke, von den ewig-nörgelnden Babyzeckchen und tun genau das, was deren Eltern versäumt haben, nämlich den Möchtegernches mal den Hintern zu versohlen, da jammern die Kiddies gleich rum. Unsere knallharten Straßenkämpfer. Wie peinlich für Revoluzzer. Ich meine: Schade um jeden Schlag der daneben ging!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Demo achzumteufel – 10.08.10
    Das eine Gruppe wie die Antifa, die für Gewaltakte gegen Andersdenkende bekannt ist und die geradezu vor Intoleranz und Vorurteilen trieft, gegen Gewalt demonstriert, ist nur noch lächerlich!
    Aber hauptsache die Kiddies hatten ihren Spaß und konnten ein wenig von der großen Revolution träumen...
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  • Bullenstaat tut nichts zur sache – 08.08.10
    Es ist immer die richtige Lösung vor einem Problem das man sieht davon zu laufen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ Kinderzug Bürgerin – 08.08.10
    Es war wohl kaum die Angst vor Mami und Papi, weshalb man sich hinter Transparenten versteckte. Das gehört doch zum Ritual eines Trachtenumzugs der linken Folklore. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Demonstration Vera – 08.08.10
    Ich schlage vor, dass Kulturamt der Stadt und Veranstalter bei solchen Umzügen noch wesentlich stärker zusamnmenarbeiten: Wenn es gelingt, dieses linke Brauchtum in das Veranstaltungsprogramm der Stadt aufzunehmen, wäre das doch ein schönes „Alleinstellungsmerkmal“ des Göttingen-Tourismus. Gänseliesel und Antifa – wer hat das schon! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ pepeshrek watzlaff – 08.08.10
    Und was wäre gewesen wenn auf einmal 5000 Demonstranten aufgetaucht wären und 1/10 von denen die Innenstadt auseinander genommen hätten?
    Dann hätte es wieder gehiessen die Polizei war nicht ausreichend vorbereitet gewesen.

    Wie soll man es jedem Recht machen, speziell wenn man es mit dieser Klientel zu tun hat die ja gegen Gewalt (lol) demonstriert.
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  • Demonstrationsrecht pepeshrek – 07.08.10
    Jeder hat das Recht friedlich und ohne Waffen seine Meinung auch durch Demonstrationen kund zu tun.

    Und genau das fand hier statt.

    Wofür man ist oder wogegen...wer will sich da schon drüber erheben ?

    Nur das auf jeden Demonstranten 2 1/2 Polizisten kamen, die von ihren Dienststellen abgezogen werden mussten und so andere wichtigere Arbeit nicht tun konnten, die versorgt werden mussten, überflüssige Überstunden ableisten mussten die wir alle als Steuerzahler bezahlen müssen...das sollte zu denken geben.

    Denn hier passte Anlaß und staatliche Reaktion nicht zueinander.
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  • NoGo Jungledrum – 07.08.10
    Ihr Antifas seid die Nazis von Morgen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Dumme Bürger qqq – 07.08.10
    "Der Feind steht im eigenen Land." Das hätten so reaktionäre Menschen wie Du sicher gerne, dass wir gehen. Never! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kinderzug Bürger – 07.08.10
    Das war ein Zug mit lauter Kindern und Jugendlichen. Die haben sich ja die ganze Zeit hinter ihren Transparenten versteckt.

    Wenn ich für etwas eintrete, dann stehe ich doch dahinter. Aber wahrscheinlich hatten die alle Angst, dass es Ärger von Mama und Papa gibt....Kindergartentheater. Und sowas ist unsere Zukunft.

    Achja. Was war das? "BRD Bullenstaat Wir haben dich zum Kotzen satt" oder so. Kein Problem. Es steht jedem frei das Land zu verlassen. Und Tschüss!
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  • links und rechts cn – 07.08.10
    ob links, ob rechts...man sollte sie zusammen auf eine grüne Wiese schicken und sich selbst überlassen, dann hätten wir gleich 2 Probleme weniger :) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Demo Ursula Meier – 06.08.10
    Wow, gleich 180 Leute auf der Demo gegen Gewalt und Repressionen.

    Der Zug musste natürlich umgeleitet werden da Übergriffe befürchtet wurden. Übergriffe von Links sind selbstverständlich keine Gewalt, muss doch nun langsam jeder wissen.

    Ausserden war das sicher auch nur eine vom Ordnungsamt an den haaren herbeigezogenen unterstellung, Islam heisst schliesslich auch Frieden.
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  • "Den Burschis die Räume nehmen" Andy Laterne mit Antifa – 06.08.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen, bd. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Beschäftigungsmaßnahme Antifa Mario – 06.08.10
    Gestern? Heute ist der schwarze Mob erneut durch die Innenstadt marschiert. Friedlich wie die Linke Szene ist musste sie mit hunderten Polizisten beschützt werden.. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • burschenschaften anke – 06.08.10
    Darf man über diesen Artikel lächeln?
    Irgendwie erscheint mir das im gesetzten Alter nicht mehr als " lebenswichtig" wichtig ;)

    Leben und Leben lassen ist das Motto der Bürger...oder???

    ;)
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