Auf dem Campus der Universität: Nobelpreisträger Günter Grass enthüllt das Denkmal für die Göttinger Sieben.
Die rund drei Meter hohe Skulptur zeigt den Buchstaben „G“ und die Ziffer „7“. Die aus stabilem und beständigem Corten-Stahl gefertigten Zeichen stehen auf einem Sandsteinsockel, an dem auf einer Bronzeplatte der Wortlaut der Protestschrift der Göttinger Sieben vom 18. November 1837 zu lesen ist. Die Professoren, darunter Wilhelm und Jacob Grimm, protestierten damals gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover.
„Ein Denkmal mehr. Was soll das?“, fragte Grass bei der Enthüllung. Er betonte, dass sein Denkmal nicht nur an die Vergangenheit erinnern, sondern auch „in die Gegenwart wirken“ soll. Sein Denkmal, das an die Taten der Göttinger Sieben erinnern soll, will Grass auch als Hinweis „auf unsere demokratischen Zustände“ verstanden wissen. Heute etwa würden Lobbyisten Regierungen beeinflussen. „Diese Folgen haben wir alle zu tragen“, sagte Grass. Demokratie sei kein fester Besitz, sie müsse täglich neu erkämpft werden.
Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) bezeichnete die Würdigung der Wissenschaftler an deren Wirkungsstätte als „lange überfällig“. Einzig ein Denkmal vor dem niedersächsischen Landtag erinnerte bis gestern an die Göttinger Sieben. Meyer hofft, dass das Göttinger Denkmal nun ein „Anziehungspunkt“ und „Identität stiftendes Objekt“ werde. Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel betonte, dass es die Aufgabe der Uni sei, den heutigen Studenten ein „kritisches und unabhängiges Denken“ mitzugeben.
Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Weender Metallbaufirma von Roderich Senge mit dem Bau des Denkmals begonnen. Als Vorlage diente ein Entwurf von Bildhauer und Grafiker Grass, den er auf einem Blatt Papier grob mit dünnem Filzstift skizziert hatte. „In fünf Minuten ist der Entwurf entstanden“, erklärte Steidl damals.
Kommentare
V. d. Eule Eulenspiegel – 02.05.11
Hui, lieber Erich Kästner, leicht bissig? Dabei bist Du doch nicht nur für humorvolle scharfsinnige Kinderbücher, sondern auch für zeitkritische Gedichte bekannt. Na, das hätte ich ja nicht erwartet. Aber einmal ganz nüchtern betrachtet, da stellt sich ein ehrwürdiger Nobelpreisträger der Literatur hin und entwirft mal eben in fünf Minuten ein Objekt, dem im Rahmen der Erinnerungskultur ein besonderer Wert zugemessen werden soll. Und wie sieht dieses mit Erfurcht begegnetem, den Göttinger Sieben gewidmete Denkmal aus? Die Zusammenstellung eines Buchstaben und einer Zahl, die beide vor langer Zeit kreiert wurden. (Da ohne Fußnote, eigentlich ein Plagiat).Stellt das wirklich die Kreativität des Herr Grass dar? Ich würde sagen, es handelt sich um Denkmal für Rechtschreibung (G)und Mathematik (7). Finden Sie das angemessen? Gleichwohl, ein "flacher" ironisch gemeinter Beitrag entlastet auch mal die Seele, zumindest die Meinige. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenG7 Hier meldet sich WW zu Wort! – 02.05.11
Geh, Sieben!!! Weg mit dir, du Fünfminutenzettelprodukt.Wirklich volle fünf Minuten? Geht es noch schwerfälliger? In jeder dritten Klasse hätten unsere Kinderchen keine halbe Minute gebraucht...
Ach ja, das Alter! Und dann noch die Last der beschädigten Demokratie...
In Wahrheit ist die Hochschuldemokratie beschädigt, indem die Studenten das Mach- Werk vorgesetzt bekomen und jeden Tag paar Mal dran vorbei müssen.
Folterstrecke für jedes ästhetische Gemüt!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
A. d. Eule Erich Kästner – 02.05.11
Wenn das Objekt "flach" ist, müssen auch die Witze flacher werden. Deine Geschichten, Eul.spieg., sind doch auch nicht durchgehends gelungen! Oder?Doch zurück zur "Enthüllung". Dort auf dem Campus haben vier Leute die Strippen gezogen, die zusammen dreihundert Jahre alt sind. Wo blieben denn die anderthalb Generationen, die nachgewachsen sind? Was hatten die zu Rost und Schrott zu sagen? Und zu den Aus- Führungen des rostigen Schrottsammlers? Und der goldigen Elsbeerenpräsidentin? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Sichtweise Eulenspiegel – 02.05.11
Nicht nur von der Seite gesehen ziemlich flach. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenRuh. u. Ord. Achtung- Kontr. – 01.05.11
Hiermit gibt das Präs. d. Gg. August. kund u. zu wissen:wer ab 2. Mai auf dem Campus raucht
wer besoffen über den Platz d. G. Sieben radelt
wer dort ausspuckt
wer dort lateinisch redet (statt chinesisch)
wer in der UB einpennt
wer Grass für keinen großen Mann hält
wer Fr. Beis. nicht beißen läßt,
der wird an die stabile, wenn auch rostige Demokratie G7 gebunden und mit ihr ausgestellt. Zur Strafe!
Gez. Harry u. Toto Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Tabula rasa Schrotthändlerfreund – 01.05.11
Seit langem schon stehe ich in Verbindung mit ein paar holländischen Schrotthändlern, die allesamt das große Latinum haben. Damit sind sie würdig, auf meine Einladung nach Göttingen zu kommen und das schrottige Kunstwerk abzuholen. Für ihre "Meinung", Grass habe Schrott geschenkt, stehen sie jederzeit ein, dafür würden sie auch ihren "Job" riskieren!Bitte zur Kenntnis nehmen, werte Frau Beisiegel.
Die sie am Schweizer Wanderweg eine Elsbeere gesehen zu haben glauben.
Ein prima Ansatz für die Präsidentin einer bedeutenden Lehr- und Forschungseinrichtung: "glaube gesehen zu haben"!
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"Entlarvt, Narziß!" Vonwegen Grimm – 01.05.11
G7... Glaub ichs oder glaub ichs nicht, der siebte (!) Buchstabe im Alphabet ist G. G7 gleich GG. Ich komm dir auf die Schliche, du alter Heimlichtuer! Schon mit deinem Ein- Männlein- steht- im- Walde- Gepfeife hast du mich nicht in die Irre führen können. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden"Mit allen, aber nicht mit mir!" Heinz Erhardt – 01.05.11
Ihr alten Gauner!Jetzt habt ihr auch noch mein allerletztes Fahrrad vor dem Bahnhof weggeklaut und daraus eine Rostlaube des Rosttrommlers gemacht.
Das vergesse ich euch Banausen nie und nimmermehr!
So eine Frechheit!
Trost und Belustigung ist nur, daß ich eure pseudopfiffige Verschlüsselung sogleich durchschaut habe: "GS" gleich Grass und Steidl! Geht es dümmer?!
Nicht mit Heinz Erhardt Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
versiebte Göttinger Sieben Der jugendl. Künschtler v. einst – 01.05.11
Als ich elf oder zwölf war, verliebte ich mich in eine Mitschülerin. Sie hieß Gila Siebert. Auf einem Zettel, den ich noch besitze, entwarf ich ein geheimes Signet meiner Liebe: G7. Dafür bekommt man keinen Nobelpreis. Aber vielleit sollte man einen, so man ihn hat, aberkannt bekommen?! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenG7 O- Phase sagt: – 01.05.11
Die alte Beisiegel. Der alte Meyer. Der alte Steidl. Und der noch ältere Grass. Mehr war da nicht. Universität des zweiten und dritten Lebensalters?! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden"Geh sieben!" Grimm- ig – 01.05.11
Werte Frau Beisiegel,laut Extratip haben Sie auf dem Campus anläßlich der Enthüllung der Alterssünde von GG gesagt: "Wer setzt heute schon seinen Job für seine Einstellung aufs Spiel?"
Diesen Satz sollten Sie ganz schnell über den Eingang zur Aula setzen lassen!
Ein sprachliches Meisterwerk! "Job"! "... für seine Einstellung aufs Spiel".
Vieleicht erst mal Deutsch lernen, dann alle Welt beleeren!
Mit Ihrem Satz verweigern Sie allen Dissidenten im Dritten Reich, in der SU, der DDR und auch in unserer Republik die Referenz!
Haben Sie, möchte ich fragen, den Eindruck, mit Ihrem Kernsatz unserer Universität und ihren vielen Rektoren gerecht geworden zu sein? Letzteren das Wasser reichen zu können?
Grimm- ig Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Zivilcourage? G. Brüder-Grimm – 01.05.11
Darf die Antifa eigentlich dieses Denkmal abreissen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenschäm dich Günter A. Briss – 01.05.11
Wieso wurden wir - die Bevölkerung - eigentlich nicht vorher gefragt? Günter Grass ist nicht demokratisch. Drückt uns seinen Altmetall-Schrott einfach auf. Ich fordere eine Volksabstimmung in Göttingen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenG7 - acht Pille – 01.05.11
Wo ist der Bezug ?Mimikriegich dicken Hals:
Wer ist Ali Auweia ?
Und Rumbalotte aus Rio, nimm Heidi Kabel!
Mit Woodoo kennst Dich wohl aus ?
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G7-Grass- mimikri – 30.04.11
Nur zur Ergänzung betr. Demokratie-Elite-Universität. Als in Peking tausende Studierende miedergemetzelt wurden, wo waren da die Göttinger proteste? Ein einziger Prof. von den paar Hundert hat darauf reagiert und seine damaligigen Kontakte zu China abgebrochen - heute finanziert die kommunistisch - faschistische Diktatur die Göttinger Uni - Kollaboration noch mit - durch Professorenstelle und Forschugsgelder - es lebe die Tradition - wo bleiben die Proteste gegen die Inhaftierung von Al Weiwei? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldengelöscht gelöscht – 30.04.11
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. (pto) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEdelstahl ? Ave – 30.04.11
Liebe Leute,Wenn es doch Edelstahl (V2A) währe. Doch das war wahrscheinlich zu teuer.
Das was da zusammengeschustert worden ist, ist Cor-ten Stahl, eine billige Baustahllegierung, welche eine Rostänliche Patina bildet. Meistens verwendet im Brückenbau. Siehe Wikipedia !!!
@ 8ter Göttingen: nicht Sperrmüllkarte ausfüllen sondern Reesebeck anrufen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Sperrmüll 8ter Göttinger – 30.04.11
Es möge doch mal einer eine Sperrmüllkarte ausfüllen und an die Göttinger Entsorgungsbetriebe schicken, um dieses G-Rümpel abzuholen zu lassen. Rostender Edelstahl taugt eben nichts. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDenkmal für Göttinger Sieben Uwe Reinecke – 30.04.11
G sieben war gestern - heute ist G null !Das neue Denkmal für die später "Göttinger Sieben" Genannten aus dem Jahre 1837 solle nicht nur die Vergangenheit zeigen, sondern in die Zukunft weisen, so wurde gestern einhellig verkündet. Die Uni-Präsidentin Beisiegel erkannte in ihrer Rede zwar die NS-Zeit als "das dunkelste Kapitel der Geschichte unserer Universität“ und als "Problem", dem man sich noch heute stellen müsse, stellte gleichzeitig aber die kühne und unbelegbare Behauptung auf, dass sich die Uni stets dem Vermächtnis der mutigen sieben Professoren verbunden gefühlt habe. Das was Frau Beisiegel zurückhaltend als „Problem“ bezeichnete, war die rechtswidrige und nahezu vollkommen unwidersprochene Entlassung jüdischer Professoren aus der Uni.
Auch wurden die "Göttinger 18" gestern wieder als Kronzeugen für eine Reinwaschung der Göttinger Uni genutzt. Dass diese 18 Physikprofessoren die "zivile" Nutzung der Atomkraft kritiklos hochleben ließen und sogar die Wasserstoffbombe toll fanden, wird dann gerne übersehen.
Oberbürgermeister Meyer berief sich sogar auf die Protestfreude der Göttinger Studierenden. „Wenn nicht in Göttingen, wo denn sonst“ fragte er und erntete ein Schmunzeln von all den Leuten, die wohl fast noch nie oder aber vor sehr langer Zeit einmal selber in Göttingen demonstriert haben.
Und heute? Frau Beisiegel und Herr Grass wünschten sich „kritisch fragende Studenten“. Sollte man aber mal in der Uni Flugblätter verteilen oder dort Plakate aufhängen wollen hat man untertänigst zu fragen und sich das genehmigen zu lassen. Studentenvertreter durften gestern erwartungsgemäß auch gar nicht erst reden. Das macht die Göttinger Uni dann zur Exzellenz- Uni?
Heute erscheint die Uni politisch tot. Und das obwohl heute niemand der Lehrenden eine Ausweisung aus Niedersachsen zu befürchten hat.
Heute werden durch Regierungsverfügung nämlich keine gut ausgebildeten Professoren ausgewiesen, sondern jetzt werden Kinder in Kriegs- und Krisengebiete aus unserer Mitte abgeschoben. Proteste aus der juristischen Fakultät oder wenigstens von den Theologen? Totale Fehlanzeige!
Gestern wurde die Zivilcourage zwar beschworen, erwünscht ist sie aber nur in der verklärenden Rückschau. Oder hat schon mal jemand von einem Polizisten/einer Polizistin gehört, der/die sich öffentlich geweigert hat ein in Deutschland geborenes Kind in ein Land abzuschieben, dessen Sprache es nicht kennt?
Deswegen sollte man die „7“ auf dem Denkmal einfach durch eine „0“ ersetzen. Das wäre zumindest ehrlich.
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Denkmal Lied von "Wir sind Helden" – 29.04.11
Komm mal ans Fenster komm her zu mirSiehst du da drüben gleich da hinterm Wellblechzaun
Da drüben auf dem Platz vor Aldi haben sie
unser Abbild in Stein gehaun
Komm auf die straße komm her zu mir
Überall Blumen und Girlanden halb zerknüllt
Sieht so aus als hätten die unser Denkmal heute Nacht
schon ohne uns enthüllt
Hol den Vorschlaghammer
Sie haben uns ein Denkmal gebaut
und jeder Vollidiot weiß
dass das die Liebe versaut
Ich werd die schlechtesten Sprayer
dieser Stadt engagieren
Die sollen Nachts noch die Trümmer
mit Parolen beschmieren
Komm auf die Beine komm her zu mir
Es wird bald hell und wir haben nicht ewig Zeit
Wenn uns jetzt hier wer erwischt sind wir für immer vereint
in Beton und Seligkeit
Hol den Vorschlaghammer
Sie haben uns ein Denkmal gebaut
und jeder Vollidiot weiß
dass das die Liebe versaut
Ich werd die schlechtesten Sprayer
dieser Stadt engagieren
Die sollen Nachts noch die Trümmer
mit Parolen beschmieren
Siehst du die Inschrift da unten bei den Schuhen
Da steht in goldener Schrift wir sollen in Ewigkeit ruhen
Hol den Vorschlaghammer
Sie haben uns ein Denkmal gebaut
und jeder Vollidiot weiß
dass das die Liebe versaut
Ich werd die schlechtesten Sprayer
dieser Stadt engagieren
Die sollen Nachts noch die Trümmer
mit Parolen beschmieren
Sie haben uns ein Denkmal gebaut
und jeder Vollidiot weiß
dass das die Liebe versaut
Ich werd die schlechtesten Sprayer
dieser Stadt engagieren
Die sollen Nachts noch die Trümmer
mit Parolen beschmieren Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@ ralie N. Zorger – 29.04.11
Liebe/r ralie, bitte schauen Sie doch einfach mal das "Denkmal" genau an. Es IST Scheisse. Da hilft kein Drumherumreden. Günther Grass hat fertig. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGöSie ralie – 29.04.11
Wie könnt Ihr soviel Mist absondern?Euch geht es doch nicht um das Objekt!
Hauptsache "Alles ist Scheisse!"
Und zur Nazizeit: Alle Eure Altvorderen-Eltern,Grosseltern waren in der HJ/Bund Deutscher Milchkühe...
Sie haben doch nicht schnell genug den re. Arm hochgerissen!
An "Pepeshrek" Ihre auch!
Salve vagina augustus!
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worst Kunstwerk ever LOL – 29.04.11
Was hat denn Herr Grass da für ein Grass geraucht? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@GöCam Michel – 29.04.11
"Schön ist was Anderes, aber wem's gefällt..."Dem würde ich mich glatt anschließen, wenn Herr Gras dieses seltsame Kunstwerk in seine Privatwohnung gestellt hätte. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
LOL @ Göttingen Kasselaner – 29.04.11
Ihr Göttinger seid echt die letzten Heuler. In Kassel würden wir sowas auf der documenta sowas nicht mal als Hinweisschild für die Dixi Toiletten gebrauchen! GÖ hat echt keine Ahnung von moderner Kunst.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gelöscht gelöscht – 29.04.11
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. (pto) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGraSS pepeshrek – 29.04.11
Ach, der Herr GraSS !!Vllt. hat er bei der Erstellung des "Denk mals" einfach was vergessen ??
So wie er vergessen hatte, das er Mitglied in der Verbrecherorganisation "Waffen-SS" war ??
Kunst entsteht ja im Auge des Betrachters...aber was soll denn für ein Eindruck entstehen, wenn einem der Rost schon jetzt anspringt ??
Da möchte man doch einen Eimer Farbe (schwarze ?) nehmen.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Grass hat's versiept Daisycutter – 29.04.11
Ab jetzt kann man "Nobelpreisträger" nur noch in Anführungszeichen sagen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEin Denkmal für sich selbst GöCam – 29.04.11
Gestern habe ich selbst in erster Reihe die Veranstaltung verfolgt. Eine junge Reporterin hinter mir sagte, dass das "G" eher für "Grass" steht und er sich damit wohl selbst ein Denkmal gesetzt hat. Aber abgesehen davon und wie viele hier schon anmerkten: Schön ist was Anderes, aber wem's gefällt... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenein Exempel staatuiert Klartext – 29.04.11
Was ist eigentlich mit dem Göttinger Medizin-Student ("Tageblatt" berichtete) der in einem Internet-Forum den Holocaust leugnete? Ist er schon exmitrakuliert worden? Der Student hat 2011 die Meinungsfreiheit für rechte Zwecke missbraucht - und kann sich deshalb NICHT auf das Beispiel der Göttinger 7 berufen.Herr Grass werfen Sie den ersten Stein! (Grass war Ex-Waffen-SS Kriegsverbrecher Soldat) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Die Göttinger Sieben ich weiss was – 29.04.11
Die Namen dieser sieben Professoren der Georg-August-Universität waren:* Wilhelm Eduard Albrecht, Staatsrechtler
* Friedrich Christoph Dahlmann, Historiker
* Heinrich Ewald, Orientalist
* Georg Gottfried Gervinus, Literaturhistoriker
* Jacob Grimm, Jurist und Germanist
* Wilhelm Grimm, Jurist und Germanist
* Wilhelm Eduard Weber, Physiker
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Kunstlandschaft Kunstlandschaft – 29.04.11
"Auf diese Schönheit hätte der Campus verzichten können."Wieso? Paßt sich doch herrlich in die Kunstlandschaft?! des Campus ein. Die Beton- ähhh Himmelstreppen, die grüne Säule; toll! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Denkmal Gö 7 ex-Hannoveraner – 29.04.11
Kunst ist frei, aber das Denkmal der Göttinger Sieben in Hannover (am Leineufer/Landtag) finde ich beeindruckender. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenhabe fertig Trapper Toni – 29.04.11
Günther Grass ist wie Flasche leer Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGÖ-7-Grass mimikri – 29.04.11
Verlogener hätte das nicht sein können. Würden die Studis heute so handeln wie damals, wären sie längst auf der Roten Liste und hätten somit Berufsverbot für den öffentlichen Dienst - heutewürde ich mich als Student ebenfalls sehr hüten, gegen die "Obrigekeiten" aufzutreten - Beispiele juristischer und sonstiger Verfolgungen gibt es genug. Dem alten Zausel Grass möchte ich guten Willen unterstellen - systemerhaltend war er ja schon immer, aber sein Kunstwerk ist im Stil voll abgekupfert (S. Eduardo Chillida) - lustig aber, wie Oppermann versucht, immer im Blickwinkel der Kamera zu sein - ha. ha. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenG7 G-Punkt – 29.04.11
Gernegroßverleger zum Großschriftsteller: "Du, wir waren seit einer Woche nicht mehr in den Medien!" Großschrifsteller: "Nicht gut…, warte mal fünf Minuten,ich hab da eine Idee…, das können sie nicht ablehnen,
wie heißt's doch so treffend: einem geschenkten Gaul…" Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Göttingen feiert sich selbst Roberto – 29.04.11
G-7 erinnert mich auch an den Fall von neulich, wo ein Ägypter das Bundesverdienstkreuz für die Zeugung von sieben ägyptischen Kindern in Göttingen bekommen hat!Ein Fakt aus der Biologie: in einem einzigen Samenerguß sind 6 Milliarden Samenzellen drin. Also lieber ägyptischer Mitbürger: da geht noch mehr!
(Wer Satire findet darf Sie behalten) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@Michel Hansi – 29.04.11
Ich kenne da eine modernere Definition von "Kunst":Kunst ist das Recht des Künstlers sein Publikum zu verarschen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
G7 BF – 29.04.11
Schließe mich an. Abgesehen davon, daß ich Herrn Grass nicht besonders schätze (ist einfach nicht mehr zeitgemäß) und das Denkmal einfallslos, wenig künstlerisch und wie bereits zugegeben, wenig wertschätzend in 5 Minuten erdacht wurde, so war es doch an der Zeit auch in Göttingen ein entsprechendes Denkmal aufzustellen. Aber leider ist das Ergebnis eher peinlich, als würdigend. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFataler Verwechlungswert VitaSept – 29.04.11
Angesichts des hohen Verwechslungswertes mit den sieben führenden Wirtschaftsmächten (auch wenn es die G7 seit 1998 nicht mehr gibt) stellt sich schon die Frage ob dieser gewollt ist. Für jeden, der mit der Göttinger Geschichte nicht vertraut ist wird die Assoziation damit näher liegen als mit den Göttinger Sieben.Abgesehen davon liegt das Machwerk auch ästhetisch sehr im Argen.
Auf diese Schönheit hätte der Campus verzichten können. Die Göttinger Sieben haben sich heute Nacht wahrscheinlich ein paar mal im Grabe umgedreht.
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Einfaltsdenker Arno Sch. – 29.04.11
Grass ein Einfaltspinsel! Hätte er wenigstens ein "Ö" dazugesetzt, dann hiesse es "GÖ 7" und würde sich vom Wirtschaftsgipfel "G 7 " ein klein wenig unterscheiden. Wieso konnte Steidl das Denkmal in seiner unendlichen Peinlichkeit nicht verhindern ? Seine Baustelle in der Düsteren Strasse, wo doch sein "Kunstquartier" entstehen soll, rottet auch schon seit 2 Jahren vor sich als Fachwerkgerippe hin. Göttingen braucht Ideen und Kreativität und keine Selbstbeweihräucherungen a la Faculty-Club, Exzellenz Uni etc. Traurige Uni, die sich so etwas andrehen lässt! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenOh mann... Michel – 29.04.11
Wie gut, daß die Göttinger Sieben das nicht mehr sehen müssen. Die stammen nämlich aus einer Zeit, als Kunst noch von "können" kam. Aber das ist heute wahrscheinlich Autobahn und geht gar nicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGenau Guck – 29.04.11
wie wichtig, Herr Brakemeier. Ich kann mich Brockenteufel nur anschliessen.Unmöglich Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Reife Leistung Hansi – 29.04.11
Das Denkmal vor dem niedersächsischen Landtag ist gelungener. Welcher Touristenbus verlangsamt schon seine Fahrt um den Reisenden die Kombination aus Buchstabe G und Ziffer 7 als beeindruckendes Monument künstlerischen Schaffens zu zeigen.Oh, Mann Grass - du nervst! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
G7 Brockenteufel – 29.04.11
Bei der Bundeswehr hatten wir das "G3".Es gibt ja auch den "G8"-Gipfel, dann gibt es noch die GSG 9.
Deswegen war ja auch ein "G7" so wichtig!
Mal sehen wieviel "G´s" noch folgen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Knapp daneben... jkv – 29.04.11
@Ewald: Dass "Des Kaisers neue Kleider" nicht von den Brüdern Grimm, sondern von Andersen ist, darf man gerne wissen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGö 7 Göttinger – 29.04.11
Könnt ihr nicht sachlich bleiben?Wenn ich die Vorgänger lese,
rollen sich mir die Fussnägel auf!
Hauptsache pöbeln,gell?
Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
GÖTTINGER GRUPPE schreiberling – 28.04.11
sollte das Denkmal heißen! Dieser Titel würde Schrott & Verlogenheit dieser Elite prima dokumentieren! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenIch sage nur HURZ al – 28.04.11
Das ist doch die reinste Satire-Veranstaltung gewesen. Da rotzt ein einst gefeierter Schriftsteller, der seinen Zenit überschritten hat, in fünf Minuten einen an Trivialität nicht zu überbietenden Entwurf für ein Denkmal auf eine Serviette und die Honoratioren dieser Stadt und dieser Universität sind sich nicht zu schade, ob der großartigen künstlerischen Leistung in Begeisterung auszubrechen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldensinnloses Denkmal Ewald – 28.04.11
Jeder weiss: der "Literatur Nobelpreis" wird nicht für gut geschriebene Bücher verliehen, sondern nur für Political Correctness. Günther Grass ist ein Opportunist und Hohlbeutel, der weit überschätzt wird. Mit den Gebrüdern Grimm sage ich: "Des Kaisers neue Kleider....aber er hat ja nichts an!" Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBunte Schar ... Me – 28.04.11
Richtig, 90% der Anwesenden tendierten zu der Farbe BLAU Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJa, Grimm... Bernd – 28.04.11
Das Denkmal ist unglaublich langweilig und uninspiriert. Ein "G" und eine "7"... mehr hatte der "Bildhauer und Grafiker Grass" nicht drauf? Der Mann ist doch Literaturnobelpreisträger, da sollte man meinen, dass er zu mehr Schöpfungshöhe fähig wäre.Sagt Steidl dazu:
"In fünf Minuten ist der Entwurf entstanden"
Ja, genau danach sieht es auch aus.
Dann lieber gar kein Denkmal als so eine geradewegs peinliche Lieblosigkeit. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
GÖ hat nicht auf Grass gewartet! Grimm – 28.04.11
Was für ein Schrott. Ein "G" und eine "Sieben". Peinlich.Die Göttinger Sieben waren MENSCHEN, Herr Grass! Keine langweilige Zahl. Sind wir hier in der Sesamstraße oder wie blöd kann es noch werden? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Treffend Großer Fan vom Autor – 28.04.11
Zur feierlichen Enthüllung hatten Universität und Stadt geladen. Unter den neugierig-distanzierten Blicken der Studierenden, die gerade im Schatten der Bäume vor dem Zentralen Hörsaalgebäude ihren Kaffee tranken, fand sich schnell eine bunte Schar von Schaulustigen ein. Davon war ein gutes Dutzend in der Lokalpolitik tätig, ein weiteres gutes Dutzend im Umfeld des Uni-Präsidiums, zwei Dutzend Journalisten und natürlich der Bundestagsabgeordnete Oppermann (der in Göttingen immer bei genügender Kameradichte aus dem Nichts materialisiert) und weitere. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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