Navigation:
Aktuelle Beilagen Anzeigen- und Abo-Service

Das Thema Hausrecht

„Die Menschen können sich einfach nicht benehmen“

Verwarnungen, Rausschmisse, Lokalverbote: Wie gehen Inhaber von Kneipen und Cafés in Göttingen mit dem Thema Hausrecht um? „Die Menschen können sich einfach nicht mehr benehmen“, sagt Ulrike Grummes-Salamon, die mit Vater Andreas Grummes Café und Konditorei Cron & Lanz führt. Drei- bis viermal im Monat müsse man jemanden rausschmeißen.
Lesezeichen setzen:


Dabei sei man teilweise schon recht großzügig. Aber erst gestern habe sie wieder einen Kunden vor die Tür gesetzt. „Der hat sich am Tisch seine Fuß- und Fingernägel geschnitten und obendrein sein Bier nicht bezahlt.“ Derartige „Unverschämtheiten“ würden zunehmen – „definitiv“, sagt Grummes-Salamon. „Es läuft viel Dreck rum in der Göttinger Innenstadt.“ Probleme würden vor allem „die vielen Bettler“ bereiten. Einige seien friedlich, andere „sehr dreist“ und „wie Ungeziefer“. Sie sei sogar schon angespuckt worden und hätte die Polizei rufen müssen. Die könne aber auch meist nicht helfen.

Im Café Esprit werden Gäste vor die Tür gesetzt, „wenn sie sich daneben benehmen“, sagt Inhaber Robert Vogel. Das komme selten vor, „in den letzten sechs Jahren waren es fünf“. Daneben benehmen, das heißt in der Regel, „die Gäste machen Ärger, sind zu laut, zu betrunken“. Wie Vogel erklärt, werden solche Gäste zunächst darauf angesprochen, sich gut zu benehmen. Beispiel: Ein Mann mit Cowboyhut und Weste auf blankem Oberkörper verlangte im Café morgens um 10 Uhr lautstark Bier. Als Vogel ihm dieses nicht vor 18 Uhr ausschenken wollte, verließ der Cowboy lamentierend die Bar. Auch wer lautstark politische Meinungen herumposaunt oder radikale Meinungen postuliert, wird im Café nicht geduldet.

„Wir haben erst gestern jemanden rausgeschmissen“, erzählt Jule Schröder, Inhaberin des Café Schroeder. Der Mann habe sich ein Bild geben lassen, das hinter der Theke stand, und es dann nicht wieder herausgegeben. Tags zuvor habe man einen Gast der Kneipe verwiesen, der sein Bier nicht bezahlen konnte und die Gäste bedrohte. Vieles lasse sich aber durch Gespräche klären. „Es muss schon was passieren, bevor wir jemanden vor die Tür setzen“, sagt Schröder.

afu/bib


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

  • reden wir vom gleichen Cafe? Göttingerin im Exil – 20.05.10
    Ich habe bei C&L gestillt, die Bedienung hat mir angeboten, das Teefläschen warmzumachen (war nicht nötig) und gesagt sie hätten auch einen Gläschenwärmer, ob sie dem Kleinen was warm machen solle?

    Seit Jahren frühstückt ein Mal im Monat ein Verwandter von uns dort- geistig schwer behindert. Auch damit gab es nie ein Problem, im Gegenteil. "Kommen Sie, wir haben Ihren Tisch wieder frei" weil man mit dem Rollstuhl schliesslich nicht ins Obergeschoss kann.

    Reden wir vom gleichen Cafe? Göttingen, Weender Strasse? Da wo es diesen leckeren Erdbeerkuchen gibt? Wo man mir als ich einen leichten Unterzuckeranfall in der Schwangerschaft hatte Schoki-Pralinen als Erste Hilfe verabreichte?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ DON ... finanzamt – 28.04.10
    ... aha aus Kassel, dem wunderbaren Ort der nur so strotzt vor lukrativen Arbeitsplätzen, an deiner Stelle würde ich den Schacht nicht so aufreissen wenn man in einer Seifenblase wohnt.
    Was sagte schon Altkanzler Schröder, wenn man Kassel morgen aus der Landkarte radiert interessiert es Deutschland erst in 6 Monaten. (Orginalzitat).

    Dicke Köppe, nichts zu Fressen - wo kommen sie her, aus He****.

    Fazit: Halt dich hier raus und lies die Hessische Rundschau.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kassel STO – 27.04.10
    Hallo, Don,
    wenn sie schon mehrfach mitbekommen haben, wie mit dem Personal umgegangen wird, kann man Sie auch nur beglückwünschen, dass Sie auch weggeguckt haben und nichts dazu gesagt haben! Konsequenz wäre gewesen, das Café nicht mehr zu betreten.
    Auch nett gesagt, dass man die Arbeit wechseln soll. Man findet auch sofort den Traumjob auf Steuerkarte!
    Und welcher Stelle soll man denn sagen, dass dort irgendetwas passiert? Das interessiert keine Sau!
    Vielen Dank für ihren Kommentar!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kein Wunder DON – 27.04.10
    Mich wundert die Äußerung von Frau Grummes-Salamon keineswegs. Ich habe des öfteren mitbekommen, wie sie mit ihren Mitarbeitern umgeht - an deren Stelle hätte ich schon längstens gekündigt, bzw. mich an die entsprechende Behörde gewendet. Auch eine scheinheilige Entschuldigung wird Sie nicht davor schützen, dass jetzt eine Vielzahl von Menschen ihr wahres Gesicht kennen Frau Grummes-Salamon!
    Mit schadenfrohen Grüßen aus Kassel!
    DON
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Hochmut kommt vor dem Fall mittbürgerin – 26.04.10
    Ich war viele Jahre über ein sog. Stammgast bei Cron & Lanz. Aber ich habe leider des öffteren mitbekommen, wie das Geschäftsführer Duo mit ihren Angestellten umspringt. Da sind Beleidigungen an der Tagesordnung.
    Eines Tages mußte ich mit anhören wie eine Verkäuferin beschimpft wurde. Es war allerdings der Senior der die Verkäuferin titulierte. Ich wollte den Herrn zu rede stellen, worauf dieser sich einfach davon stahl.An diesem Tag war ich das letzte Mal dort und mein Beukott dauert nun schon vier Jahre an. Ich kann nur sagen der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.Und es wundert mich keineswegs das Frau Grummes Salamon solche Worte benutzte.Nur sollte sie nächstes mal überlegen wem gegenüber sie solche Äußerungen verlauten läßt, denn mit Dreck und Ungeziefer ist nicht zu Spaßen wie sie sicherlich weiß, und was sie nun hoffentlich begriffen hat.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • stillen in der öffentlichkeit tb – 26.04.10
    So, liebe/lieber Nico - "anständige Leute" stillen ihre Kinder nicht in der Öffentlichkeit?
    Arme Kinder...
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ Andrea gottingham – 25.04.10
    schon unterhaltsam und bezeichnend, wie du meinungsfreiheit auslegst. dass eine cafébesitzerin wohnungslose mit ungeziefer vergleicht ist schützendswert. dass andere dann dies für kritikwürdig halten und das auch über flugblattverteilung mitteilen, ist dann aber ein ärgernis und sowieso nur profilierung und wichtigtuerei (wahrscheinlich haben die flugblattverteiler ja nicht mal ein eigenes kaffeehaus, tztztz ;). wirklich ernst zu nehmen ist deine liebe für die meinungsfreiheit also nicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Was soll man tun? Natürlich hingehen! Tortenliebhaber – 23.04.10
    JETZT ERST RECHT!!!Wir müßen jetzt erst recht bei Cron und Lanz Kaffeetrinken gehen. Wir müssen Frau Grummes - Salamon unterstützen, indem wir jeden Tag dort einkehren. Da endlich einmal jemand die Mißstände in Göttingen deutlich auspricht, braucht einfach unsere Unterstützung. Vielleicht wurde es ja auch viel übertriebener dargestellt, als gesagt. Deshalb geht Kaffeetrinken(war in den letzten drei Tagen auch täglich dort)und zeigt den Kritikern, dass man sich von bösen Schlagzeilen, ob war oder unwar, nicht beeinflußen lassen muß. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Verschwörungs theorie – 23.04.10
    Die Cron & Lanz Story ist doch eh nur ein Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Skandal - Kabale und linke Schläger (Thor Steinar!).

    Wenn der Kuchen lecker ist, ist mir doch egal, wie eine Mitinhaberin privat denkt. Ein Boykott schadet am Ende eh nur den armen und unschuldigen Mitarbeitern, die dann eingespart werden, um etwaige Umsatzeinbußen zu kompensieren.

    Es trifft in Göttingen - wie auch sonst häufig in der Gesellschaft - immer die falschen.

    hiihiih
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Zwangsarbeit Andrea – 23.04.10
    Was hat das Thema Zwangsarbeit mit dem Zeitungsartikel zu tun? Überhaupt nichts!!! Man soll die Kirche (worüber es sich wirklich lohnt aufzuregen) einmal im Dorf lassen. Die meisten wissen haben anscheinend wieder einmal jemanden gesucht um von Ihrem eigenen unüberlegten und bösen Äußerungen abzulenken. Heute wurden auch Flugblätter über Zwangsarbeit bei Cron & Lanz in der Innenstadt verteilt. Dieses erfolgte von jungen Bürgern, die diese Zeit gar nicht miterlebt haben. Solche Mitmenschen und Reporter( liebe Grüße auch an die Reporter des Göttinger Tageblattes)wollen eben auch einmal im Mittelpunkt stehen. Da manche das mit erlicher und harter Arbeit anscheinend nicht schaffen,versuchen Sie das Interesse, im Mittelpunkt zu stehen, halt auf solche wiederliche vom Thema abweichende Weise. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Man muß einfach zu CRON&LANZ Kein Grund zur Verunsicherung – 23.04.10
    Da jeder seine Meinung frei äußern kann, stellt sich doch gar nicht die Frage, ob man noch zu CRON & LANZ gehen sollte.Vielleicht wurde es ja auch übertrieben in der Zeitung wiedergegeben. Um Auflagen zu erhöhen, muß man ja schließlich manchmal auf Kosten anderer, bis zum äußeren gehen.Das können wir aber nur erfrahren, wenn wir genügend Arsch in der Hose haben, und Frau Grummes -Salamon persönlich darauf ansprechen. Viele äußern sich hier mit Respektlosigkeit, genau wie es Ja Frau Grummes - Salamon gegenüber Obdachlosen auch getan haben soll. Müssen wir jetzt auch mit einer Anzeige rechnen? Im Grunde denken doch viele genauso, wollen sich aber nicht den Mund verbrennen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Familie Hauenstein zum Kommentar Andrea – 23.04.10
    Frau Hauenstein, Sie sind als Lehrerin sicherlich in der Lage, ihren Kindern etwas zum Thema Meinungsfreiheit beizubringen. In der ehemaligen DDR hat man Menschen mit eigener Meinung aus dem Verkehr gezogen.Da in Deutschland Meinungsfreiheit gilt, kann ich die ganze Aufregung gar nicht verstehen.Endlich einmal jemand, der auch einmal öffentlich sagt, was in Göttingen schon lange gesagt werden mußte. Die Stadt ist schon lange nicht mehr die Vorzeigestadt, die es einmal war.Außerdem ist Cron & Lanz bald das einzig lohnenswerte in der Innenstadt. Nehmen Sie sich alle einmal ein Beispiel an die Duderstädter Innenstadt. Da wurde noch von keinem auf der Strasse beleidigt.Also:;ES LEBE DIE MEINUNGSFREIHEIR;!!!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • sollte man den nun Cron&Lanz oder nicht ? Verunsichert – 23.04.10
    eigentlich weiss ich nun garnicht mehr, sollte ich mit Familie denn nun noch zu Cron&Lanz oder nicht ?

    Observieren lassen möchte ich mich eigentlich nicht.

    Einerseits finde ich die Bemerkung der Frau Grummes-Salamon auch sehr daneben und wenn ich mich mit Familie dort niederlasse, krieg ich bestimmt dummen Kommentar von meinen Arbeitskollegen, die mich sicher dort sehen.Zufall oder nicht.

    Ist ja schon fast peinlich.
    Ich glaube, wir brauchen in Göttingen vielleicht ein Bürgerforum.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Danke Danke Danke Kabelanerfreund – 23.04.10
    die Stellungnahme hat ursprünglich nichts mit der Angelegenheit Cron& Lanz zu tun, aber vielen Dank für die erläuternden Worte.

    Ich persönlich finde es nachvollziehbar und
    billige es nicht nur, nein ich bin auch der Auffassung, dass man ein solches Verhalten des Mitarbeiters des Kabale unterstützen sollte.

    Diese Auffassung ist nach meiner Meinung
    sehr couragiert und anerkennenswert; sich für andere Menchen einsetzen war für manche, die eine andere Meinung vertreten, immer unbequem.
    Aber im Endeffekt muss die Vernunft und die Menschlichkeit siegen.
    Es geht um das Wohl Einzelner, das Wohl der Kinder, der Familien.

    Wer sich in unserer Gesellschaft neben den Gesetzen verhält, wird sicherlich zu Recht des Landes verwiesen, hier besteht sicherlich Konsens.
    Da wird sicherlich die Ausländerbehörde nicht
    kritisiert, aber vieles ist eben willkürlich und wo Menschen Macht besitzten, entsteht auch Machtmissbrauch.

    Ich denke auch, man kann nicht am Tag eine Familie (z.B.) in Auslieferungshaft bringen lassen und sich Abends Coctail reinziehen.

    Gott sei Dank gibt es solche aufrechten Bürgerinnen und Bürger, die sich bei Unrechtmässigkeiten zu Wort melden und handeln.
    Das lässt hoffen, dass sich solche Menschen, die sich anderen gegenüber unmenschlich verhalten, sie ausbeuten,
    sie ausräubern, Gesetze falsch anwenden,
    falsches Zeugnis über sie reden, in Zukunft
    überlegen werden, sich weiter so zu benehmen und zu entscheiden.
    Dann kriegen sie nicht nur keinen Kaffee,
    denn gibts auch eine Abfuhr beim Schlachter und beim Bäcker.
    Danke Kabale für den Einsatz für die Menschlichkeit.
    Und auch Danke Göttinger Tageblatt für
    die Toleranz vieler verschiedener Bürgermeinungen.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Stellungnahme Cafe Kabale kaba – 23.04.10
    PRESSEMITTEILUNG DES CAFÉ KOLLEKTIV KABALE VOM 22.04.2010

    Die stille Post des bürgerlichen Journalismus.
    Stellungnahme des Café Kollektiv Kabale zu einem entgangenen Frühstück einer Mitarbeiterin der Ausländerbehörde an einem Sonntag im März.

    Viel wurde über uns und unser Café geschrieben. Mit dieser Stellungnahme wollen wir unsere Sicht der Dinge in die Öffentlichkeit tragen und uns zugleich ausdrücklich mit allen von Abschiebungen betroffenen Menschen solidarisieren.

    Es stimmt, dass ein Kollektivmitglied im März eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde gebeten hat, das Café Kabale zu verlassen. Und es stimmt auch, dass es mit ihrer Tätigkeit in der Ausländerbehörde zu tun hatte.

    Vorweg: Wir sind uns der grundsätzlichen Problematik bewusst, die es mit sich bringt, jemanden aus dem Kabale zu bitten. Daher betrachten wir dieses Vorgehen nicht als beliebiges Mittel, das jeden und jede hätte treffen können. Uns ist es wichtig, gute und überzeugende Gründe zu haben, um eine solche Entscheidung zu treffen.

    1.Die Frau arbeitet in der Ausländerbehörde. Kraft ihres Amtes ist sie zuständig für die Entscheidung, ob jemand eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erhält oder abgeschoben wird. Sie hat nicht irgendeinen Beruf, ist nicht einfach nur eine Angestellte der Stadt Göttingen. In der Vergangenheit hat die Art und Weise, wie sie ihren Job erledigt, immer wieder für Aufsehen gesorgt. Aus diesem Grund war sie auch als Mitarbeiterin der Ausländerbehörde bekannt.

    2.Rassismus fängt für uns nicht erst beim prügelnden Nazi auf der Straße an sondern überall in der Gesellschaft, beim Stammtischrassismus eines Burschenschaftlers oder in der Kommentarspalte des GT. Rassismus ist für viele Menschen bitterer Alltag und insbesondere der national-staatlich organisierte Rassismus, z.B. in Form der verschärften Asylgesetze seit den Neunzigern erzeugt täglich Elend und nimmt – wie vor Kurzem in Hamburg geschehen – auch Tote in Kauf. Aktuell sind im Landkreis Göttingen rund 500 Menschen akut von Abschiebungen bedroht. Auch die Stadt Göttingen hat mehrere Familien auf ihre Abschiebelisten gesetzt. An dieser Politik arbeitet die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde aktiv mit.

    Damit wollen wir nichts über die mögliche Ideologie der Mitarbeiterin selbst aussagen.

    Wir erachten die oben angeführten Punkte für uns als ausreichend, dass der Kollege sie aus unseren Räumlichkeiten gebeten hat. Das setzt darüber hinaus auch kein pauschales Urteil unsererseits voraus, sondern ist immer in jeder Situation neu abzuwägen und neu zu entscheiden.

    Dass wir (neben anderen emanzipatorischen Ansprüchen) auch ein antirassistisches Café sind, hätte die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde wissen können und müssen. Zu dem Zeitpunkt, als sie bei uns frühstücken wollte, hingen in unserem Café, gut sichtbar für alle, die Ankündigungsplakate für die Plakatausstellung „Kein Mensch ist illegal“, die über zwei Wochen in unseren Räumen gezeigt wurde, aus.1 Diese Ausstellung thematisiert die Unmenschlichkeit deutscher Abschiebebehörden und ihre Ausgrenzungspolitik. In der Vergangenheit gab es im Kabale viele Veranstaltungen, Vorträge oder Filme, die jene von ihr mit organisierte Politik kritisieren. Auch in unserem Selbstverständnis auf unseren Getränke- und Speisekarten machen wir keinen Hehl aus unserem politischen Anspruch und sind der Meinung: Wenn die Mitarbeiterin es ernst meinen würde, mit der Aussage, sie sei keine Rassistin – wie sie im Artikel des Göttinger Tageblatts vom 16.04. zitiert wird – sollte sie sich grundlegend Gedanken darüber machen, was sie 8 Stunden am Tag in ihrem Büro macht, um es danach fein säuberlich von den wenigen restlichen Stunden ihres Tages zu trennen. Es ist wohl auf Anhieb nachvollziehbar, dass Betroffene der Abschiebemaschinerie diese Trennung nicht machen können, da die Konsequenzen der deutschen Asylpolitik sie in all ihren Lebensbereichen verfolgen – auch dann, wenn sie ihrer Sachbearbeiterin in einem für sie offenen Raum beim Frühstück begegnen.

    Mit diesen Ausführungen wollen wir klar machen, dass der Skandal nicht darin besteht, dass die Mitarbeiterin aus dem Kabale gebeten wurde, sondern die angesichts der tatsächlich diskriminierenden Alltagspraxis der deutschen Ausländerbehörden überwiegend schweigende Göttinger Öffentlichkeit. Insofern beobachten wir die mediale Debatte um ihren Fall mit Bedauern. Denn es erscheint uns offensichtlich, dass an dieser Stelle zweierlei Maßstäbe angelegt werden. Kaum eine Journaille und insbesondere das Göttinger Tageblatt, würde mit einer derartigen Empörung über bevorstehende Abschiebungen berichten, wie es darüber berichtet, dass einer Mitarbeiterin der Ausländerbehörde ein Frühstück im Café Kabale entgangen ist. Dabei sind wir uns der Qualität unseres Frühstücks durchaus bewusst und verstehen die Empörung darüber, dass gerade unser Frühstück nicht genossen werden konnte.

    Wir wünschen uns sehr, dass die ganze journalistische Energie, die hier aufgeboten wird, zukünftig dafür verwendet wird, um über die Lebensumstände von Migrantinnen und Migranten in Deutschland und von Abschiebungen zu berichten, ohne dabei zu vergessen, dass der grundsätzliche Ausschluss von Menschen aufgrund ihrer Herkunft die reelle Grundbedingung des Rassismus ist. Und wir wünschen uns reflektierte Berichte über die inhumane Praxis deutscher Ausländerbehörden.

    Zu guter Letzt wollen wir noch darauf aufmerksam machen, dass es das Café Kollektiv Kabale seit nunmehr 20 Jahren gibt und nicht zuletzt die vielen Solidaritätsbekundungen haben uns das gute Gefühl gegeben, an entschiedenen Punkten eine vom Boden der Realität abhebenden Debatte gelassener zu betrachten. Am 2. und 3. Juli feiern wir unser 20 jähriges Bestehen mit Musik, inhaltlichen Veranstaltungen und einer Ausstellung. Dazu sind alle eingeladen, die uns gut finden, gut finden was wir tun und uns auch in unseren politischen Entscheidungen unterstützen.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Auffällig Unauffällig wollte C&L gerad besuchen – 23.04.10
    schlenderten soeben zwei Herrschaften der Staatsanwaltschaft, heller Parka und dunkler halblanger Mantel vom Nabel aus kommend an Cron& lanz vorbei und schauten verstohlen nach rechts ins Fenster der Konditorei.

    Sucht man denn jetzt nach Sympathisanten ? Kann man denn jetzt noch unbeobachtet seinen Kaffee trinken ? Wird da jetzt observiert?
    Oh Gott,Cron&Lanz, bitte kehrt zu dem zurück was ihr wart: ein ruhiges und schönes Cafe` das ist ja nicht zum aushalten.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Geldstrafenkatalog Beck-Text-Leser – 23.04.10
    was dabei rumkommt ?
    Frau Grummes-Salamon, mal ganz ruhig. Seien Sie jetzt am besten ganz still, ducken sich wie ein Mäuschen, bloss keine unüberlegte Äußerung mehr,
    das ist eigentlich ganz einfach.
    Da Sie ein puderweisses Westchen haben und auch sonst immer meist ganz lieb kriegen Sie ein Anschreiben in dem stehen wird ,
    Sie haben...und Sie sind...und dafür
    beantragt die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe sagen wir mal in Höhe von 20 Tagessätzen a´(bei Ihrem Einkommen) von 200 €,
    die zahlen Sie man, das geht denn an irgendeinen Verein, den sich ein anderer Richter aussucht, und das wars.

    Diese Geldstrafe kriegen Sie ja sowieso durch den Verkauf wieder rein. Dafür erhöhen Sie für einen bestimmten Zeitraum denn man den Preis für das eine oder andere Produkt, gekauft wird es ja sowieso, mach ich auch, und machen die Akte zu.

    Und noch etwas Frau Grummes - Salamon, Sie sollten sich in Zukunft Ihre Gesprächspartner und Gäste, mit denen Sie sich an einen Tisch setzen, sorgfältig aussuchen.

    Ihr Kuchen und Ihre Törtchen Frau Grummes- Salamon, die sind in vielen Teilen qualitativ unerreicht.
    Danke für Ihre diesbezüglichen Bemühungen. Alles Gute.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Hausverbot für Staatsanwaltschaft ? – 23.04.10
    Nun, wenn dennn die Staatsanwaltschaft gegen Frau Grummes-Salamon ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet hat ist doch davon auszugehen, daß die Mitarbeiter dieser Behörde Hausverbot erteilt erhalten ?
    Das hat sich aber wohl noch nicht überall rumgesprochen, denn gestern zumindest hat ein StA dort genüsslich einen Kaffee geschlürft, so ich mich denn nicht getäuscht habe.
    Aber ohnehin frage ich mich wie es möglich ist: wegen eines mutmasslichen strafbaren Verhaltens ermittelt die Staatsanwaltschaft und deren Vertreter lassen sich im Haus der mutmasslich Beschuldigten bewirten.
    Irgendwie war dieser Beitrag ein Bärendienst.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Cron & Lanz G.Oettinger – 23.04.10
    Das jetzt das GT schuld an diesen Äußerungen sein soll finde ich bemerkenswert. Frau Grummes hat die gleichen Äußerunge schon vor einigen Wochen getan (das GT berichtete in Lukas Gö-Flüster). Damals hat leider kaum ein Bürger reagiert. Das die Presse den Interviewten schützen soll scheint mir bei Wiederholung dieser Äußerungen ausgeschlossen.
    Das Frau Grummes so denkt wie sie im Tageblatt Artikel zitiert wird, wird in Gesprächen mit ihr deutlich.
    Schokolade macht nicht dumm, aber es gibt Menschen die so denken. Schade, ist aber so.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Was scherts den Mond, wenn sich der Esel an ihm reibt ? – 23.04.10
    ist das nicht ein altes germanisches Sprichwort ?

    Die Anzahl der Leseer des Göttinger Tageblattes sind gegenwärtig rückläufig, - wie man hört - , Usache soll sein - wie man hört -
    auch einseitige Berichterstattung für die Interessen bestimmter Gruppen, besonders auffällig ist die hier hochbelobte Polizei, die liebsten Mitarbeiter des Gerichtes,
    die für Gerechtigkeit sorgen, die Sparkasse, die Stadtverwaltung, nicht zu vergessen
    den uneigennützigen und nach christlichem Ethos handelnden Insolvenzverwalter.
    -um nur ein paar Beispiele zu nennen-
    Da ist doch so eine -vielleicht unbedachte- Äußerung geradezu eine Steilvorlage mit Aufmerksamkeitswert.

    Insgesamt wird sich das sicher nicht auswirken auf den Absatz von Törtchen und Gebäck; ein paar Kunden bleiben aus, dafür kommen Neue. In den Tiefen meines Herzens
    schlummern auch so manche schlimme Worte, sie haben es noch nicht nach oben geschafft, aber wegen unbedachter Wortwahl ein solches Gefecht zu triadieren finde ich hoch unangemessen und der Familie Grummes-Salamon, auch wenn sie Babys vielleicht nicht so als Kunden mögen, gegenüber nicht fair.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • In die Falle getappt... Hildesheim – 22.04.10
    Oh je, ist das jämmerlich. Das GT schreibt einen Artikel mit Äußerungen, die offensichtlich ohne Freigabe des Interviewten nicht gedruckt werden sollte. Die Folgen waren zu erwarten und offensichtlich vom GT auch gewünscht oder sogar erhofft?
    Diesen Sachverhalt würde ich an Stelle von C+L vom Anwalt prüfen lassen.
    Und die Frau Grummes-Salamon vorgeworfene "Volksverhetzung" wird nun offensichtlich zur Hexenjagd mit geschäftsschädigendem Aufruf zum Boykott!
    Und das ist richtig?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Die Menschen können sich einfach nicht benehmen Hauenstein – 22.04.10
    Sehr geehrte Frau Grummes-Salamon,

    Ihre Aussagen zur Situation in der Göttinger Innenstadt – wie sie im GT vom 20. April 2010 dargestellt und am 22. April bestätigt wurden – werden meinen Unterricht in mehrfacher Hinsicht bereichern.

    Erstens spreche ich mit meinen Schülern immer über Sprache als Mittel zur Charakterisierung eines Menschen. Es wird interessant sein, zu erfahren, wie Sie aufgrund Ihrer Äußerungen gesehen werden.

    Zweitens behandeln wir im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts das Thema die „Macht der Verbraucher“ und in diesem Zusammenhang den Aspekt Boycott. Selbstverständlich wird ergebnisoffen diskutiert. Doch wie wird wohl die überwiegende Mehrheit der Schüler reagieren? Und ihre Eltern? Verwandten?

    Drittens wird regelmäßig über das Thema Erziehung gesprochen – Eltern, Erzieher und Ausbilder als Vorbilder für Kinder und Heranwachsende. Es wird sicherlich die Frage aufgeworfen werden, inwieweit Ihre Äußerungen geeignet sind, Ihnen als Ausbilderin soziale Kompetenz zu bescheinigen. Man kann darüber trefflich diskutieren.

    Viertens wird Sprache und ihre Wirkung auf Menschen zum Thema gemacht. Meine Schüler verwenden Ausdrücke wie z.B. Schlampe, Votze, Schwuler im Umgang miteinander. Sie sprechen von Dreck und Ungeziefer. Meine Schüler sind noch unreif und ich versuche, ihnen ein Bewusstsein für Sprache zu vermitteln. Was können Sie als Erklärung für Ihre Wortwahl ins Feld führen?

    Fazit: So haben Ihre Aussagen meinen Unterricht bereichert, doch wird mein Unterricht auch Sie bereichern?


    Es verabschiedet sich

    Gudrun Hauenstein und Familie


    PS1: Manchmal ist der Zufall doch für einen Scherz gut – der 20. April war Führers Geburtstag!
    PS2: Seit vielen Jahren haben auf keiner Weihnachts- oder Geburtstagsfeier, keinem Besuch Ihre Kuchen oder Pralinés gefehlt. Gut, dass es in Göttingen Alternativen gibt!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • hab ich auch schon vermutet + @ pepeshrek – 22.04.10
    vielleicht wars ein Telefoninterview ?

    Jedoch, welchen Grund hätte das GT
    die Frau Grummes-Salamon "zu diskreditieren" oder in die Falle laufen zu lassen ?
    Ist es nicht vielleicht auch eine Frage des Respektes, eine solche Äußerung, selbst wenn sie gefallen wäre, nicht zu drucken ?

    War sich der Redakteur oder die Redakteurin vielleicht nicht der
    Tragweite des Zitates bewusst ?


    Wird das alles nicht ein wenig hoch aufgehängt ?

    Staatsanwälte werden da wohl in nächster Zeit (im Gegensatz zu früher, da war es oft deren Besprechungsraum) nicht im Cafe`anzutreffen sein, ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Behörde, deren Vertreter wegen Volksverhetzung gegen einen Gastwirt ermittelt, dort auch noch
    zu Tisch geht
    Ist zwar kurios aber ..

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • in die Falle pepeshrek – 22.04.10
    Die Äußerungen sind so nicht hinnehmbar, keine Frage.

    Aber ich behaupte: Das GT hat die Frau in die Falle laufen lassen !
    Am Telefon ist man noch unbedachter mit seinen Äußerungen. Das GT hätte entweder das Interview gegenlesen lassen müssen oder die Frau auf ihren strafrechtlich zu würdigenden Unsinn hinweisen müssen !

    Das es völlig daneben ist was die Dsame sagt...ist eben nur eine Seite der Medaille.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Göttingen ist des Undank Lohn CL Sympathisant – 21.04.10
    Das Vorzeigeunternehmen Cron & Lanz, auf das Göttingen berechtigt stolz sein kann, erwirtschaftet seit Jahrzehnten Steuern, schafft krisensichere Arbeitsplätze durch
    hochqualitative Produkte.

    Ich beobachte seit Jahren, dass ein gewisses Stammpersonal dem Unternehmen treu ist, das spricht für das Unternehmen. Zugegeben wird es streng und konsequent qualitativ geführt, man kann es beobachten, wenn man aufmerksam hinsieht und hinhört. Das Ergebnis sind begehrte Produkte. Ein Erfolg der Familie.


    In anderen, ein wenig vergleichbaren Unternehmen ist es nicht so, die lasche Führung kann man auch an der Qualität der Erzeugnisse, Brot und Kuchen, erkennen,
    Namen nenne ich hier nicht, aber es schmeckt manchesmal nach Nichts.

    Ich vermag mir nicht vorzustellen, dass Frau Grumme-Salamon sich in dieser Weise gegenüber der Redaktion ausgedrückt hat, sodas es zu diesem Bericht gekommen ist.

    Aber selbst wenn, jeder macht einmal eine unbedachte Bemerkung, die man später bereut oder nicht so meinte oder eben in der Hektik eines Gespräches einfach herausrutscht.
    Ja und ? Ein Versehen . Menschlich. Ich bezweifle auch, dass Frau Grumme-Salamon ernsthaft behauptet, Bettler oder sonstig offenbar Benachteiligte seien Dreck oder Ungeziefer. Kein Mensch drückt sich in dieser Weise heute aus.
    Das ist sicherlich ein Missverständnis oder einfach eben nur unüberlegt.
    Dass jetzt Häme und Spott in so großer Zahl über das Unternehmen kommt, ist nicht angemessen.

    Wir Göttinger sollten eher zu dem Unternehmen stehen und nicht in dieser Weise überreagieren.

    Dass nun auch noch in den Funk- und Fernsehmedien darüber berichtet wird, finde ich eigentlich empörend.

    Und dass sich die Staatsanwaltschaft öffentlich dazu äussert, und ein Strafverfahren einleiten will, nun ja, was soll man dazu sagen, da wird es ja wohl dann für die Mitarbeiter/innen der Staatsanwaltschaft für lange Zeit
    kein Frühstück und kein Kaffee geben.

    Und das alles nur wegen der Ausländerbehörde. Hätte man sich sicher sparen können und es gäbe mehr Frieden in Göttingen.




    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ alle Fragenden Finanzamt – 21.04.10
    .... bitte erst Gehirn einschalten und dann kommentieren !

    Kaffee genießen bedeutet RUHE, der Rest erklärt sich wohl von selbst.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • wo der Pfeffer wächst Cosmopolit – 21.04.10
    Da kann ich nur hoffen, dass Sie Ihre Überlegung des Fortzugs aus Göttingen alsbald in die Tat umsetzen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Der Link wurde leider entfernt, hier ein Auszug: Olaf S. – 21.04.10
    Ein Text zur Gesinnung von C&L

    Gedenkstein zur Zwangsarbeit in Göttingen
    Der Gedenkstein der auf öffentlichem Gelände neben dem Arbeitsamt aufgestellt ist wurde zur Häfte von der Stadt und zur anderen Hälfte durch Spenden finanziert.
    Dabei beiteiligten sich auch einige der heutigen Firmeninhaber der Firmen, bei denen damals ZwangsarbeiterInnen beschäftigt waren. Aber z.B. Cron&Lanz reagierte nicht auf entsprechende Spendenbitten.
    Google hilft.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Da bin ich ja mal gespannt C+L Kuchenliebhaber – 21.04.10
    Der allgemeine Ruf von Cron und Lanz ist eigentlich nicht so pralle, aber der Kuchen, die Torten, das Gebäck,
    das hat's in sich und ist vorzüglich. Backkünstler sozusagen.

    Ich glaub, das zweifelt doch keiner an.
    Auch das Göttinger Frühstück ist eigentlich ok, bis auf diese manchesmal servierte Billighonigplastikpackung. Die Brötchen sind zwar manchesmal auch ziemplich pappig, aber dafür ist die selbstgemachte Marmelade, der Kochschinken wieder besser, beim Käse könnten sie auch noch einen Tuck anspruchsvoller werden, der schmeckt wie aus der Fabrik.Manchesmal ist der Kaffee schon kälter, da hilft , verhertes Team, die Kannen vorher heiss ausspülen.

    Ansonsten, da meine Kinder groß sind und ich nicht mehr stille, meine Tocher mit dem Babywagen nehme ich lieber nicht mehr mit, ist es doch eigentlich ganz nett dort.

    Und wenn sie da Leute hinauskomplimentieren, die sich die Fußnägel am Tisch schneiden, ja denn ist das doch in Ordnung.

    Nicht ganz unrecht hat aber Frau Grummes-Salamon (ist sie mit diesem Notar verheiratet?) wegen der Bettelei in der Fußgängerzone, ich finds auch manchmal relativ nervig.

    Die anderen Sachen, die sie denn so
    verbreitet haben soll, das kann ich eigentlich nicht glauben, dass sie sich so äußert. Vielleicht war das nur ein verbaler Ausrutscher oder der Redakteur hat das was falsch verstanden.
    Ist es denn nicht üblich, dass man bei derartigen Äußerungen, wenn sie so gemacht worden sind, nochmals Gelegenheit von der Redaktion erhält, sich zu redigieren ?

    Im Übrigen, dieser Beitrag ist noch ein oder zwei Tage zu sehen, dann gibts was Neues zum Göttinger-Gespräch.
    Keine Sorge. Keine Angst. Diese Zänkerei geht schnell vorbei und alles ist vergessen.

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Verhalten von C&L Olaf S. – 21.04.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen, tol.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Schade, diese Intoleranz goettingenblog.wordpress.com – 21.04.10
    Die Äußerungen der C&L-Chefin sind wirklich unsympathisch und unnötig.
    Bisher bin ich immer gerne zu C&L gegangen, vor allem, weil ich die Baumkuchenspitzen so schätze und weil ich dort gut Mitbringsel für Ex-Göttinger kaufen kann.
    Wenn keine öffentliche Entschuldigung erfolgt, gehe ich wohl erstmal nicht mehr hin.
    Ins Café Kabale würde ich allerdings auch nicht gehen! Dass dort eher Intoleranz herrscht, war mir aber schon vor den jüngsten Vorfällen klar - im Gegensatz zu Cron & Lanz.

    Schade jedenfalls, diese Intoleranz, die in vielen (gerade: Göttinger) Köpfen herrscht.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Der Schleimartikel vom Finanzamt ist ja interessant So. so. – 21.04.10
    Den verstehe ich jetzt aber ganz genau. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen.

    Als ich vor wenigen Monaten mal im Finanzamt wegen Steuerstundungsanträgen war, begegneten mir vor dem Aufzug ein paar Leute mit vollen Tüten von CronundLanz und da hab ich einfach mal gefragt, wo es denn hingeht.

    Sie hätten gerade hohen Besuch und ausserdem eine wichtige Sitzung.(Wie ich gehört hatte, hatte ein höherer Beamter Geburtstag, und den haben sie im Sitzungszimmer gefeiert)

    Da kam ich mir ziemlich blöde vor, wegen meiner zu beantragenden Steuerstundung noch zu fragen. Jetzt weiss ich auch, wo mein Steuergeld bleibt. Erst auf dem Konto des Finanzamts und denn auf dem Konto von CronundLanz. Bravo.
    Jetzt bleibt mir der Kuchen von CronundLanz aber im Hals stecken.

    Und wenn die Leute von Müttern verlangen, ihre Babys unbeaufsichtigt in einem Nebenraum abzustellen, damit sie nicht stören, und es bei CronundLanz nicht erwünscht ist, Babyflaschen zu erwärmen denn weiss ich unter anderem, dass ich da auch nicht mehr hingehen werde.
    Wenn ich mir überlege, den Sesselsitzern in der Godehardstraße noch die schmackhaften Kuchen zu finanzieren, die ich mir denn selbst nicht mehr leisten kann, und nachdenke, wie Frau Grummes-Salamon
    über benachteiligte der Gesellschaft denkt, fehlt es mir an Appetit.
    Prost Mahlzeit.

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Hm... Entsetzter – 21.04.10
    Es geht doch nicht darum, ob man sein Fläschen aufgewärmt bekommt oder warum man ggf. rausfliegt. Egal wie tollerant man ist, Fussnägelschneiden ist natürlich in einem Cafe ein No-Go. Aber: Menschen als Ungeziefer zu bezeichnen geht gar nicht. Was ist denn der nächste Schritt? Ich erwarte nicht, dass C&L zum nächsten Cafe Kreuzberg wird. Aber eben auch nicht zu einem Cafe, in dem Menschen so abklassiert werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kinderwagen gehören in den Vorraum Cafe´Besucher – 21.04.10
    Es war schon immer so, dass die Kinderwagen in den Vorraum gehören und wenn das Müttern nicht gefällt,
    müssen sie eben in ein anderes Café´
    gehen.
    Cron und Lanz ist eben nicht IKEA, wo man sein Fläschchen aufgewärmt erhält, dafür gibt es Warmflaschen.

    Wenn ich zu Cron und Lanz gehe möchte ich meine Ruhe haben und ich finde es gut, so wie sie es handhaben.
    Manchesmal sind da ziemlich grenzwertige Gäste und Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt im Cafè herumlaufen lassen, da hat die Geschäftsleitung einen hohen Toleranzwert.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Eigentlich war ja nur eine Mitarbeiterin der Stadt rausgeschmissen Y – 21.04.10
    und was sich hier daraus entwickelt finde ich schon sehr bemerkenswert.

    Da kommt man vom Kabale zur Stadt
    zu den anderen Kneipen und landet denn schließlich bei Cron&Lanz.

    Ist ja irre. Ist das denn das alles das nichtgewährte Frühstück eigentlich wert ?

    Manchesmal ist Schweigen einfach besser.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Äußerung zu @Vita Vater eines Kleinkindes – 21.04.10
    Vielen Dank für Ihr Statement.
    Ich persönlich denke auch, dass das Stillen von Babys diskret voranschreiten könnte und so wie ich die Mitarbeiter des Cron&Lanz kenne,
    würden sie sich sicher dem Wunsch,
    in einer Ecke diskret stillen zu dürfen, nicht verschließen.

    Aber ich bin nicht Ihrer Meinung, dass es ungebührlich ist darum zu bitten, das Fläschchen für das Baby aufzuwärmen und das denn dort offenbar nicht möglich ist, weil die Bedienung dafür keine Zeit hat. Ich denke, das ist eine Frage der Höflichkeit.

    Ich hatte nur einmal gesehen, dass eine Bedienung ein junges Mädchen relativ unhöflich, empfand ich jedenfalls so, angesprochen hatte, das seinen Kinderwagen mit einem ca. 2 - 3 Monate alten Baby aus dem hinteren Gastraum unten rausfahren sollte, und zwar auf den Zwischengang unten vor dem eigentlichen Gastraum (neben den Schreibtisch mit dem PC) hinstellen sollte.
    Das war dem jungen Mädchen allerdings nicht so recht, weil das Baby schlief und sie es nicht aus dem Wagen nehmen wollte. Das gibts auch. Klar ist ein Kinderwagen größer, aber dass es blockiert, finde ich nicht. Babys gehören zum Alltag, sie sind ein Geschenk, das man achten sollte und sind kein Störfaktor.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • haarig Bürger – 21.04.10
    Ein Freund von mir ist da mal mitsamt seiner Eltern, die ihn zu dieser Zeit in Gö besuchten, rausgeflogen weil eines seiner langen Haare durch den Wind auf den Nachbartisch flog. Eine Kollegin meiner Eltern musste gehen weil sie einen Laptop am Kaffetisch nutze. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • C&L vita – 21.04.10
    Ich habe dieses Café immer als einen Ort der Ruhe empfunden, an dem versucht wurde, diese Ruhe als Programm aufrecht zu erhalten.

    Ein klassisches Kaffeehaus, wie man es in anderen Städten auch als Tradition kennt.

    Weder passen dahinein betrunkene, laute oder Menschen, die der Meinung sind, sie müßten viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen ob nun mit Körperpflege oder anderem.

    Mit unseren Kindern haben wir, selbst als sie sehr klein waren immer einen Extra-Butterkeks bekommen, ohne nachzufragen. Wir wurden immer sehr freundlich bedient, haben allerdings weder gestillt noch mitgebrachte Flaschen aufwärmen lassen, wie es im Ikea-Restaurant kein Problem ist. Wir haben dort auch schon Geburtstagsfrühstücke gefeiert und ich denke, es gibt kein Problem, wenn man dort sitzt und verzehrt.

    Allerdings haben wir weder die hart arbeitenden Bedienungen mit Kinderwagen behindert noch ansonsten das Café um uns herum umgebaut.

    Ich frage mich, was diese Kampagne zurzeit soll und kann die Einschätzung der Besitzerin als Innenstadtbewohnerin gut nachvollziehen, finde es allerdings schade, dass sie sich mit ihrer Wortwahl angreifbar gemacht hat.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Babys da auch nicht erwünscht Cafe-Besucherin – 21.04.10
    als ich kürzlich bei Cron&Lanz mit meinem Baby (im Kinderwagen) und meiner Mutter war,
    den Kinderwagen neben dem Tisch stehend, kam die Bedienung und schob den Kinderwagen mit meinem Baby einfach zur Seite und meinte, sie würde den mal richtig hinstellen weil sie Platz brauchte.

    Plötzlich stand denn der Kinderwagen mit meinem Baby nicht mehr neben mir sondern woanders.

    Ich konnt garnicht so schnell reagieren, weil ich völlig baff war,
    aber dass fremde Leute meinen Kinderwagen anfassen und wegschieben, also das gehtja gar nicht.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Was zum Henker hat das Finanzamt damit zu tun ? Steuerzahler – 21.04.10
    unbestritten ist, dass die Qualität der Speisen und Getränke bei C+L angenehm hoch ist.
    Unbestritten ist leider auch, dass man als Vater oder Mutter mit Baby oder Kinderwagen dort nicht sehr beliebt ist und sich auch schon mal
    unfeine Kommentare anhören muss. Ist mir auch schon passiert. Und die Bitte, vielleicht bitteschön ob es möglich wäre, das Milchfläschchen zu erwärmen, kann mangels Bereitschaft leider nicht erfüllt werden. Das schmerzt.
    Trotzdem: Backen und konditoren können sie, die Grummes.

    Wenn sich aber jemand bei C+L am Tisch die Fussnägel schneidet, ja dann habe ich allerdings Verständnis,dass man diesen Gast aus dem Haus bittet.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Liebe Frau Grummes-Salamon, Finanzamt – 20.04.10
    SEHR GUT, ganauso wie Sie es formulieren ist es auch. Lassen Sie sich nicht von den ganzen Gutmenschen entmutigen, die waren noch niemals in ihrem Leben an der Front und wissen nicht wovon sie reden. Das sind alles Menschen die sich füttern lassen, und nicht für sich selbst sorgen können. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Die Anständigen... Altgedienter Göttinger... – 20.04.10
    Wow... dann weiss man ja wo die letzten "Anständigen" und "Aufrechten" sich so treffen werden... Irgendwie erinnert mich das an Brandstiftung. Aber das könnte auch an dem Namen des Schreibers liegen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • gespraechsbedarf armstrong – 20.04.10
    sie sollten mal bei der telefonseelsorge anrufen. da werden sie sicher geholfen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Ein absolutes Sozialarbeiter – 20.04.10
    Als Sozialarbeiter, der tägl. mit Menschen (auch, aber nicht ausschliesslich, aus den sog. Randgruppen) arbeitet, kann ich bestätigen, dass nicht wenige Menschen immer "dreister" werden. Das betrifft jedoch sowohl den obdachlosen, sich Leistungen erschleichenden, Deutschen; den bettelnden Schein-Asylanten, als auch den gutsituierten Anlageberater/Banker der seinen Kunden dreist faule Anlagen empfiehlt; den Arzt, der dreisten Abrechnungsbetrug begeht oder den Anwalt, der dreist überhöhte Honorare abrechnet. In jeder Gesellschaftsschicht gibt es dreiste und nicht dreiste Menschen. Was alle gemein haben ist, dass es Menschen(!) sind. Und Menschen sind weder "Dreck" noch "Ungezifer". Gerade bei letzterem Begriff sollte sich die Cron&Lanz Chefin vergegenwärtigen, dass sie selbst vor 70 Jahren aufgrund des zweiten Teils Ihres Namens, wahrscheinlich so oder so ähnlich bezeichnet worden wäre. Mit diesem Interview hat sie sich keinen Gefallen getan, was sie vermutlich auch noch zu spüren bekommen wird. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • geiler Kuchen bei cron und lanz Andreas ( Brandenburg) – 20.04.10
    Hallo !
    Das Cafe Cron & Lanz ist total edel,
    es gibt nichts schöneres in Göttingen.
    Der Chef sollte mal Thor Steinar Label Torte
    verkaufen.
    Die haben so schöne Applikationen aus Marzipan, würden viele kaufen.

    Somit gibt es wieder Gesprächsstoff
    ...
    Im Juni macht der erste Thor Steinar Laden in Gö auf.
    Dann gibt es schöne Sachen zu kaufen
    freu,,,,
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Sobald ich... Gutmensch – 20.04.10
    ... das nächste Mal in Gö bin, werde ich sofort dort ein Stück Kuchen essen gehen!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • die Menschen können sich einfach nicht benehmen Bode – 20.04.10
    Mit der Äußerung, dass die Menschen, die sie besonders vor ihrem Lokal für geschäftsschädigend hält,"Dreck sind und Ungeziefer" wird nach der Aussage des Betreibers eines anderen Cafes ausreichen um ihr dort ein Hausverbot auf Lebenszeit einzubringen. Stichwort "radikale Meinungen" Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Sie hat recht! Nico – 20.04.10
    Ich kann Frau Grummes-Salomon nur zustimmen!
    Vielen Leuten ist normales Benehmen und Anstand einfach abhanden gekommen. Wer sein Kind stillen will muss das nicht in aller Öffentlichkeit machen, und mal ehrlich, viele Mütter lassen ihre Kinder einfach rum laufen, die wenigsten haben Benehmen. Aber so ist das, wenn man mal seine Meinung sagt, ist man gleich der schlimme.
    Wenn diese Leute jetzt Cron&Lanz boykottieren bleibt wieder mehr Platz für die anständigen Leute.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kein Benehmen ?? Ab sofort ehemaliger Stammgast – 20.04.10
    Von Kommentaren dieser Größenordnung war ja leider schon des Öfteren aus Richtung der Geschäftsführung zu hören. Nachdem Obdachlose bei eisiger Kälte, mitten im Winter, mit dem flüssigen Inhalt eines Putzeimers verjagt werden, jetzt auch noch solche Menschenverachtenden Aussagen im GT zitiert zu bekommen schockiert doch ziemlich.
    Man sollte sich fragen wann Tochter Grummes-Salamon endlich von Ihrem Vater zur Vernunft gerufen wird.
    Unter diesen Umständen werde ich das Café auf keinen Fall wieder besuchen!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • [entfernt] Uli-e – 20.04.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen, fh. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Schöne andere Cafés Café-Besucher – 20.04.10
    Auch wenn ich die Qualität und Sauberkeit - die bei Cron & Lanz ohne Zweifel besteht - schätze, wäre es mir lieber in einem Café Dreck und Ungeziefer vorzufinden als dass diese Begriffe dort für Menschen gebraucht werden.

    Ich bin froh, dass es in Göttingen genügend schöne Cafés gibt, wo man beides haben kann. Schade nur, dass dass diese Äußerungen nun in Verbindung mit dem Namen Cron & Lanz stehen - ich bin sicher, dass viele Mitarbeiter heute kopfschüttelnd die Zeitung gelesen haben werden.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Die Menschen können sich einfach nicht benehmen Coca-maus – 20.04.10
    Dass Familie Grummes in ihrem so weltbekannten Café nahezu diskriminierend mit stillenden Müttern und "lauten" Kindern oder Behinderten umgeht, ist mindestens stadtbekannt. Dass auch die Angestellten nicht sehr freundlich behandelt werden, hört jeder, der dort einmal einkauft. Das hat mich schon immer gestört, obwohl ich die leckeren Produkte aus dem Hause liebe. Aber nach diesen Äußerungen werde ich dieses Geschäft boykottieren. Es gibt zum Glück ja ein kleines feines Café in der Kurzen Geismarstr. (auch ein ehem. C&L-Mitarebiter). Frau Grummes-Salamon aus dem Ostviertel kann sich wohl nicht vorstellen im Dreck zu landen. Ich kann nur ein altes Sprichwort zitieren: Hochmut kommt vor dem Fall!! Übrigens werde ich meine 2 Geschenkgutscheine, die ich noch von C&L habe, mit inniger Freude in der Göttinger Innnenstadt verschenken an das "Ungeziefer". Mir würde die Schokolade sowieso im Halse stecken bleiben. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Crone und Lanz - nun nicht mehr Uli-e – 20.04.10
    Ab und zu, an besonderen Anlässen und wenn etwas Geld übrig war hab ich für die Familie mal je ein Stückchen (Baum)Kuchen gekauft. Auch wenn sich die Bedienung meist feiner als die Kundschaft vorkam änderte dies nichts an der hervorragenden Qualität des Kuchens. Dort einzukaufen erinnerte ein bisschen an die Dallmeier Prodomowerbung, gestärkte Schürzchen, perfekte Frisuren. Es war etwas besonders dort auch mal was zu holen und zu genießen.

    Nun nach dem "Dreck und Ungezieferbeitrag" der Inhaberin C&L teile ich mit: Der Appetit ist mir nun gänzlich an Crone und Lanz Kuchen, Kaffee und Pralinen vergangen. Ich werde dort nichts mehr kaufen und jedem in meinem Bekanntenkreis darauf aufmerksam machen wie abfällig man sich dort äußert.

    Westerwelle hat es vorgemacht und nun meint der Mob es genauso tun zu können.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Zu Weihnachten schenk' ich Frau Grummes-Salamon eine Thor-Steinar-Jacke Ex-Goettinger – 20.04.10
    Wer Menschen als Dreck und Ungeziefer bezeichnet, legt eine Denkweise an den Tag, wie sie bereits 1933-1945 populär war. Einfach erschreckend! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Art. "Die Menschen können sich einfach nicht benehmen" Claus H. Czogalla, Göttingen – 20.04.10
    Ich habe das Göttinger Café Cron & Lanz bislang für einen Hort gutbürgerlicher Toleranz gehalten. Nach Lektüre des Artikels muss ich meine Meinung korrigieren. Die Wortwahl der Inhaberin, Frau Grummes-Salamon, die Menschen, deren Lebensumstände auf diese Dame befremdlich wirken müssen, als "Dreck" und "Ungeziefer" bezeichnet, erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung. Auf die Diffamierung des anders Lebenden folgte, wir wissen es, immer die Tat als nächster Schritt. Frau Grummes-Salamon ist dafür zu danken, dass sie aus ihrer offensichtlich inhumanen und intoleranten Geisteshaltung kein Hehl macht. So wird es allen human gesinnten Bürgerinnen und Bürgern zur Pflicht, ein Zeichen zu setzen und das so trditionsreiche Café Cron & Lanz künftig zu meiden. Die Inhaberin möge ein Appell zur Besinnung bringen: Entschuldigen Sie sich bei den Diffamierten. Spenden Sie einen angemessenen Betrag zum Beispiel an die Göttinger Tafel. Und bitte: Halten Sie sich zukünftig mit öffentlichen Äußerungen zum vermeintlich anstößigen Verhalten anderer zurück! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Bevölkerungsbenehmen JS – 20.04.10
    Wenn ich den langen Kommentar lese, wähne ich mich hier in Geismar ja richtig auf einer Insel der Seligen! Aber mal tiefer nachgedacht: Es scheint, dass das weniger eine Frage des Benehmens, was mir symptomatisch erscheint; die "Benehmensmängel" scheinen vielmehr in der Ursache schwindenen Respekts gegenüber Mitmenschen und Eigentum anderer - auch der Allgemeinheit zu liegen. Und ein jeder von uns kann daran mittun nach unseren allgemeinen Maßstäben sozialinkompatibele Mitmenschen als solche zu sehen und durch Aufmerksamkeit und Courage auf ihre Entgleisungen hinzuweisen. Mehr oder weniger ist eine jeder lernfähig. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • geht gar nicht al – 20.04.10
    Dass Frau Grummes-Salamon so denkt und - wenn sie sich Rage redet - auch so äußert spricht nicht für sie. Aber kein normal denkender Mensch wird solche Äußerungen von sich in der Zeitung lesen wollen. Das muss auch den Autoren Bielefeld und Fuhrmann klar gewesen sein. Bei Personen mit öffentlichem Amt wäre es legitim, eine solch verfehlte Wortwahl zu thematisieren. Aber die Dame ist - so weit ich weiß - eine einfache Geschäftsfrau. Deshalb wäre es angebracht gewesen, sie vor sich selbst zu schützen und auf ihre Aussagen zu verzichtet. Oder wollten die Autoren den Skandal? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Schade Stachel im Fleisch – 20.04.10
    Schade, dass ich weder Geschäft noch Kneipe habe, sonst würde ich nämlich von meinem Hausrecht Gebrauch machen und Leute hinauswerfen, die andere Menschen als Dreck oder Ungeziefer bezeichnen.
    Sie, Frau Grummes-Salamon, tragen massiv zur Verrohung dieser Gesellschaft bei!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Dieser Kommentar passt zum Thema Unpassender Inahlt gefiltert – 20.04.10
    Ja es stimmt, dass die Leute in der Stadt immer dreister und ungezogener werden.

    Mein Gott ich berichte jetzt mal aus wahren Erlebnissen wenn es sein muss:

    Ich hatte in der Innenstadt mal eine Baustelle. Tagtäglich hatte ich damit zu kämpfen, dass Betrunkene mir gegen den Bauzaun gepisst haben. Ich komme aus Berlin, einer Stadt der auch viel Unheil nachgesagt wird. Sowas habe ich dort deutlich seltener erlebt.

    Jeden Tag haben mir die Säufer an die Baustelle gemacht. Irgendwann kam sogar so eine Fontäne, dass ich dachte 100 Mann pinkeln gleichzeitig.
    Dabei hat mir eine Penner einfach an den Bauzaun gekotzt. Daraufhin war ich so sauer, dass ich Ihn zur Rede stellte und er nur sagte "...kannn einem doch mal nicht so gut gehen *hicks*...

    Noch was: ich habe einen Hund. Wir gehen mittlerweile nicht mehr über den Wall. Denn ich hab keinen Bock mehr den Glasscherben auszuweichen.

    Das Geschreie und Geblöcke mitten in der Nacht will ich gar nicht erst erwähnen.

    Taxifahrer hupen lautstark in der Innenstadt mitten in der Nacht weil der Vordermann nicht weiterfährt.

    Mülltonnenn und Häuserwände brennen.
    (nicht nur gelesen habe ich es- es war gleich vor meiner Haustür)

    Meinem Auto wurden die Aussenspiegel abgelatscht (einfach so) und ich fahre bestimmt keinen Mercer.

    Überall steht dieses bekloppte A.C.A.B ( All Cops are Bastards) an den Häuserwänden.

    Und das schlimmste ist wenn jemand mit 19 Jahren seinen Junggesellenabschied feiert, sich zum Deppen in Schweinchenkostüm macht und auch noch aggressiv wird (weil betrunken) wenn man denen ausweicht.

    Grässlich sind auch die Baptisten die sich in der Weender Straße am Samstag bei stralendem Sonnenschein vor die Cafes stellen und ihre Liedchen trällern. So eine Belästigung. Einfach nur wiederlich.


    Aber ja doch! Wir haben ja das Altstadtfest verboten weil irgendeine mittlerweile verstorbene Hexe das als zu laut empfand.

    Göttingen hat so viele Chancen und nutzt sie nicht.

    Ich bin übrigens ein sehr toleranter Mensch, habe selbst einen Roma schon unterstützt. Jemand der eine Ausbildung hat und garantiert nicht kriminell ist.

    Aber man wird doch wohl noch zwingend logische Tatsachen darstellen dürfen. Die Kommunalpolitik ist durch und durch verlogen scheint mir.

    Ich kann mir Kron und Lanz zwar nicht leisten, dieses Cafe passt aber sehr schön ins Stadtbild.


    Achja.... das ist noch wichtig:
    ist vor einer Woche passiert direkt vor Karstadt. Vier kleine Migrantenkinder haben einen Penner so sehr provoziert, dass er mit ner Bierflasche auf die losgegangen ist.

    Vor Karstadt steht auch ein kleiner Spielkreisel für die lieben kleinen. Darauf saß vor kurzem ein Asiatischer Vater mit seinem kleinen Sohn (ca. 1 - 2 Jahre alt).
    Der Vater hatte ein sehr sehr ruhiges Gemüt. Irgendwann kam ein sehr unproportioniertes Migrantenkind (ca. 14 Jahre) und fing an an dem Karussel zu drehen.

    Der Asiapapa nickte dankend. So weit so gut. Ich dacht ich sehe nicht richtig als der Bengel die beiden immer mehr beschleunigte und der Vater nur noch schützend sein Kind in den armen hielt. Der Mann hatte anscheinend nicht die stärke dem dicken Balg zu zeigen, dass es jetzt genug war. Er drohte nur mit dem Finger und versuchte sich krampfhaft irgendwo festzuhalten.

    Dann hat es mir auch schon gereicht und ich bin lautstark dazwischen gegangen.

    Was soll man jetzt davon halten?


    Eine andere Szene: Ich gehe durch die Stadt.... ein sehr großer korpulenter und deutlich betrunkener Mann uriniert an die Jacobikirche. Daraufhin ergriff eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter an der Hand das Wort und rief dem Mann zu "Sagen Sie mal, schämen Sie sich nicht???"

    Daraug erwiederte der Mann (während des Strullervorgangs)- ZITAT:

    "HALT DIE SCHNAUZE DU BLÖDE KUH, MACH, DASS DU WEG KOMMST"!

    Dann konnte ich mich auch nicht mehr beherrschen und habe diesen Idioten so angeschrien, dass er nichtssagend weg ist.

    Jetzt kommts aber erst (und das ist nicht erfunden)

    Als dies Szene vorüber war, schaute mich meine Freundin mit bösen Blicken an. Sie war nämlich gerade bei einem nahegelegenem Parklplatz beim Ausparken. Ich fragte sie warum sie so böse schaue und den Tränen nah war! Sie schilderte mir, dass sie vor wenigen Minuten rückwärts aus einer Parknische herausfahren wollte als plötzlich ein Taxi angefahren kam. Die Straße war eng, sodass der Taxifahrer warten musste bis sie draussen war.

    Der Taxifahrer hielt daraufhin an und der Beifahrer lies die Scheibe runter und streckte ihr den Mittelfinger raus und sagte etwas das ich hier nicht schreiben möchte.

    Wäre ich dabei gewesen hätte es Verletzte gegeben.

    Das muss man sich mal vorstellen...und ich kann noch lange so weitermachen.

    Ich habe den Brand der Johanniskirche miterlebt (Brandstiftung)- da kam ich nach Gö das erste mal!

    Und seit dem ist diese Stadt auf der einen Seite sehr gastfreundlich, hat geniale Bars und Cafes und überhaupt viel zu bieten.

    Aber es macht immer weniger Spaß hier auch zu wohnen.

    Da sollte man nicht nur drüber nachdenken sondern auch handeln.


    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Dreck und Ungeziefer SüsseBiene – 20.04.10
    Das "Quasi-Schokoladen-Monopol" ist den Grummes offenbar nicht bekommen. Kann es sein, dass Schokolade auch dumm macht? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kommentar gelöscht mr – 20.04.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Die Menschen können sich einfach nicht benehmen jacques-rogge – 20.04.10
    Ich bin fassungslos! Zum einen über ein Café, das eine Bedienstete einer Göttinger Verwaltung vor die Tür setzt, weil sie kraft Direktionsrechts des Arbeitgebers in der Ausländerstelle zu arbeiten hat. Wie weit will man da gehen: sind die Bediensteten der Ausländerstelle unerwünscht? Oder wäre es auch der Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Göttingen, nur weil er bei der gleichen Institution arbeitet? Folgerichtigerweise müsste sich das Kabale aus Göttingen zurückziehen, weil man in Göttingen eine Ausländerbehörde betreibt!
    Zum anderen ist es empörend, wie sich die Leitung des Cron & Lanz mit dem Anspruch der besonderen Etikette über (Mit-)Menschen äußert. Termini wie Dreck oder Ungeziefer als Titulierung für Menschen gehen gar nicht, liegen aber letztlich auf der gleichen Ebene wie der Umgang des Kabale mit der städt. Mitarbeiterin! Passen tut dann auch die Frage einer Angestellten des Cron & Lanz an eine Freundin meiner Tochter, beide Schülerinnen und entsprechend gekleidet: "bist Du sicher hier im richtigen Laden kaufen zu wollen?" Ich betrachte die kritischen Blicke der Grummes nun aus einer ganz anderen Perspektive, wenn ich für meine Frau "nur" 200 Gramm Trüfel kaufe.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Grummes-Salamon Kociumaka – 20.04.10
    Angesichts der menschenverachtenden Wortwahl von Frau Grummes-Salamon blieb mir das Frühstück im Hals stecken. Ich werde jedenfalls das Geschäft von jemandem, der seine Mitmenschen als "Dreck" und "Ungeziefer" bezeichnet, nicht mehr betreten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Benehmen im Speziellen Cafe-Besucher – 20.04.10
    Liebe Frau Grummes-Salamon,

    ihr Kommentar ging wirklich total daneben. Vom "Benehmen" sind Sie offenbar Lichtjahre entfernt. Darüber wird Ihnen hoffentlich nicht die Schokolade sauer. Peinlich.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!

Meist gelesen

Anzeige

Tageblatt-Blog

Mission Olympia

Tageblatt-Volontär Michael Kerzel will abspecken und hat deshalb seine persönliche "Mission Olympia" ausgerufen. Und Sie können ihm dabei helfen – denn in Gemeinschaft funktioniert das bekanntlich am besten. mehr


 

Geschichtswerkstatt

Göttinger Zeitreise

Wir laden Sie herzlich zu einer Reise in die Vergangenheit ein und würden uns auch freuen, wenn Sie uns helfen, weitere Dokumente zu finden. Ein Film über die 1960er Jahre in Göttingen wird daraus entstehen. mehr


 

Anzeige

iPhone & iPad

iPad & iPhone

Das Tageblatt gibt es für das iPhone, das iPad und Android-Endgeräte. Hier erfahren Sie, wie Sie sich die Apps herunterladen können. mehr