Holprige Fahrt: Der Düstere-Eichen-Weg ist seit Jahren eine Buckelpiste. In diesem Jahr soll er saniert werden.
Am Dienstagabend stellte die Verwaltung den Anliegern Zeitplan, Baumaßnahmen und Umleitungsstrecken für das gut 2,5 Millionen Euro teure Projekt vor. Wichtigste Erkenntnisse: Das Gros der Arbeiten soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein; der Düstere-Eichen-Weg wird währenddessen komplett gesperrt; die Anliegerbeiträge liegen wohl zwischen 15 und 22 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche. Größter Aufreger: Tempo 30 wird nur noch auf einem kleinen Teilstück der Straße gelten, ansonsten ist Tempo 50 erlaubt.
In einem waren sich immerhin alle einig, Bauverwaltung und die etwa 80 erschienenen Anwohner: Der Düstere-Eichen-Weg, den täglich rund 15 000 Fahrzeuge passieren, muss saniert werden. Schlaglöcher, Spurrillen, Aufbruchstellen – die Mängel seien immens, sagte Sören Koss vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung. Auch die „umfangreichen Kanalbauarbeiten“ seien unverzichtbar, allein der Schmutzwasserkanal sei rund 100 Jahre alt.
Das ist aber noch längst nicht alles. Man wolle das Optimum aus dem Umbau herausholen, also werde man auch die Parksituation verbessern, Defizite für Fußgänger und Radfahrer beheben und die Bushaltestellen ausbauen, sagte Koss. Einziges Problem: „Die Fläche ist zu schmal.“ So müssten die Radfahrer weiterhin auf der Straße fahren, das aber auf einem extra gekennzeichneten Schutzstreifen.
Dafür werde nach dem Umbau nur noch auf einem Teilstück der Straße Tempo 30 gelten – und zwar von der Kreuzung Düstere-Eichen-Weg/Nonnenstieg bis zum Haus Nummer 64, sagte Koss. Andernfalls hätte man vom Land keine Fördermittel in Höhe von 500 000 Euro bekommen.
Das erhitzte die Gemüter der Anlieger. Eine Frau sagte, die Autofahrer würden dann viel zu schnell fahren – und sie komme nicht mehr aus ihrer Ausfahrt heraus. Das sei zu gefährlich. „Sie müssen für Tempo 30 sorgen. Wir sind belogen worden“, rief sie. „Wir setzen Sie hier keiner Lebensgefahr aus“, antwortete Michael Ernst, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Bauverwaltung.
Eine andere Anwohnerin fragte, wer denn von besagten Fördermitteln profitiere. „Die Fördermittel sollen die Kosten der Stadt senken, also auch die eines jeden Steuerzahlers“, antwortete Axel Meinshausen vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung. „Ich will auch eine Gegenleistung, wenn die Stadt eine erhält“, beschwerte sich die Frau. Tempo 50 bedeute schließlich eine „ganz klare Minderung der Wohnqualität.“ „Wir hätten am liebsten auch auf dem ganzen Abschnitt eine Tempo-30-Regelung gehabt“, sagte Ernst. „Mehr war aber einfach nicht drin.“ Ohne die 500 000 Euro könne die Stadt die Straße nicht sanieren. Dann bleibe alles beim Alten – und damit sei keinem gedient.
Vier Bauphasen wird es für die Sanierung und Umgestaltung der wichtigen Durchfahrtsstraße geben. Start ist schon im März. Bis Ende November sollen die Arbeiten am Düsteren-Eichen-Weg abgeschlossen sein und die Vollsperrung wieder aufgehoben werden. Lediglich im Kreuzungsbereich am Nikolausberger Weg muss noch im Frühjahr 2012 gebaut werden. In der ganzen Zeit können die Anwohner ihre Grundstücke erreichen, auch für die Anlieferer und Kunden des Edeka-Marktes Gellersen und einer Arztpraxis werde es Lösungen geben, versprachen die Experten der Stadt.
Als Umleitungsstrecke für die Zeit der Vollsperrung hat die Verwaltung übrigens in erster Linie die Brüder-Grimm-Allee und die Ewaldstraße vorgesehen. Das sei aber kein statisches System, hieß es. Auch andere Strecken seien denkbar.
Kommentare
DEW JS – 15.01.11
Leute, Ihr könnt monieren soviel ihr wollt, solange die heimliche Südostumgehung über Kirschberg und Merkelstraße soviel Verkehrszuführung für den DEW bringt, beschleunigt sich der Verkehr schon allein durch seine Präsens. Oder glaubt jemand im Moment führe jemand 30 im DEW - trotz Schlaglöchern? Der Verkehr gehört sinnvoll und attraktiv (als Anreiz das Angebot zu nutzen) um die Stadt herumgeleitet - und damit raus aus der Stadt. Auch ein Grund ist die stetige Zunahme der Mitbürger in den Zietenterrassen. Da stehen die Auto morgens zur Hauptreisezeit teils schon die ganze Ossi-Straße hoch, (die meisten wollen nach rechts durch die Merkelstraße) sodass der Querverkehr vom Kirschberg kaum mehr rauskommt und schon auf die Wohngebietsstraßen unterhalb der alten Zietenranch ausweicht. Nein, mir ist klar, dass die Südumgehung politisch nicht durchsetzbar ist, aber eine alternative immer noch zu fordernde neue Umgehungsstraße würde auch den DEW und das Kirschberggebiet entlasten und es wieder zu dem machen was es sein soll: Ein Wohngebiet mit Hauptwohnverbindungsstraßen und keine heimliche Umgehung für Durchgangsverkehr. Und seid mal aufmerksam, in ruhigen Straßen wird auch automatisch ruhiger gefahren, dann erübrigt sich das Thema 30 oder 50, Fahrräder auf oder neben der Straße. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@ Zuse Stadtbewohner – 15.01.11
Ich gebe Ihnen Recht, Tempo 30 ohne Geschwindigkeitskontrollen ist ein Witz. Wenn die Stadt in den Tempo-30-Zonen flächendeckend Blitzgeräte aufstellen würde, würde das die Situation deutlich verbessern. Und die Stadt hätte auch noch zusätzliche Einnahmen.
Es ist schwer verständlich für die Bürger, dass die Stadt die Tempolimits so lasch kontrolliert.
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@V8 Zuse – 15.01.11
Der Kommentar ist doch ohne Hirn und Verstand. Ob Tempo 30 den Düsteren Eichenweg hilft bzw. den Anwohnern wage ich zu bezweifeln.Warum? In der Lotzestraße herscht auch Tempo 30. Von 100 PKW fährt dort gefühlt nur einer die 30 km/h, der Rest ist deutlich zu schnell. Kontrollen finden nach meiner Beobachtung nicht statt. Die Lotzestr. ist auch so eine heimliche Hauptstraße Göttingens, ähnlich dem Düsteren Eichenweg.
Wenn die Radfahrer auf die Straße sollen, könnte das trotz Tempo 50 zu einer Verlangsamung führen. Hoffentlich nicht auf Kosten der Radfahrer. Ein Wort noch zu den unbeleuchteten Kollegen auf dem Rad.
Ohne Licht auf dem Fahrrad ist wie auf der Autobahn einen Geisterfahrer überholen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
DE-Weg informer – 14.01.11
Man ahnt es, wenn man die grün eingefärbten "Umleitungsangebote"(?)ansieht: den verantwortlichen Beamten ist das alles ziemlich egal. Die beste Lösung - Öffnung der Dahlmannstraße plus H.Föge-Weg (bei Tempo 30, klar)als kürzeste Umleitung - wird gar nicht erst angedacht. Oder ein schrittweiser Ausbau, so dass sich Umleitungsstrecken in Grenzen halten. Es scheint nicht die Hausstrecke der Verantwortlichen zu sein....... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHauptverkehrsstraße düster – 14.01.11
Wie oben schon geschrieben: der düstere Eichenweg ist eine wichtige Hauptverbindungs/Durchgangsstraße.Die Straße macht nur Sinn wenn der Verkehr dort auch zügig fließen kann.
50 Km/h sind da keine Raserei.
Wenn man dort keinen PKW Verkehr haben will, dann darf die Straße nur für Anlieger freigeben werden.
Eine Beseitigung der Bestehenden Behinderung durch Schlaglöcher,
und gleichzeitiger Schaffung einer neuen mit Schutzstreifen für Fahrräder ist auch keine Lösung für eine Hauptverkehrsstraße.
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Hauptverbindungstrasse düster – 14.01.11
Wie oben schon geschrieben: der düstere Eichenweg ist eine wichtige Hauptverbindungs/Durchgangsstraße.Die Straße macht nur Sinn wenn der Verkehr dort auch zügig fließen kann.
50 Km/h sind da keine Raserei.
Wenn man dort keinen PKW Verkehr haben will, dann darf die Straße nur für Anlieger freigeben werden.
Eine Beseitigung der Bestehenden Behinderung durch Schlaglöcher,
und gleichzeitiger Schaffung einer neuen mit Schutzstreifen für Fahrräder ist auch keine Lösung für eine Hauptverkehrsstraße.
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göttingen mm – 14.01.11
dies noch einmal Straßen in Göttingen mm – 17.12.10Bevor sich die Göttinger Stadtverwaltung wichtig macht mit ihrem Erfolg in Sachen Straßenwinterdienst, möchte ich noch einmal auf die Herzberger Landstr. hinweisen, die Mitte November aufgerissen wurde, sicher nicht, damit das schöne alte Kopfsteinpflaster wieder zum Vorschein kommt.Es mußte wieder einmal das Soll erfüllt werden bei der bewilligten Summe für Straßenausbesserung.
Fakt ist, dass die Merkelstraße als auch die Dahlmannstr. bis zum Düsteren Eichenweg eine Katastrophe waren, die Herzberger Landstr. von Kreuzung Bismarckstr. bis Rohnsterrassen jedoch fast frei von Löchern war. Diese Tatsache ist mir bekannt, weil ich seit Winter 2009/2010 zwei Löcher im Asphalt dieser Strecke kannte, ich umfuhr sie jeden Tag.
Zu meiner Verwunderung wurde trotz
Ankündigung eines frühen Winters eine Aktion begonnen, die die gesamte Strecke aufbohrte, statt einzelne Abschnitte auszubessern. Auf eine meiner Fragen an einen Beschäftigten der entsprechenden Firma wurde mitgeteilt, man mache alles schön.
Wieviel Blödsinn soll sich der Steuerzahler noch gefallen lassen?
Inzwischen ist auf der genannten Strecke, die durch die Pendler sehr frequentiert ist, nur noch ein Tempo von 10 kmh erlaubt. Abgesehen von den Schäden an den Reifen der Verkehrsteilnehmer und der Belästigung der Anwohner bleibt die Frage nach einer Verkehrslösung in diesem Bereich aktuell.
Die Innenstadt von Göttingen wäre nach wie vor mit jahrzehntelanger richtiger Planung ein Schmuckstück.
Inzwischen ist sie eine Katastrophe für die Fußgänger. Jeder der seinen Weg verkürzen möchte, fährt hier durch, vor allen Dingen Taxifahrer.
Die Aufsicht durch entsprechende Ordnungskräfte ist mangelhaft, sie beschränkt sich darauf, ausländisch oder abgerissene Fußgänger zu beobachten.
Sollte nicht einmal eine Lösung zu finden sein, Bürger vor unnützer Sanierung der Innenstadt zu schützen? Auch Anwohner aus Geismar, Grone, Weende und last but not least des Ostviertels haben ihr Recht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Teilnehmer Auto/Radfahrer – 14.01.11
Ich benutze das Auto sowie das Fahrrad zu gleichen Teilen und ich kann sagen das viele Fahrradfahrer in Göttingen keinerlei Bewußtsein für das Verhalten auf öffentlichen Straßen haben. Abends kein Licht, mit mehreren Leuten nebeneinander fahren, auf der falschen Straßenseite fahren etc. und das sind nicht nur ein paar sondern schon recht viele die ein solches Verhalten an den Tag legen. Ich versuche möglichst immer einen Radweg zu benutzen wenn einer da ist, weil es auch wesentlich sicherer ist - wobei ich mir da in Göttingen nicht so sicher bin, bei den Idioten die mir manchmal auf dem Radweg entgegenkommen. Mitdenken als Radfahrer ist angesagt, denn wenn man sich als selbiger mit einem Auto "anlegt" bringt es ja nichts wenn man zwar im Recht ist, später bei der Gerichtsverhandlung aber mit dem Rollstuhl vorfahren muss. Man hat evtl. recht gehabt, aber dafür auch keine Beine mehr! Wobei das mit dem Mitdenken auch für die Autofahrer gelten sollte. Wenn natürlich abends ein Fahrradfahrer ohne Licht von einem Auto angefahren wird, hat das der Radfahrer selbst zu verantworten. Ausreichend Beleuchtung, Rechtsfahrgebot, richtigen Radweg benutzen...dann klappt es auch! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenfahrräder ich – 14.01.11
Das die Fahrräder auf der Straße sind.ist im Grunde OK. Dürfen sich halt nur nicht beschweren wenn man mit einem LKW dran vorbei fährt, weil sie Angst bekommen wenn die großen Reifen neben ihnen sind. Aber das Funktioniert ja auch meistens. So lange sich auch der Radfahrer an geltende Verkehrsregeln hält, nur hier haperts leider immer etwas. Kleine Beispiele: Kein Licht, zu zweit nebeneinander, Fahrrad nicht Verkehrssicher, falsche Beladung, beim Abbiegen kein Handzeichen usw. und keinen störts, aber das Auto oder der Autofahrer wird ständig kontrolliert. Da sollte es langsam auch mal für den Radfahrer neue Regeln geben. z.B. Kennzeichen für das Fahrrad und eine Kontrollstelle so wie der Tüv beim Auto. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Verwirrung ;-) Stadtbewohner – 14.01.11
oops, den Kommentar mit dem Betreff "Verkehrsbehinderung" habe ich ("Stadtbewohner") geschrieben, nicht "V8", das war ein Versehen.
Und Sie, "Verkehrsteilnehmer" sind mir mit Ihrem Kommentar wohl zuvor gekommen ;-)
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"Verkehrsbehinderung" V8 – 14.01.11
Unter "Verkehr" verstehen Sie wohl ausschließlich "Autoverkehr". Fußgänger, Radfahrer und öffentliche Verkehrsmittel gibt es in Ihrer Welt anscheinend nicht - oder nur als Störfaktor für Ihr geliebtes Auto.Und der Autoverkehr wird durch Radfahrer "behindert"? Mit dem gleichen Recht könnte man sagen, dass der Fahrradverkehr durch die Autos "behindert" wird. Die Autos müssten demnach weg, weil sie "den Verkehr" behindern! Das wäre die gleiche Logik.
Und seit wann bezahlen Autofahrer bei uns für die Benutzung von Straßen? Die lassen sie sich immer noch aus Steuergeldern finanzieren, also letztlich von uns allen.
Wenn Autofahrer wirklich mal für ihre Straßen bezahlen müssten, und für die Schäden, die sie anrichten (z.B. die Schäden an unserer Gesundheit), dann wäre Autofahren auf ein mal ein ziemlich teurer Spaß.
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Mitspracherechte Verkehrsteilnehmer – 14.01.11
Eigentlich ist dieser Kommentar zu unterirdisch, als dass man sich drauf einlassen sollte.Es sei nur soviel dazu gesagt: Wenn wir Autofahrer alle Folgekosten (Unfalltote/verletzte, Atemwegserkrankungen, Lärmschutz, Umweltzerstörung, Mietmindereinnahmen an Hauptverkehrsstraßen und und und) selber tragen müssten, wären es die Fahrradfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer, die zu bestimmen hätten, wo die Gelder hingehen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Düsterer Eichen Weg V8 – 14.01.11
@ stadtbewohnerGenau so ist es: Der Verkehr wird behindert! Wenn ihr mit euren Drahteseln genauso viel für die Straßenbenutzung zahlt wie die Autofahrer dann reden wir weiter. Bis dahin habt ihr einfach kein Mitspracherecht. Wer bezahlt, bestimmt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
tempo 30 - tempo 50 Stadtbewohner – 14.01.11
Die Entscheidung der Stadt ist schwer nachvollziehbar. Tempo 50 bedeutet: Gesundheit und Lebensqualität der Bewohner werden kaputt gemacht, nur um ein paar Fördermittel vom Land zu bekommen. Natürlich, die Stadt hat wenig Geld. Aber muss sie deswegen die Gesundheit ihrer eigenen Bürger verkaufen?
Wenn man am Düstere-Eichen-Weg durchgehend Tempo 30 und flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen einführen würde, würde das nicht nur unsere Sicherheit und Lebensqualität verbessern. Die Stadt würde über die Jahre auch einiges an Bußgeldern einnehmen - so viel nur zum finanziellen Aspekt.
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Sanierung flutschi – 14.01.11
Ich bezweifele stark, dass eine so lange Vollsperrung nötig ist. Aber so ist es man einfacher für die Baufirmen, und die Autos...die suchen sich cshon ihren Weg......Was T30 auf den letzten Metern angeht: Die Kosten für die Beschilderung sind da man höher als der Nutzen.....aber daran denkt wieder mal keiner...... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
DEW Anlieger – 14.01.11
Ist ja mal wieder voll die schwule Lösung! Auf ein paar Metern Tempo 30....ein bisschen Goodwill und Beruhigungspille für grüngefärbte Anwohner.LEUTE...Das ist eine DURCHFAHRTSSTRAßE!! Was sonst als Tempo 50 macht da Sinn? Ist auch nicht viel störender, liebe Wohlstandspensionäre in diesem Viertel. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Radfahrer auf die Straße statt auf den Radweg Stadtbewohner – 14.01.11
Den Beitrag von "Verkehrsteilnehmer" kann man nur voll und ganz unterstützen!
Es gibt in der Verkehrspolitik schon lange das Konzept "shared space", d.h. Autos, Fahrräder und z.T. auch Fußgänger benutzen die selbe Fläche. Das führt zu deutlich mehr Sicherheit im Verkehr.
Wenn Autos und Radfahrer auf getrennten Bahnen fahren, fühlen sie sich subjektiv sicher und geben nicht acht, weil sie nicht mit anderen Verkehrsteilnehmern rechnen. An der nächsten Kreuzung kracht es dann.
Deswegen: Radfahrer gehören unbedingt auf die Straße und nicht auf separate Radwege.
Das Thema ist neulich schon in einem anderen Thread diskutiert worden, ich will
mich nicht wiederholen, deswegen der Link:
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Radfahrer-zwingt-Bus-zum-Abbremsen
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Vollsperrung ?? Auch ein Autofahrer – 14.01.11
Vollsperrung, wirklich oder so wie an anderen Stellen in Göttingen.Trotz Sperrung fahren die Autos durch gesperrte Bereiche. Wenn es auf der Baustelle ruhig ist, werden Schilder und Barken werden einfach verschoben und dann fröhlich durhcgefahren.
Tolle Autofahrer !!!!
Siehe Baustelle Ostlandweg Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fahrräder auf die Straße Verkehrsteilnehmer – 14.01.11
"Einziges Problem: ´Die Fläche ist zu schmal.` So müssten die Radfahrer weiterhin auf der Straße fahren"Lieber Herr Koss vom Fachdienst Bauen und Verkehr, genau das wollen wir Radfahrer auch. Die Verkehrsverbände ADFC und VCD fordern es schon lange! Wo ist also das Problem?
Wann kapieren Göttinger Verkehrsplaner endlich, dass Fahrradfahrer auf die Straße gehören und sich nicht irgendwelche Restflächen mit den Fußgängern teilen müssen?
Oder ist das Problem etwa, dass der KFZ-Verkehr am ungehinderten Fortkommen gestört wird?
Die geplanten Schutzstreifen sind daher, nach meiner Meinung, an dieser Stelle durchaus sinnvoll.
Und bitte, ganz wichtig: Fahrradspuren und Aufstellflächen an den Ampeln! An der Kreuzung Rosdorfer Weg, Brauweg haben sie es doch wunderbar gemacht (Schade nur, dass erst eine tragischer Unfall Auslöser für die Umgestaltung war). Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kosten Rechnung – 14.01.11
Konsten 2 Mio.... wenn die Stadt für die unnötige S-Spange 2,8 Mio. ausgegeben hätte, dann wäre das mit dem Düsteren-Eichen-Weg so schnell nicht geworden.Die Stadt hat zwar überhaupt kein Geld bzw. noch weniger als gar kein Geld, aber im Düsteren-Eichen-Weg ist es auf jeden Fall besser investiert als in der sch...Südspange! Ersteinmal altes instandsetzen, bevor man neues kauft. Richtige Entscheidung Stadt Göttingen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Buckerlpiste - andernorts in GÖ Leser – 14.01.11
Der Maschmühlenweg wird wohl nicht so schnell saniert. Den Grund kann man sich denken:Die Anwohner im Maschmühlenweg haben weniger Geld im Portemonaie und Einfluss als die Bewohner der Düstere Eichenwegs im Ostviertel.
Haben wir also eine "Zweiklassen-Sanierung"? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Buckelpiste Goe – 14.01.11
Na ob der Düstere Eichen weg die schlechteste Straße in Gö sind wage ich zu bezweifeln. Königsalle und Maschmühlenweg sind glaube ich stärker belastet und deutlich im schlechteren Zustand. Liebe Stadt, wann werden die endlich neu gemacht und nicht wieder so eine Flickschusterei wie im letzten Jahr???????? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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