Am letzten Sonnenwochenende hatte der Regen zu früh eingesetzt und die Ernte gestoppt. „Wir werden heute fertig“, sagte der Jühnder Landwirt Reinhard von Werder gestern. In Thüringen stehe aber noch viel auf dem Feld. Weizen ist nach wie vor die flächenmäßig bedeutendste Ackerfrucht in der Region.
Die Qualität ist in diesem Jahr bescheiden, und es gibt keine Rekordernte. 70 Prozent sei nur als Futterweizen zu verkaufen, so von Werder. Normalerweise beträgt der Futterweizenanteil nur zehn bis 15 Prozent. Die Preise sind zwar nirgendwo so stark angestiegen wie in Deutschland, hohe Preise werden aber nur für Qualitätsweizen gezahlt.
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