Anlass ist die Sonderausstellung „Der Toaster – eine 100-jährige Erfolgsgeschichte“, die derzeit im Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen gezeigt wird. In Anlehnung der „Eat Art“ (Ess-Kunst) à la Daniel Spoerri haben neun Viertklässler zur Eröffnung eine riesenhafte Scheibe Toast geschaffen.
Mit sieben Toastern und unzähligen Paketen Toastbrot begann die Aktion der Schüler. Das Brot in drei Sorten und darüber hinaus auch finanzielle Mittel hat Golden Toast dem Museum gespendet. Thomas, Niklas, Nico, Zoe, Dominik, Milena, Anna, Alex und Nils toasteten. Einige reichten die Brote an, Zoe fand es am besten, die fertigen Brote zum Auskühlen in Regale zu legen. Die ein oder andere Scheibe landete im Magen, bei 14 Scheiben lag später der Rekord.
Die ausgekühlten Scheiben wurden von den Schülern eine neben der anderen mit Stecknadeln an die dafür vorbereitete rote Wand geheftet, einige sogar mit „Künstler“-Initialen versehen. Einige Stunden später war nur noch eine kleine Freifläche übrig geblieben. „In luftiger Höhe geht der Meister dran“, sagte Schulleiter Volker Wenskat-Schmidt auf einer Leiter stehend, um die letzten Scheiben „anzunageln“, während Wilhelm Bruinjes und sein Team vom Brotmuseum die Brotkrümel aus den Regalen fegten.
Mit schnellen Pop-up-Toastern haben die Schüler die Brote geröstet. Klapp- und Wendetoaster, Einschub- und Flachbett-Toaster sowie die ganz modernen Modelle, die nicht nur Toast, sondern auch das Ei dazu zubereiten können, sind in der Ausstellung zum 100. „Geburtstag“ des Toasters noch bis zum 28. November ebenfalls zu sehen. Ein Großteil der besonderen Brotröster stammt aus der Sammlung des Münchener Toast-Enthusiasten Alfred Schwarz.
Das Brotmuseum ist dienstags bis Sonnabends von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, sonntags und feiertags von 9.30 bis 17.30 Uhr.
Von Ute Lawrenz
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Kommentare
mpf auch mpf – 13.07.11
naja, bei dem Schulleiter fällt einem sowoie so nichts mehr ein. Lügen, Chaos, Lügen, Chaos... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldeninformiert ? ??? – 20.09.10
Evtl. sollte man sich, befor man zu jedem Thema ein Komentar abgibt, ausführlich informieren.Das verwendete Brot wäre am nächsten Tag, da abgelaufen, weggeschmissen worden .
Initiator der Aktion war übrigens das Brotmuseeum und nicht die Schule. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Unmöglich Ich – 17.09.10
1. Nach einer Woche gammeln die Dinger doch sowieso.2. Die Tageblatt Redakteure können anscheinend nicht eins und eins zusammen zählen. Zuerst kommt ein Artikel, in dem etliche Toastbrotscheiben an die Wand genagelt werden, und eine Woche später kommt ein Artikel, in dem steht, dass 7.000 Kinder im Umkreis Göttingen nichts zu Essen haben.
3. Was lernt man dabei?
4. Anscheinend haben die Kinder und Lehrer der Grundschule Ebergötzen nichts besseres zu tun.
5. Ich habe heute im Kunstunterricht mit meiner Klasse eine künstlerische Kritik gemalt und die wird unsere Lehrerin ans Brotmuseum schicken.
6. Das ist zwar eine nicht so na ja gute Idee aber egal
8. Du hast vergessen das 7. fehlt :D
Ich finde es einfach nur eine blöde Sache, Toastscheiben an die Wand zu nageln.
Ich würde sie bitten diesen artikel nicht zu löschen, weil dies auch noch andere Leute lesen sollen.
Jemand, der an der Aktion beteiligt war und das jetzt liest sollte sich schämen und ein schlechtes Gewissen haben.
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Bildung, Bildung, Bildung! Jan G. – 12.09.10
Grundsätzlich finde ich skurrile Ideen im Unterricht ja prima.Aber, mal so unter dem Aspekt Verantwortungsbewusstsein: Was lernen Kinder,
wenn sie unter pädagogischer Anleitung Toastscheiben an die Wand nageln?
Hoffentlich nichts.
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Unmöglich Ich – 12.09.10
Ich kann meinem Vorposter nur beipflichten, was ich über so eine Aktion denke darf ich hier gar nicht Schreiben weil es sonst zurecht sofort gelöscht werden würde.Heruntergefallenes Laub an die Wand zu nageln hätte es auch getan stattdessen wird 4.Klässlern beigebracht was Brot wert ist während Millionen Rentner und Hartz4 empfänger von der Hand in den Mund leben müssen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schleichwerbung Sam – 12.09.10
und dann auch noch dicke Werbung im GT, Golden sag ich da nur, nur die ganze Idee ist meiner Meinung nach Sch.... und nicht Gülden :-( Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHungernde Kinder können es nicht verstehen! Sam – 12.09.10
und ich meine nicht einmal die armen Kinder in der dritten Welt, sondern die Tafeln bei uns im Land! Wer Kindern beibringt, dass es Kunst ist, Lebensmittel an die Wand zu kleben, müßte sofort bestraft werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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