Nachbarn hatten nach dem lauten Knall die Feuerwehr gerufen. Das Dach des Gebäudes sei durch die Detonation um bis zu 30 Zentimeter angehoben worden, erklärte Gemeindebrandmeister Volker Keilholz. Zudem geriet die Struktur des Dachstuhls aus den Fugen – die Nägel des Dachstuhls lagen frei. Wenn das Fenster im Dachgeschoss fest eingemauert gewesen wäre, sagte Keilholz, wären die Folgen der Explosion noch wesentlich schwerwiegender gewesen. Etwa 100 Helfer von Feuerwehr und THW sicherten im Laufe des Nachmittags das oben offene Dach.
Die Explosionsursache ist noch nicht geklärt. In der Nachbarschaft kursierende Informationen, eine Spraydose sei explodiert oder beim Aufladen eines Akkus habe sich Knallgas gebildet, wurden nicht bestätigt. Das von der Explosion betroffene Zimmer im Obergeschoss des Hauses wurde zwecks Untersuchung beschlagnahmt.
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