Ist es möglich, dass ein Spürhund auch nach fünf Tagen noch eine Spur aufnehmen kann?
Ja, dieses ist möglich. Die Spürhunde können sogar noch bis zu 21 Tage alte Spuren verfolgen.
Wird die Fährte nicht durch Passanten und Fahrzeuge in der Innenstadt zerstört?
Trockene Hitze und trockene Kälte sowie Frost beschleunigen den Zersetzungsprozess der Partikel (Geruch) der Spur. Es gibt aber Hunde, die die Spur trotz schlechter Wetterbedingungen ohne Probleme finden können. Dies ist abhängig von der individuellen Fähigkeit und Erfahrung des Hundes. Die zu suchende Fährte filtert der Hund aus den anderen Gerüchen heraus.
Wie zuverlässig sind solche Fährten, die die Hunde aufnehmen? Kann es sich dabei auch um „Fehlspuren“ handeln?
Die Fährte ist zuverlässig, da der Spürhund den Geruch der sich am Ort befindenden Person aufgenommen hat und verfolgt. Sollte sich diese Fährte verlaufen, bleibt der Hund an dieser Stelle stehen und läuft im Kreis und zeigt somit an, dass die Fährte hier endet. Zum Aufspüren anderer Partikel oder Stoffe kann ich keinerlei Angaben machen, da unsere Hunde speziell zum Auffinden von Personen ausgerichtet sind. Die Polizeihunde haben hierfür eine gesonderte Ausbildung.
Kommentare
Bezüglich des Interviews K. Rex – 04.02.10
einfach mal lesen :Dhttp://monsters.blogsport.de/2010/02/03/hausdurchsuchung-die-sache-mit-dem-hund/ Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fährten sich zuverlässig Unvorstellbar – 03.02.10
Liebes GT-Team, liebe "Expertin",wenn Sie sich zu einem so brisanten und sehr speziellen Themenbereich schon eine "Expertenmeinung" einholen, sollten Sie zumindest sicherstellen, dass diese Person auch die nötige Qualifikation besitzt. Leider lässt Frau Wollrath als "Hundeführerin in Ausbildung" diese fachliche Kompetenz nicht erkennen.
Wer im Zusammenhang mit dem Thema "Mantrailing" und Rettungshundearbeit nicht in der Lage ist zwischen den sehr divergenten Begrifflichkeiten der "Spur" (Geruchsspur) und der "Fährte" (Bodenfährte)zu unterscheiden, sollte Aussagen zur qualitativ hochwertigen Rettungshundearbeit - mit ihren verschiedenen Einsatzbereichen wie z.B. in der Flächensuche, der Trümmersuche oder eben auch dem Mantrailing - zukünftig besser unterlassen.
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Lieber Herr Florian Heinz der Boulevard-Redaktion, liebe ASB-Expertin Rettungshundeführer – 02.02.10
Es ist sehr traurig. Ich würde darüber lachen, wenn es nicht um so ein ernstes Thema geht.[(Zur Erinnerung:) Nämlich um die systematische Kriminalisierung von Menschen, die sich dagegen wehren, dass ihre Freunde, Bekannten, Nachbarn oder "Fremde" abgeschoben werden. Wohin? - in eine absolute ungewisse Zukunft, bestimmt von der Angst ihrer Erfahrungen, die sie als Kriegsflüchtlinge gemacht haben! Warum? - aus niederen rassistischen Motiven, die vielerlei Deckmäntel tragen, um eben jenes 'der Angst vor Fremden' zu vertuschen.
Eben diese Politik wird unterstützt durch ihren unreflektierten, unkritischen und vor allem NICHT recherchierten Journalismus, u.a. in Form dieses Interviews, lieber Herr Florian Heinz.]
Gezielte Desinformation durch fehlende Recherche und bewusstes Weglassen von Informationen:
1.Eigentlich geht es nicht um die Frage, hat der „Hund eine gute Nase - ja oder nein? Natürlich hat er die, aber solange die Polizei nicht transparent macht, was genau dem Hund als Geruchsgegenstand „angeboten“ wurde, darf die Diskussion nicht auf diesem Niveau geführt werden. WEIL:
2.Sie können nicht eine Rettungshundeführerin in Ausbildung!, die ihren Hund für eine Personensuche in der Fläche ausbildet! (eine ganz andere Art der Hundearbeit!), zu der Ausbildung und Fähigkeiten von sog. „Mantrailern“ befragen, noch weniger zu der Ausbildung der Mantrailer, oder wie sie alles in einen großen Topf werfen, der Spürhunde bei der Polizei. Das sind Disziplinen, die sich in der Arbeit mit dem Hund stark voneinander abgrenzen!
3.In der Theorie sind diese Leistungen des Hundes möglich, auch im Training. ABER in einem Einsatz ist diese hoch komplexe Arbeit von Hunden so vielen verschiedenen Faktoren unterworfen, dass sich kein noch so erfahrener Experte dazu ein Urteil erlauben dürfte, vor dem Hintergrund der Informationszurückhaltung der Polizei (u.a. Was war der Geruchsgegenstand für den Hund?
Insofern ist ihr Interview geradezu lachhaft ist, wenn es nicht so ungeniert Politik betreiben würde! Aber sie scheinen ihre Rolle als Sprachrohr der Polizei wie eh und je zu gefallen. Es ist einfach traurig und beschämend! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
........ unmut_in – 29.01.10
klasse, herr florian heinz. sie haben offenkundig bewiesen, dass sie (wie auch der rest der sog. redaktion) zwar in der lage sind, ihre leser_innen zu verunglimpfen, und das in der kommentarfunktion ihrer seite, nicht jedoch, sachlich auf kritik zu reagieren. oder überhaupt zu reagieren, weder auf kommentare, noch auf die hinweise zu ihrer einseitigen (achtung, untertreibung) berichterstattung. in einem kommentar zu einem anderen artikel wies ein leser darauf hin, dass obrigkeiten, welche die demokratie mit undemokratischen mitteln verteidigen wollen, größere demokratiefeinde seien als ein paar schwarzvermummte, die dumme parolen gröhlen (zitat nur sinngemäß und ohne gewähr). eine einseitig berichtende, stimmungsmachende presse, die keine gelegenheit auslässt, um immer wieder in die gleiche kerbe zu schlagen, steht in der reihe der demokratiefeindlichkeit sicher nicht an letzter stelle.um das mal etwas platter zu formulieren, damit es auch jeder depp versteht, der hier evtl. liest:
welchen zacken würdet ihr euch aus der krone brechen, den vielen stimmen gehör zu geben, die von unstimmigkeiten und unkorrektem verhalten seitens der polizei oder den behörden berichten? warum blendet ihr in euer "berichterstattung" so konsequent wichtige fakten aus, die auf eine entlastung der tatverdächtigen hindeuten könnten (z.b. das kleine, irgendwie nicht ganz unwichtige detail, dass diese ominösen superköter eben nicht bei den tatverdächtigen direkt zeichen gegeben haben?), sondern versucht stattdessen mit einer vehemenz den anschein zu erwecken, dass die schuldigkeit quasi schon bewiesen ist?
ich und einige andere auch würden uns über eine antwort freuen, überrascht uns doch einfach mal positiv mit einer kurzen oder langen stellungnahme. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
das betrachten der eigenen nase führt meist zum ziele unmut_in – 29.01.10
nun, was das lesen von artikeln angeht, sollte die redaktion auf ihre eigenen ratschläge hören: erst lesen (vielleicht auch mal die eine oder andere alternative quelle, ist es nicht auch angezeigt - stichwort: qualitätsjournalismus - auch über die rechtsverstöße der polizei bei dieser durchsuchung zu berichten? wenigstens in der form wie "anwohner der roten sagten, dass... polizei streitet ab,... ungeklärt?") und dann einen artikel verzapfen, der beide seiten beleuchtet und nicht die unangenehme seite komplett weglässt.sollte sich herausstellen, dass die leute, die hier und seitens der polizei solchen vorverurteilungen ausgesetzt waren, unschuldig sind, dann können wir doch wohl damit rechnen, dass das gt MIT GLEICHEM AUFWAND über das unverhältnismäßige vorgehen berichten und mit allen mitteln den ruf der von polizeigewalt betroffenen personen wieder herstellen wird, oder?
nein, so naiv bin ich natürlich nicht wirklich - es wird ein zwei- oder dreizeiler werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Geruchsspur Florian Heinz, Redaktion – 29.01.10
Liebe MissYY,laut Polizei haben die Hunde die Witterung von Personen aufgenommen und nicht vom Sprengstoff.
Mir sei hier ein kleiner Tipp am Rande erlaubt: Vorher den Artikel durchlesen, dann auf die Qualität schimpfen. Nur so wird ein Schuh draus.
Florian Heinz. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Superspürhunde MissYY – 29.01.10
Ich muss unmut_in recht geben, was die qualität der darstellungen im gt angeht...Wir befinden uns mittlerweile wohl eher auf dem niveau der bildzeitung..der angezeigte artikel ist ja durchaus spannend und ich bin mir sicher, dass rettungshunde personen auch nach einigen tagen ausfindig machen können- doch bleiben wir bei den tatsachen: laut polizei haben die hunde ja nicht PERSONEN aufgespürt, sondern SPRENGSTOFF. Das die Interviewte Malteserin hierzu keine informationen leifern kann, sagt sie selbst. Worum es mir also geht: es ist ja wirklich interessant, was menschenspürhunde so können, dies kann aber nicht eins-zu-eins auf die sprengstoffaufspürung übertragen werden, so wie es sich hier liest. Warum konnte das GT, wenn es die richtigkeit der angaben der polizei unterstreichen möchte, nicht einen Experten oder eine Experpertin für Sprengstoffspürhunde befragen??? Mit diesem Interview ist doch NICHTS über den fall ausgesagt. Menschliche Partikel werden wohl nicht allzu viel mit den eventuellen partikel, die von sprengstoff ausgehen zu tun haben. Die (ja leider meist ungern selbst KRITISCH nachdenkenden) Lesenden sollen doch offensichtlich vorgegaukelt bekommen, dass mit diesem Artikel ein beweis für die richtigkeit der vorgehensweise der polizei vorliegt...werte lesende, bitte machen sie sich klar, dies ist NICHT der fall! Wenn ich informationen über das jagdverhalten von löwen erhalten möchte, frage ich ja auch nicht die örtliche katzenzüchterin...
selbstverständlich, sollte es sich um einen anschlag gehandelt haben (was nach wie vor nicht klar ist), dann MÜSSEn die sculdigen gefunden und verurteilt werden, gewalt ist niemals gerechtifertigt. aber bitte, bitte, liebe göttingerinnen und göttinger, bleibt kritisch und lasst euch nicht von solchen hexenjagden mit wackeliger beweislage, die nur zu einem schnell vorweisbaren erfolg von polizei und staatsanwaltschaft dienen, an der nase herum führen! bitte lasst euch das denken nicht von den medien abnehmen (auch wenns so schön einfach ist)!
MfG MissYY (die, nur um eventuellen diskussionen vorweg zu greifen, keine verwöhnte tochter aus elitärem Hause ist ;) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
polizeihunde auch in steno ausgebildet? unmut_in – 29.01.10
äh, ja, das ist ja alles schön und gut. ich traue hunden ja auch so einiges zu, und dass jetzt das tageblatt nur meinungen veröffentlicht, die sich ganz klar für die these des "superhundes vom planeten krypton" aussprechen, passt zur gleichschaltung der örtlichen presse. aber woher hat dieser köter, der, denke ich, in die rote straße getreten worden sein muss*, bitte die fährte? hat der an diesem mysteriösen schriftstück geschnüffelt, dass zig personen in der hand hatten? oder hat der mutmaßliche täter oder die mutmaßliche täterin vielleicht ihren ausweis am "tatort" verloren? kleiner hinweis: in solchen fällen muss man nur draufgucken, da steht i.a.r. die adresse drauf - kann ja sein, dass man vergessen hat, das in euren polizeischulungen zu erwähnen.*ich stelle mir das circa so vor, dass es nur deshalb 5 tage brauchte, weil dieser drecksköter einfach nicht in die rote straße laufen wollte, stattdessen wahrscheinlich den verschiedenen burschenhäusern einen besuch abgestattet hat, deshalb schon an seine unzurechnungsfähigkeit geglaubt wurde (denn DAS kann ja nicht sein)und er anschließend so lange geprügelt wurde, bis er den hinweis eigenpfötig aufgeschrieben hat - ein beweisstück solcher form wird doch sicherlich gerne von "unseren" gerichten verwendet? und auch für richterliche beschlüsse...
für aufklärung, unschuldsvermutung bis zum gegenBEWEIS und für das einschalten des gesunden menschenverstandes! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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