Göttingen macht da mit einem erwarteten Defizit von 20 Millionen Euro am Ende dieses Jahres keine Ausnahme. Bei der Suche nach einem Ausweg sind sich Grüne und SPD einig: Nur Bund und Land könnten die Stadt retten. Eigene Sparansätze seien zwar unerlässlich, würden aber weitgehend verpuffen.
Das Thema bewegt alle Kommunalpolitiker. Die Göttinger Grünen hatten dazu unter dem Titel „Theater, Schwimmbad, Kindergarten ade?“ eine Podiumsrunde mit Experten organisiert. Die SPD dazu eine eigene Runde mit ähnlicher Frage „Gehen den Kommunen die Lichter aus?“. Die Wortbeiträge und Antworten in beiden Veranstaltungen waren nahezu identisch: Schuld an der Finanzmisere der Kommunen sei erst einmal die Wirtschaftskrise im vergangen Jahr – und ganz besonders der damit verbundene Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen. Gegensteuernde Maßnahmen des Bundes wie das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf Pump würden den Staatshaushalt und ebenfalls die Kommunen weiter belasten. Schließlich gebe es eine massive strukturelle Schieflage bei der finanziellen Ausstattung der Städte und Gemeinden: Ihnen würden immer mehr und neue Aufgaben übertragen, für die sie zu wenig oder gar kein Geld von Land und Bund bekämen. In beiden Runden rechneten Politiker und Finanzexperten schnell vor, dass ein geschlossenes Freibad, Kürzungen bei Theaterzuschüssen oder höhere Hundesteuern die Stadt Göttingen nie aus der Misere herausführen könnten. Dazu sei der Spareffekt gemessen an den hohen Ausgaben zu gering. Noch wichtiger: Allzu rigide Kürzungen bei sozialen, kulturellen und bildungspolitischen Projekten würden die Stadt in eine leblose Starre bringen.
Die Forderungen in beiden Runden: Die Gewerbesteuer, die direkt an die Kommunen geht, dürfe auf keinen Fall gestrichen werden. Bund und Land müssten die Kommunen zudem generell besser mit Finanzmitteln ausstatten.
us
Kommentare
Stadt Pleite und potentielle Geldgeber Addi – 23.03.10
Die Stadt Göttingen jammert über den Einbruch der Gewerbesteuer. Im letzten Jahr waren potentielle Geldgeber wie Ikea und Otto Bock bereit grössere Projekte in Göttingen zu verwirklichen. Die Stadt hat es geschafft beide zu vergraulen (wegen z.B. Fledermäusen). Damit wurden viele potentielle Arbeitsplätze und Einnahmen vernichtet. Hier müssten sich einige Verantwortliche im Rathaus an die eigene Nase fassen und Konsequenzen ziehen!Addi Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 22.03.10
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Da sieht man es mal wieder:Die Wahrheit in Form von Kommentaren wird einfach gelöscht !!
Armes GT !
WER MIT BANANEN BEZAHLT, BRAUCHT SICH NICHT ZU WUNDERN, WENN ER NUR VON AFFEN UMGEBEN IST ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 21.03.10
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Kommentar gelöscht mr – 21.03.10
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Üble Hetze pepeshrek – 21.03.10
Teilweise findet hier eine ganz üble Hetze gg. Ausländer statt.Das ist nicht zu billigen und nicht zu tolerieren und es entbehrt jeder Grundlage.
Zumal sie von Menschen stattfindet die teilweise der dt. Sprache selber nicht mächtig sind obwohl sie vermutlich die dt. Staatsangehörigkeit besitzen.
Die Ausländer sind an der Misere sicher nicht schuld.
Wir SELBST sind es die verantwortlich sind, durch überzogene Vorstellungen vom Sozialstaat, durch unsere "Geiz-ist-geil"-Mentalität und durch beibehaltung unseres überzogenen Lebensstiles mit z.b. 2 x im Jahr in den Urlaub, alle paar Monate ein neues Handy etc.
Die Karre MUSS erst komplett gegen den Baum fahren, ehe es besser werden kann.
Deshalb wünsche ich mir geradezu eine baldige Neuauflage der Finanzmisere....nur diesmal richtig und unumkehrbar.
Nur wenn unser System zusammenbricht, welches wir ja teilweise auf Kosten anderer Völker betreiben, können wir einen Neuanfang machen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Pleite? Pleite!! Monk – 21.03.10
Typisch für diese Stadt..Auf der einen Seite wird über leere Kassen durch fehlende Einnahmen aus der rückläufigen Gewerbesteuer gejammert,
wenn jedoch ein großes Möbelunternehmen Arbeitsplätze schaffen und Geld aus der Region in die maroden Kassen der Stadt spülen will, wird sich energisch auf die Hinterbeine gestelltt und alles dafür getan dies um Gottes Willen jzu verhindern um den Teelicht-Verkauf der ohnehin nur aus Cafés und Kneipen bestehenden Innenstadt zu schützen.
Wie bereits erwähnt diese Stadt hat es verdient Pleite zu sein. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Pleite und rassistische Sündebocksuche A.S. – 21.03.10
Wann werden bloß mehr Menschen verstehen können, dass wohl kaum ein Mensch freiwillig und schon gar nicht gerne seine Heimat und Kultur verlässt?Was wäre nur, wenn alle Migranten ausgewiesen würden? Dann würde höchstwahrscheinlich die Hetze auf Kranke, Alte, Behinderte und Andersgläubige gerichtet werden. Ein Kreislauf, der nicht ohne Weiterers durchbrochen werden kann.
Immer andere verantwortlich für das eigene Leid zu machen, und darüber noch seine Identität und Selbstbewusstsein aufzublähen, finde ich wirklich sehr anspruchslos und unrealistisch.
Und was steckt psychologisch dahinter? Ich meine, es ist die Angst vor dem Fremden. Doch das zunächst wirklich Fremde sind wir selbst! Ein Perspektivenwechsel könnte also gelingen, indem wir uns unsere eigene Fremdheit anschauen. Manch einer wird auf dieser spannenden Reise eine neue Welt kennenlernen können, die schön, aber auch sehr dramatisch und düster ist.
Ich denke, wer diesen Weg beschreiten mag, wird nicht mehr so schnell mit Urteilen über seine Mitmenschen vorgehen, weil er gelernt hat, auch sich selbst gegenüber gelassener zu reagieren.
Mehr Liebe und (Mit-) Gefühl für Euch :-)
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Kommentar gelöscht mr – 20.03.10
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Göttinger Pleite Steuerzahler – 20.03.10
Genau, holt sie rein, jene die schon hier sind, auf jeden Fall hier bleiben lassen. Hier dürfen sie dicke Auto´s fahren, brauchen keiner Arbeit nachzugehen und kriegen die Kohle trotzdem in den Arsch geblasen. Es soll doch keinem schlecht gehen.Solchen soll natürlich die Sonne "buchstäblich" aus dem Arsch scheinen !
Dann ist auch alles gut:
Leider nicht, aufwachen Leute !!!
Solch ein Pack kostet Geld und davon nicht wenig ! Raus damit, Briefmarke auf den Arsch geklebt, als Päckchen verschnürt und ab in die Heimat.
Bei straffälligen Ausländern muss die Abschiebung SOFORT erfolgen. Das ganze süße Leben in Deutschland für solche Kreaturen kostet den Steuerzahler Bürger eine Menge Geld. Und wenn solche Personen kein Geld mehr kosten, bleibt auch wieder was für Kultur und andere Sachen übrig.
Im übrigen ist es nicht nur ein türkisches Pärchen, was 1.250 Euro im Monat bekommt, bei dem restlichen Pack ist es genauso. Wir wollen aber nicht vergessen: Krankenkasse, Pflegeversicherung, Solizuschlag und der Rest der Sozialleistungen kommt auch noch dazu und zwar in doppelter Form. Beim arbeitenden Bürger zahlen diese Kosten der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer je zur Hälfte, bei solchen Leuten zahlt der Steuerzahler alles zu 100 Prozent. Und dann sind wir schon weit über 1.250 Euro, die reichen dann schon lange nicht mehr!!!
ÜBER EUROPA LACHT DIE SONNE, ÜBER DEUTSCHLAND DER REST DER WELT !!!
(und die politisch verfolgten am lautesten !!!)
Wach werden, Leute, wach werden !!!
Das ist das WICHTIGSTE !!!!
Und bei der nächsten Wahl genau überlegen !!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Rechtschreibung zarah – 20.03.10
Oh Mister Perfekt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar gelöscht mr – 19.03.10
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Ausweisen? Andrej – 19.03.10
Willst Du wirklich im Gegenzug alle kriminell gewordenen Deutschen aus dem Ausland zurückbekommen?Du weißt nicht, was Du da forderst.Das wird recht teuer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
kein Geld jetzt und bald serek – 19.03.10
Das Hauptproblem in inseren Land sind nicht die Migranten, sondern unsere Politiker.Sie haben es in der Hand diese Schmarotzer Manieren von unwilligen und kriminellen Migranten welche in unserem Land nach ihren eigenen Gesetzen leben finanziel auszutrocknen.
Ein Vorschlag wäre Straffällig gewordene Migranten in eine wie schon im Verkehrsrecht praktizierten Sünderkartei.
Nach dem ereichen einer bestimmtenn Punktzahl wird der belastete Migrant automatsch aus Deutschland ausgewiesen, und der Rest seiner Familie verliert dadurch automatisch den Anspruch auf Hartz 4.
Wer also bei uns Leben will, der muß sich auch an unsere Gesetze halten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schuld Hijack – 19.03.10
Ja, ja, die bösen Ausländer sind schuld. *kopfschüttel* Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDEutsch Andrej – 19.03.10
Man könnte Zarah auch die deutsche Rechtschreibung beibringen - Sicher nicht billig sowas. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAusländer und Sparen ichglaubesnicht – 19.03.10
Keinesfalls sparen und noch viel mehr Geld ausgeben sollte man, um solchen Dumpfbacken erst mal Deutsche Rechtschreibung beizubringen. Dann finden sie auch Arbeit - hoffentlich im Ausland. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSparen zarah – 19.03.10
Man könnte viel Geld SPAREN,in dem man die Ausländer,die keine lust zu arbeiten haben,wieder in Ihr Land schickt.Dort gibt es genug arbeit.
Es kann doch nicht sein,das die für nichts tun, von unserem Geld Leben.
Schon hätten wir weniger Schulden.
Die Politiker kann man fast alle vergessen,die haben keine Eier in der Hose und sind nicht KONEQUENNT.
So geht Deutschland Pleite.
Wir sind kein Schlaraffenland,wo die Bananen am Baum wachsen.
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DT / GSO Kulturbeflissener – 19.03.10
Zum Nachdenken:Wie viele Menschen in Göttingen interessieren sich wohl für das GSO und das DT? - Öffentliche Zuschüsse insgesamt: ~3.2 Mio €.
Wie viele Menschen in Göttingen interessieren sich wohl für Rock- und Popmusik? Öffentliche Zuschüsse insgesamt: ~ 20.000 € Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Verschuldung der Stadt Gö kritiker – 19.03.10
lieber ein Jahr Srarre, als Steuergeld verschleudern. Vielleicht sieht 2011 ganz anders aus. Und sparen sollte die Stadtverwaltung bei sich selbst. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar gelöscht mr – 19.03.10
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Prioritäten setzen AVE – 19.03.10
So so, kaltes Wasser im Schwimmbad hattet ihr früher auch, also besser das Geld in abgrundtiefe Löcher versenken.Ich schlage vor das Sie auch Ihren Gas- oder Stromanteil für Warmwasser den illegalen spenden. Dann können Sie wie früher wieder "kaltduschen" !
Vieleicht klappt das dann ja auch wieder mit der heimischen Solidarität. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Leere Kassen Dagobert – 19.03.10
Die Stadt leistet sich teure Gutachten für Kulturlei(d)bilder. Die Stadt erhöht den Eigenanteil an den teuren Gesellschaften, die der Rat ohnehin kaum kontrollieren kann (GöSF, GWG). Die Stadt sanktionniert schlecht Hartz-IV Bezieher, die sich nicht ausreichend um Arbeit bemühen. Die Stadt will Kosovaren nicht rückführen, die sie alimentiert.Die Stadt hat es verdient, kein Geld zu haben. Es kann nicht sein, dass grundlose Jammerei mit weiteren Geldgeschenken aus Hannover und Berlin belohnt wird. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 18.03.10
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Proritäten setzen! Dransfelder – 18.03.10
Das "gute" Göttingen ist gegen die Abschiebung von 300 Menschen, das ist zivilcouragiert, kein Mensch ist schließlich illegal!Nur, jeder nicht Illegale kostet rund 600 Euro im Monat, macht 180.000 Euro im Monat oder rund 2 mio. Euro im Jahr.
Die Stadt Göttingen kann aber den Euro nicht zweimal ausgeben und so müssen alle Göttinger BürgerInnen nun solidarisch auf DT, JT, Apex und JuZi verzichten, das sollte uns unsere zivilcouragierte Solidarität wert sein!
Und kaltes Wasser im Schwimmbad hatten wir früher auch! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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