Das Gutachten nenne drei Hauptpunkte für die Zukunft: eine Verpachtung der Gastronomie, eine stringente Betriebsleitung mit einer differenzierteren Kostenkontrolle und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, so Bodenstein. Das Apex sei noch „in vielen Teilen der Stadt unbekannt“.
Bisher betreibt der Trägerverein die Gastronomie selbst. Verhandlungen mit drei Pachtinteressenten hätten jedoch zu keinem Ergebnis geführt, so Bodenstein. Nun gebe es Gespräche mit einem vierten Interessenten. Im Falle einer Verpachtung wolle der Trägerverein weiter das Kulturangebot betreuen – dieses sei deutlich einfach zu kalkulieren als die Gastronomie.
Die Stadt hat unterdessen ihre Zuschusszahlungen an die Einrichtung gestoppt. Da diese monatlich erfolgen, gibt es ab August kein Geld mehr. Das Gutachten ist der Stadt erst kürzlich zugegangen und noch nicht ausgewertet. „Grundsätzlich hoffen wir, dass es Strukturen und Voraussetzungen gibt, den Betrieb des Apex fortzusetzen“, so Stadtsprecher Detlef Johannson.
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Kommentare
apex ex mitarbeiter – 19.08.10
ich bin enttäuscht,das es immer so weiter geht.es gab leute,die sich dort mühe gegeben haben..undank ist der welt bzw.des betriebes lohn.denkt denn niemand über die folgen nach?wirklich schade.. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenApex Wieland Ulrichs – 16.08.10
Oha, endlich mal jemand, der die richtigen Worte gefunden hat. Der Insolvenzverwalter tut mir jetzt schon leid, muss er sich doch durch ein Dickicht an Chaos arbeiten. Ich bin im Frühjahr 2004 ausgeschieden, weil es nicht mehr auszuhalten war - und bin erstaunt, wie lange der Laden noch ausgehalten hat. Vermutlich hat man an der Substanz genagt und weitere Leute entsorgt, Abt. Lohndumping. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenApex Ein gewesener dauerhafter Mitarbeiter – 16.08.10
Solange "George" Bodenstein mit seiner gutsherrlichen Art das Apex entgegen Vereinssatzung und gesetzlichen Regelungen regiert, wird sich nichts ändern. Jegliche öffentlichen Mittel sind fehlinvestiert, bevor nicht der Trägerverein endlich demokratisch läuft - und das wird nichts mit Bodenstein, der der Reihe nach kreative Mitarbeiter vergrault hat, weil die eben auch kritisch waren.Das Bundesverdienstkreuz hat er trotzdem nicht ganz zu Unrecht bekommen - aber die Verdienste liegen zehn bis zwanzig Jahre zurück. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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