Wartet auf den Prozess: Visagist Sascha Arnold soll 2500 Euro Bußgeld zahlen.
Eigentlich hatte Sascha Arnold geglaubt, alles richtig gemacht zu haben. Statt in der Arbeitslosigkeit zu versauern und auf Unterstützung durch den Staat angewiesen zu sein, machte sich der ausgebildete Visagist und Hairstylist vor Jahren zunächst in einer Ich-AG selbstständig. Seitdem kümmert er sich in seinem kleinen Laden in der Langen Geismar Straße um das Aussehen seiner Kunden. Wenn gewünscht, schneidet er auch Haare. Der Laden läuft inzwischen so gut, dass Arnold davon leben kann und eine Angestellte bezahlen kann.
Seine Schwierigkeiten begannen 2008: Der Landkreis Göttingen wirft ihm Schwarzarbeit vor, weil Arnold auch Friseurtätigkeiten – schneiden, tönen, färben – „in erheblichem Umfang“ ausgeführt haben soll. Für diese nach der Handwerksordnung „zulassungspflichtigen Tätigkeiten“ bräuchte Arnold eigentlich einen Meisterbrief, den er aber nicht hat. In der Handwerksrolle ist Arnold nicht als Friseurmeister eingetragen, lediglich bei der Stadt Göttingen ist er mit dem Gewerbe „Hairstylist, Visagist, Handel mit kosmetischen Produkten, Promotion, Einzelhandel mit Mode aller Art“ gemeldet.
Beim Schneiden beobachtet
Landkreisdezernentin Christel Wemheuer erläutert gegenüber dem Tageblatt, dass sich der Anfangsverdacht der Handwerkskammer bestätigte, „als ein Mitarbeiter des Landkreises bei Überprüfung der Geschäftsadresse Herrn Arnold sah, wie dieser Haare schnitt“. Weiter habe man auf der Internetseite von Arnolds Salon „Dolce-Vita“ recherchiert und Einträge im Gästebuch gefunden, „mit denen sich Kunden für die Haarschnitte und Frisuren bedankten“. Zudem habe Arnold dort für Dauerwellen, Tönungen und Färbungen geworben. Diese Ergebnisse, so Wemheuer, reichten aus, beim Göttinger Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für Arnholds Wohnung und Geschäftsräume und die Beschlagnahmung von Geschäftsunterlagen zu erwirken. Das Gericht sah diese Anordnungen „bei der Schwere der Tat und angesichts des Tatverdachts“ für „verhältnismäßig“ an.
Umsatz von 27 000 Euro
Nach Auswertung der Unterlagen steht für den Landkreis fest: Zwischen Januar 2007 und August 2008 soll Arnold rund 2000 „vollhandwerkliche Tätigkeiten des Friseurs mit einem Gesamtbruttoumsatz in Höhe von rund 27 000 Euro durchgeführt“ haben und nur 450 Aufträge im Kosmetikbereich. Der Landkreis sieht den Schwerpunkt in Arnolds Salon klar auf der Friseurs- und nicht auf der Visagistentätigkeit.
Für Arnolds Anwalt Walter Ratzke stellt sich die Sache anders dar: Die Tätigkeit eines Visagisten – ein Beruf, der auch ohne Meisterbrief in Selbstständigkeit ausgeübt werden darf – schließe etwa einen Haarschnitt nicht aus. „Haarbearbeitung gehört zu diesem Beruf“, sagt er. Es zähle in dem Fall zum sogenannten Minderhandwerk. Dass das Amtsgericht in diesem Fall eine Durchsuchung anordnet, hält Ratzke für einen „Skandal“. In 20 ähnlichen Fällen hat des Bundesverfassungsgericht in der Vergangenheit Durchsuchungen als verfassungswidrig eingestuft.
Der Fall Arnold ist im Kreis Göttingen indes kein Einzelfall: Nach Angaben von Wemheuer hat es 2008 zehn Beschlüsse zur Hausdurchsuchung „aufgrund von Schwarzarbeit in erheblichen Umfang“ gegeben. Neun seien mit einem Bußgeldbescheid abgeschlossen worden. In rund 50 Fällen sei eine Ordnungswidrigkeit auch ohne Durchsuchungsbeschluss festgestellt worden.
Von Michael Brakemeier
Kommentare
Handwerksordung Michael L. – 31.12.09
Es ist einfach unglaublich, was sich in diesem Land abspielen darf. Wo bleibt der Bindesgerichtshof ? Das ist hier doch mittlerweile eine "demokratische Diktatur" , in der wir leben.Solche Dinge erezugen Hass bei den betroffenen, aber wir "dummen" Deutschen haben nie gelernt , uns richtig zur Wehr zu setzten.... armes Deutschland !!!
Gruß, Schreinerei L.
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Michael Pramann Achim Spangenberg, Bäckermeister – 23.10.09
Also,1. rsepektiere ich natürlich ihe Ansicht, das es sich bei den Kammern um eine überkommene antiquierte Institution hadelt. Hab ja auch nichts anderes behauptet.
Mir fehlen genauso wie beim Meisterzwang die ihre Reformansätze, wo sind denn die Alternativen? wie bitte wollen sie "Handwerk" organisieren?
Fragen, aber keine Antworten. Wir schlagen uns doch sowieso schon damit herum das ein Haufen Arbeitgeber ihre Verbände verlassen, und somit richtiger Weise von der Arbeitnehmerseit dann ein staatlicher Mindestlohgefortert wird.
2. mit der demokatischen Wahl des Präsidiums einer Handwerkskammer hab auch ich so meine Probleme.
Wenn wir das verändern wollen dann gehts aber nur mit sich einbringen, über die Innungen und KWH´s und eben nicht mit Totalverweigerung. Was sie fordern ist arbeitspolitische Anarchie, und die braucht kein Mensch.
3. Die Stein/Hardenbergschen Reformansätze kennt hier wohl Jeder der in Geschicht ein wenig aufgepasst hat. Ich wollte damit nur dem Argument entgegntreten das die Handwerksorganisationen aufgelöst werden sollen nur weil sie im 3. Reich ein oder weitergeführt wurden, das ist mir als Argument zu wenig.
Zum "kleinen Befähigungsnachweis" von 1910/11: wie bitte wollen sie denn Ausbildung standartisieren und pädagogisch fachliche Mindestanforderungen aufstellen? Wer das fordert, verlangt die Abschaffung der beruflich geordneten Ausbildung,inklusive Abschaffung der Dualen Berufsausbildung hin zu "Angelsächsischen Modell". In Zeiten wo Bildung gefragt ist vielleich der Falsche Weg. Auch hier die Frage nich meckern, Verbesserungsvorschläge machen!
Und dann zum Nachtrag:
Da ich wohl recht in der Anahme gehe, das sie nicht nur Möbel von IKEA zusammenschrauben und vorgefertigte Fenster aus dem Baumarkt einbauen konnen,stellen sie hier das Handwerk insgesammt und ihr eigenes fachkiches Können insgesammt infrage. Wer mit solchen Argumenten abreitet, braucht sich nicht zu wundern wenn er nicht ernstgenommen wird. Waren sie schon mal bei Thiele? Würde ich mal empfehlen, als Handwerkskammermitglied zweigt ihnen unsere Kreishandwerksmeisterin bestimmt wie dort in einer modernen großen Handwerksbäckerei die Brötchen hergestellt werden. Wenn ihnen da zu groß sein sollte, lade ich sie gerne zu mir in, um ihnen zu zeigen wie es in einer traditonell geführten Familenbäckerei mit einem Ladengeschäft genauso Traditonnell in der Fertigung zugeht.
Also resumee:
Auch ich bin für eine Reform der Handwerksorgansation und für mehr Tranzparenz, aber bitte sachlich diskutieren, und Vorschläge machen, plumpe Unterstellungen, noch gepaart mit hahnebüchender Unwissenheit ist kein gutes Ausgangsargument. Und eine Auseinadersetzung in der Sache zu einer Herabwürdigung von Personen werden zu lassen, schon gr nicht.
MFG Achim Spangenberg
Bäckermeister
34346 Hann. Münden
Hedemünden
Oppertor 10 Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Nachtfag Achim Spangenberg Michael Pramann – 15.10.09
Lieber Herr Achim Spangenberg,Wir leben im Jahr 2009 n. Chr.
Der Kaiser ist seit fast 100 abgeschafft.
Oder möchten Sie Ihren Ofen vielleicht wieder selbst mit Holz anheizen und den Teig für Ihre Brötchen selber mühsam von Hand anfertigen kneten?
Ich denke auch Sie beziehen Ihre Rohlinge, ebenso wie die Kreishandwerksmeisterin Frau Thiele, aus einer Groß-"Bäkerei".
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Achim Spangenberg Michael Pramann – 15.10.09
Lieber Herr Spangenberg,Zitat:"..Sozialvorsorge, die hat hierzu Lande schon der alte Bismark in Angriff genommen, und niemand kämme auf den Gedanken sie dehalb abzuschaffen".
Meine Meinung dazu: In Berlin wird sehr kontinuierlich daran gearbeitet!
Zum Meisterzwang:
Zitat WIKEPEDIA:"Durch die Stein-Hardenbergschen Reformen wurde der Meisterzwang in Preußen 1810 aufgehoben.
"1897 wurde der Meistertitel wieder eingeführt und ab 1908 der Meisterbrief von denjenigen verlangt, die Lehrlinge ausbilden wollten."
Und hier der ausführliche Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Meisterzwang
ps: Wenn sie überzeugtes Mitglied der Kammer sind, so respektiere ich dies. Aber bitte repektieren Sie auch dass die überwiegende Zahl der Kammermitglieder gegen eine Zwangsmitgliedschaft ist. Die durchschnittlichen Wahlbeteiligungen zu den Vollversammlungen in Höhe vonn lächerlichen 10% belegen dies.
Eine weitere Frage: Vielleicht können Sie mir erklären, wie die Kammer Hildesheim die Legitimität des amtierenden Kammerpräsidenten Jürgen Herbst mit der Hanbdwerksordnung vereinbart. Herr Herbst hat zum 01.11.2008 sein Fleischereifachgeschäft in Einbeck geschlossen.
Die HWK Hildesheim, sowie die Kreishandwerkerschaft Holzmindedn schweigen zu diesem Thema.
in diesem Sinne,
Michael Pramann
Tischlermeister
37632 Eschershausen
Zwangsmitglied der HWK Hildesheim. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
In Chicago ist alles besser Achim Spangenberg – 15.10.09
So in den USA ist also alles besser!!Nee.........anders isses da.
Wollen wir das wirklich?
Wieviele stehen den auf der sunnysite?
Schon mal im mittlerern Westen gewesen, oder als Farbiger im sonnigen Süden?
Reine Polemik, hne Lösungen und Alternativen ist auch nichts wert.
Soziale Marktwirtschaft braucht Regeln, Adolf hin oder her, das ist mir ziehlich schnurz wer die Kammern erfunden hat, solage wie es hier noch nichts besseres gibt, sollten wir uns an die Regeln halten. Denn eure Zustände aus den USA die behaltet mann lieber da, und kümmert euch um eine vernüftige Alters und Sozialvorsorge, die hat hierzu Lande schon der alte Bismark in Angriff genommen, und niemand kämme auf den Gedanken sie dehalb abzuschaffen.
Im übrigen besteht der Meisterzwang seit 1911 und wurde von Wilhelm II eingeführt.
MFG Achim Spangenberg
Bäckermeister BdH
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Übrigens Michael Pramann – 14.10.09
Auch NPD-Mitglieder und andere rechtsradikale und kriminelle Mitglieder ( Waffenhändler, Zuhälter, etc.) sind ZWANGSMITGLIEDER der Kammern, sobald sie ein Gewerbe angemeldet haben.Ohne "diskriminieren" zu wollen.
Den Kammern sind auch diese Zwangsbeiträge nicht zu schmutzig.
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Pogrom nur perfider Uli Eberhardt - Pirat – 14.10.09
Als Maler melde ich mal zu Wort: Beim Farbenmischen sollte bei einer Mixtur von Gelb, Schwarz und Grün Umbra herauskommen (je nach Mischungsverhältniss), hier färbt Saarländische Mischung anscheinend bis sie denn nach Niedersachsen dringt alles Braun.Wer die Tage die Kurze-Geismar-Straße entlang kommt kann auf dem Banner über der Straße lesen: "Schwarzarbeit hinterlässt Spuren" eine Aktion der Handwerkskammer Südniedersachsen. Ich frage: Woher nimmt die HWK ihre Daseinsberechtigung, ihr kassiert doch nur ab, lebt lediglich vom "weitersagen".
Die Auftragsbücher sind neben den Staatskassen leer und wenn es eng wird im Staat beginnt erst mal die Hetze gegen Migranten (nun auch offen, siehe Sarrazin), zeitgleich wird den SGB2 Empfängern der schwarze Peter zugespielt und nun pickt man sich noch Gewerbetreibende heraus die Steuern zahlen.
Nachdem die mahnenden Zeitzeugen langsam ausgehen entwickelt sich Bundesweit eine Stimmung die mehr alsbedenklich ist. Die o.g. Aktion grenzt an Pogromhandlungen, nur perfider man wirft keine Scheiben ein und nein,man sagt das ist Gesetz.
...schöne neue Welt Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jürgen´-R Danelski – 13.10.09
Nun ich würde auch sagen das sie mal was dazu schreiben sollen über die Art wie man verfolgt wird.Von den Handwerkskammern, immerhin hat man mir damals einen Vergleich angeboten und eine Strafminderung wenn ich keinen Anwalt einschalte. Mehrmals hat man damals, mir die Auskunft zu vielen Dingen Verweigert bei der HWK.Nun soll man die HWK nicht schlecht darstellen.
Ich glaube Hr. Jürgen R. sie sind entweder selber bei der HWK oder sie sollten sich mal zu dem Thema erkundigen ...verweiß auf die BUH.
Es gibt schließlich mehr als nur Gerichtsurteile.Wollten sicherlich die Richter auch die Handwerkskammern schlecht Reden ... böser böser Gerichtshof.
Über die Prüfungsmethoden hat man mal geprüft, wobei der Lehrling nach 3 Monaten bei Udo Walz gelernt hat, und wurde mit 5 Meistern verglichen. Keiner der Prüfer hat dann Rausgefunden wer von denen keinen Meisterbrief hatte.
Prost HWK sage ich nur :-) ...
MFG
Danelski Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Einige Fragen an Herrn Jürgen_R Traudl – 13.10.09
..zum Kommentar „Ausbildung von Herrn Arnold“- Bedarf es nach Ihrer Meinung eines Zwanges für Betriebe, um ausbilden zu wollen?
- Halten Sie die Grundrechtsverletzung im Fall Arnold für gerechtfertigt?
- Es wurden 2008 in Deutschland 40809 Köche und Köchinnen ausgebildet. In dem Bereich gibt es keinen Meisterzwang. Im gleichen Zeitraum wurden 35403 Friseure/Frisörinnen ausgebildet. Hier gibt es den Meisterzwang. Ich stelle fest, auch ohne Zwang und Verfolgung ist die Ausbildungsleistung hoch
Was meinen Sie dazu, Herr Jürgen_R?Vielleicht habe ich Ihr Argument nicht richtig verstanden. Lassen Sie uns drüber diskutieren, bitte.
Gruß, die Traudl Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Ausbildung von Herrn Arnold Jürgen_R – 12.10.09
Wurde Herr Arnold für seine Tätigkeitsbereiche in einem Ausbildungsbetrieb ausgebildet, oder wurde ihm sein sein Fachwissen mit einem Trichter übetragen?Wohl eher nicht.
Woher hat Herr Arnold denn seine Kenntnisse erworben, wenn nicht in einem eingetragenen Ausbildungs-betrieb, wo der Ausbilder für die Erlangung seines Meisterbriefes einen erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand auf sich genommen hat.
Im Handwerk aber werden viele Lehrlinge nach einem bewährten Ausbildungsplan erfolgreich und oftmals über den Bedarf hinaus ausgebildet um Schulabgänger eine Ausbildung zu ermöglichen.
Sicherlich ist die Pflichtmitgliedschaft in der Handwerkskammer ein alter Zopf und immer eine kostenpflichtige Angelegenheit.
Deren eventuelle Abschaffung wird ein andereres Beitragsloch für alle Gewerbetreibenden auftun, wenn
weiterhin Fachkräfte qualifiziert
ausgebildet werden sollen.
Wenn Herr Arnold auf dem Wege der Ich-AG einen Betrieb gegründet hat, wurde er im Vorfeld mit finanziellen Mittel ausgestattet,
die von der Allgemeinheit aufgebracht wurden.
Wenn zudem schon einen Mitarbeiter
beschäftigt, sollte er sich solidarisch verhalten und die vorgeschriebenen Gesetze und Verordnungen beachten und nicht mit Hilfe von Presseberichten das gesamte Handwerks negativ darstellen!
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HWK A>D> – 12.10.09
lach ... wer es besser nicht weis... stimmt wieso wundert es mich nicht, wenn bald die NPD Mitglieder bei uns allen mit der HWK bei der Hausdurchsuchung mitkommen und eigene Videos für ihre eigenen Zwecke drehen...am besten wer ohne Meisterbrief Arbeitet ist gegen das VOlk !!! denn Rest kennen Wir ja .... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDeutsches Handwerksrecht Danelski – 12.10.09
Nun was soll man sagen... ich würde ganz einfach sagen ...der Meisterbrief ist damals von den braunen Hintergrund entstanden und ist immer noch Aktuell .... von wegen ..damal hat sich da jemand schon was gedacht und jetz sage ich nur .... Bravo Deutschland ...Ich freu mich das ich In Chicago lebe...kommt nach Amerika die Zeigen wie es geht ... hir kann jeder Haare schneiden OHNE AUSBILDUNG und komischer weise sind an Mir nich alle Ohren dran....
MFG
gegen die Handwerkskammer!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Hausdurchsuchung Analyst1 – 09.10.09
wem nicht angst und bange wird in diesem land, der macht schon den ersten und entscheidenden Fehler ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHausdurchsuchung Analyst1 – 09.10.09
Nur weiter so !Am besten alle kommen in den öffentl. Dienst. und es gibt keine Arbeitlosen mehr..oder ? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
sehr kurios: Michael Pramann – 08.10.09
Quelle www.buhev.de Das Amtsgericht Braunschweig hat die Kreishandwerkerschaft Wolfsburg und Ex-Geschäftsführer Karl-Heinz Duwe wegen Schwarzarbeits-Verstößen verurteilt. Duwe muss 4080 Euro, die Handwerkerschaft 3060 Euro zahlen. Im Februar 2005 hatte der Zoll überraschend die Räume der Handwerkerschaft gefilzt.2005
Siehe auch:
http://www.buhev.de/2005/02/pm-khs-wolfsburg-050206.html
und
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/904212
Michael Pramann
Tischlermeister
Eschershausen
Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Die Grünen und die Bürgerrechte Egon H. – 08.10.09
Naja - die Grünen setzen sich schon für Bürgerrechte ein. Aber nur in ihrem Bereich. Grüne sind in der Mehrzahl Akademiker oder Abirentner. Für Gewerbliche, Handwerker oder auch Industriebeschäftigte haben sie nichts übrig. Oder zumindest verstehen sie die Probleme dieser Menschen nicht. Dazu müssten sie sehr viel Energie und Bereitschaft aufbringen. Grüne und Bürgerrechte: JA - aber eben nicht für alle Bewohner Deutschlands. Wobei: Eine einzelne Verfolgung macht Bürgerrechtler unglaubwürdig - stimmt! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEin Steuerzahler und eine Grüne Sachbearbeiterin Traudl – 08.10.09
Ein Paradebeispiel unseres Verhinderer-Behördenapparates. Statt die Frage zu stellen „Wie kann ich dem Bürger helfen“ geht frau Christel Wernheuer vom Landkreis der Frage nach „Welche Verwaltungsvorgänge sind in Gang zu setzen?“ Auf Ihrem Stuhl kann sie Abwägungen treffen. Entschieden hat sie sich für die Drangsale. Mut zum Risiko dagegen hat vor vielen Jahren Sasha gezeigt. Er war existenzgründungsbereit. Er hat nicht den Weg der „Frisur nach Feierabend“ gewählt, mit der viele Meisterschüler ihre Schulung finanzieren. Er wollte fix und umfassend auf den Markt. Er hat sich entschieden, den Weg des Steuerzahlers zu gehen. Im Sinne des Kunden bemüht er sich auf dem Laufenden zu bleiben in seiem Beruf. Und er fügt sich als Gewerbetreibender mit Ladengeschäft letztlich auch in die Gemeinschaft der Gewerbetreibenden ein. Trotzdem: Er gehört bestraft, nicht unterstützt, so scheint es in der Behörde des Landrats Reinhard Schermann zu lauten. Irgendwie heuchlerisch. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Vielen Dank an das GÖTTINGER TAGEBLATT Michael Pramann – 08.10.09
für diesen trefflichen Bericht.Ein redlicher Steuerzahler ist ein "Schwarzarbeiter". Das muss man erst einmal einem normalen Menschen erklären.
Es wird allerdings höchste Zeit, dass die Zwangsmitgliedschaften und der dait verbundene Meisterzwang abgeschafft werden. Ein Relikt aus dem 3. Reich. Ebenso wie die GEZ.
Hierzu ist es allerdings erforderlich, dass sich alle Selbständigen und Gewerbetreibenden endlich gegen diesen Unfug wehren.
Mir liegt eine Pfändungsankündigung im Auftrag der Handwerkskammer Hildesheim vor, aufgrund Zahlunsverweigerung des Zwangsbeitrags.
Die Front gegen den Kammerzwang und Meisterzwang wird immer härter.
Gegen die Abschaffung kämpfen der bffk ( Bundesverband für freie Kammern) www.bffk.de
der BuH ( Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker ) www.buhev.de
und auf www.kammerwatch ( dem Forum für Kammerzwangs-Gegner )wird fast täglich über Kammerskandale berichtet und diskutiert.
in diesem Sinne,
Michael Pramann
Eschershausen
Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fall Sascha Arnold Fahrradparkhausnutzer – 08.10.09
Qualität braucht normalerweise in Deutschland einen Meisterbrief, dass Qualität auch ohne Meisterbrief zu leisten ist hat Sascha Arnold mit seinem erfolgreichem Geschäft gezeigt. Leider gibt es aber nun einmal die Handwerksordnung damit nicht jeder eines Handwerks fachunkundiger ein solches ausüben kann. Dies dient unter anderem dem Schutz der Verbraucher, die bei einem Meisterbetrieb hohe Qualität erwarten können (sollten).Ich finde es schade, dass Herr Arnold nun möglicherweise sein Geschäft aufgeben muss. Andererseits aber hätte er auch wissen müssen, dass er das Friseurhandwerk nicht selbstständig ohne Meisterbrief hätte ausüben müssen. Somit hätte er durch Ablegen einer Friseurmeisterprüfung sein jetziges Schicksal verhindern können. Sicherlich, eine Meisterprüfung ist finanziell nicht gerade günstig, aber diese Vorschrift gibt es nun einmal, Herr Arnold hätte sich also an die vorliegenden Gesetze/ Ordnungen halten müssen.
Was den Meisterzwang angeht, in diesem Fall ist sichlerlich die Politik schon seit längerem gefordert; so sollte überlegt werden ob es in manchen Berufsfeldern nicht sinnvoll wäre diesen abzuschaffen. Beibehalten sollte man diesen zum Beispiel im KFZ-Handwerk, dort geht es schließlich um Leib und Leben und daher ist es dort sinnvoll den Meisterzwang aufrecht zu erhalten wo hohe Qualität bei der Reparatur von Autos entscheidend ist, um beispielsweise schwere Unfälle (mit Todesfolge unter Umständen) zu vermeiden.
Ob die aufrechterhaltung des Meisterzwanges in Berufen wie des Friseurhandwerks sinnvoll ist, ist jedoch wieder eine andere Frage. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
ist klar Ich, wer sonst? – 08.10.09
was soll denn dieser "schwachsinn", da gibt es einen dienstleister dessen kunden zufrieden sind und "unsere" verwaltung hat nix besseres zu tun als mal wieder "knüppel zwischen die beine zu schmeissen" ... haben die in unser aller verwaltung nix besseres zu tun? wenn dann bitte auch richtig, macht bitte sofort jeden friseursalon dicht in dem der "meister" gerade nicht zugegen ist...die/der "normale" friseurin/ frisör (schreibt man das so?)kann ja auch sicher gar nix , wird dennoch auf die kunden losgelassen...das auch jeder unterdurchnittliche frisör mit dem entsprechendem kleigeld seine MEISERprüfung machen kann und dann dennoch weniger drauf hat als viele seiner berufskollegen ist ja auch egal, hauptsache er kann sich meister nennen...
zurück zum thema, ich fordere tägliche kontrollen in allen betrieben ob auch ja immer ein meister anwesend ist...wenn nicht sofort stadt und landkreis informieren damit auch ja drastische strafen ausgesprochen und durchgesetzt werden... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bericht bei Frontal 21 Ben Schroeter – 07.10.09
Hier noch ein Link zu einem Frontal21-Bericht über diesen Fall: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/846830?inPopup=true Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDie Grünen und die Bürgerrechte Ben Schroeter – 07.10.09
Ja, ja - die Grünen und die Bürgerrechte. Jetzt ordnet die grüne Landkreisdezernentin schon wegen einer solchen Lappalie einen schwerwiegenden Grundrechtseingriff an. Wie gut, dass die Grünen im Bund nichts zu sagen haben. Sonst könnte einem Angst und Bange werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben