Als „unfassbar unsensibel“ hat der Landtagsabgeordnete Patrick Humke-Focks (Linke) die Polizeiaktion am Rande der Hausdurchsuchung am Mittwochabend vor dem Alten Rathaus bezeichnet. Nach dem Konzert von Au-schwitz-Überlebenden anlässlich der Holocaust-Gedenkveranstaltung seien Besucher von der Polizei beim Verlassen kontrolliert und gefilmt worden und hätten erst durch ein Spalier von Beamten die Straße erreichen können. Der Gewerkschaftsbund spricht in einer Erklärung für 18 gesellschaftliche Gruppen – Amnesty International bis Jüdische Gemeinde – von „beispielloser Ignoranz“. Das Bündnis fordert eine öffentliche Erklärung und Entschuldigung. Kripochef Volker Warnecke hingegen sagt auf Anfrage, der Polizeiführung sei von derartigen Maßnahmen nichts bekannt.
ck
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