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Aral entschuldigt sich

Im Tank Super und Diesel vermixt

Von Jürgen Gückel

Das Rätsel ist gelöst: Es war nicht Superbenzin Ultimate 102 und es war nicht Ultimate-Diesel, was Autofahrer zwischen dem 8. und 10. Juni aus den Säulen einer Aral-Tankstelle in der Hannoverschen Straße zapften (Tageblatt berichtete). Es war ein Mix, der mindestens zehn Personenwagen zum Stillstand brachte.

Geld von Aral: Jutta F. mit Entschuldigungsschreiben.

© EF

Jetzt hat sich die Aral AG bei den Betroffenen des Tankschadens entschuldigt und ihnen Schadensersatz zukommen lassen. Darunter auch die Hardegsener Familie F., über deren Tankschaden das Tageblatt berichtete. 392,52 Euro wurden Jutta und Roland F. überwiesen – der Rechnungsbetrag für die Arbeit ihrer Autowerkstatt sowie die Erstattung der Tankkosten für den nicht zu gebrauchenden Sprit.

Ein solcher Fall, so Aral-Pressesprecher Detlef Brandenburg, sei „die absolute Ausnahme“. Selbstverständlich werde fehlerhafter Kraftstoff ersetzt, Kosten würden übernommen. Erklärlich sei der Schaden nur durch einen defekten Bordcomputer eines Tanklastzuges, der die Tankstellen des Marktführers mit Kraftstoff versorgt. Offenbar habe die Produkterkennung nicht funktioniert.

Bei jedem Nachfüllen der Großtanks werde vor dem Befüllen automatisch festgestellt, welcher Treibstoff sich in dem Tank befindet. Dann erst werde Kraftstoff gleichen Typs nachgefüllt. Im konkreten Fall war aber der halbvolle Tank mit Ultimate-Diesel mit Superbenzin vom Typ 102 aufgefüllt worden. Der Ultimate-102-Tank hingegen erhielt Diesel. Nach Erkennen des Problems seien beide Zapfsäulen gesperrt und der Mix in beiden Großtanks entsorgt worden. Autos, die mit dem Mix befüllt worden waren, waren nach kurzer Fahrt stehengeblieben und mussten jeweils in die Werkstatt geschleppt werden, wo sie nach Austausch des Kraftstoffes problemlos wieder liefen. Aral habe Kosten zwischen 200 und 700 Euro in den bisher zehn bekannten Einzelfällen erstattet, erklärte Brandenburg auf Tageblatt-Anfrage.

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  • Knickerig Krähe – 16.07.10
    Ziemlich knickerig von Aral, nur den entstandenen Schaden zu ersetzen und nicht für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten noch etwas drauf zu legen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • . . – 15.07.10
    392,52 Euro abzüglich getanktem Kraftstoff, da hat die Werkstatt aber auch kräftig hingelangt. Abschleppen und Tank auspumpen mache ich auch gerne für ca. 350 Euro :) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Jaja Aral ein Freund – 15.07.10

    Ich kann garnicht verstehen, dass man überhaupt noch bei der Tochtergesellschaft von BP (DEM Umweltnazi schlechthin, siehe Unfähigkeit im Golf von Mexiko) tankt...
    Fahrt bitte einfach weiter zur nächsten Tanke.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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