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Betrugsskandal am Jungen Theater

Insolvenz angemeldet – jetzt startet die Spurensuche

Das Junge Theater (JT) hat am Freitag, 9. Juli, wie angekündigt wegen des Betrugsskandals im eigenen Haus Insolvenz beantragt. Das bestätigte Intendant Andreas Döring gegenüber dem Tageblatt.

Insolvent: das Junge Theater Göttingen.

© Hinzmann
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Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Burghard Wegener bestellt worden. Döring bat um Verständnis, zur aktuellen Situation des JT vorläufig nicht Stellung nehmen zu wollen. „Ich werde zu einem Zeitpunkt etwas sagen, wenn es sinnvoll ist. Der Zeitpunkt ist noch nicht da“, sagte er. Unter den Mitarbeitern herrsche natürlich eine „extreme Betroffenheit“, fügte Döring an. Alle müssten „den Schock“ erst einmal verarbeiten. Er habe persönlich erst mit der Hälfte der Schauspieler sprechen können, da sich zurzeit viele im Urlaub befinden würden. Die Schauspieler selbst wollten sich ebenfalls vorerst nicht äußern, wie ein Mitglied des Ensembles sagte.

Derweil hat der Aufsichtsratsvorsitzende des JT, Frank-Peter Arndt, in einer Presseerklärung bestätigt, dass sich der Verdacht der Untreue gegen „eine für die Buchhaltung zuständige Mitarbeiterin“ richte. Sie sei „sofort vom Dienst freigestellt worden“. Die Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH hätten Strafanzeige erstattet. Zudem sei eine Wirtschaftsberatungsgesellschaft damit beauftragt worden, den aktuellen Finanzstatus zu erstellen und die Frage der Veruntreuung zu prüfen. Außerdem solle sie sich dazu äußern, ob die Geschäftsführung, also Döring, ihren kaufmännischen Pflichten nachgekommen sei.

Dem Aufsichtsrat seien von der Mitarbeiterin der Buchhaltung offenbar für die Jahre 2007 bis 2009 gefälschte Jahresabschlüsse vorgelegt worden, heißt es in der Erklärung weiter. Wahrscheinlich seien zudem auch Gelder von Guthabenkonten veruntreut worden. Bis zu 300 000 Euro sollen verschwunden sein.

„Extrem bedauerlich“ sei diese „erneute Wirtschaftskrise in einer der wichtigsten Kultureinrichtungen der Stadt“, sagte Dagmar Schlapeit-Beck, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen und JT-Aufsichtsratsmitglied, auf Anfrage. Für jeden einzelnen Mitarbeiter sei dies eine „persönliche Tragödie“. Sie hoffe nun, dass es „in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter gelingt, eine Zukunftslösung zu finden“. Aus „allen politischen Richtungen“ gebe es dafür einen „großen Rückhalt“. Klar sei aber auch: „Wenn es eine Neugründung gibt, muss mehr Sicherheit eingeführt werden.“

Bis es so weit sei, müsse nun geprüft werden, „ob sich alle Gremien inklusive Aufsichtsrat korrekt verhalten haben, ob wir also unserer Sorgfaltspflicht nachgekommen sind“. Es sei zwar vor Jahren für Fälle wie diesen eine Versicherung abgeschlossen worden. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob man dort Ansprüche geltend machen könne.

Langsam wachsende öffentliche Kritik am Aufsichtsrat wies sie zurück. Der habe im Jahr 2004 – freiwillig und obgleich er dazu nicht verpflichtet gewesen sei – beschlossen, einen Wirtschaftsprüfer zu beauftragen. „Das glaubten wir gleich mehrjährig veranlasst zu haben“, betonte Schlapeit-Beck. Nach der ersten echten Prüfung habe man aber nur noch gefälschte Berichte erhalten. Eine persönliche Präsentation der Prüfungsberichte habe es nicht gegeben, weil die jetzt angezeigte Buchhalterin immer gesagt habe, dass dies zu teuer sei. Eine solche Präsentation sei zwar durchaus „nicht zwingend, aber eigentlich ein übliches Verfahren“, räumte Schlapeit-Beck jedoch ein. Im Deutschen Theater Göttingen, wo sie ebenfalls im Aufsichtsrat sitzt, werde jedenfalls so verfahren. Das sei aber auch eine „andere finanzielle Dimension“.

  Junges Theater
  Das JT ist keine öffentliche Einrichtung, sondern eine gemeinnützige GmbH. Gesellschafter sind der Förderverein „Freunde des Jungen Theaters in Göttingen“ und eine Privatperson. Es gibt einen Geschäftsführer (Döring) und einen siebenköpfigen Aufsichtsrat. Das JT erhält pro Jahr 710 000 Euro von der Stadt und 27 800 Euro vom Landkreis Göttingen.
[Andreas Fuhrmann]

  • Reine Abzockmasche war mal im JT – 15.07.10
    kenn die "Buchhalterin" auch vom sehen und trau ihr das hier vorgeworfene nicht zu.

    Irgendwie werden wir Bürger und Leser wohl verarscht. Aber was ist der Sinn ?
    Das kann doch nicht nur um 300.000 € gehen ?
    Ich trau dem Insolvenzverwalter und dem Insolvenzgericht nicht. Die haben zuviel Dreck am Stecken.
    Muschpokengesindel nennen wir das bei uns im Dorf.
    Man müsste dort eine unabhängige
    Kanzlei oder sowas beauftragen, die mal hinter die Kulissen (nicht auf der Bühne) sieht.
    Irgendwas ist da nicht koscher .
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  • Alles nur gespielt T. – 15.07.10
    Mittelmäßige Dramaturgie, ein mehr als einfallsloses Bühnenbild und hölzern wirkende Darsteller. Zudem völlig unrealistische Story.

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  • EINFACH NIMMER HINGEHEN! Ich – 15.07.10
    EINFACH NIMMER HINGEHEN! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • SCHLIESSUNG K – 15.07.10
    Die Verwalterin soll die Geschäftsführung getäuscht haben? Wer diese Personen kennt, weiss, dass das niemals möglich ist.

    Falls die Geschäftsführung sich tatsächlich von der Verwalterin täuschen hat lassen, also tatsächlich glaubte der Wirtschaftprüfer wäre im Haus gewesen, tatsächlich immer an gefälschten Kontobelegen fest hielt, (lach lach lach) möge man ihn doch bitte aus seinem Amt als Geschäftsführer und Intendant entlassen. Denn kann man so jemanden noch ernst nehmen?

    Deshalb den Laden bitte schliessen oder einfach nimmer hingehen! Denn wenn es keine Nachfrage gibt, ist das Angebot überflüssig! Und die Gelder können wenigstens in seriöse Projekte fliessen.
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  • Maxilaler Einsatz? Unverantwortliche – 15.07.10
    Mein erster Impuls ist es die Angestellten verteidigen und schützen zu wollen. Die haben in der Tat maximalen Einsatz gezeigt um das Theater nach der letzten Insolvenz zu retten und deshalb ist es auch so tragisch, dass es teilweise wieder die gleichen sind, die nun erneut vor dem Nichts stehen.
    Aber der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat kann man doch keinen maximalen Einsatz bestätigen. Da wurden nur die neuen guten Zahlen abgefeiert und kein Mensch ist mal auf die Idee gekommen zu scheuen ob die Buchführung der Bank auf die gleichen Ergebnisse kommt. Kasperletheater vom Feinsten.
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  • Mittelmäßige Darstellung No Mercy! – 15.07.10
    Wie soll das funktioniert haben? Eine Buchhalterin simuliert jahrelang Betriebsprüfungen? Wer schon eine hatte weiß, dass es lange dauert, jedes Büro tagelang lahm legt und man m_e_r_k_t ob sie stattfindet oder nicht.
    Eine Angestellte fälscht Prüfungsberichte? Hat sie das mit einer gefälschten Urkunde getan? Oder hat sie einen Jahresabschluss z.B. in einer Exceltabelle mit falschen Zahlen vorgelegt. Letzteres wird in anderen Betrieben nach Vorlage g_e_p_r_ü_f_t und zwar von der Geschäfts- oder Kassenprüfung. Die Buchhalterin trägt keinesfalls die alleinige Verantwortung, sondern auch Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Nur da sitzen Teile der Stadtverwaltung und Teile der politischen Fraktionen drin. Da kann man sich nicht selbst anklagen. Schätze es wird alles so schnell wie möglich durch gewunken werden. Das JT hatte den Wahlkampf für die stärkste Fraktion in Göttingen, die SPD, gemacht. Das kann verpflichten. Und die Geschäftsführung spielt derweil seine (Opfer-)Rolle. No mercy!
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  • Verwalter und Richter lachen sich bestimmt kaputt S.P. – 15.07.10
    ich glaub das schert die einen Scheiss, was wir Bürger denken oder schreiben.

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

    Passt.
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  • 300.000€ sind wirklich peanuts Insolvenzmafiageschädigter – 14.07.10
    In Göttingen spricht man von der sogenannten Insolvenzmafia.

    300.000 € ist wirklich völlig unbedeutend zu den Summen, die ansonsten unter dem Tisch durchgereicht werden. Es weiss Jedermann aus der Branche, man schweigt und kassiert mit.
    Der Kreis der Begünstigten ist relativ groß und schließt auch
    Mitarbeiter aus Justizkreisen ein,
    die eigentlich für Rechtmäßigkeit
    einzutreten hätten.
    Der Insolvenzverwalter wird das schon machen, davon bin ich auch überzeugt. Rückendeckung gibts aus der Bürgerstraße, wie sagte mal ein
    Verfassungsrichter : Insolvenzverwaltungen sind Gelddruckmaschinen.
    Aber 300.000 € Schaden oder nicht oder mehr...wen kümmerts.
    Wegen so schlapper Summen ein Verfahren anzustrengen, da muss eigentlich mehr dahinterstecken.
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  • Theater Bauhaus – 14.07.10
    Kinder, was sind schon 300000 Euro und 35 Mitarbeiter im Vergleich zu Milliarden Euro die in grossen Wirtschaftkonzernen oder Banken unterschlagen werden? Ich hoffe nur für die Verantwortlichen, dass sie es sauber und fehlerfrei durchdacht haben, denn es wäre schon bitter einen Stempel für 300000 Euro zu tragen, die man dann womöglich auch noch mit anderen teilen muss.
    Aber der Insolvenzverwalter wird das schon machen!

    Und ganz ehrlich: Das ist die köstlichste Theaterunterhaltung in Göttingen seit langem. Und das Beste daran ist: Kostet nicht mal Eintritt! Sowas muss das Deutsche Theater erstmal nachmachen!
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  • Kommentar gelöscht frag mal nach – 14.07.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen, tol.
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  • Ein Aufruf ein Bürger – 14.07.10
    Bitte den Laden auf jedenfall schliessen! Denn wenn die Geschichte sich wirklich so zugetragen hat, wie sie medial dargestellt wird, dann sind die Verantwortlichen/Beschädigten einfach zu unfähig Geschäfte zu führen und eine Gefahr für ihre Mitarbeiter.

    und falls was anderes dahinter steckt, dann sowieso.


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  • JT Insolvenz Sommerpause – 14.07.10
    Kann das alles nicht glauben. Hoffe auf eine ungeschickte Aktion als PR. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ Hörensager, Nachfrage da war was – 14.07.10
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  • @Nautilus ... – 13.07.10
    Entschuldige, aber weshalb sollte ich böswillig sein? Und dann noch dem Jungen Theater gegenüber? Ich lese die Zeitung und stelle fest, dass eine Verwaltungsdame, gut ausgebildete Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen über 3 Jahre täuscht. Da gibts nun mehrere Varianten: die Geschäftsführung, der Aufsichtrat... sind blind oder blöd, oder die Zeitung berichtet falsche Tatsachen?aber wie schon erwähnt, ich finde die ganze geschichte einfach nur sehr lustig und stelle mir gleichzeitig vor, die verwaltungsdame in meinem betrieb täuscht mit hilfe unserem vertrauen über drei jahre, sodass wir insolvenz anmelden müssen und dafür aus unseren urlauben zurückkehren dürfen! das wäre genauso lustig und gleichzeit aber auch völlig unmöglich.
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  • Halbinformiert Nautilus – 13.07.10
    Das meiste, was ich hier mit Entsetzen lese, beruht auf kurzschlüssigem Denken und: sorry; Böswilligkeit. An dieser Einrichtung haben gut ausgebildete Leute ein Maximum an Einsatz und gutem Willen in die excellente Kulturlandschaft Göttingens eingebracht. Leute: urteilt nicht vorschnell über etwas, dessen ganze Tragweite Ihr nicht kennen könnt. Informiert Euch und richtet Euren Zorn, wenns geht auf die wirklich Verantwortlichen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Buchhalterin vor Jahren durch IV Wegener eingesetzt ? Hörensager – 13.07.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen, tol. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • ... ... – 13.07.10
    Die Verwalterin soll die Geschäftsführung, den Aufsichtsrat, die Bank und die Politik getäuscht haben? Ich lach mich tot! Das glaubt doch hoffentlich niemand? Wenn das so über die Bühne gehen kann, dann wundert mich gar nichts mehr. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Insolvenz ja oder nein, @pirol und Fachmann Nachfrage – 12.07.10
    ich frage mich, was denn die Bestellung eines Insolvenzverwalters für das JT bringen soll? Insolvenzausfallgeldanspruch haben die Angestellten ohnehin.

    Da wird ein Insolvenzverwalter beschäftigt, der zigtausende € für ein paar Stunden Reden und ein paar geschriebene Briefe erhält, aber ansonsten vom Metier nichts versteht und auch nicht die Interessen der Gemeinschaft des JT vertreten wird, denn sein Interesse sind Gebühren.

    Unverständlicher Weg, den die Verantwortlichen gehen.

    Was hier gebraucht wird ist ein befähigter Manager.
    Manche Schauspiele/Vorstellungen des JT sind in der Tat aussergewöhnlich, aber erfreulicherweise kann man sich über Schauspielkunst ja auch streiten..


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  • Insolvenzverwalter fachmann – 12.07.10
    wie gesagt, das JT war zur Insolvenzanmeldung beim Amtsgericht verpflichtet. Das Amtsgericht bestellt dann seinerseits den Insolvenzverwalter. Den kann man sich nicht aussuchen - in Göttingen sind es aber immer wieder dieselben Namen. Das liegt daran, dass es nicht soviele davon hier gibt.
    Klar kassiert der Insolvenzverwalter - vor allem, wenn etwas da ist. Aber ehrlich gesagt: das ist sein Job, den er bezahlt bekommt. Ob er zuviel bekommt, vermag ich nicht zu sagen.
    Aber noch einmal: das JT KANN nicht entscheiden, ob ein Insolvenzverwalter eingesetzt wird. Eigentlich können die im Moment gar nichts entscheiden. Das Heft des Handelns hat der Insolvenzverwalter, quasi als amtlich bestellter Vormund.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Insolvenz ja oder nein ? @ Pirol &Fachmann Fragender – 12.07.10
    ich frage mich, was denn die Bestellung eines Insolvenzverwalters für das JT bringen soll? Insolvenzausfallgeldanspruch haben die Angestellten ohnehin.

    Da wird ein Insolvenzverwalter beschäftigt, der zigtausende € für ein paar Stunden Reden und ein paar geschriebene Briefe erhält, aber ansonsten vom Metier nichts versteht und auch nicht die Interessen der Gemeinschaft des JT vertreten wird, denn sein Interesse sind Gebühren.

    Unverständlicher Weg, den die Verantwortlichen gehen.

    Was hier gebraucht wird ist ein befähigter Manager.
    Manche Schauspiele/Vorstellungen des JT sind in der Tat aussergewöhnlich, aber erfreulicherweise kann man sich über Schauspielkunst ja auch streiten.


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  • hatten wir schon Priol – 12.07.10
    Erinnert sich noch wer an die Sache mit Juweel? Da saßen z. T. die selben Leute im Aufsichtsrat. Nicht gelernt? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Überschuldung fachmann – 12.07.10
    "Bei juris­ti­schen Per­sonen ist neben der Zah­lungs­unfähig­keit und der dro­hen­den Zah­lungs­unfähig­keit außerdem die Über­schuldung ein Insol­venz­grund.

    Was versteht man unter Überschuldung?

    Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuld­ners die bestehenden Verbind­lich­keiten nicht mehr deckt, also wenn in der Bilanz die Passiva die Aktiva über­steigen."
    (Quelle: www.fit-in-finanzen.de, aber sinngemäß auch ebenso z.B. http://wirtschaftslexikon.gabler.de)
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  • Insolvenzgründe Steuerzahler – 12.07.10
    Lieber "Fachmann",

    BILANZIELLE Überschuldung ist gerade kein Insolvenzgrund!
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  • Insolvenzverwalter fachmann – 11.07.10
    ein Unternehmen ist verpflichtet, die Insolvenz anzumelden, wenn es entweder bilanziell überschuldet ist oder zahlungsunfähig ist. Im Fall JT traf wohl beides zu... Wird die Insolvenz nicht angemeldet, macht sich der Geschäftsführer strafbar! Den Prüfungsauftrag jetzt hat nicht das JT vergeben, sondern der Aufsichtsrat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Schreiende nackte Menschen! Michael Ballack – 11.07.10
    Wird dann die Bude wenigstens auch dicht gemacht!?

    Junges Theater ist doch mal sooo langeweilig und inhaltslos.

    Es geht doch nur noch darum sich Wasser über die Köpfe zu giessen und nackt schreiend das Publikum zu erschrecken!

    Das nennt sich dann Kultur! Kein Wunder, dass denen die Kohle fehlt. Wer will sowas sehen?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Gemauschelt wird hier sowieso S.Petters – 11.07.10
    Da wird eine Menge Geld für den Verwalter draufgehen, denn es wird Klagen geben gegen die Veranwortlichen mit hübschen Streitwerten und für alles wird der IV Prozesskostenhilfe kriegen, die Klagen wird dann ncht er führen sondern seine Korrespondenzkanzlei -,der er verbunden ist- und das Verfahren wird sich schön lang hinziehen, damit denn jedes Jahr ein hübsches Sümmchen für die Verwaltung aus der Masse entnommen werden kann..bis sie für die Verwaltung aufgebraucht ist...

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  • Insolvenzverwalter JS – 11.07.10
    ??? ist es nicht Pflicht einen Insolvenzverwalter zu bestellen ???
    Wie ist das bei dieser Gesellschaftform???
    Und besser ein externer, dann kann hinterher keiner sagen es sei irgendwas gemauschelt worden
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  • Welchen Vorteil durch fremden Insolvenzverwalter ? JT-Besucher – 11.07.10
    was ist nicht verstehe, warum Insolvenz angemeldet worden ist.
    Welchen Vorteil verspricht sich das JT dadurch ?
    Geht es um die Entgeltfortzahlung für drei Monate der Beschäftigten ?
    Um den Wegfall der rückständigen Sozialversicherungsbeträge und Steuern ?

    Die Bestellung eines IV kostet viel Geld,
    das das JT offenbar dringend benötigt. In einer solchen Situation
    einem Fremden, der im Schauspielern zwar Meister ist aber ansonsten dem Wesen und Ziel des JT nicht dienlich ist, noch Geld zu geben,
    halte ich für unzweckmäßig.

    Kann denn der Vorstand des JT überhaupt noch rechtswirksam einen teuren Prüfungsauftrag an eine Wirtschaftskanzlei vergeben ?
    Wenn ein Unternehmen insolvent ist, dann noch eine Dienstleistung zu bestellen, die man möglicherweise garnicht bezahlen kann, ja geht denn das ?
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  • was ist nun mit abschiebung ??? jens – 10.07.10
    ich denke es gibt brisantere themen als jt,,
    was ist denn nun aus der abschiebung in gö geworden??
    bleiben die gäste nun hier weil sich ein paar
    leute vor die türen gestellt haben und demonstriert wurde?? arme polizei
    ich glaube ich beantrage auch kirchenasyl ,
    immer diese arbeit,,,,wenns doch auch ohne geht
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  • zum ehemaligen Bewerber ein Zuschauer – 10.07.10
    Jemand der jetzt so billig kleingeistig ist und eine persönliche Niederlage mit falscher Schadenfreude zu kompensieren sucht, scheint mir aber wahrlich auch nicht der Kompetenteste zu sein. Da scheinen die damals wohl eine gute Entscheidung getroffen zu haben.

    Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich schockiert bin, da ich immer gerne ins JT gehe. Ich habe da zuletzt nur tolle Erlebnisse gehabt und fand es beachtlich, was dort mit kleinem Budget immer wieder geleistet wurde. Diese Buchhalterin sollte sich schämen. Hoffentlich wird das Theater bleiben!
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  • Insolvenz JT Verärgerter Bürger – 10.07.10
    Wie so üblich wurden wieder Posten verteilt, ohne die Kompetenz der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates zu prüfen. In der Buchhaltung gilt das vier Augen-Prinzip, jede Zahlung muss von einen anderen Mitarbeiter bzw. vom Kfm. Leiter gegengeprüft werden. Und die Geschäftsführung hat über Jahre nicht gemerkt, das die Wirtschaftprüfungsgesellschaft nicht in "Hause" war. Normalerweise meldet die sich zuerst beim Geschäftsführer an.
    Ein Aufsichtrat, der nach der alten Insolvenz, nicht verstanden hat ein besonderes Augenmerk auf die Bücher des JT zu richten, hat hier ebenfalls seinen Auftrag nicht erfüllt. Wieder sonnte man sich wohl darin in Aufsichtsrat des JT zu sitzen und hat einfach seinen Job nicht gemacht.
    Das wird den Göttinger Bürger wieder Geld kosten, dass nicht in den Kassen der Stadt ist.
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  • Insolvenz JT ehemaliger Bewerber – 10.07.10
    Tja, so ist das eben! Die können nur Schauspieler einstellen. Sie können nicht erkennen, ob ein Bewerber das leisten kann, was er/sie verspricht! Selber schuld!

    Wie bei" König Drosstelbart"


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