Die Verwaltung hatte zuvor einen Beitritt wegen „der damit verbundenen Verpflichtungen und des Fehlens der damit geforderten Ressourcen“ abgelehnt. So geht die Stadt „nach Erfahrungswerten beigetretener Städte“ davon aus, dass sie für Beratung, Betreuung, Koordination und Begleitung der Umsetzung mindestens eine halbe bis zwei Vollzeitstellen schaffen müsste – mindestens 35 000 Euro. Die Stadt bekenne sich aber zu dem Ziel der Städtekoalition, „sich wirkungsvoll gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit“ einzusetzen. Dieses werde als Leitziel zusätzlich in das kommunale Integrationskonzept aufgenommen. Patrick Humke-Focks (Linke) bewertete die Ausführungen der Verwaltung als „typisch bedenkenträgermäßig“. Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck versicherte, „sich ernsthaft mit dem Antrag befasst zu haben“.
Die Ausschussmitglieder verständigten sich nun darauf, dass zu einer der nächsten Ausschusssitzungen ein Vertreter der bereits der Städtekoalition beigetretenen Städte eingeladen werden soll, der über die Erfahrungen mit dem Bündnis berichten soll.
Von Michael Brakemeier
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