Gestern liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Im Fakultätsgebäude der Chemie in der Tammannstraße sind letzte Sicherheitsvorkehrungen getroffen und Änderungswünsche im Protokoll umgesetzt worden.
Für die Nacht hat die jüngste Tochter des thailändischen Königspaares für sich und ihre Entourage – inklusive des thailändischen Botschafters – im Hotel Freizeit In einquartiert. Auch hier herrscht höchste Geheimhaltungsstufe. Geschäftsführer Olaf Feuerstein spricht von einen „Riesentross“, für den zahlreiche Suiten reserviert sind. Als luxuriösestes Zimmer bietet das Freizeit In die „Grand Suite & Präsidenten Suite“ – eine Wohnung mit 90 Quadratmeter „Luxus“ mit edlen Holzfußböden und Teppichen ausgelegt. Preis für eine Nacht: zwischen 369 und 439 Euro.
Seit Monaten ist das Feuerstein-Team mit den Vorbereitungen des königlichen Besuchs beschäftigt, sagt Feuerstein. „Der Besuch eines Mitgliedes des thailändischen Königshauses ist natürlich sehr viel aufwändiger als der eines bekannten Schauspielers“, berichtet Feuerstein.
Für Donnerstag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Mahnwache vor der Chemie angekündigt. Sie will auf die Situation von rund 5000 Flüchtlingen aus dem Volk der Hmong aus Laos aufmerksam machen, die derzeit in einem Flüchlingslager in Nord-Thailand leben. Thailand weigert sich, sie aufzunehmen.
Von Michael Brakemeier
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