Die hoch aufgelösten Daten lassen mehr vom Römerlager bei Hedemünden erkennen und bieten Hinweise auf mögliche römische Marschwege in Richtung Norden ins Leinetal und in Richtung Süden. Die Methode sei ein „Quantensprung“, sagte Kreisarchäologe Klaus Grote am Donnerstag bei der Vorstellung neuer Funde und Erkenntnisse in Göttingen. Der südliche Lagerbereich, der sogenannte Annex II, ist demnach größer als bislang angenommen und umfasst auch den Bereich der alten Furt über die Werra.
Durch die neuen Laser-Scan-Daten werden auch alte Wege sichtbar, die zu dem bekannten Vorposten bei Mollenfelde führen. Neben der Autobahn werden zwei römische Marschlager vermutet. Deutlichere Spuren gibt es auch für den Weg der Legionäre zum südlichen Kleinlager Kring im Kaufunger Wald. Grote präsentierte restaurierte Funde aus dem Vorjahr, darunter ein Spielzeugpferd aus Ton, weitere Münzen und die mittlerweile sechste Pionieraxt. In Kalkriese, dem vermutlichen Varus-Schlachtfeld, wurden bislang nur zwei gefunden.
Für die Archäologen ist die luftgestützte Laservermessung eine relativ neue Methode. In Niedersachsen wurde sie erst in einigen Bereichen im Weserbergland eingesetzt und auch schon am Harzhorn, dem erst jüngst entdeckten Römerschlachtfeld bei Kalefeld. In und um das Lager bei Hedemünden wurden seit 2003 bislang rund 2000 römische Funde entdeckt. 13 Quadratkilometer Fläche wurden 2010 per Hubschrauber erfasst. Das Landesamt für Denkmalpflege hofft auf flächendeckende Anwendung in Niedersachsen wie bereits in Baden-Württemberg.
Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) sprach sich für eine Fundpräsentation auch vor Ort aus. Der Erlebniswert sei größer. Es werde keine „Abräumaktion“ geben. Das Römerlager gehöre zu den bedeutendsten Funden in Niedersachsen, so Wanka. Landrat Reinhard Schermann (CDU) kündigte an, dass bis zur Sommerpause ein Masterplan für ein touristisches Nutzungskonzept des Römerlagers erstellt werden soll. Die Funde seien ein hochrangiges Bodendenkmal und damit schützwürdig.
Von Gerald Kräft
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Kommentare
schlauer dank Zensur Erich – 01.03.11
Ich kann Ihnen auch verraten, warum das so ist: weil die freie Meinungsäußerung...."hier stock' ich schon" (Goethe, Faust). Sie wissen schon. Wir wollen ja nicht gelöscht werden oder schlimmeres, also müssen wir immer drum herum reden.Zwischen den Zeilen lesen. Wie in der DDR. Aber was soll's. Das macht uns alle nur schlauer!
"Das Duell verfeinert die Sitten, wie die Zensur den Stil" (Schopenhauer) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@Erich Helga Müller – 01.03.11
na, das ist ja mal eine Gute Nachricht.Sie haben Recht in Ihrer politischen und menschlichen Beurteilung.
Das freut mich.
Leider ist es auf dem Schlachtfeld der politisch (In)Korrektheit manchmal nicht ganz einfach Freund und Feind auseinanderzuhalten.
Es kann also leider zu, gut gemeinten Kollateralschäden kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Helga
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Ironie Erich – 01.03.11
Liebe Helga, ich habe schon einige Ihrer Kommentare gelesen. Sie meinen es ja gut, aber Sinn für Ironie haben Sie offensichtlich nicht."xxx" ist garantiert kein Türke, sondern ein eher sarkastischer deutscher Scherzbold. Und ich habe auf seinen groben Klotz einen groben Keil gesetzt. Sprich: ein sarkastisches Posting mit einem ironischen beantwortet.
Mit freundlichen Grüßen,
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@ Erich, Antalya Urlauber seit 1989 Helga Müller – 01.03.11
also Erich, mal ehrlich, wenn Sie seit 1989 jedes Jahr nach Antalya fahren haben Sie in Ihrem Leben ja einen UNHEIMLICHEN Blick über den Tellerrand gewagt !Letztens kam so ein Bericht über Rentner die in der Türkei überwintern ~600E/Monat Hotel all inclusiv.
Natürlich haben Sie da voll den Durchblick wenn es um Integration von Rentnern in die Türkei geht. Sie bringen Ihr Geld mit und das wird da begrüßt.
Bitte verstehen sie mich nicht falsch, nicht Sie werden da begrüßt sondern IHR Geld.
Etwas ganz anderes ist es, wenn es zu massenweise Integration in das Deutschen Sozialsystem kommt und man nicht bereit ist etwas dafür zurückzugeben, nämlich einen unbedingten Integrationswillen!
Ihr Vorschlag an xxx ist bei genauerer Analyse an Ignoranz kaum noch zu überbieten.
Meiner Meinung müssten Sie in die Türkei umsiedeln(dauerhaft) weil man da, besonders als Christ, so schön eingegliedert wird und xxx sollte sich weiter, hier in Deutschland, mit seinem Intellekt um seine weniger integrierten LandsmännerInnen kümmern.
Ich habe ja schon gewusst, dass es Menschen wie Sie gibt, leider hat es Ihre Generation, vorwiegend in Rotweinvierteln lebend, bisher zu wenig mitbekommen was hier falsch läuft.
Typisch 68er halt.
Haben Sie keine Enkel die Ihnen mal von Ihren Problemen erzählen und um die Sie sich vielleicht Sorgen machen ?
Einen Gruß
Helga
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Respekt für die liberalen Migranten Antalya Urlauber seit 1989 Erich – 28.02.11
Nun ich denke, mein lieber xxx, dass gerade Türken wie Sie schnellstmöglich in die Türkei zurück migrieren sollten. Denn so hervorragend freiheitliche und liberale Menschen wie Sie braucht die Türkei! Sie könnten dort sicherlich mehr erreichen als hier,mein Lieber. Deshalb:
Gute Heimreise und alles Gute. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Erdogan und Co xxx – 28.02.11
Also ich oute mich mal als türkischstämmiger Bürger der Bundesrepublik und heisse den Großteil meiner ehemaligen Landsmänner ausdrücklich NICHT willkommen! Ich bin u.a. migriert, da ich in der Türkei einige Dinge nicht ausstehen kann und diese nicht nach Deutschlnad importiert haben möchte :-), dazu zählen Religiösität, Nationalismus und (schwer zu umschreiben) eine Mentalität der ungebildeten Alleswisser und Teehaus-Philosophen.Die Rede von Erdogan habe ich mit sehr viel Ärger verfolgt, natürlich auf türkisch. Passend zur Mentalität der meissten Türken spricht er davon, wie deutsche Medien die Türken als Volk in ein schlechtes Licht rücken würden. Er lobt die türkische Kultur, was die Türken alles für Deutschland getan haben etc.- in keinem Wort erwähnt er den fehlenden Integrationswillen. Er sollte seinen "Schäfchen" einmal sagen, dass in Deutschland die Frauen keine Schlampen sind und das Christen nicht stinken und unsauber sind (ein weit verbreitetes Vorurteil in der Türkei und unter Deutschtürken). Ich habe mich sehr über seine Rede geärgert, sie war sehr einseitig....er ist eben auf Wählerfang. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Erdogan in Düsseldorf xxx – 28.02.11
Also ich oute mich mal als türkischstämmiger Bürger der Bundesrepublik und heisse den Großteil meiner ehemaligen Landsmänner ausdrücklich NICHT willkommen! Ich bin u.a. migriert, da ich in der Türkei einige Dinge nicht ausstehen kann und diese nicht nach Deutschlnad importiert haben möchte :-), dazu zählen Religiösität, Nationalismus und (schwer zu umschreiben) eine Mentalität der ungebildeten Alleswisser und Teehaus-Philosophen.Die Rede von Erdogan habe ich mit sehr viel Ärger verfolgt, natürlich auf türkisch. Passend zur Mentalität der meissten Türken spricht er davon, wie deutsche Medien die Türken als Volk in ein schlechtes Licht rücken würden. Er lobt die türkische Kultur, was die Türken alles für Deutschland getan haben etc.- in keinem Wort erwähnt er den fehlenden Integrationswillen. Er sollte seinen "Schäfchen" einmal sagen, dass in Deutschland die Frauen keine Schlampen sind und das Christen nicht stinken und unsauber sind (ein weit verbreitetes Vorurteil in der Türkei und unter Deutschtürken). Ich habe mich sehr über seine Rede geärgert, sie war sehr Einseitig....er ist eben auf Wählerfang. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Gesülze? Walter Schehl – 28.02.11
@ Chauvi als PatriotMeinen Sie mit "Gesülze" etwa meinen Beitrag über die Türken? Der ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
Wenn die alten Niedersachsen zur Römerzeit schon so aufgeklärt und friedlich gewesen wären, wie wir heute, dann hätten sie keinen Krieg gegen die Römer geführt. Im Niedersachsenlied wird dieser Kampf besungen und leider - Zeitgeist von 1934 - so ziemlich verklärt. Heute können wir in Niedersachsen zwar das alte Lied noch singen (es ist unsere offizielle Hymne), aber wir haben gelernt, den Inhalt kritisch zu reflektieren. Wenn heute Menschen aus dem Ausland nach Deutschland kommen (zum Beispiel die Türken), dann heissen wir sie herzlich willkommen.
In 2000 Jahren werden die Archäologen der Zukunft einen Haufen Dönerspieße ausgraben und daraus auf die Kultur in Niedersachsen 2011 schließen. Wir leben heute alle in Friedlicher Koexistenz. Genauso hat sich auch Erdogan geäußert. Und das ist auch gut so. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Römerlager Chauvi als Patriot – 28.02.11
Was hat das ganze Gesültze mit demArtikel zu tun?
Und zu Herrn Schehl:
"Widukind war ein Verräter!"
Der sich vor den Römern beugen musste! Nach anfänglichen Erfolgen.
Warum heisst das eigentlich Stammtisch,Stammurkunde,Abstammung...?
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Türken in Deutschland Walter Schehl – 28.02.11
Wer hat gestern Nachrichten gesehen? Der türkische Präsident Erdogan ist mal wieder auf Deutschland Tournee. In Düsseldorf sagte er: "Türkische Kinder in Deutschland sollen vor allem Türkisch lernen. Niemals werden wir verzichten auf unsere türkische Identität. Das ist unser Stolz, das ist unsere Stärke!" (von mir aus dem Gedächtnis zitiert, also nicht wörtlich; aber sinngemäß stimmt es)Die gleiche Ansage von deutschen Politikern auf Deutsch an Deutsche gerichtet - und schon käme der Verfassungsschutz. Es ist manchmal schwer zu verstehen.
Hmm. Ich überlege mal. Es machen ja auch viele Göttinger Urlaub in der Türkei, da sprechen die Türken auch Deutsch. Vielleicht - jetzt werde ich bestimmt von "rechts" gemobbt - sollte man statt Französisch eher Türkisch als 2. Schulsprache einführen. Wer einander versteht, kann Frieden bewahren. Ein türkisches Wort zur rechten Zeit könnte bestimmt de-eskalierend wirken, zum Beispiel bei einem nächtlichen Spaziergang in der Nikolaistraße. Aufeinander zugehen geht besser mit Sprachkenntnissen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@xxx Helga Müller – 28.02.11
Guten Morgen,vollkommen richtig Ihr Kommentar
> Niedersachsenlied, Türkei und Nationalstolz
wenn ich auch etwas weitergehen würde im Bezug darauf das der Nationalstolz der Türken sich zu einem Teil auf Atatürk bezieht. Ich denke es wird eher nach einem 2. Osmanischen Reich gehechelt.
Ihr Kommentar:
"Die Türkei hat genau das Problem, hier identifiziert man sich entweder mit dem grünen Buch oder mit der Fahne oder mit beidem. Ich dachte Deutschland wäre dem weit voraus, scheinbar denke ich falsch."
Wer so argumentiert: "Türken sind auch nationalistisch, wieso dürfen wir dann nich auch?" blendet die gravierenden demokratischen und mentalitätsbezogenen Merkmale aus."
ist zumindest im ersten Teil absolut zutreffen !
Aber er bietet in der Zusammenfassung "blendet die gravierenden demokratischen un mentalitätsbezogenen Merkmale aus" keine Lösung für die fehlgelaufenden Integration.
Deshalb ziehe ich, zumindest für mich den Schluss, dass nur wenn wir uns auch wieder unserer Wurzeln erinnern es möglich sein wird den nationalistischen, islamistischen Tendenzenin in Deutschland entgegenzutreten.
Nur wenn jeder frei sagen kann was er will, im gesetzlich verankertem Rahmen und ohne gleich als "Nazis" abgestemmpelt zu werden wird sich etwas ändern.
Einen Gruß
Helga Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gelöscht gelöscht – 28.02.11
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. (pto)Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
sag ich mal so Schnippe – 27.02.11
Was haben die alten Römer mit Nazis zu tun? Gar nichts! Nazis sind Verbrecher, die alten Römer sind Geschichte. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenZustimmung pepeshrek – 27.02.11
"Stolz" setze ich hier mit "Dummheit" gleich.Beim "Stolz sein" verschließt man zu sehr die Augen vor dem was war.
Sicher ärgert es mich auch, wenn immer wieder diese Nazigeschichten hochkommen und wir uns, scheinbar, derer erwehren müssen.
Aber Auseinandersetzung damit tut Not....und das die nächsten 1000 Jahre !
(In dem Sinne hat es Adolf ja doch geschafft, uns ein 1000j Reich zu verschaffen).
Ich bin froh in D geboren zu sein und leben zu dürfen.
Was hier an Freiheit möglich ist, sucht man, selbst in Amerika, vergeblich !
Dazu die Sicherheit vor grösseren Erdbeben, Überschwemmungskatastrofen etc... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
"Stolz Deutscher zu sein" xxx – 26.02.11
Zu recht muss man solche Menschen mit ausgeprägtem Stolz einmal fragen, auf was sie denn nun stolz sind.Stolz beschreibt ein Gefühl der Erhabenheit und der Zufriedenheit auf Geleistetes und Erschaffenes. Dazu muss man aber erstmal etwas geleistet haben um auf dieses dann "stolz" zu sein. Deutscher zu sein ist kein Verdienst, deswegen kann man nur glücklich sein oder froh sein Deutscher zu sein, alles andere würde ich als übertrieben nationalistisch einstufen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@ Walter Schehl USA Duke – 26.02.11
Mach das mal hier sag mal Du bist Stolz ein Deutscher zu sein.Entweder wirst du Eingesperrt oder Verprügelt nachdem du als Nazi beschimpf und bespuckt wurdest.
Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@ W.Schehl xxx – 25.02.11
Übrigens gefällt mir ihre Art zu schreiben; einer der wenigen Kommentatoren der das Prädikat "vernünftig und sachlich" verdient. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNiedersachsenlied xxx – 25.02.11
@ W.Schehl:Grundsätzlich störe ich mich nicht an Heimatliebe, ist eine natürliche Sache und mir geht es hier fernab meiner Heimat durchaus nicht anders. Ich bin 'froh' bald wieder in der Bundesrepublik zu sein. Ich wunderte mich nur über (Zitat):"Ich denke, dass wir sie alle auswendig können"...wieso sollten wir sie alle auswendig können?
Viel mehr störte mich der Wind aus Richtung Helga. Leider vertraue ich gerade nicht der Intelligenz der GT-Leser....obwohl intelligenz auch wieder 'nen vager Begriff ist.
Und zum Thema "schämen": Ja, Deutsche müssen sich für ihre Greueltaten schämen, wie sich jedes aufgeklärte und gut gebildete Volk (Bildungsrepublik Deutschland!)seine Taten in Reue vor Augen führen muss. Die Türkei kann dann hier auch einen Sonderbonus in Bezug auf den Genozit an den Armeniern bekommen - die Türkei ist weder aufgeklärt noch eine "Bildungsrepublik". Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jühnder opfert sich Kernkraft – 25.02.11
Wieso Du übernimmst doch sicher freiwillig die Rund- um-die-Uhr-Bewachung für die Damen.XD
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@Kernkraft Jühnder – 25.02.11
Viel schlimmer noch!Sogar aus einer britischen Strafkolonie werden sie hier einfallen wie die Kängurus! :-)
Werden Sie für unsere Sicherheit bürgen können? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
ich bin nicht schuld Walter Schehl – 25.02.11
Nein, ich bin nicht schuld. Das weise ich entschieden zurück! Ich bin ja kein Hurra-Patriot, meine Güte. Nur weil ich das Niedersachsen-Lied auswendig kenne. Von mir aus kann jeder nach seiner Façon selig werden, ich bin ein toleranter Mensch. Ich habe auch ausländische Freunde, gehe am liebsten asiatisch essen, aber ich liebe eben auch meine Heimat Niedersachsen. Herrje, das muss doch kein Widerspruch sein! Und das mit den Römern habe ich mir ja nicht ausgedacht; das ist die reale Geschichte, sonst hätte man es wohl auch nicht ausgraben können. Man kann sich doch nicht künstlich dumm stellen, nur um einerseits von überängstlichen Gutmenschen keine Kritik und von Dumpfnazis andererseits keinen Applaus zu bekommen?In diesem Land herrscht immer noch Meinungsfreiheit. Und ich vertraue auf die Intelligenz der Leserinnen und Leser des "Göttinger Tageblatts".
Bitte beruhigt euch alle wieder. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Was ist denn das Kernkraft – 25.02.11
schon wieder? Das volle rechte Spinnerprogramm hat schon wieder eine minimale Schnittmenge gefunden um hier täglichen Sermon abzuliefern.Und Schehl, Du bist Schuld. Du hast sie gerufen.
Und die bösen Türken haben was Böses gemacht uiuiui...
Helge, hast Du denn schon den heldenhaften Deutschen Soldaten einen Kranz gebracht, die in den Koloniern mal ein mittleres Völkchen vernichtet haben? Das Denkmal für diese Helden steht am Friedländer Weg. Also auf zur Heldenwache...
Achja, noch eine katastrophale Nachricht: Horden mittelamerikanischer Flüchtlinge und Abkömmlinge der Drogenbarone werden demnächst in Göttingen Asyl bekommen. Subventioniert mit doitschem Steuergeld!!
Schaut mal in den Sportteil.
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Geschichte Walter Schehl – 25.02.11
USA-Amerikaner sind auch stolz auf ihr Land. Selbst kleine Kinder im Grundschulalter legen die Hand aufs Herz und schwören den Eid. Die Nationalhymne ist in den USA jedem Menschen geläufig (ausser Christina Aguilera).Nur Deutschland ist hier eine Ausnahme.
Übrigens entschuldigen die Italiener sich auch nicht, weil sie vor 2000 Jahren Deutschland überfallen haben! Im Gegenteil, sie sind stolz auf ihre Cäsaren und ihr Imperium. "Rom ist die Ewige Stadt" lautet ein italienischer Spruch.
Die Niedersachsenhymne verfemen wollen...typisch deutsch.
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Niedersachsenlied, Türkei und Nationalstolz xxx – 25.02.11
@HelgaGerade ein Mensch wie ich ist gegen den Nationalstolz der Türken, er verdeutlicht nämlich die in breiten Teilen des Landes grasierende Dummheit eines Volkes.
Interessant, dass Sie gerade die Atatürkliebe der Türken ansprechen. Um auf etwas stolz zu sein, muss es eine eigene Leistung, ein Verdienst sein. In ein Land geboren zu werden ist bei weitem kein eigener Verdienst, dies gilt für die Türken und ihren Führer (Atatürk) genauso wie für Deutsche. Man kann froh sein in der Bundesrepublik zu leben, leben zu dürfen, einen deutschen Pass zu besitzen. Aber je niedriger der Bildungsstand eines Menschen, desto höher seine Veranlagung sich andere Identifikationsmerkmale zu suchen. Zur Not ist es eben die Nationalität, der Glaube oder Statussymbole. Die Türkei hat genau das Problem, hier identifiziert man sich entweder mit dem grünen Buch oder mit der Fahne oder mit beidem. Ich dachte Deutschland wäre dem weit voraus, scheinbar denke ich falsch. Wer so argumentiert: "Türken sind auch nationalistisch, wieso dürfen wir dann nich auch?" blendet die gravierenden demokratischen und mentalitätsbezogenen Merkmale aus. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Deutsche müssen sich immer schämen Guido – 25.02.11
Zahlt Niedersachsen eigentlich Entschädigung für die 9 nach Christus getöteten Römer? Entschuldigen sich unser geliebter Ministerpräsident McAllister und unsere Vorzeigeministerin Aygül Özkan beim Volk von Italien? Wenn Deutsche Gewalt anwenden, dann ist das böse, egal ob heute, vor 100 Jahren (Herero Aufstand) oder vor 2000 Jahren. Frieden heisst die Devise. Und wenn wir angegriffen werden, dann müssen wir sofort kapitulieren und unsere Schuld bekennen. Das ist die Lehre der deutschen Geschichte. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@xxx Helga Müller – 25.02.11
die gleichen Menschen wie Sie befürworten auch den Beitritt der Türkei in die EU.Warum ich das schreibe ?
Sind Sie schon mal durch die Türkei gefahren ? Nationalstolz hoch drei,
bis zum Nationalismus, und verleugnen bis heute ihren Genozid an den Armeniern.
Sie finden das sicher besser und haben das in Ihrem Bekanntenkreis auch schon deutlich angesprochen, sehr gut ! Sakasmus Off
Ich bin übrigens genauso stolz, oder nicht stolz, auf meine Vergangenheit wie ein türkischer Mitbürger, das darf doch wohl erlaubt sein.
Welchen Text ich übrigens auch gut finde ist der:
"In Kümmernis und Dunkelheit,
Da mussten wir sie bergen,
Nun haben wir sie doch befreit,
Befreit aus ihren Särgen.
Ha, wie das blitzt und rauscht und rollt:
Hurra du Schwarz, du Rot , du Gold..."
Ein schönes Wochenende
Helga
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Maik 24 Spectator – 25.02.11
Hallo Mr. Universum!Wo können wir denn Dich demnächst auf dem Laufsteg bewundern?
Humor ist, wenn es trotzdem kracht?
Schäm Dich, das ist nicht humorvoll sondern geschmacklos! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
humorvolle Randbemerkung Maik 24 – 25.02.11
LOL wenn ich auf das Bild gucke! Ist das ein Beschäftigungsprjekt von "Weight Watchers"?geh mal Fahrrad fahren und sitz nicht auf dem Boden rum Frau Elefantine.
(jaja wird bestimmt gelöscht) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Steuergelder Dr. Klopsos – 25.02.11
Sie dürfen auch nicht bei der Bundeswehr einen Panzer fahren, nur weil der aus Steuergeldern bezahlt ist. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSteuergelder Dr. Klopsos – 25.02.11
Es lässt Sie ja auch keiner Panzerfahren, nur weil die aus Steuergeldern bezahlt sind. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNationalstolz Dr. Klopsos – 25.02.11
Im Gegenteil, es mangelt uns an Nationalstolz. Schön, dass eine Rückbesinnung stattfindet. Daran können auch so Ewiggestrige wie Sie nichts ändern. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNiedersachsenlied xxx – 25.02.11
Ich finde das Lied unpassend. Nationalstolz ist eh meiner Ansicht nach eine Rückentwicklung bis hin zum Stammesdenken. Schade, dass es in Deutschalnd immernoch hochflackert. Es ist nicht notwendig das Niedersachsenlied zu können, auch ein 'Niedersachsenstolz' die Römer bezwungen zu haben ist mit Hinblick auf die Gegenwart und Zukunft eher lächerlich. Manchmal wundere ich mich über das Land... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@Ilse Duke – 25.02.11
Damit ist meine Frage schon Beantwortet.Wollte nämlich wissen wer das Bezahlt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Aus Geschichte kann man sogar lernen.... Helga Müller – 25.02.11
Guten Morgen,Danke, Herr Schehl für den passenden Kommentar.
Ich wusste gar nicht das das Lied erst 1934 gedichtet wurde, da gibt es hier, sicher noch unpassende Kommentare.....
Einen Gruß
Helga
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Niedersachsen Walter Schehl – 25.02.11
an Brockenteufel:Ja, ich kenne das Niedersachsenlied auswendig. Jedenfalls habe ich das gedacht! Ich habe es nicht auf irgendeiner Webseite nachgeguckt, sondern aus dem Gedächtnis hingeschrieben. Dabei kann mir natürlich ein Fehler unterlaufen. Wissen Sie: wenn ich in der Badewanne singe, klingt es auch manchmal falsch (fragen Sie meine Frau). Aber mir macht es trotzdem Freude!
Zur Sache: Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die römische Geschichte untrennbar zu Niedersachsen gehört.
Übrigens: der Archäologe heißt Grote, genau wie der Schöpfer des Niedersachsenliedes. Vielleicht sind sie ja sogar verwandt? So hätte das Lied unmittelbar zur Erforschung der Geschichte beigetragen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gelöscht gelöscht – 25.02.11
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. (pto) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWo kann man die sehen? Ilse – 25.02.11
Gibt´s denn auch nen Link wo man sich die Bilder Online ansehen darf oder bleiben die vom Steuerzahler finanzierten Aufnahmen nur einer ausgewählten Elite vorbehalten? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenQuantensprung wwg – 24.02.11
Schade nur, daß Herr Grote vom „Quantensprung“ sprach. Denn der ist nun mal die kleinste mögliche Veränderung; Herr Grote meinte aber wohl etwas ganz anderes...Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Geschichte ist spannend Walter Schehl – 24.02.11
Dazu passt die 3. Strophe unseres Niedersachsenliedes. Ich denke, dass wir sie alle auswendig können:Wo fielen die römischen Schergen,
wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsen Bergen,
an Niedersachsens Wut.
Wer warf den römischen Adler nieder in den Sand,
wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland?
Das warn die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukinds Stamm.
Das warn die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukinds Stamm.
Aus der Väter Blut und Wunden,
wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll's bekunden,
für die Freiheit Gut und Blut.
Fest wie uns're Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen über's deutsche Vaterland.
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