Anders als befürchtet blieben die Proteste bis auf wenige Rangeleien während und nach der Veranstaltung friedlich. Es gab auf Seiten der Polizei mehrere leicht Verletzte. Zwei Personen wurden festgenommen. Unter dem Motto „Ein Blick auf die Kriminalitätsbekämpfung in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen“ wollte die CDU-Studentenvereinigung RCDS die Frage untersucht wissen, „wie gut wir und unsere Gesellschaft geschützt werden“.
Das fand nicht den Beifall aller: Rund 200 Demonstranten versuchten, den Eingang zum Hörsaal zu blockieren. Allerdings weitgehend erfolglos: Beim verspäteten Veranstaltungsbeginn war der von mehr als 100 Polizisten abgeschirmte Saal mit weitgehend handverlesenen Gästen gut gefüllt. Draußen gab es hingegen Proteste: Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisierte Schünemanns Abschiebepolitik, bei der „Menschen bei Nacht und Nebel deportiert“ würden. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der morgigen Ausgabe.
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