So würde es aussehen: Asphaltmischwerk aus Heiligenstadt, am Computer versetzt nach Deiderode.
Rund 130 Besucher wurden während der sogenannten frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung in Klein Schneen von Verwaltung und Planungsbüro Lange/Puche über den Stand der Planungen unterrichtet. Die GP Baustoffe Thüringen GmbH, eine Tochter des norddeutschen Bau- und Baustoffunternehmens GP Günter Papenburg AG, möchte ihr Asphaltmischwerk in Heiligenstadt abbauen und im interkommunalen Gewerbegebiet Rosdorf-Friedland ansiedeln. Zur Spedition GP-Tochter gehören auch 18 Sattelzugkipper. Geheizt werden soll mit Braunkohlestaub, der, unter Gefahrgut eingestuft, derzeit nicht durch den A-38-Tunnel transportiert werden darf.
In den umliegenden Orten gibt es die Sorge, dass nicht nur das Mischwerk zu Staub-, Verkehrs- und weiteren Geruchsbelastungen führen würde, sondern dass es auch der Einstieg für weitere Industrieansiedlungen sein könnte. Im Gewerbegebiet Friedland-Rosdorf wäre es die erste Ansiedlung, ein möglicher „Anker für die weitere Entwicklung“, so die Friedländer Gemeindeverwaltung, Die Firma sucht ein „langfristiges Engagement“ und plant zunächst mit einer Fläche von 27 000 Quadratmetern, spätere Erweiterung nicht ausgeschlossen. Beantragt werden soll ein 24-Stunden-Betrieb, um auch in frühen Morgenstunden Baustellen beliefern zu können. Zu Hauptzeiten wird mit 20 Lastwagen je Stunde gerechnet.
Eine rechtliche Bewertung, die er dem Rat vorlegen müsse, sei eine Sache, die politische Bewertung eine andere, sagte Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD). „Noch gibt es keine Entscheidung.“ Viele Fragen seien noch offen.
Im Dezember hatte der Rat mit großer Mehrheit einen Aufstellungsbeschluss für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Auf dem Mittelberge“ gefasst. Mit Entwurf und Stellungnahmen befasst sich am 15. April der Bauausschuss, am 29. April der Rat. Für den Bau eines Mischwerkes ist neben einem gültigen Bebauungsplan auch eine Genehmigung durch das Gewerbeaufsichtsamt nötig.
Einstimmig sprach sich bereits der Ortsrat Klein Schneen gegen ein solches Werk aus, ebenso Mollenfelde und der Ortsrat Deiderode, der sich gegen „jedwede industrielle Ansiedlung“ wendet. „Wir fordern Sie und den Rat der Gemeinde Friedland daher auf, die Zustimmung zur geplanten Ansiedlung zu verweigern“, heißt es in einem Schreiben an Bürgermeister Friedrichs.
Von Gerald Kräft
Kommentare
Asphaltwerk Burkhardt Nowak – 20.03.10
Auf Wunsch des Erstellers, wurde dieser Kommentar gelöscht, fh. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltmischwerk Sachlichkeit Kein Spinner – 18.03.10
Zum Thema Sachlichkeit möchte ich zunächst ausdrücklich den inzwischen verfassten Beitrag von Frank würdigen, welcher sich ausser Herrn Schminke als einziger Politiker hier einbringt. Auch diese Sachlichkeit war nicht immer gegeben, zeigt aber doch die Emotionalität dieses Themas. Was mir zu denken gibt, ist, dass bei den Diskussionen in den Dörfern nach und nach hinterfragt wird - wenn es die Gewerbesteuer nicht ist und wenn es die Arbeitsplätze nicht sind, die in diesem Umfang ja aufgrund der erwarteten niedrigen Auslastung gar nicht benötigt werden - was ist es dann, was diese Ansiedlung für Friedland so wichtig macht? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenStellungnahmen von Gundelach und Capelle Frank – 17.03.10
Von allen bisher eingestellten Kommentaren, sind fast nur diese sachlich nachvollziebar und nicht von bloßen Horrorszenarien geprägt. Wer glaubt eigentlich, dass die Personen, die sich bisher nicht der Weltuntergangsstimmung angeschlossen haben, automatisch für die Ansiedlung sind. Wie richtig angemerkt wird, sind die Entscheidungsträger im Rat doch praktisch gezwungen sachllich und unvoreingenommen alle wichtigen Informationen und Argumente i.d.S. zusammenzutragen und auszuwerten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltwerk Hermann Capelle – 16.03.10
Ein kleiner Tip, wenn man sich so äußert, wie auch ein paar andere Kommentatoren (z.B. no name), dann sollte man sich vielleicht vorher genau informieren und an öffentlichen Diskussionen teilnehmen. Die Gegner des Asphaltwerkes, sind keine Gegner des Gewerebgebietes. Diese haben sich informiert und äüßern sachlich Ihre Bedenken, weiterhin werden auch Vorschläge unterbreitet. Mittlerweile ist es einfacher anonym zu diskutieren, anstatt öffentlich Argumente auszutauschen. Die Kritk an Gegnern des Asphaltwerkes ist nicht berechtigt. In jedem Diskussionsforum gibt es auch vereinzelt Personen, die unsachlich argumentieren, aber ich halte den Gemeinderat und den Bürgermeister für erfahren und kompetent genug, nach Abwägung von Pro und Contra und sachlich und unsachlich, die richtige Entscheidung zu treffen. Im Moment gibt es wenig was dafür spricht. Das sollten auch politisch aktive Bürger gemerkt haben. Gutachten müssen auch nicht immer richtig sein. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltmischwerk Kein Spinner – 16.03.10
Hallo Leute, zum Thema Gefahrgut noch bemerkt, neben Braunkohlenstaub, selbstentzündlich, Gefahrstoffklasse 4.2 darf auch Flüssigbitumen, stark krebserregend, Gefahrstoffklasse 9 nicht durch den Heidkopftunnel transportiert werden - auch nicht mit Sondergenehmigung.Wir können uns daher neben ca. 30 t Braunkohlenstaub pro Tag auf weitere ca. 8 t Bitumen pro Tag durch unsere Dörfer freuen. Wissen unsere Politiker das nicht? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltmischwerk U.D. – 16.03.10
„Kinderfreundliche Gemeinde Friedland: mit der SPD.Zusammen mit unserem Bürgermeister Andreas Friedrichs sorgen wir dafür, dass die Kinder in unserer Gemeinde die „Hauptrolle“ spielen.“
Nachzulesen im Internet auf der Seite des SPD-Ortsvereins Friedland.
Ich hoffe, dass in diesem Sinn die Entscheidung über die Ansiedelung des Asphaltmischwerkes getroffen wird.
Eltern nehmen ihre Verantwortung der körperlichen und seelischen Gesundheit ihrer Kinder sehr ernst und suchen ihren Wohnort dort, wo sie sich diesbezüglich gut aufgehoben fühlen. Wir alle sollten den jungen Familien helfen und schützen – nur diese Kinder können unsere Renten sichern! Deshalb muss zukunftsträchtiges Gewerbe her!
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Für eine sachlichere Debatte und für mehr Solidarität mit den Betroffenen Günter Jaritz – 15.03.10
Es gehört zu den Regeln einer thematischen Auseinandersetzung nicht aus dem Rahmen zu fallen. Der hier gesteckte Rahmen beinhaltet die Planung des Asphaltmischwerkes und seine Vor- und Nachteile.An der Debatte fällt auf, dass sachliche Beiträge fast nur von den Kritikern des Vorhabens kommen. Die Befürworter verstecken sich hingegen hinter Lobpreisungen des Verfahrensablaufs und des Abwägungsprozesses der kommunalen Entscheidungsträger bzw. sie beschimpfen die Kritiker als Anhänger des St. Florian-Prinzips und als Karossenfahrer, denen Schotterstraßen empfohlen werden. Solche Äußerungen fallen nicht nur aus dem Rahmen, sie sind auch gehässig. Kein Befürworter hat bisher versucht, mit sachlichen Argumenten die Bürger von den Vorteilen des Vorhabens zu überzeugen. Das ist verständlich, denn die Nachteile sind so evident, dass ich nur mit Ronald Schminke sagen kann, dieses Angebot ist vergiftet und zwar in jeder Hinsicht: für die Gemeinde, für die Menschen in den betroffenen Ortschaften und für die Umwelt.
Zur Erinnerung: Die betroffenen Ortschaften haben durch Deponie und MBA bereits Marktwertverluste ihrer Häuser und Grundstücke von ca. 8 Mio. € erlitten und würden bei Realisierung des Asphaltmischwerks nochmals um >4 Mio. € geschädigt. Dazu addieren sich noch die Schäden an der Umwelt, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die Verluste an Lebensqualität.
In Friedland wurden bisher die kommunalpolitisch generierten Belastungen zuungunsten der Bürgerinnen und Bürger in den linksleinischen Dörfern verteilt. Es ist Zeit für eine gerechtere Verteilung der Lasten. Jetzt!
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Asphaltmischwerk Unbenannt – 15.03.10
Hier geht es nicht darum grundsätzlich gegen alles zu sein, was das Gewerbegebiet anbetrifft.Nur schlicht dagegen zu sein, das sich dort ein Asphaltmischwerk ansiedeln möchte.
Mir stellt sich die Frage:
WARUM ein AMW? Noch dazu eins was mit Braukohlestaub beheizt wird!
Wie man aus vielen Informationen entnehmen kann, ist das eine starke gesundheitliche Belastung für alle Bürger, ganz zu schweigen für die, die sich bereits mit Allergien, Asthma etc. quälen müssen.
Wenn wir weiterhin eine saubere attraktive Gemeinde sein bzw. haben wollen, dann gehört ein Asphaltmischwerk für mich, definitiv nicht dazu. Wir sind durch die Mülldeponie, die MBA Anlage, die A38 und durch die Bahn genug gebeutelt. Auch zu bedenken ist die Zukunft unserer Kinder, wie soll die aussehen? Dreckig, gesundheitsschädlich, laut und gefährlich. All diese Aufzählungen lauern sowieso schon überall, dazu brauchen wir nicht auch noch das AMW. Die Rente kommt in Zukunft sicherlich nicht aus der Steckdose, aber auch sicher nicht aus diesem Asphaltmischwerk. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Macht Friedland nicht zum Industriegebiet Hoffmann – 15.03.10
2004 wurde das Gewerbegebiet beschlossen. Ein Gewerbegebiet nach § 8 BauNVO mit vorrangiger Ansiedlung von Distributions- und Dienstleistungsbetrieben des Wirtschaftszweiges Handel und Verkehr. Ein Asphaltmischwerk ist ein produzierender Industriebetrieb nach § 9 BauNVO, paßt also absolut nicht in ein Gewerbegebiet dieser Qualität. Durch die geplante Nutzung sind erhebliche Auswirkungen auf das Bodenpotential mit hoher Versiegelungsrate und auf das Landschaftsbild zu erwarten. Im Gewerbegebiet ist das Asphaltmischwerk nur erlaubt, wenn es nicht erheblich belästig. Erst wenn alle Gutachten vorliegen und der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht sind, können wir entscheiden, inwieweit wir belästigt werden. Auch wenn eine Rednerin meinte, es wird nicht lauter als Vogelgezwitscher, wir in Klein Schneen hören jetzt schon das Piepen der rückwärtsfahrenden Radlader auf der MBA, die noch 200 m weiter entfernt sind. Auf so einem Produktionsgelände fahren Radlader, die mal soeben 110 dB verursachen, es quietschen im 24-Stunden-Betrieb die Förderbändern u.v.m. Ein mit Braunkohlenstaub beheiztes Asphaltmischwerk wirft den Anker für weitere gesundheits-, umwelt-, landschafts- und imageschädigende Industriebetriebe auf dem interkommunalen Gewerbegebiet Rosdorf/Friedland. Wollen wir das? Macht Friedland nicht zum Industriestandort, dann will keiner mehr Friedland erleben! Umweltfreundliche Gewerbebetriebe z.B. Solarforschung, Satelliten und Navigationstechnologie, Lasertechnik, Elektronik, Medizintechnik werfen einen Anker für „saubere“, zukunftsträchtige, vor allem personalintensive Gewerbebetriebe. Auch derartige Firmen schätzen die verkehrsknotengünstige Lage unseres Gewerbegebietes. Solche Gewerbe würden tatsächlich Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze in die Gemeinde Friedland bringen. Und sie passen sehr gut zum Bioenergiedorf Reiffenhausen, zur Freiflächen-Photovoltaikanlage des Landkreises und von Schloss Berlepsch. Ein Asphaltmischwerk passt hingegen gar nicht in das Bild einer zukunfts- und ökologisch orientierten Gemeinde! Wie paßt Braunkohlenstaub in die derzeitige Treibhaus- und Klimadiskussion? Gar nicht! 10 % des LKW-Verkehrs fährt nicht über die A 38, bei Staus noch mehr (steht so im Vorentwurf des Bebauunggsplans). Vielleicht ist es ohnehin besser, sich künftig im Sommer nicht mehr draußen aufzuhalten, dann hören wir nicht die MBA, das AMW, die 5 Schwerlaster, die sich stündlich durch enge Dorfstraßen quälen, riechen weder Deponieumlagerungen noch Asphalt, halten uns nicht mehr in Feinstaub gewängerter Luft auf. Drinnen erzählen wir dann unseren Enkeln von vergangenen Zeiten, in denen man noch den ganzen Tag im Freien spielen konnte. In diesem Sinne viele Grüße an die Befürworter solcher Anlagen. Bekanntlich werden die Gegner vorher aktiv, die Befürworter hinterher …. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenArme Asthmakranke Gundelach – 15.03.10
Es läuft überall gleich ab: die Asphaltmischwerke beantragen einen Produktionsausstoß vom 190t in der Stunde. Dadurch wird das BImSch-Genehmigungsverfahren als nichtöffentlich durchgeführt. Also gehen die Prüfungen sowohl an der Gemeinde wie auch an den betroffenen Bürgern vorbei. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung kann nicht gefordert werden. Die Umweltauswirkungen der Anlage (z.B. Feinstaub, Schall) lassen sich infolge der nicht bekannten Emissionsdaten und der nicht bekannten bzw. fehlenden Beurteilung der Gesamtbelastung derzeit noch nicht abschätzen. Erst ab 200t/h wäre es zwingend ein öffentliches Verfahren. Die Politiker sollten unsere Interessen wahren und die Einsicht in das BImSch-Verfahren beantragen. Betroffene Bürger können beim Gewerbeaufsichtsamt diese Einsicht ebenfalls beantragen. Hier nur ein Beispiel, wie wir hinters Licht geführt werden: Das Ding heißt Mischanlage,weil darin 40-50% Bitumen als Bindemittel u. 50-60% sog. Zuschlagstoffe, dass sind mineralische Abfälle aus Ausbauasphalt, Gleisschotter u. Bauschutt, bei hoher Temperatur gemischt werden. Die meisten Zuschlagstoffe sind überwachungsbedüftig, da möglicherweise schadstoffbelastet. Die Zuschlagstoffe werden auf dem Betriebsgelände bis zu einem Jahr zwischengelagert. Sie verursachen Feinstaub bei der Anlieferung, wenn sie auf Halde geschüttet werden. Dann bei der Lagerung, auch beim Transport über Förderbänder in die Mischanlage (deswegen ist bei den Förderbändern eine seitliche Einhausung gefordert, die wir aber in Heiligenstadt nicht gesehen haben). Die Fa. benötigt angeblich nur Wasser für die Sozialräume. Beim Brechen des Ausbauasphalts sind Staubemissionen auf das technisch unvermeidbare Maß zu begrenzen, dazu gehört z.B. eine effiziente Wasserbedüsung, flugfähige mineralische Abfälle sind bei Transport und Lagerung zu befeuchten, Staubaufwirbelungen sind mit Wasser zu bedüsen u.s.w. Aber beantragt wurde nur Wasser für Sozialräume. Das ließe sich seitenlang fortführen – aber lassen wir das, dafür haben wir ja unsere Politiker, die uns sagen, wir sollten so was den Fachleuten überlassen. So ein Asphaltwerk produziert in der warmen Jahreszeit mit 7 Leuten während der 8-9 frostfreien Monate. Genau in diese Zeit fällt auch die Ernte. Feinstaub durch MBA, durch AMW, durch Braunkohlenstaubfeuerung, durch Ernte, durch Abladen und brechen des Ausbauasphalts, durch 56 zusätzlich LKW-Fahrten in der Stunde von morgens 6 bis nachts 22 Uhr - zusätzlich zu ohnehin vorhandenem Feinstaub – arme Asthmakranke in der Gemeine Friedland … Wer sich nur an Grenzwerte hält u. die diffusen Emissionen außer Acht läßt, denkt nicht an euch. Schadstoffe kennen keine Ortsgrenzen. Es geht hier nicht darum, was machbar ist u. ob Grenzwerte eingehalten werden, sondern darum, was gut und richtig ist für die Menschen in Friedland. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenLeitbild Hanjo Renneberg – 15.03.10
Es geht um das konkrete Projekt Asphaltmischwerk und nicht um grundsätzliche Kritik an jeder noch so gearteten gewerblichen Ansiedlung.Nach Abwägung sämtlicher steuerfinanztechnischer, ansiedlungspolitischer, ökologischer und Lebensqualität sichernder Überlegungen scheint mir die Ansiedlung eines solchen Betriebes nicht adäquat.
Gefragt ist die Anpassung einer vornehmlich agrarisch und industriell-gewerblich orientierter Struktur an eine eher zukunfstorientierte Dienstleistungswirtschaft.
Ich muß kein Prüfverfahren abwarten, um in diesem Zusammenhang ("Measurement Valley"?) ein Asphaltmischwerk für kontraproduktiv zu halten! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltmischwerk U.D. – 15.03.10
Wie wichtig ist die Zufriedenheit der Bürger mit den regionalen Lebens- und Arbeitsbedingungen?Wie wichtig ist es, Gesundheit und Wohlergehen zu schützen?
Welchen Umwelt-, Wohn- und Freizeitwert hat die Gemeinde Friedland?
Wie trägt ein Asphaltmischwerk dazu bei?
Welche Wertschöpfung bringt es?
Wie zukunftsfähig ist es? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltwerk Bürger – 15.03.10
"Das Asphaltwerk muss aus Heiligenstadt abziehen, da die Betriebserlaubnis nur für die Dauer der A 38 baustelle gegeben wurde." Da stellt sich doch die Frage warum? Wenn Heiligenstadt mit der Einnahmequelle des Asphaltwerkes und den vorhanden Arbeitsplätzen ( wo die Arbeiter vornehmlich auch noch aus anderen Regionen stammen ) so zufrieden wären, warum ändert oder verlängert man den Vertrag nicht?? Oder liegt es vielleicht doch eher daran, dass es nicht ins Bild passt oder womöglich wegen Lautstärken- und Geruchsbelästigungen nicht verlängert wurde? Warum der Standort Klein Schneen - Deiderode? Wegen 17km Baustelle auf der A7? Wohl auch nicht...."Zu den Horrorvorstellungen des 24-Stundenbetriebs: Wo bitte soll das Produkt denn ununterbrochen hingeliefert werden? Nennen sie bitte Baustellen, die eine ständige Belieferung über Wochen, Monate und Jahre notwendig machen!" Natürlich wird das Werk in den Wintermonaten nicht laufen, da wird ja auch kein Asphalt benötigt, aber in den Sommermonaten, wenn die Bürger um nachts besser schlafen zu können die Fenster geöffnet haben und auf Baustellen nachts gearbeitet wird, dann wird es zur Lärmbelästigung kommen. Anderen Standorten von Asphaltwerken, die keinen 24std Betrieb haben, konnten im letzten Jahr 100 Verstöße gegen Nachtarbeit nachgewiesen werden ( schon eine beachtliche Zahl ).
"Zu St. Florian: Auch in der Nähe anderer Asphaltwerke wohnen Menschen, die nicht weiter belastet werden wollen. Fazit: Wir sollten zu Schotterpisten zurückkehren - auch in Klein Schneen etc." Stimmt, diese Werke stehen auch in ausgewiesenen Industriegebieten und nicht im Bereich von reinen Wohngebieten. Außerdem sind diese Werke ebenerdig errichtet und stehen nicht wie hier auf einem Berg, sodass die Schadstoffe, die schwerer als Luft sind, direkt ins Leinetal rieseln und nicht abziehen können. Zusätzliche Lärm- und Geruchsbelästigungen kommen noch von der Deponie,der Autobahn und der Bahnstrecke.
Qualitative Unterschiede des angelieferten Braunkohlestaubes werden dann noch die Emission in die Höhe treiben. In Städten gibt es bereits Umweltzonen und hier soll ein Staubbomber errichtet werden.
Arbeitsplätze 5-7, ist das die Beruhigung des Gewissens, dass man leichtfertig mit der Gesundheit der Mitarbeiter auf der MBA, die auf gleicher Höhe mit dem Schornstein arbeiten müssen und in unmittelbarer Nähe Büros haben, der Gesundheit der Bevölkerung und den Arbeitsplätzen in anderen Werken im Landkreis, spielt?
Wer bezahlt uns die kaputten Straßen, die durch den Lastwagenverkehr noch weiter zerstört werden?
Wer bezahlt uns die notwendige Sicherheit zur Abwehr von Gefahren, die von so einem Werk ausgehen?
Eigentlich ist dieses Werk nur darauf ausgelegt, dass die Gemeinde Friedland mehr Kosten als Nutzen in den nächsten Jahren zu erwarten hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Friedland erleben Friedländer Bürger – 15.03.10
Friedland erleben – das ist schön,nicht nur beim spazieren gehen.
Ein Bürgermeister, der viel bewegt,
jetzt vor einer schweren Entscheidung steht.
Ein Gemeinderat, der an das Wohl aller denkt,
jetzt hoffentlich die Zukunft bedacht lenkt.
Wir brauchen Arbeits- und Ausbildungplätze –
keine giftigen, langsam wirkenden „Bodenschätze“.
Damit Friedland nicht zum „Ruhrpott“ werde,
versaut sie nicht mit Bitumen und Bauschutt, die Erde.
Betriebe mit Ausbildungsplätzen – nur Gewerbe (!):
kein Industriebetrieb – das ist das richtige Erbe,
das wir unseren Kindern hinterlassen wollen,
damit sie uns Dank für den Weg, den wir ebnen, zollen.
Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltmischwerk Kein Spinner – 15.03.10
Wenn sachliche Kommentare kurz nach dem Erscheinen gelöscht werden, für was steht dann dieses Medium? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenPhantasie und Realität Frank – 15.03.10
Einige der Kommentatoren hätten sich besser nicht geäußert. Zu offensichtlich ist ihr Unwissen i. d. S.. Das Asphaltwerk muss aus Heiligenstadt abziehen, da die Betriebserlaubnis nur für die Dauer der A 38 baustelle gegeben wurde. Zu den Horrorvorstellungen des 24-Stundenbetriebs: Wo bitte soll das Produkt denn ununterbrochen hingeliefert werden? Nennen sie bitte Baustellen, die eine ständige Belieferung über Wochen, Monate und Jahre notwendig machen! Zu St. Florian: Auch in der Nähe anderer Asphaltwerke wohnen Menschen, die nicht weiter belastet werden wollen. Fazit: Wir sollten zu Schotterpisten zurückkehren - auch in Klein Schneen etc.. Wirklich zu klären ist doch: Was hat die Gemeinde von der Ansiedlung? Das müssen die Ratsmitglieder sorgfältig prüfen - keine leichte Aufgabe. Der Betrieb wird wohl eher selten stattfinden, denn wer soll Straßen(neu)bau zukünftig noch bezahlen, wenn die Konjunkturpakete auslaufen. Die öffentlichen Haushalte sind hoffnungslos pleite - außer in Friedland, Gott sei dank. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltmischwerk Kein Spinner – 15.03.10
Hallo Leute, jetzt bleibt mal auf dem Boden und lasst einfach Fakten sprechen. Keiner der Beteiligten möchte hier Gewerbe, Steuern und Arbeitsplätze verhindern. Wir müssen uns jedoch fragen, ob wir dies für uns und unsere Kinder wollen. Bei der Ausweisung des Gewerbegebietes wurde sauberes Gewerbe ausgeschlossen - warum? Ein IKEA oder ähnliche Gewerbe bringen ein vielfaches an Arbeitsplätzen.Und die Belastungen? Bei Ansiedlung des AMW dürfen lt. Schallgutachten keine Büros in der Nähe gebaut werden - aus Gesundheitgründen. Die Anlage verfeuert pro Stunde 2,6 t Braunkohlenstaub, das sind 4,7 t CO2 pro Stunde - ist dies so schwer zu begreifen, was dies bedeutet? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphalt und Rente Verstehnich – 15.03.10
Kann mir mal jemand erklären, warum die Renten sicherer werden, wenn eine Mischmaschine mit 5 Maschinisten von Heiligenstadt nach Friedland gebracht wird? Werden dann die Renten in Heiligenstadt unsicherer? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMehr alss 900 Unterschriften Gerald Kräft – 14.03.10
Natürlich müssen die verantwortlichen Politiker sehr genau prüfen, ob mit der Ansiedlung eines Asphaltmischwerkes eher Vor- oder Nachteile verbunden sind. Dabei sollte man auch einmal abchecken, welche Erfahrungen andere Kommunen mit der Fa. Papenburg gemacht haben. Wie war es mit dem Umweltschutz bestellt, wie wurden die Arbeitnehmer bezahlt und behandelt?Klar dürfte sein, dass bei uns keine Arbeitsplätze entstehen. Die Menschen in der Umgebung hätten ausschließlich Belastungen zu schlucken, Vorteile gibt es sicher nicht.
Ich war über 16 Jahre Geschäftsführer der IG Bauen - Agrar - Umwelt. Grundsätzlich bin ich für die Baubranche positiv eingestellt und ich freue mich über jede Investition in unserer Region. In diesem Fall würde ich allerdings die Ansiedlung der Fa. Papenburg aus innerster Überzeugung ablehnen, weil es dafür viele Gründe gibt und weil ich das Angebot für vergiftet halte.
Ich erkläre mich hiermit öffentlich, weil es höchste Zeit dafür ist. Die Proteste der Leute vor Ort und in der BI halte ich für vollständig berechtigt! Weiter so und bloß nicht nachlassen! Auf Papenburgs Anlage sollten wir tunlichst verzichten!
Ronald Schminke
Mitglied des Niedersächsischen Landtags Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltwerk U.D. – 14.03.10
Diese Diskussion geht nicht um jede noch so geartete gewerbliche Ansiedlung!Diese Diskussion geht um das Asphaltmischwerk, welches von Heiligenstadt umgesiedelt werden soll. Mir ist nicht klar, welchen Profit für die Gemeinde davon haben wird. Über Gewerbesteuer und Arbeitsplätze muss nicht diskutiert werden, Gewerbesteuer ist minimal, neue Arbeitsplätze für Friedländer Arbeitslose sind nicht zu erwarten. Ich gehe davon aus, dass der Gemeinderat sich genau informiert und im Bewusstsein der Verantwortung für die Gegenwart und insbesondere für die Zukunft entscheiden wird. Kinder und Enkel werden später danach fragen! Wie werden wir ihnen begegnen? Wenn das Asphaltmischwerk steht, ist es nicht mehr möglich, „sauberes Gewerbe“ in die Nachbarschaft zu holen. Das Gewerbegebiet ist ein „Sahnestück“ – mitten in Deutschland - direkt an der Autobahn – es wäre schade drum. Wie sinnvoll wäre ein Asphaltmischwerk an dieser Stelle für die ganze Gemeinde? Gut wäre, durch intensive Werbung Unternehmen zu locken, die wirklich Arbeitsplätze bringen.
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Arbeitsplätz im Asphaltwerk Nach-Denker – 14.03.10
Das Wort Arbeitsplätze hat eine Art Zauberwirkung. Wer trotz der betäubenden Wirkung dieses Wortes noch denken kann, sollte sich Folgendes fragen: Wieviel Arbeitsplätze hat eine Asphaltmischwerk, 5 oder 7? Warum kommt bei dieser Anlage oben nur „warme Luft“ oder „Wasserdampf“ raus ? Werden alle Arbeiter von Papenburg in Heiligenstadt gekündigt? Warum verbaut sich Heiligenstadt seine Zukunft,warum denkt es nicht an seine Arbeitslosen wie unser Bürgermeister? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltwerk Wolfgang Kattentidt – 14.03.10
Ich bin 1994 nach Deiderode gezogen. Damals war Plan, die Kippe spätestens 2012 zu schliessen. Inzwischen haben wir die MBA, die A38, demnächst ein Asphaltmischwerk mit Brechwerk und den allgemeinen Verfall der Immobilienpreise. Der Wert meines Grundstücks dürfte mit Bau der Asphaltanlage, wenn ich Pech (Asphalt) habe, sich bald halbiert haben. Vor meiner Haustür entsteht eine mit Braunkohle befeuerte Dreckschleuder, die die CO2-Produktion der Gemeinde Friedland dramatisch erhöht. Ich halte aus Gestank, giftige Gase (auch wenn die Emissionen „genehmigungsfähig“ sind), Staub, Lärm und zusätzliche Umweltverschmutzung. Ich soll mich nicht gegen diese Politik wehren, weil die Gemeinde ja schon meine Interessen vertritt. Was kann ich noch für die Gesellschaft tun? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenVerstehen worum es geht Blumenwiese – 14.03.10
Natürlich - weiß doch Jede(r), der einigermaßen aufmerksam die verschiedenen Sitzungen und Veranstaltungen besucht und verfolgt hat, dass die Prüfung des Antrages durch die Gemeinde ansteht und auch sein soll - und selbstverständlich ist vermutlich davon auszugehen, dass entsprechende Werte, Vorgaben, Richtlinien ... eingehalten werden - wäre sonst ja noch "schöner" - aber was bleibt ist doch trotzdem die Belastung der Bevölkerung, die in diesem Teil der Gemeinde doch schon genug leidet. Natürlich auch die Tatsache, dass es auch Mitglieder der Bevölkerung gibt, die auch bei Einhaltung von gesetzlich zulässigen Werten gesundheitlich erheblich beeinträchtigt und gefährdet sein werden - denn gesetzliche Orientierungen und Vorgaben gibt es doch immer nur für's "Mittelmaß". Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltwerk Thomas Kalusa – 14.03.10
Mit einem St.Florians Prinzip hat der Protest wirklich nichts zu tun. Bis zu 25 Prozent Wertverlust wird unseren Häusern schon jetzt durch die MBA attestiert, obwohl die Landschaft außerhalb des Schandflecks noch als weitgehend intakt eingestuft wird. Und dann wird uns ein von Papenburg finanziertes Gutachten über die Harmlosigkeit der Asphaltanlage präsentiert. Unser Bürgermeister Friedrich erzählt widerum, es gebe ein Gutachten, das die Ansiedlung einer Industrieanlage im Gewerbegebiet erlaubt. Auf Nachfrage gibt er zu, dass er nur ein Telefonat mit einem unbekannten Mitarbeiter des Landkreises geführt hat. Unwarscheinlich, dass das nur 900 Menschen in der Gemeinde empört. Es dürften wesentlich mehr sein. Das Dramme- bzw. Leinetal ist deutschlandweit ein zentraler Ort. Für einen Asphaltkocher der seine Suppe in 100 km Umkreis verteilen will, wäre das Gewerbegebiet eine wahre Vergeudung und würde jede zukunftsweisende Nutzung verhindern. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltwerk Stefan Klute – 14.03.10
Als (pol. aktiver) Bürger der Gemeinde Friedland kann ich die mit ablehnender Haltung durchgeführten Diskussion nicht nachvollziehen, welche sofort gegen jede noch so geartete gewerbliche Ansiedlung begonnen wird ohne erstmal die üblichen Prüfverfahren usw. abzuwarten. Denken die Asphaltwerkgegner tats., dass die Gemeindeverwaltung und die verschiedenen politischen Vertreter ohne Abwägung der Vor- und Nachteile und bereits mit einer feststehenden Meinungen ("Das Aspahltwerk darf gebaut werden") in die noch ausstehenden (und seitens der Gemeindeverwaltung auch hinlänglich auf der vorletzten Ratssitzung beschrieben) Prüfverfahren gehen? Wenn das der Fall sein sollte, sollten diese sich vielleicht mal besser informieren bevor sie Ihrem Grundrecht der freien Meinungsäußerung nachkommen... Ich persönlich werde die Ergebnisse der kommenden Prüfverfahren abwarten und dann mir eine abschließende Meinung bilden, ebenso werden es die Mitglieder der politischen Gruppierungen in der Gemeinde Friedland (auch die des von mir vertretenen Gemeindeverband der Jungen Union Friedland) tun. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEine Frage der Teere Staublunge – 14.03.10
Jeder, der sich auch nur annähernd mit der Materie beschäftigt, kann sich nur fassungslos fragen, wie diese Ansiedlung überhaupt in Erwägung gezogen werden konnte.Etliche solcher Werke existieren bereits in der Gegend, es geht nur um Konkurrenzkampf zwischen den großen Baufirmen. Und dafür atmen die Anwohner krebserregenden Feinstaub, können die Kinder nicht mehr auf die Straße lassen, weil pausenlos die 40-Tonner durch die
engen Dorfstraßen donnern, liegen nachts wach und verstehen auch am Tage ihr eigenes Wort nicht mehr, wenn die Brecheranlage hämmert.
Aber das klitzekleine Zugeständnis für den „Fortschritt“ können die armen Asozialen am Fuße der Müllkippe doch schließlich auch noch bringen, oder? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Asphaltwerk fleiß und industrie – 14.03.10
Mir scheint mal wieder ein weitverzweigtes Unternehmen alle Register zu ziehen, um durch Umsiedlung eines bestehenden Betriebes diverse Subventionen abzugreifen. Bislang wurde jedenfalls nicht plausibel, dass aus anderen Gründen eine Umsiedlung um wenige Kilometer (keine 30 Kilometer liegen Heiligenstadt und Deiderode/Klein Schneen voneinander entfernt!) notwendig sei. Auch der Anfahrtsweg von Braunkohlenstaub als Brennstoff für das Asphaltmischwerk verlängert sich entsprechend... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMein Job - Dein Job weitblick – 14.03.10
Ja,ich habe einen Arbeitsplatz, bin froh darüber und habe deshalb kein schlechtes Gewissen - aber ich bin auch Einwohnerin eines "betroffenen" Ortes - und darf mich deshalb vielleicht trotzdem äußern : es kann nicht sein, dass ich nur dann Bedenken anmelden und nach aufwändiger, aber dennoch laienhafter Prüfung der Planvorhaben, nur dann "Nein" sagen darf, wenn ich Alternativen habe. Dafür werden Leute bezahlt und haben weit mehr Fachwissen als ich -aber gerne bin ich bei der Sammlung vonIdeen, Vorschlägen ...dabei. Es gibt doch eine Reihe von Betrieben, die wirkliche Arbeitsplätze bieten, Ausbildungsplätze haben, was ja unsrer Rente in späteren Jahren zugute käme, und die Gesundheit vieler anwohnender Menschen nicht so gefährden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltmischwerk und Rente träumer – 14.03.10
Wenn an diesen Platz das Asphaltmischwerk kommt, die MBA ja erfreulicherweise auch noch da ist, ganz zu schweigen von den bereits gut gefüllten, die Landschaft rahmenden Autobahnen incl. Belastung und Belästigung - dann brauchen die Leute, die in dieser Gegend wohnen vielleicht gar keine Rente mehr - aber lassen die Kosten aus der Gesundheitskasse hochschnellen. So hätte alles seinen Preis. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBitte nicht so ein Anwohner – 14.03.10
Es geht doch nicht um die Frage nach Arbeitsplätzen oder dass Straßen zu Feldwegen werden sollen.Das Werk soll mit Braunkohlenstaub betrieben werden, könnte aber auch mit Erdgas ohne Probleme laufen - und das deutlich sauberer. Es ist eben nur viel teurer. Ich wohne hier im Dorf und das aus gutem Grund. Ich möchte meine Lebensqualität nicht für das Gewinnstreben eines Unternehmens opfern. Die Versorgung mit Asphalt war in unserer Region offensichtlich in den letzten Jahren mit bestehenden Werken sehr gut sichergestellt. Ich bin nicht gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen, aber bitte ortsangemessen, umweltverträglich und zeitgemäß. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Na, da haben wir aber nochmal Glück noname – 14.03.10
Was ich an solchen Menschen wie Ihnen toll finde, ist die Argumentation, wozu brauchen wir hier Arbeitsplätze, mein Mann/Frau hat doch einen.Weiter so! Ich frage mich dann nur, wer denn später für Ihre Rente aufkommt, oder kommt die auch aus der Steckdose? Um eine Argumentationsschiene aus einer anderen Diskussion aufzugreifen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
900 Unterschriften GT 13.03.2010 Leser – 13.03.10
Der Verfasser muss keine Sorgen haben, künftig durch Schlaglöcher fahren zu müssen. Auf der Seite der Deutschen Asphaltindustrie http://www.asphalt.de/site/startseite/asphaltmischwerke/ kann er sehen, dass es genügend Asphaltwerke gibt. Und was das St. Floriansprinzip betrifft: Sicherlich gibt es auch in der Nähe seines Wohnortes aufgrund der Wirtschaftskrise leer stehende Gewerbeflächen … Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenArbeitsplätze? Gewerbesteuer?? hansmustermann – 13.03.10
Sehr richtig: die ca. sechs Arbeitsplätze im Asphaltmischwerk bleiben im Eichsfeld. Denn die derzeit dort Beschäftigsten bleiben am Ort wohnen und fahren halt einige Kilometer mehr bis zu ihrem Arbeitsplatz.Und für die Fahrer der jetzt schon in Heiligenstadt im Einsatz befindlichen LKW dürfte Ähnliches gelten.
Nur was die Steuereinnahmen betrifft, sind Sie im Irrtum. Diese werden entweder mit Abschreibungen kleingehalten oder per Lohnsummenverteilungsmodell im Peanuts-Bereich liegen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Arbeitsplätze und GewSt user – 13.03.10
Ist doch super... So bleiben Arbeitsplätze und Gewerbesteuern im Eichsfeld (Heiligenstadt). Fehlt nur noch eine Sondergenehmigung für den Heidkopftunnel und alle sind zufrieden! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAsphaltmischwerk und Demokratie Aktiver Zeitungsleser – 13.03.10
Es ist legitim und demokratisch, dagegen zu sein. Nur das reicht NICHT. Dann sollte man von den Gegnern erwarten können, dass sie sich auch um wirkliche Alternativen kümmern!! Das Argument Tourismus zieht nicht. Dann hätte das der Tourismusverein längst erreicht. Es ist ja auch leichter, gegen etwas zu sein, als aktiv zu gestalten. Das soll dann die Politik richten, die man dann ja wählen oder abwählen kann... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenZurück zum Beton no-name – 12.03.10
Da protestieren 900 Menschen gegen die Ansiedlung eines Asphaltwerkes, wollen aber sicherlich auf asphaltierten Straßen mit ihren Karossen fahren.Heiliger St. Florian verschone meins, zünd' andere Häuser an!
Dann sollen diese Bürger sich dafür einsetzen, dass ihre Straßen demnächst mit Schotter gebaut werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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