Noch wird in der Theaterstraße zwischen Prinzen- und Jüdenstraße gearbeitet, doch die Sanierung der Versorgungsleitungen und der Straße schreiten voran. So schnell, dass die Verwaltung das Ende der Bauarbeiten für den 21. Oktober statt Ende November angekündigt hat. Die Straßen- und Kanalbaukosten werden sich dann auf rund 540000 Euro summiert haben.
Als nächsten Bauabschnitt sehen die Pläne zur Innenstadtsanierung die Theaterstraße zwischen Jüden- und Burgstraße vor. Hier sollen die Bauarbeiten bis Weihnachten 2010 abgeschlossen sein. Ebenso soll dann die Burgstraße zwischen Ritterplan und Wilhelmsplatz umgestaltet werden. Die Sanierungen haben ein Investitionsvolumen von insgesamt rund einer Millionen Euro.
Nach Plänen von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) könnten nach Abschluss dieser Arbeiten die Stadtbusse statt wie bisher durch die Theaterstraße über die Obere Karspüle und Ritterplan auf die Jüdenstraße geleitet werden. „Die Buslinien sollen raus aus der Theaterstraße“, fordert Meyer. So erhalte die Theaterstraße wieder den Charakter einer Fußgängerzone. Gleiches gilt für die Burgstraße. Eine Ausweitung der Fußgängerzone auf die Burgstraße zwischen Ritterplan und Wilhelmsplatz sei sein „Lieblingsthema“. Bislang sei dieses Viertel „völlig ignoriert“, obwohl Innenstadt friste es ein Dasein im Verborgenen. „Hier werden Potenziale verschenkt. Hier muss Schwung rein gebracht werdden“, sagt Meyer und träumt bereits davon, in der Burgstraße vor dem Apex zu sitzen. Die Sanierung der Theaterstraße und der Burgstraße gehört zum Integrierten städtischen Entwicklungskonzept. Die Stadt bekommt dafür bis 2013 rund 1,3 Millionen Euro EU-Fördermittel.
Ein Baustellenfest organisieren die Händler in der Theaterstraße gemeinsam mit Pro City am Sonnabend, 15. August, zwischen 11 und 15 Uhr.
Von Michael Brakemeier
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