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Stadtmeisterschaft im Poker

Mit Karo Bube und Pik Acht zum Titel


Die Kapuze ist tief ins Gesicht gezogen, die Sonnenbrille verbirgt jeden verräterischen Blick. Mit allen Mitteln setzen die knapp 300 Spieler ein Pokerface auf – zur ersten Göttinger Poker Stadtmeisterschaft. Schon gegen 11.30 Uhr kommen die ersten Spieler in die Weender Festhalle. Das Turnier beginnt um 13 Uhr, an 34 Tischen mit je acht bis neun Spielern.

Volles Haus: In der Weender Festhalle treffen sich knapp 300 Pokerspieler zur ersten Göttinger Stadtmeisterschaft.

© Heller

Göttingen. Zehn Stunden sind für das Turnier eingeplant. Der erste Spieler muss aber schon nach knapp einer halben Stunde den Tisch verlassen: Mit einem Flush (alle Karten der gleichen Spielfarbe) muss er einem Full House Platz machen. Leer geht er trotzdem nicht aus. Mit einem Einkaufsgutschein geht es auf den Heimweg. Nach etwa vier Stunden Spielzeit sind noch 130 Spieler dabei. Zwei Stunden später sind es nur noch 34 Spieler. Gegen 21.45 Uhr treffen sich Sascha Renier, Goekhan Güngör, Christopher Kacprowicz, Enno Range, Michael Stahl, Wilhelm Reck und Maik Lauenroth vom TurnierVeranstalter „PokerAs“ am Final Table, am Finaltisch. Von den zwölf gestarteten Pokerspielerinnen erreicht keine das Endspiel.

Während die übrigen Pokertische langsam zusammengestellt werden und die Fest- und Spielhalle aufgeräumt wird, liefern sich die Finalspieler einen Schlagabtausch mit Karten und Chips. Ein erstes All-in (alle Chips werden gesetzt) von Wilhelm mit rund zweieinhalb Millionen Chips endet fatal. Kurze Zeit später das nächste All-in, diesmal von Michal, der mit zwei Fünfen gegen ein As und eine Sechs wettet. Als letzte Karte kommt dann aber eine Sechs auf den Tisch, und Michael ist bis auf wenige alle seine Chips los.

Im Heads-up, das Mann-gegen-Mann im Poker, treffen Wilhelm und Maik aufeinander. Das Heads-up dauert nur wenige Minuten: Wilhelm zwingt mit seinen Chip-Konto Maik zum All-in: Wilhelm mit Karo Bube und Pik Acht gegen Maik mit As und Sechs in Kreuz. Der Bube kommt, das As nicht. Der erste Stadtmeisheißt Wilhelm Reck.

Von Lukas Breitenbach

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