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Buchenwälder

Naturschutzbund kritisiert unzureichenden Schutz

Von Gerald Kräft

Die Buchenwälder und Trockenrasenflächen zwischen Hedemünden und Dransfeld sollen mit einer angepassten Landschaftsschutzverordnung geschützt werden. Ein Entwurf der Kreisverwaltung sieht kaum Verbote vor. Naturschützern reicht der vorgesehene Schutz für das große Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiet nicht aus.

Natur- oder Landschaftsschutz: Im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet bei Hedemünden wachsen noch Frauenschuh-Orchideen.

© EF

Die Schutzverordnung des Landkreises missachte in weiten Teilen den gesetzlichen Schutzauftrag, erklärte jetzt die BUND-Kreisgruppe Göttingen. Der Verband empfiehlt eine Ausweisung als Naturschutzgebiet. Nach Protesten von Realgemeinden, Forstwirtschaft und auch der örtlichen Landesforstverwaltung votierte der Kreistag für das mildere Mittel des Landschaftsschutzes. Mit der Landwirtschaft werden noch Gespräche darüber geführt, kleine Bereiche unter Naturschutz zu stellen. Eine endgültige Entscheidung über den Schutzstatus des FFH-Gebietes 170 soll noch in der ersten Jahreshälfte im Kreistag fallen.

Die Länder würden das EU-Schutzgebietsnetz auf die Landkreise abschieben, ohne dass diese Mittel bekommen würden, beklagte der BUND. So sei es nicht verwunderlich, wenn der Landrat die Parole ausgebe: „Wir machen das nur formal.“ Das Vorgehen des Landkreises sei leider kein gutes Vorbild für die Stadt Göttingen. Der Göttinger Wald warte zum Teil auch noch auf Umsetzung der Schutzziele.

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  • Armut Spectator – 10.01.11
    Und immer wieder und ausschließlich scheint es um ökonomische Interessen zu gehen!
    Wenn man bspw. sieht, wie jedes Jahr im NSG Großer Leinebusch Leute armweise Schlüsselblumen aus dem Wald schleppen und noch frech werden, wenn man sie höflich auf ihr Verhalten anspricht, kann man für kommende Generationen nur noch hoffen, dass sich das Bewußtsein für die belebte (Um-)Welt stärken möge!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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