An Bord: der frischgebackene aber ziemlich müde Göttinger Feuerwehr-Weltmeister Joachim Posanz, der drittplatzierte Alexander Meyer und Teamkollege Thomas Ziaja. Sie haben eine 31-stündige Rückreise aus Korea hinter sich. Dort holten sich die Göttinger erstmals den Weltmeisterpokal „Härtester Feuerwehrmann der Welt“.
Auf dem Bahnsteig warten Kollegen der Berufsfeuerwehr – fast alle, die Nachtdienst haben, sind gekommen, nur die Besatzung des Löschzuges musste zu einem Einsatz fahren. „Wo sind sie denn?“, fast sieht es so aus, als seien die Jungs gar nicht an Bord des Zuges. Dann tauchen sie doch noch am Ende des fast verlassenen Bahnsteiges auf. Lauter Applaus: Großer Bahnhof für die erfolgreichen Sportler, die stolz ihre Pokale und Medaillen zeigen. „Sieht ja aus wie ein Weihnachtsbaum“, scherzen die Feuerwehrmänner im Angesicht des glänzenden koreanischen WM-Pokals. Glückwünsche, Händeschütteln, glückliche Gesichter, todmüde Sportler. „Aber jetzt ab ins Bett“, sagt Meyer.
bib
Die Sieger der Weltmeisterschaft wurden am Donnerstag, 2. September, um 15 Uhr offiziell von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer in der Feuerwache in der Breslauer Straße empfangen.
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