Die Vorkommnisse im Kabale seien „lächerlich“ im Vergleich mit den Äußerungen Grumme-Salamons, konterte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt, Patrick Humke-Focks. Es seien solche Aussagen, die Ressentiments in der Gesellschaft schüren würden und verfolgt werden müssten. „Ich fordere die Staatsanwaltschaft auf, nach diesen Zitaten wegen Verdachts der Volksverhetzung zu ermitteln“, so Humke-Focks. Solche Formulierungen stammten aus den Zeiten des deutschen Faschismus und seien nicht zu tolerieren.
Auch die SPD-Ratsfraktion reagierte „mit Entsetzen“ auf die „nicht hinnehmbaren“ Äußerungen von Grummes-Salamon. „Es ist unbestritten, dass es Mitbürger gibt, die aufgrund ihrer äußeren Erscheinung oder ihres Benehmens nicht in eine Kaffeehausidylle passen. Wer jedoch diese Personen als ‚Dreck‘ oder ‚Ungeziefer‘ bezeichnet, hat jeden Anspruch auf Verständnis verloren“, sagte Klaus-Peter Hermann, Vorsitzender des städtischen Sozialausschusses, in einer Pressemitteilung. Er forderte Grummes-Salamon auf, sich für „eine solche Entgleisung“ zu entschuldigen.
Ähnlich äußerte sich die kulturpolitische Sprecherin der Ratsfraktion der Grünen, Dagmar Sakowsky. „Die Wortwahl von Frau Grummes-Salamon grenzt an Volksverhetzung und erinnert in erschreckender Weise an die Rhetorik im Nazideutschland“, erklärte sie. Auch Sakowsky forderte eine öffentliche Entschuldigung von Grummes-Salamon.
„Fassungslos“ zeigte sich Thomas Harms, Pastor im Diakonieverband des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen. „Die Leiterin des Cafés Cron & Lanz sollte eine jähe Überprüfung ihres Menschenbildes vornehmen. Mit ihrer rechtsradikalen Terminologie in der Beschreibung von Mitbürgern unserer Stadt stellt sie sich in eine Linie mit Leuten, die randständige Bürger gerne aus dem Stadtbild eliminieren würden“, sagte Harms.
Unterdessen sichert der Ratsherr und Landtagsabgeordnete Humke-Focks dem Betreiber-Kollektiv des Café Kabale seine „volle Solidarität“ zu. Die Debatte um den Rausschmiss einer Beschäftigten der Stadt und die Ermittlungen wegen möglicher Diskriminierung seien „grotesk und zynisch“. Wiederholt hätten Göttinger Diskotheken nicht deutsch aussehende Gäste mit offenen rassistischen Aussagen abgewiesen. Ihnen sei die Konzession nicht entzogen worden.
afu/us
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Kommentare
Cron & Lanz Äußerung Wenn ich meinen Namen nenne bin ich der nächste... Hugo Habicht – 28.04.10
Cron & Lanz Äußerung Wenn ich meinen Namen nenne bin ich der nächste...-------------------------------
Schalten Sie einfach mal ein paar Anzeigen im GT und Sie werden von der Journalille nicht verrissen. Anzeigen brauchen die um zu überleben! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Umsatzeinbuße Ex-Stammgast Hugo Habicht – 28.04.10
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Kabale Erklärung kollek – 23.04.10
Mehrfachpost, Kommentar gelöscht, fh Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGenau lesen toller Hecht – 23.04.10
Selbstverständlich weiß ich wie die die BRD und die Demokratie in selbiger ensranden ist. Ich lebe aber seit meiner Geburt in eben diesem System und musste die Gewalt gegen den Staat der sich zu der Zeit kurz vor der Enstehung unserer Demokratie auf diesem Gebiet befand nicht erleben. Gewalt, die durch das eigene Verhalten veruarsacht wurde. Es geht leider nicht immer ohne Gewalt. Die Gewalt der Alliierten gegen NS-Deutschland war sozusagen ein Akt der Selbstverteidung, die Gewalt ging von NS-Deutschland aus - man kann nicht immer noch eine Wange hinhalten, die Nazi wollten diesen Krieg, sie wollten die Weltherrschaft, die Staatengemeinschaft war zur Gegengewalt gezwunge. NS-Deutschland musste zerstört werden. Das war reiner Selbsterhaltungstrieb der Staaten wie England und Frankreich zu Verbündeteten gemacht hat.In einer funktionierenden, freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft sollte ein Gewaltmonopol aber den Vertretern dieser Gesellschaft ( des Staates ) vorbehalten sein. Und noch mal: Wenn ich Gewalt als Mittel akzeptiere meine Ideologie durchzusetzen, so wird es auch andere Ideologien geben die auf dieses Mittel zurückgreifen. DANN SETZT SICH DER STÄRKERE/BRUTALERE DURCH. Das hat es hier schon mal gegeben - das brauchen wir nicht noch einmal.
Mensche sind Individuen und somit nicht gleich - habe ich auch nie behauptet ! Und wenn mal nachliest habe ich doch auch nichts dagegen unsere Gestze dahingehend zu ändern, daß der Aufenthalt für alle Menschen in unserem Land legal wird.
Nur die Finanzierung kann die Gesellschaft dann eben nicht mehr übernehmen - das ist schlichtweg nicht leistbar - ist eben so. Hätte ich einen Goldesel, ich würde ihn zur Verfügung stellen. Aber eine Gesellschaft kann eben nur das ausgeben was ihre Mitglieder erwirtschaften und es kann doch nicht sein das der Anteil der Leistenden immer geringer wird, diese dann aber immer öfter über die Grenzen der Leistungfähigkeit gehen müssen um immer mehr Nichtleistende aufzufange. Nochmal:
ES IST NOCH PLATZ IM BOOT - BITTE EINSTEIGEN - ABER MITRUDERN !!!!
Unsere Gesellschaft ist definitiv nicht rassistisch (auch nicht strukturell). Viele Menschen ausländischer Herrkunft leben friedlich und gerne in Deutschland, sind Teil dieser Gesellschaft und bereichern diese. Vielmehr ist es so, daß einige wenige meinen sich nicht an die Regeln unserer Gesellschaft halten zu müssen, und wenn sie dann zufällig ausländischer Herrkunft sind, sind diejenigen, die ihr Fehlverhalten monieren Nazis. Ist sehr bequem !
Und alle die nicht meiner Meinung sind sind Rassisten. Sicher gibt Gruppen von Neo-Nazis - das ist schlimm- aber eine gesamte Gesellschaft aufgrund einer im Vergleich zur Gesamtheit doch kleinen Gruppe als Rassistsch einzustufen ist einfach nicht richtig. Es gibt Neo-Nazis - keine Frage und das muss man auch gegen vorgehen. Aber tut man dies mit nichtstaatlicher Gewalt liefert man denen doch nur Rechfertigung für eigene Gewalt.
Mfg der tolle Hecht Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Zu heiß gekocht! neuGöttinger – 22.04.10
Begriffe wie Nazi, Volksverhetzung etc. haben hier nichts verloren. Ist für mich auch völlig überzogen!Fakt ist:
WENN das im GT geschriebene (Ungeziefer u. Dreck) auch so gesagt worden ist, dann sind hierfür die Konsequenzen von der dementsprechenden Person zu tragen - ich betone WENN! Das sollte jetzt genau geprüft werden, damit man keine falschen Personen vorschnell und geschäftsschädigend verurteilt! Sollte dieses die Geschäftsfrau aus der Weender Straße nicht gesagt haben, dann ist Sie so schnell wie möglich zu entlasten! Sollte Sie es jedoch WIRKLICH so gesagt haben, dann muß Sie, wie jeder andere Bürger in diesem Land und egal aus welcher "Schicht", dafür gerade stehen und Ihre Einstellung im Umgang mit Ihren Mitmenschen genau prüfen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
alles zusammen Martin Webel – 22.04.10
An alle!!Frau Ulrike Grummes ist kein Nazi.
Wer sie kennt weiß, daß sie das Leben eines jeden Menschen schätzt und für wertvoll und liebenswert hält. Wenn nun einige Menschen glauben, sich über so eine sicher auch gezielt veröffentlichte Äußerung profillieren zu müssen, wirft das jedenfalls auch kein gutes Licht auf eben jene. Begriffe wie Volksverhetzung sollten wir uns wirklich für andere Dinge aufheben, eine Inflation können wir uns in diesem Bereich nicht leisten. Ich kaufe jedenfalls gerne weiter bei Cron und Lanz ein, und wer nicht ist selber schuld.
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Bla Bla h – 22.04.10
Wenn ich sowas höre..... man kann nicht jetzt die Angestellten dafür bestrafen,was die Chefin verbockt...Man sollte auch mal bedenken das bei solchen "Maßnahmen",dieses Café zu meiden,auch Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen.Und ich als ehemaliger Angestellter weiß das Leute,die sagen "da geh ich nie wieder hin", in 2 Wochen doch mit ihrem Hintern wieder im Café sitzen.Wenn man ehrlich ist,gibt es auch nicht wirklich eine gute Alternative in Göttingen.Also,bedenkt das man nicht nur den Besitzern schadet.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldendie gewalt der aufklärung hannah – 22.04.10
vielleicht hast du - toller demokrat - vergessen wie diese tollste aller verfassungen überhaupt historisch entstanden ist, gegen welche kräfte sie sich mittels brutaler gewalt durchsetzen musste, welcher mittel sie sich bedient hat um sowohl rückwärtsgewandte wie auch progressive kräfte zu unterdrücken? hätte man sich an deinen leitsatz gehalten, es müsse immer gewaltfrei zugehen, wir würden jetzt noch im dunkelsten drecksloch namens feudalismus leben... aber einmal auf der seite der sieger stehend, wähnst du dich moralisch erhaben und meinst gewalt nicht nötig zu haben - die geschichte der demokratien ist ständig die geschichte des gewalttätigen mobs, der sich die verfassung des staates gegeben hat.damit will ich nicht sagen, die aufklärung sei abzulehnen. ich will nur darauf hinaus, dass dein standpunkt realitätsfern, unhistorisch und schlichtweg unvernünftig ist.
die parole "kein mensch ist illegal" zielt genau auf die paradoxität und lächerlichkeit der trennung von menschen durch grenzen und pässe. du schaffst dir ein bild in dem die einen menschen gleicher sind als andere und dir fällt dabei die widersprüchlichkeit in deinem eigenen weltbild nicht auf.
es gibt keinen mittelweg in dem punkt, weil ein festhalten an nationalstaatlichen grenzen immer auch - und das habe ich in meinem ersten beitrag dargelegt - rassistische ausschlusskriterien beinhaltet. aber trotzdem hälst du an deiner meinung fest - trotz der tatsache, dass die argumente gegen dich sprechen. toller hecht.
dass du dann maßstäbe für das bleiben von nicht-deutschen anlegst, die sie allein juristisch nicht einhalten können, weil ihnen oftmals verboten wird einer arbeit nach zu gehen, überrascht mich nicht. aber es ist wenig überzeugend. und vom ganzen anderen strukturellen rassismus dieser gesellschaft will ich gar nicht erst anfangen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Hallo Hannah die zweite Gandalf – 22.04.10
Ja, hatte ich vergesen: Es ist jedes Mittel ( auch Gewalt )recht, wenn nur die richtige ( die eigene ) Ideologie dahinter steht. Nur blöd wenn Vertrete anderer Ideologien dann genau so handeln, denn dann setzt sich der Stärkere/Brutalere durch und nicht jener mit Argumenten oder Werten wie z.B.: Toleranz.So und jetzt mal zum Thema illegal und "Boot ist voll".
Illegal = nicht rechtmäßig, nicht den juristischen Normen einer Gesellschaft entsprechend. Kein Mensch ist illegal bedeutet also: Nach deutschem ( auf Demokratie fußendem - also von der Mehrheit der Bevölkerung getragenem ) Recht ist es Menschen grundsätzlich nicht verboten zu existieren. Das jedoch der Aufenthalt in unserem Land nach den von der Bevölkerungsmehrheit getragenen Gesetzen illegal sein kann ist eine Tatsache.
Im Übrigen halte ich Deutschland und seine Gesellschaft für alles andere als fremdenfeindlich und das ist gut so viele Menschen ausländischer Herrkunft bereichern unsere Gesellschaft.
Und ins Boot bin ich gerne bereit weitere einsteigen zu lassen - aber die müssen auch mitrudern !
Zu aha: Wie gesagt jeder darf bleiben so lange er nicht straffällig wird und seinen Lebensunterhalt nicht staatlich finanziert. Platz ist noch reichlich da. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@ Erasmus JS – 22.04.10
ich fürchte Du hast recht, Faschismus ist kein Kriterium für ausschließlich rechts. Jedoch scheint es leider so, dass man erst radikal werden muss, um sich als Minderheit Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen, sofern es nicht von vorn herein ein Masseninteresse ist. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDeutsche Faschismus Französische Erasmus – 22.04.10
als Ausländer mir macht die göttinger Antifa angst und mir zeigt, dass die Deutsche neigen immernoch zu Faschismus. die antifa-Leute benehmen wie Nazis und wollen nicht merken? Ich glaube, sie merken wohl und haben Freude an Böse Tat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenPolitiker kritisieren Café-Betreiberin Dittsche – 22.04.10
Eigentlich wollte ich mich hier gar nicht äußern, aber wenn ich eine Vielzahl von Kommentaren hier lese, muss ich feststellen, dass die Umerziehungsmaßnahmen der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg offensichtlich wirkungslos geblieben sind. Was in dieser Gesellschaft noch an faschistischem Gedankengut vorhanden ist macht mich fassungslos. Schlimm sind auch die Diffamierungen jener, die den Anstand besitzen, sich für die Benachteiligten in unsrem Lande einzusetzen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenan alle sozialistischen Gutmenschen JS – 22.04.10
also wenn ich eure Kommentare so lese möchte ich doch anmerken, das jede Form des Sozialismus immer an den Egoismen der Menschen scheiterte. Insofern ist Sozialismus oder Kummunismus nach den Initiatoren noch nie verwirklicht worden. Aber eure Utopien des Gutmenschentums sind doch amüsant zu lesen. Wie sagte Churchil: Sozialismus ist die Religion des Neides. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@ Exstammgast JS – 22.04.10
Ja - dagibt es Richtung Kaufland so eine hübsche kleine Konditorei mit Namen Cortez (hoffe der Name ist richtig geeschrieben) die haben hübsche und vor allem auch sehr leckere Göttinger Devotionalien. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenso so aha – 22.04.10
Was soll das denn heissen "KEIN MENSCH IST ILLEGAL?"Dass jeder Mensch unter allen Voraussetzungen in Deutschland bleiben darf? Bleiberecht für ALLE?
Egal woher, egal was er/sie gemacht hat?
Wie absurd wäre das denn!
Der Slogan ist jedenfalls lächerlich und wenig aussagekräftig.
Marx, Engels, Stalin.
Friede, Freude, Eierkuchen?
Haha.
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von wegen aufgeklärt die zweite hannah – 22.04.10
das ist dummes zeug. ohne den ideologischen hintergrund macht es gar keinen sinn über die sa zu reden. deshalb habe ich doch den absatz am ende eingeführt. les den doch erstmal und versuch dich mit den argumenten auseinander zu setzen, bevor du mit deiner infantilen gleichmacherei anfängst.mag sein, dass du köperliche gewalt ablehnst. aber ob du willst oder nicht: es ist engagierten antifaschistinnen und antifaschisten in den 80ern und 90ern zu verdanken, dass göttingen kein braunes nest mehr ist, sondern dass migrantinnen und migranten, linke sowie liberale als auch die jüdische gemeinde ein, in der hinsicht, vergleichsweise sicheres leben führen können. denk doch da mal drüber nach, anstatt dich auf deinen gutmenschlichen, moralischen standpunkt zu stellen und so zu tun als ginge dich das gar nichts an. der staat hat zu dieser tatsache herzlich wenig beigetragen und könnte es auch gar nicht - in einem braunen nest sind auch die institutionen nicht frei von nazistischer ideologie (siehe bad lauterberg, wo der cdu bürgermeister gerne mal mit seinen kameraden apfel-schorle trinken geht).
wenn du d'accord gehst mit der parole "kein mensch ist illegal", dann ist der rest deiner aussage ein schlichter widerspruch: kein mensch ist illegal, hebt die grenzen auf und setzt asylgesetze außer kraft. wenn du es also ernst meinst, würdest du diese "das boot ist voll" parolen nicht auspacken. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
was wäre wenn... miz – 22.04.10
Was wäre denn, wenn dieses sog. "Ungeziefer und Dreck", bei jedem einzelnen, die sich hier furchtbar echauffieren ,vor deren Haustür stehen, dort urinieren, betteln und sich nicht benehmen? Alle, aber auch alle würden sich aufregen, die Polizei rufen, etc., keiner würde sagen: du armer Obdachloser, warum machst Du das,komm herein und du bekommst Essen, Trinken und einen Schlafplatz.Wenn das so wäre, hätten wir keine Obdachlosen mehr.
Alle sollten sich mal an die eigene Nase fassen.
Die Wortwahl war sicherlich nicht richtig, aber in den Punkten Benehmen und Anstand hat Frau Grummes-Salamon recht.
Jedem sollte selbst überlassen werden, ob er das Cafe noch besucht oder nicht.
Leben und Leben lassen! Diese Nazi Vergleiche nerven langsam. (Fast) Jeder hat aus dem 3. Reich gelernt, man toleriert auch vieles, aber wer sich nicht benehmen kann, straffällig wird, die Gesetze nicht achtet und toleriert, der hat hier nichts zu suchen.
Wenn wir in anderen Ländern sind, müssen wir uns auch benehmen, tun wir dieses nicht, werden wir auch bestraft.
Langsam sollte gut sein!
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Demokraten antifaschist – 22.04.10
Solidarischer Humcke FocksMit welchen Geistern läßt sich da unsere gute alte SPD ein...........?
Humcke Focks steht für eine Partei die eine große Anzahl Mitglieder hat die Verbrechen im System der alten SED
gefördert oder unterstützt haben.
IM selbst in dieser Partei in den Parlamenten.
IM war bespitzeln,anschwärzen und viele in den Tod treiben oder schicken.Wer persönlich erlebt hat wie ein totgeschossener 16 jähriger
zwischen dem Stacheldraht wie ein Stück Vieh herausgezogen wurde vergißt diese Bilder nie.
Dafür Verantwortliche die zwar nicht den Finger am Abzug hatten wichtige Funktionen im System offiziell oder eben inoffiziell sind Mitglieder oder große Sympatisanten der Linkspartei.
Besuchen Sie einmal eine Mitgliederversammlung in Pankow.
Im Stasiknast behandelt wie Dreck
oder Ungeziefer das war nach den braunen Horden die Fortsetzung.
Wir wurden herausgeworfen in der DDR
aus Lokalen nicht weil wir rechts waren sondern weil wir ein Stück Freiheit wollten auch die nur die der Meinung.Wer mit solchen Aktionen solidarisch ist kann kein Demokrat sein.
Wer Menschen als Dreck oder Ungeziefer bezeichnet sollte sich demütig zeigen und nicht herausreden.
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Zustand der Innenstadt BürgerKH – 22.04.10
Die Wortwahl der Mithinhaberin von Cron und Lanz war sicher nicht angemessen. In der Sache hat sie aber völlig recht. An manchen Tagen fallen scharenweise "Bettler" ein. Einigen Musikern möchte man Geld geben, damit sie endlich aufhören zu "musizieren". Es ist schon manchmal peinlich, Besucher durch die Stadt zu führen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenUmsatzeinbuße Ex Stammgast – 22.04.10
Ich habe bisher schätzungsweise 150 - 200 Euro pro Jahr bei Cron & Lanz ausgegeben.Auf diesen kleinen Anteil zum Jahresumsatz muß Cron & Lanz künftig verzichten.
Ich frage mich nur, was ich an Weihnachten an meine entfernten Bekannten und Verwandten als kleinen Gruß aus Göttingen schicken kann? Hat jemand Ideen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
GT von heute goettingenblog.wordpress.com – 22.04.10
Im GT von heute steht nun zu lesen, dass die Mitinhaberin von Cron & Lanz sich in den zitierten Zeilen nicht wiedererkenne und dass man sie aus dem Zusammenhang gerissen zitiert habe.Nun, selbst wenn dies zutreffen sollte, ist kein Zusammenhang denkbar, der es rechtfertigen oder verständlich machen könnte, warum man Mitbürger "Dreck" oder "Ungeziefer" nennt.
Wie wäre es mit einer klaren Entschuldigung gewesen?
(Vorbild dieser Tage: Frau Käßmann)
Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es in unserer Stadt manchmal nicht ganz leicht ist, Inhaber eines Innenstadt-Cafés zu sein, dass sich auch noch einen besonders gehobenen Anstrich gibt, so rechtfertigt das in keinster Weise, solche verbalen Entgleisungen.
Also, nochmal: eine Entschuldigung wäre angebracht (keine selbstmitleidigen, ausweichenden Floskeln von "falsch zitiert" usw.) und dann - wie hier irgendwo schon vorgeschlagen - ein schöner Scheck für die Göttinger Tafel, vielleicht gepaart mit einem mehrwöchigen Engagement bei der Essensausgabe.
;)
PS: Den Vorwurf der Volksverhetzung finde ich allerdings übertrieben; eine gefestigte und liberale Demokratie wie unsere müßte solche Äußerungen eigentlich auch ohne Strafverfahren verkraften... eine ordentliche Strafe (in Form von negativer Presse und bestimmt teilweise Umsatzeinbußen) hat sie sich ja schon selbst auferlegt. :) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Cron & Lanz Äußerung Wenn ich meinen Namen nenne bin ich der nächste... – 22.04.10
Vorsicht mit politisch nicht korrektenÄußerungen in der heutigen Zeit.
Gerade auch gegenüber der Presse. Am Telefon unter 4 Augen lässt man schnell mal den Frust raus und redet Klartext. Und plötzlich wird man in die rechte Ecke geschubst.
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Hallo Hannah gandalf – 22.04.10
Ich glaube auch nicht daran, daß jemand ein Thor-Steinar Jacke trägt und nicht weiß was das bedeuten soll. Politisch anders Denkenden ( Der Begriff Denkend ist leider heute für viele Menschen fragwürdig geworden ) Gewalt anzutun ( meines Wissens ist es bei dem bekannten Fall nicht bei einer Androhung beblieben ) und zu versuchen den politischen Gegner Mundtot zu machen, genau das war in den 1920 Jahren die Aufgabe der SA.Kein Mensch ist illegal - unterschreibe ich. Aber: Nicht jeder Mensch hält sich legal - rechtmäßig, den von der Mehrheit getragenen Gesetzen entsprechend in diesem Land auf.
Und nochmal: Mir ist kein einziger Fall bekannt bei dem jemand nach Abschiebung aus Deutschland ( BRD 2010 )Opfer politischer Gewalt wurde !
Und zum Thema Arbeit: Ich würde es ja jedem gönnen ohne Arbeit durch Leben zu gehen - das können die dann immer weniger werdenden dann aber nicht mehr finanzieren - den das diesen Staat verachtende Leben will aber schon von eben diesem ach so verachtungswürdigem Staat finanziert werden.
Sehe ich da etwa so etwas wie Doppelmoral ?
Bestimmt nicht, denn Doppelmoral bleibt ja den faschistischen Anti-Extremisten vorbehalten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gottingham- denk mal nach gandalf – 22.04.10
Dacht ich's mir doch: Wir Anti-Extremisten sind alle Nazi's. Nach dem Motto jeder der anders denkt als ich darf nicht toleriert werden. Vielleicht sollten die Anti-Extremisten ja gezwungen werden sich als solche zu kennzeichnen - schlage einen gelben Stern vor.Diese Haltung weist erstaunliche Paralelen zu einer anderen extremen Bewegung auf.
Ich kann mich in vielen Punkten den Beiträgen von antifa anschliessen - der scheint wenigstens darüber nachzudenken was er so von sich gibt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Göttinger Cafés AU – 22.04.10
Warum die Aufregung über das Nobel-Cafe in der Weenderstr.? Nicht ohne Grund heisst es im Volksmund "Kron und Protz".Wenn einige Café unbedingt Kunden vergraulen wollen (das Cabale durch Rauswurf, Kron & Protz durch Publikumsbeschimpfung) dann müssen die da eben durch.
Mal sehen was die Juristen daraus machen (Volksverhetzung = Offizialdelikt??).. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
aufgeklärt und so_korrigiert hannah – 22.04.10
na klar...satzbau fehler eingeschlichen: selbstverständlich sollte man die entscheidung diese beamtin nicht zu bedienen in schutz nehmen. aber das dürfte aus dem rest des kommentars deutlich werden... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenvon wegen aufgeklärt und so hannah q. – 22.04.10
wer zum teufel hat sich denn wie die sa in den 20ern verhalten? dass jemand in einem café nicht frühstücken darf, weil die person willentlich und bewusst in kauf nimmt, dass menschen dieses land verlassen müssen, weil sie zufällig nicht in diesem kleinen fleck der welt geboren sind hat doch mit der sa nichts zu tun. In hamburg haben sich 2 menschen das leben genommen weil ihre abschiebung bevor stand. wie kosten abschiebungen nicht das leben von menschen? und welche gründe gibt es dafür? du hast diesen bekloppten fetzen nicht auf dem steht, dass du aufgrund "objektiver" merkmale nunmal dazu gehörst... das ist doch eine so offensichtliche farce! und die entscheidung eine person zu bedienen, die nicht alles dafür tut, dass diese menschen abgeschoben werden, sondern auch noch die dreistigkeit besitzt zu behaupten, sie könne gar keine rassistin sein, wenn sie diesen job macht, kann man doch nicht ernsthaft in schutz nehmen?! gerade als rassistin der mitte kann man doch wunderbar daran festhalten, dass "die" nunmal anders seien und nicht auf dauer hier bleiben sollen. dass ein neo-nazi in diesem posten sich unwohl fühlen müsste, weil auch aufenthaltsgenehmigungen erteilt werden ist wohl klar. aber das problem der rechten gewalt in dieser gesellschaft ist nunmal nicht und nur im geringsten maße der prügelnde nazi. es ist vor allem der normale bürger der tatenlos daneben steht und die form zwar irgendwie doof findet, die grundannahmen jedoch teilt. habt ihr so ein schlechtes gedächtnis oder warum sind die progome von 92 schon wieder vergessen?mit welcher doppelmoral wird denn hier eine schreibtischtäterin in schutz genommen und gleichzeitig gegen jene gehetzt, die diese politik und tagtägliche zumutungen kritisieren?
was die frau von kron-und lanz ablässt ist bestes nazi-jargon und ist qualitativ einfach nicht vergleichbar mit einem verpassten frühstück für eine inhumane tätigkeit. sie hat menschen, die von dieser elenden gesellschaft degradiert und entrechtet werden und wurden auch noch abgesprochen mensch zu sein! und ihr sprecht nur von diskreditierung? hier liegt eine faschitische weltanschauung offen zu tage und ihr habt nichts besseres zu tun, als euch darüber zu unterhalten ob das ein missgeschick war?
dann tragen immer mehr jugendliche thor-steinar jacken. in göttingen werden zunehmend migrantinnen und migranten von nazis bedroht. in einer strip-bar kommt es zu einer schießerei zwischen neo-nazis mit scharfen waffen und es ist ein offenes geheimnis, dass nazis im harz ein solides bollwerk aufgebaut haben. rafft ihr denn nicht was es bedeutet wenn jugendliche thor-steinar jacken tragen und behaupten sie wüssten nicht was das für eine marke sei? thor-steinar tragen ist wie ein hakenkreuz tragen. offensichtlicher die eigene zugehörigkeit zu einer politischen strömung äußern gine nur mit einem plakat und der aufschrift drauf: ich bin nazi.
thor steinar ist eine nazi-marke und das ist hinlänglich bekannt. wer nur mal eben auf diversen homepages nachschaut - auch wo thor-steinar verkauft wird - weiß auf anhieb wo er oder sie da einkauft. sich dann dumm zu stellen ist schlichtweg albern und dreist - und nichts anderes. wenn ich darauf angesprochen werde, dass ich nazi-klamotten trage und ich nazis doof finde, dann ziehe ich diese klamotte aus, insbesondere wenn es nur eine jacke ist, warum also passiert das nicht?
dieses vorgehen, jemandem für die jacke gewalt an zu drohen, ist tatsächlich nicht unproblematisch. aber es ist schlichtweg nicht mit neo-nazistischen formen zu vergleichen, weil dem ganzen eine andere intention und damit dem ganzen ein ganz anderer rahmen gesetzt ist: wenn die person mit der jacke diese auszieht, gibt es kein problem mehr, sie versteht, dass sie da gerade ein symbol inhumaner ideologie zur schau stellt.
bei nazis ist das egal, jüdinnen und juden, sinti und roma, behinderte usw. all diese menschen hatten keine wahl. ihnen half kein vernünftiges argument. und da ist der brückenschlag zu der tollen demokratischen verwaltung: den leuten die an den außengrenzen europas sterben, die in hunger und elend abgeschoben werden, hilft kein vernünftiges argument. ihnen hilft die beteuerung nichts, sie wollen hier nur in frieden leben. es hilft ihnen nicht, weil dieser staat ein rassistischer aufgrund von herkunft diskriminierender staat ist.
wer diesen unterschied zwischen links und rechts, emanzipatorisch und regressiv nicht erkennt, wer überdies den zusammenhang zwischen neo-nazismus und nationaler identität verkennt, sollte sich in einer solchen debatte auch nicht zu wort melden, weil er oder sie grundlegendes nicht verstanden hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Wer sich partiell so verhält goettingenblog.wordpress.com – 22.04.10
...wie die SA in den 1920er Jahren, der darf sich über solche Vergleiche nicht wundern.Es geht aber natürlich nur um einen Vergleich gewisser Methoden, nicht um einen Vergleich der Unrechtsdimension oder gar um eine Relativierung! Die Verbrechen der Nazis sind abscheulich und von unfassbarem Ausmaß. Darüber sind sich sicherlich alle hier schreibenden einig.
Aber dieses Verbot jeglicher Vergleiche oder Anklänge ist nur eine typische Retourkutsche bzw. der Versuch eines Totschlagarguments, um die Diskussion in der Sache zu vermeiden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
bei aller Toleranz und Entspanntheit.... gottingham – 21.04.10
... ist es doch himmelschreiender unfug, die aktionen der letzten tage mit dem ns gleichzusetzen. mann kann doch nicht die diskriminierung aufgrund der zuschreibung angeborenener merkmale mit der ablehnung aufgrund von berufs- und kleidungswahl gleichsetzen, da letztere ja willentlich getroffen worden sind. na gut, man kann es schon vergleichen, es ist aber schwachfug und eine ekelhafte relativierung der ns-verbrechen, dies zu tun. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNazi-Jacken, Cron & Lanz, Café Kabale - kleine Göttinger Skandale goettingenblog.wordpress.com – 21.04.10
Laut Göttinger Tageblatt hat sich in den letzten Tagen in Göttingen einiges zugetragen, was dem Ruf einer weltoffenen und toleranten Universitätsstadt nicht gerade zuträglich sein dürfte.
(1) So berichtete das GT am 17.04.2010, dass eine Gruppe von rund 20 dunkel gekleideten Personen in der Göttinger Innenstadt einen 23 Jahre alten Mann, der ahnungslos eine Jacke der in rechtsextremen Kreisen beliebten Marke „Thor Steinar“ trug, beobachtete, verfolgte, umstellte und schließlich an der Jacke riss und auf den Mann einschlug, als er die Jacke nicht herausgeben wollte. Mit Gewalt und unter Schlägen wurde ihm dann die Jacke vom Leib gezerrt. Von den Tätern wurde auch ein Teleskopschlagstock eingesetzt.
(2) Das GT berichtete dann am 20.04.2010, dass es am Tage des ersten Überfalls einen weiteren Vorfall wegen einer Thor Steinar Jacke gab. Opfer waren diesmal ein 21-Jähriger (mit einer solchen Jacke) und seine Mutter, sie wurden ebenfalls verfolgt und der Sohn aufgefordert, die Jacke auszuziehen, weil man in Göttingen so eine Jacke nicht tragen könne. Als sich die Opfer ins Auto flüchteten, wurde der Kofferraum geöffnet und die darin befindlichen Sachen auf dem Parkplatz verteilt. Erst als die Mutter die Polizei rufen wollte, flüchtete die Gruppe.
(3) Außerdem wird im GT vom 17.04.2010 ein Vorfall geschildert, der sich im Café Kabale zugetragen hat. Hier wollte eine Mitarbeiterin des Göttinger Ausländeramtes privat frühstücken, wurde jedoch nicht bedient und aufgefordert, das Café zu verlassen, weil man Mitarbeiter des Ausländeramtes nicht bediene. In einem Flugblatt der linken Szene lobte man später „das couragierte Vorgehen“ des Café Teams und schrieb sogar „Kein Frühstück für Rassist_Innen!“. Die Ausländeramtsmitarbeiterin sagte daraufhin gegenüber dem GT, dass sie keine Rassistin sei und ihren Dienst kaum ausüben könne, wenn sie solche Gedanken hätte.
(4) Als Konsequenz dieses Vorfalls hat das GT dann örtliche Gastronomen zum Hausrecht befragt und dabei u.a. auch Frau Grummes-Salamon, die Mitinhaberin des bekannten Cafés Cron & Lanz, interviewt. Laut GT habe sie dabei u.a. wörtlich gesagt: „Es läuft viel Dreck rum in der Göttinger Innenstadt.“ Probleme würden vor allem „die vielen Bettler“ bereiten. Einige seien friedlich, andere „sehr dreist“ und „wie Ungeziefer“.
Das sind nun also die vier Ereignisse, die sich in den letzten Tagen in Göttingen zugetragen haben.
Das letztgenannte Beispiel zeigt eine bedenkliche Einstellung einer prominenten Göttinger Geschäftsfrau zu ihren Mitmenschen, die kaum hinnehmbar ist und sich sicherlich auch geschäftsschädigend auswirken wird. In erster Linie hat sich Frau Grummes-Salamon damit also ein Eigentor geschossen und ein PR-Desaster erlitten.
Einige bornierte Stammkunden wird es vielleicht nicht weiter aufregen, was geäußert wurde, aber jeder klar denkende Göttinger Bürger wird sich schon fragen, warum man Mitbürger, ob störend und belästigend oder nicht, als „Dreck“ und „Ungeziefer“ bezeichnen muss.
Möchte man künftig wirklich noch – zugegebenermaßen leckere – Torten und Gebäck bei Cron & Lanz kaufen und damit eine Geschäftsfrau unterstützen, die so über die Schwächsten unserer Gesellschaft zu denken scheint?
Angebracht scheint mindestens eine öffentliche Entschuldigung. Aber auch danach würde ein bitterer Nachgeschmack bleiben, der für einen Anbieter süßer Waren sicher nicht vorteilhaft ist.
Über diesen Fall kann man nur den Kopf schütteln und es – als Kuchenliebhaber - bedauern, dass so ein schönes Inhaber-geführtes und traditionsreiches Innenstadt-Café sich so jämmerlich selbst diskreditiert hat! Ob
Die anderen drei Fälle betreffen keine prominenten Geschäftsleute, sondern die berühmt-berüchtigte Göttinger „Linke Szene“.
Da werden Menschen brutal angegriffen, bedrängt und bedroht, von einer klaren Überzahl, und das wegen eines Kleidungsstückes! Die beiden Jacken-Träger gaben an, nicht rechtsradikal zu sein und noch nicht mal gewusst zu haben, dass die Jacken in der rechtsradikalen Szene verbreitet sind. Sollte das stimmen, so sind die Übergriffe besonders absurd! Denn dann hätten sie sogar aus Sicht der Täter völlig Unschuldige getroffen. Aber selbst wenn es sich bei den Opfern um Rechtsradikale gehandelt hätte, dürfte man sie deswegen nicht angreifen!
Aus juristischer Sicht sowieso nicht. Jeder Mensch steht in Deutschland unter dem Schutz des Grundgesetzes und des Strafrechts. Leib und Leben, Freiheit und Eigentum sind geschützt und eine Verletzung dieser Rechtsgüter wird geahndet!
Das ist eine wichtige Lehre aus dem Dritten Reich. JEDER Mensch hat eine Menschenwürde, die unveräußerlich und unantastbar ist und jeder Mensch wird daher vor Übergriffen geschützt. Egal ob schwarz, weiß, Mann, Frau, homo- oder heterosexuell, rechts- oder linksradikal, katholisch, evangelisch, muslimisch, jüdisch. Ganz egal, Mensch bleibt Mensch.
Im Dritten Reich gab es sog. „Untermenschen“, „Volksschädlinge“, z.B. sah man Kommunisten, Juden, Sinti und Roma und Homosexuelle als solche an.
Diese Menschen hat man gezielt und schon rhetorisch ausgegrenzt, sie erst verbal und dann tatkräftig verfolgt, misshandelt und schließlich getötet.
Aus ideologischen Gründen! Zum angeblichen Wohle des Volkes!
So ähnlich müssen sich die Göttinger Täter nun auch fühlen, als Helden, die für ihre Ideologie, die angeblich „antifaschistisch, antisexistisch und antirassistisch“ ist, solche Angriffe starten, zum Wohle…ja zu wessen Wohle eigentlich? Zum Wohle der kommunistischen Weltrevolution? Des Proletariats? Der kleinen Minderheit, die die wahre Erkenntnis hat, fernab der dummen Mehrheit der Bevölkerung? Fernab von Recht und Gesetz?
In den neuen Bundesländern gibt es, wie man hört, durch Neonazis „national befreite Zonen“, also Gegenden, in die sich niemand traut, der auf der Abschussliste dieser Nazis steht. Widerlich und peinlich!
Im gleichen Geiste versucht nun anscheinend die Göttinger Linke eine „antifaschistisch befreite Zone“ zu errichten, in der alle, die rechts von der SPD stehen, ausgegrenzt und z.T. auch gezielt angegriffen und verletzt werden.
Natürlich ist es gut, dass es in Göttingen keine Neonazi-Zentren gibt und dass hier keine Glatzen durch die Fußgängerzone patrouillieren und Menschen angreifen, aber wer Respekt vor der unveräußerlichen Würde eines jeden Menschen (auch des Nazis) hat, wer respektiert, dass wir in einem liberalen und demokratischen, angenehm freiheitlichen Rechtsstaat leben, der es z.B. auch der Antifa ermöglicht, ihre Thesen auf öffentlichen Demos zu vertreten, der muss erkennen, dass man auch – und gerade – unliebsame Menschen rechtstreu und angemessen behandeln muss.
Wessen Geistes Kind jemand ist, erkennt man nicht daran, wie er seinesgleichen behandelt, sondern wie er mit seinen „Gegnern“ umgeht. Wahre Freiheit und Toleranz beweist sich immer nur gegenüber dem „Feind“, nicht gegenüber dem „Freund“.
Gut wäre z.B., wenn man gegen Missstände demonstriert, dass man argumentiert und diskutiert, dass man sich in Parteien und Institutionen für die – aus der eigenen Sicht – notwendigen Schritte und Veränderungen einsetzt. Dass man Menschen anzeigt, die Straftaten begehen, dass man sich traut, als Zeuge gegen sie auszusagen, dass man in Tatsituationen eingreift und von seinem Notwehr- bzw. Nothilferecht Gebrauch macht, Zivilcourage zeigt.
Aber nicht, dass man stumpfe Gewalt einsetzt, dass man intolerant ist gegenüber jedem, der vom eigenen Standpunkt und Politik- wie Lebenskonzept abweicht. Das ist eine Respektlosigkeit vor Pluralität, vor Meinungsfreiheit, Recht, Gesetz und Demokratie.
In Göttingen werden Menschen nun also wegen ihrer Kleidung (und ihrer vermeintlichen Einstellung) brutal angegriffen, werden Menschen, nur weil sie bei der Ausländerbehörde arbeiten (die Gesetze anwendet, die der demokratische Gesetzgeber beschlossen hat und die damit dem Mehrheitswillen der Gesellschaft entsprechen) aus Cafés geworfen. Man liest zudem von brennenden Autos und einem möglichen Anschlag auf das Ausländeramt.
Man sieht überall aggressive Aufkleber, man sieht schwarz vermummte Demonstranten, man erlebt, wie Veranstaltungen demokratischer Studentengruppen durch akustische und real-angedrohte Gewalt gesprengt werden, man sieht die zerplatzten Farbbeutel an den Häusern von Studentenverbindungen usw usf.
Man erlebt also eine aggressive und intolerante Grundstimmung, die von dieser Szene ausgeht. Man sieht zudem, dass es viele Zentren und Biotope dieser Szene in Göttingen gibt (Juzi, Autonomicum, Café Kabale, Wohnheim Rote Straße usw.), die ganz offen agiert und fragt sich, ob da z.T. vielleicht sogar staatliche Förderung fließt. Jedenfalls werden anscheinend beide Augen staatlicherseits zugedrückt. Denn links ist ja irgendwie gut. Oder?
Schade ist das! Göttingen ist eine tolle Stadt! International, bunt und eigentlich auch sehr offen und tolerant.
So soll es doch bleiben!
Die Inhaberin von Cron & Lanz hat sich selbst diskreditiert und sicher schwer geschadet. Wenn die Äußerungen von ihr so stimmen, kann man eigentlich nur fassungslos sein und Mitleid wäre völlig fehl am Platze.
Aber Mitleid oder gar Verständnis und Sympathie für die militante „Linke Szene“ in Göttingen muss man auch wahrlich nicht haben!
Für TOLERANZ und ENTSPANNTHEIT in Göttingen.
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Hach, schön! gottingham – 21.04.10
die in den letzten tagen ablaufende dabatte ist an inhaltlicher armut nicht zu überbieten. seit monaten werden bei jeder sich bietenden gelegenheit immer wieder die gleichen phrasen gegen links heruntergebetet und von bürgerkriegsartigen zuständen, blutdurstigen autonomen und einer roten hegemonie herumhalluziniert. den kommentaren der ganzen studienräte, gandalfs, dransfeldern und so weiter sieht man den geifersabber an deren bildschirmen ja schon geradezu an.gut zu wissen, dass ihr strafbedürfnis und ihre gewaltphantasien es nicht über diese kommentarspalte hinaus schaffen werden. gut auch zu wissen, dass die klage der stadt gegen das sympathische cafe kabale eine sichere nullnummer sein wird. dass die betreiberin eines auf sein großbürgerlich-elitäres flair wert legendeden kaffehauses nicht viel für den rand der gesellschaft übrig hat, verwundert nicht. dass sie es in dieser drastizität tut, ist schwer irritierend, aber auch bezeichnend für die gesellschaftliche mobilmachung gegen "asoziale" und "schmarotzer", die ja nun wirklich nicht neu ist.
"Der neue Faschismus sagt nicht: Ich bin der Faschismus. Der neue Faschismus sagt: Ich bin der Antiextremismus!"
-göttingähn, gt-kommentarzeilentroll mit weitblick ;) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Hitlers Einbürgerung... westerbys.blog.de – 21.04.10
...fand in Braunschweig statt. Das sind nur 100 km bis Göttingen. In der Gedankenwelt offensichtlich noch viel weniger.GW Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
C&L vita – 21.04.10
Klasse, so viele Menschen, die nun als angebliche Stammkunden diese Konditorei und das Café meiden. Heute allerdings schien es so, als sei das nicht Euer Tag gewesen, denn da waren all die anderen da, die immer noch Kunden bleiben und der Laden war voll... Aber morgen macht ihr Euren Boykott klar, richtig?Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Cron und Lanz Aniantifa – 21.04.10
Nicht mehr bei Cron und Lanz kaufen? Hatten wir alles schon mal - ich kaufe nicht bei Juden Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenÖffentliches Interesse Jussof63 – 21.04.10
So weit geht öffentliches Interesse allemal. Ich finde es mehr als erfreulich , wenn eine regionale Zeitung abdruckt , was die Mitinhaberin eines "angesehenen" Unternehmens über andere Menschen(??) denkt und auch von sich gibt .Da weiß doch endlich jeder potentielle Kunde , warum er den bereits reichlich vorhandenen Reichtum der Familie Grummes nicht noch weiter mehren sollte . Es gibt auch noch andere Cafes in Göttingen. Sogar solche die überaus leckere Pralinen herstellen .
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Ich habe Angst in Deutschland antifa – 21.04.10
Einen Stich in das Herz der alten aufrechten Linken versetzt das was da alles sich als Links bezeichnet.NS Verfolgung KZ das haben auch viele noch persönlich erleiden müssen.Die Brandstifter bezeichnen sich als antifaschisten.Brav gehen Sie zum Sozialamt um sich das abzuholen was eine große Mehrheit die das Maul hält erwirtschaftet.
Ein Slogan "Deutschland halts Maul" hing lange an einem Haus in der Roten Straße.
Wo ist ist der Unterschied zu den Faschisten?Wer seine Meinung sagt oder unwissentlich ein Falsche Jacke trägt wird krankenhausreif geprügelt wie einst von den Nazibanden.Wer seine Arbeit leistet
wird von geistigen Brandstiftern hinausgeworfen,weil es eine Achtung des Menschen immer weniger gibt aus seiner Liebe heraus.
Kaum jemand ist bereit persönliche Opfer zu bringen immer die anderen.
Salonsozialismus ist Schick und profitabel.Salonlinke im Kabale sind
radikal wie einst die Braunen wer nicht passt wird weggejagt der Beginn der Angst.
Salamon Grummes so etwas dummes so eine Aussage ist erschreckend ob bewußt oder dumm einfach menschenunwürdig.
Liebe Toleranz und Diskussion auch mit anderen oder denen die Andersdenken sollten Raum gewinnen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Lieber Landarzt Gandalf – 21.04.10
Ich habe nicht geschrieben, daß der Teeküchenanschlag sicher bewiesen auf's Konto der linken Szene geht - die Indizien lassen dies aber schon vermuten ( gilt auch für brennende PKW ). Was das angeht habe ich mir meine Meinung gebildet, lasse mich aber gern widerlegen.So jetzt aber mal einige Grundsätzlichkeiten:
Man kann Abschiebung aus Deutschland 2010 nicht mit Deportation in NS-Deutschland vergleichen. Deportationen hatten den Endlösung genannten Massenmord zum Ziel. Abschiebung ist aber weder Mord noch Folter - abgeschoben wird aus Deutschland aber nur in als sicher geltende Länder (z.B. Ex-Jugoslawien - wo viele Menschen Urlaub machen ).
Mir ist kein einziger Fall bekannt bei dem ein Mensch nach einer Abschiebung Opfer politisch oder religiös motivierter Folter oder gar Mordes wurde. Ich bin mir sicher, gäbe es solche Fälle, man hätte bereits in Demos darauf hingewiesen.
Sinn von Asyl ist es Menschen die in ihrem Heimatland unverschuldet Angst um ihr Leben oder ihre körperliche Unversehrtheit haben müssen Schutz zu gewähren, solange dort die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. So gesehen ist es doch selbstverständlich, daß diese Menschen in ihre Heimatländer zurück gehen, wenn es dort wieder sicher ist.
Ich habe leider den Eindruck gewinnen müssen, daß es vielen eher darum geht ohne Arbeit ein gemessen an den Herkunftsländern ein recht gutes Leben zu führen.
Daher mein Vorschlag: Aufenthaltsrecht für alle ( nicht straffälligen ), aber keine finanziellen Leistungen ( höchstens für eine Übergangszeit ).
Hausrecht hin oder her sollte Menschen nicht aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Religion...und auch Beruf ( zumal es weit anrüchigere Berufe als Mitarbeiter einer Verwaltung gibt ) Zutritt zu einem öffentlichen Lokal verwehrt werden.
Ich kann am Verhalten des Kabale jedenfalls nichts "couragiertes" finden - oder braucht es sehr viel Mut eine Einzelne zu diskriminieren ?
Ich werde in Zukunft weder im Kabale noch im Cron & Lanz einen Kaffee trinken.
Und lieber Landarzt: Ich weiß, das kann ich nicht alles beweisen - ist aber meine Meinung - und die ist zum Glück frei - denn ich lebe NICHT in NS-Deutschland.
P.S.: Viele haben hie ja auch schon in die Kerbe lahme serviceunfreundliche Verwaltungsmitarbeiter geschlagen. Dazu: Meine Erfahrungen mit Behörden sind da gar nicht so übel!
Wartezeiten sind z.B. bei Ärzten meist deutlich länger. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kron & Lanz - Schande für Göttingen Göttinger – 21.04.10
Einfach nur Wahnsinn die Äußerung der beiden Inhaber von Kron & Lanz. So etwas habe ich noch nirgends gehört. So eine Äußerung ist eine Schande für Göttingen. Ich denke es dauert nicht lange und das Fernsehen wird auftauchen. Ich hoffe die werden das alles nochmal bereuen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHausrecht JS – 21.04.10
Und gleiches wie unten beschrieben wünsche ich mir auch vom Kabale: Das sie die Angestellte der Stadt zu einem Frühstück einlädt, damit dieses Frühlingstheater mal ein Ende hat, und wir uns den wichtigen Dingen im Leben wieder widmen können Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWunschdenken JS – 21.04.10
Also bei aller Meinungsheißkocherei würde ich mir demnächst gern mal folgenden Artikel im GT wünschen:"Cron und Lanz gestaltet Obdachlosennachmittag im Kaffeegarten"
>>Als Entschädigung für die verbalen Entgleisungen des Cafe's (das GT berichtete) richtete das Cafe Cron und Lanz an einem sonnigen Sonntagnachmittag einen Gratiskaffenachmittag für Obdachlose in der Fußgängerzone vor ihrem Ladengeschäft aus<< Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Find ich Gut Fix und Foxi – 21.04.10
Echt Super wenn all die nun nicht mehr zu Cron und Lanz gehen die es als Leserbriefschreiber versprochen haben.Aber bitte nicht umfallen,bitte bitte nicht.Saudumm von Frau Salamon-Grummes welche Geistes Kind ???
Werde am Samstag dort Frühstücken,mich über die vielen leeren Fensterplätze freuen,warte genüsslich auf die warme Zeit um
draußen mein Zigarillo zu paffen.
Keiner drängt sich an mir mehr vorbei,dem brav wartenden und erdreistet sich einen Platz.
Ich bestelle wir hmmmmmmmmmmmmmm
einen Erdbeer hmmmmmmmmm
eine Tasse Schoko und alles neben mir ist frei und keiner beschwert sich über den Raucher einfach toll.
Es ist dann wieder mehr Platz für mich.SelbstHumcke Focks von den Linken sitzt nicht mehr dort oder war er denn mal dort ? Der sitzt mit ganzer Liebe im Kabale und wartet auf ............ nein nicht die von der Ausländerbehörde.
Bitte bleibt hart und schreibt es nicht nur bitte bitte sonst erwische ich Euch das Ihr doch bei Grummes seit.......Ich bekomme wieder keinen Fensterplatz.
Bleibt hart bitte bitte
Foxi Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schade! goettingenblog.wordpress.com – 21.04.10
Ich finde es wirklich schade, lesen zu müssen, was die Chefin von Cron & Lanz zum Thema Hausrecht von sich gegeben hat.Ihre Äußerungen sind unnötig, unsympathisch und bedenklich.
Als bisher großer Fan der dortigen Produkte (Baumkuchenspitzen! Gänseliesel-Marzipan als Mitbringsel für Exil-Göttinger) muss ich mir fast überlegen, dort erstmal nicht mehr hinzugehen, zumindest, solange keine Entschuldigung erfolgt!
Nachdenklich machen mich allerdings auch die Ausfälle von links. Ausländeramtsmitarbeiter aus Cafés zu werfen, junge Menschen wegen ihrer Kleidung (und vermeintlicher Gesinnung) zu bedrohen und zu verletzen, das ist wirklich arm!
Gerade in einer eigentlich bunten, offen, toleranten, akademischen Stadt wie Göttingen.
Was ist hier eigentlich los?
Wo bleibt der Geist der Toleranz?
Von mir aus auch der "christlichen Nächstenliebe"?
Der Humanität?
Gelten Menschenrechte eigentlich immer nur für die eigenen Leute? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Der Cron die Lanze aufgesetzt JS – 21.04.10
Obgleich ich hier mal einen Kommentar zitiere möchte ich mich bereits geschrieben anschließen: Zwar geht eine solche Aussage einer Geschäftsfrau in der Öffentlichkeit gar nicht, aber das GT sollte aufgerufen sein, so etwas nicht unbedingt auch noch abzudrucken. Eben zum Schutz der Geschäftsfrau. Da geht öffentliches Interesse dann doch zu weit. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenunglaublich !!! GÖ37085 – 21.04.10
....da kann ich mich meinem Vorredner (ehemaliger Cron & Lanz Einkäufer) zu 100 % anschließen!Das Personen welche sich nicht dementsprechend Verhalten können der Lokalität verweist ist ja absolut klar und völlig verständlich. Das man jedoch Mitmenschen egal welcher Herkunft oder sozialen Stellung derart beleidigt oder angeht, geht absolut zu weit - viel zu weit!
Da ich mit solchen "asozialen" Aussagen über andere Mitmenschen nicht in Verbindung gebracht werden möchte, werde ich das Kaffeehaus nicht mehr besuchen. Denn auch ich als Göttinger "Geschäftsmann" möchte an einem Ort wo dementsprechende Äußerungen fallen von meinen Kunden nicht gesehen, bzw. in Verbindung gebracht werden! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Babys, Ungeziefer und Dreck Entsetzter – 21.04.10
Babys, Ungeziefer und Dreck machen eben keinen Umsatz und bringen keinen Gewinn. So ist das nun mal.Hab ich verstanden.
Schöne Grüße auch. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Baumkuchenkauf ehemaliger Cron & Lanz Einkäufer – 21.04.10
Tja, jetzt muss ich meinen Baumkuchen woanders kaufen... schade, aber solche Äußerungen von Cron & Lanz gehen zu weit. Das Auspacken der "Nazi-Keule" die manche Autoren in diesem Zusammenhang gleich schwingen ist sicherlich falsch, festzustellen ist aber, dass es sich dabei im Aussprüche von Cron & Lanz handeln, die sprachlich eher dem Niveau "Gossensprache" zuzurechnen sind. Ich denke aber, dass der sogenannte "Dreck" und "Abschaum" selbst im alkoholisierten Zustand sich besser ausdrücken kann als die Dame von Cron & Lanz!Schade, in solch einem Business wie Cron & Lanz sollte man an sich die Contenance bewahren können!
Meinen Baumkuchen kaufe ich jetzt woanders! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Hausrecht des Betreibers Nassuri – 21.04.10
Es ist natürlich klar das hier Themen wieder vermischt werden um vom eigentlichen Thema abzulenken und Sachen in den Raum zu werfen die jeglicher Grundlage entbehrt. Das Gewalt von welcher Seite auch immer Falsch ist, dürfte garnicht zur Diskussion stehen da sollten wir uns doch wohl einig sein oder? Darüber zu diskutieren das unser Innenminister Herr Schünemann Menschen die Gewalt gegen Menschen oder auch Sachen ausüben die sich vielleicht zur linken Szene bekennen und Herr Schünemann die Gewaltbereitschaft auf jeden bezieht, der der Partei Die Linke angehört oder mit dieser sympathisiert zeugt von solcher Blauäugigkeit und den Versuch angst gegen Die inke und deren Mitgliedern zu schüren, solchen dürfte so ein Amt nicht anerkannt werden. Die Äußerungen und Anschuldigungen gegenüber Linkssympathisanten und Anstacheln von Institutionen und Behörden zB. der Polizei dies grenzt schon an extremistischem Gedankengut von Herrn Schünemann.Dies zum vermischen von verschiedenen Themen...
Falls es manchen Leuten nicht bekannt ist, es gibt immernoch den begriff des Hausrechts was nicht nur für Lokalitäten gilt sondern auch Virtuell und auch in der eigenen Wohnung. Der Betreiber hatte ganz klar das Recht auf seiner Seite zu bestimmen welche Gäste er empfangen möchte und welche nicht ohne Begründung solange dies keinen rechtswidrigen Hintergrund hat. Dementsprechend war die Reaktion des Betreibers bzw. des bevollmächtigten Mitarbeiters legitim. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Nicht ein Topf Töpferin – 21.04.10
Warum wird hier jetzt die menschenverachtende Äußerund der KronundLanz Betreiberin mit dem Rausschmiss einer Ausländerbehördemitarbeiterin aus dem Kabale in einen Topf geschmissen? Das eine hat mit dem anderen nix zu tun und beide Tatsachen beruhen auf völlig verschiedenen Hintergründen, Sofern man bei der Frau von KuL überhaupt von Hintergrund reden kann.Darum: KEIN KUCHEN MEHR BEI KRON UND LANZ
... soll die Tante doch mal am eigenen Leib spüren, wie es ist obdachlos zu sein! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
War ja klar, moggi – 21.04.10
dass Patrick Humke-Focks wieder der erste ist, der rumquäkt...Volksverhetzung, Rassismus, blablabla
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Teil des Kommentars gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Nicht ein Topf Töpferin – 21.04.10
Warum wird die Menschenverachtende Aussage von der CronundLanz Betreiberin mit dem Rausschmiss der Mitarbeiterin der Ausländerbehörde aus dem Kabale in einen Topf geschmissen? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun und beide Fälle basieren auf komplett verschiedenen Hintergründen. Soweit man bei der Dame vom KronundLanz Kaffee überhaupt von Hintergrund sprechen kann. Diese Frau denkt nicht hintergründig, denn dann würde ihr sofort auffallen, was sie für einen Schwachsinn erzählt. Diese Frau sollte mensch mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen...KEIN KUCHEN MEHR BEI KRONUNDLANZ
...soll diese Tante doch mal am eigenen Leib spüren, wie es ist auf der Straße zu leben und nix zu haben. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Linke Szene der Landarzt – 21.04.10
"Anschlag auf Teeküche im Kreisgebäude !" wenn du dich schon Gandalf nennst, dann solltest du so klug sein und wissen, das es bisher keinen Handfesten Beweis dafür gibt, dass der Brand in der Teeküche im Kreisgebäude überhaupt ein Anschlag war, geschweigedenn von AnhängerInnen der linken Szene durchgeführt wurde.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
"Die Menschen können sich einfach nicht benehmen " A. Ernst, Duderstadt – 21.04.10
Ich finde die Äußerungen von Frau Grummes-Salamon beschämend. Wie menschenverachtend ist das denn ! Menschen als "Dreck" und "Ungeziefer" zu bezeichnen, schlimm !!!! Die gute Frau sollte wirklich mal nachdenken ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFinde ich auch in Ordnung Mr.U. – 21.04.10
Das Kabale soll selbst entscheiden,wen sie wann bedienen oder auch nicht oder aus dem Haus komplimemtieren.
Ich war kürzlich Zeuge in einer Kneipe, wo ein Gerichtsvollzieher
rausgeworfen wurde.
Als er draussen war gabs Beifall von allen Seiten.
Jeder ist für seinen Beruf schließlich selbst verantwortlich und da kann man sich nicht rausreden.
Irgendwo vorher hatte ich hier einen Beitrag gelesen, dass die Wachmänner in den Konzentrationslagern früher auch gesagt haben, sie haben zwischen
privat und dienstlich unterschieden,
am Tag die Leute umgebracht und Abends waren sie feiern.
Mit Dienstpflichten hat das nix zu tun. Man soll zu seiner Arbeit stehen und muss denn eben auch davon ausgehen, irgendwo rausgeworfen zu werden.
Niemand wird zu seiner Tätigkeit gezwungen.
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Vielfalt Asma – 21.04.10
Ich schließe mich der Solidaritätserklärung des Genossen Patrick Humke-Focks an. Die Betreiber des Cafes wie auch die Betreiber der Diskotheken müssen als Unternehmer das Recht haben, sich ihre Kunden selbst auszuwählen. Der Betreiber unseres Dorfladens z.B. bedient seit einiger Zeit die ortsansässigen Linken und Kurden wegen ihrer Unterstützung für die PKK nicht mehr. Nach einigem Murren der Betroffenen wird es inzwischen auch von diesen akzeptiert. Im Hauptort gibt es einen Obst und Gemüsehandel, dessen Besitzer Zionisten nicht bedient. So ist es eben im neuen Deutschland der Vielfalt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNazikeule Yustus K. – 21.04.10
Liebe Radikalbürger_innen aus der Mitte der Gesellschaft: Hier diskutieren, vereinfacht gesagt, mindestens zwei Parteien an einander vorbei. Das liegt m.E. vor allem daran, dass auf der einen Seite nur extreme Anwendung körperlicher Gewalt als Rechtsextremismus und Rassismus aufgefasst wird und alles was unter dieser Schwelle liegt, überhaupt nicht kritisiert werden darf.Und auf der anderen Seite wird die Verweigerung die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung zu bedienen als Extremismus gebrandmarkt und als willkommener Anlass genutzt eine Hetzkampagne gegen Linksextremismus fortzuführen.
Wenn die Menschen, die sich an dieser Debatte beteiligen, einfach den Maßstab, den sie bei einer Verwaltungsangestellten anlegen auch bei allen anderen Bürgern gelten lassen würden, würde die Lächerlichkeit und die Konstruiertheit der Gegenposition sehr leicht ersichtlich.
„Entsetzen und Traurigkeit“ wären angebracht, wenn eine Familie gegen ihren Willen deportiert wird. Hat die Stadt jemals öffentich solches Vokablular benutzt, um eine „von oben angeordnete“ Abschiebung zu bedauern?
Das Kabale hat nie einen Hehl daraus gemacht, nicht tolerant gegenüber jenen zu sein, die sich rassistisch verhalten. Dass darunter auch Menschen fallen, die auf bürokratischer Ebene für das Durchführen von Abschiebungen sorgen, also einen staatlichen Rassismus aktiv mittragen, ist nichts Neues. Oft genug wurden die MitarbeiterInnen der Ausländerbehörde für ihre Tätigkeit kritisiert.
Also, solange wir Rassismus nur mit NS-Deutschland oder irgendwelchen abgehängten ostdeutschen Jugendlichen vom Lande assoziieren, wird es einfach keine Verständigung geben können.
Wie schaffen es Menschen alltägliche Gewalt und Ausgrenzung gegen Andere fast völlig zu ignorieren und dann so piquiert auf so einen Vorfall zu reagieren?
Jeder halbwegs reflektierte Mensch sollte hier mal ansetzen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
was man sich alles gefallen lassen muss Antworter zu x – 21.04.10
Sehr passendes Stichwort.Sobald hier im GT Reizthemen erscheinen über die Verwaltung, die Polizei, das Gericht, bricht oft ein Sturm der Kommentierung los und Bürger nehmen diese Möglichkeit war, ihren Unmut zu äußern.
Ein kleiner Stein rollt und es entsteht oft eine Lawine.
Die Unzufriedenheit der Bürger mit den Mitarbeitern der Verwaltung, seien es eben Polizei, Gericht oder
Stadt provoziert geradezu zu einem Kommentar und einer Meinungsäußerung.
Es stimmt schon: was man sich als Bürger von Mitarbeiter/innen aus dem öffentlichen Dienst alles gefallen lassen muss, (die ja eigenlich nur Dienstleister für den Bürger sein sollen) spottet jeder
Beschreibung.
Da ist die Aufforderung an jemanden,das Cafe zu verlassen, weil einem eben die Nase nicht gefällt, nur eine Reaktion, die ich
sehr gut nachvollziehen kann.
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Nu auch die Piraten Uli-E – 20.04.10
Grad gefunden :)Nun äussern sich auch die Piraten
http://www.piratenpartei-goettingen.de/2010/04/eklat/ Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Getroffene Hunde bellen Dransfelder – 20.04.10
Aha, die LinkInnen und GrünInnen empören sich, mal ganz was Neues!Ein MdL, der Polizisten beileidigt, echauffiert sich und kommt mit der Nazi-Keule.
Und so wird schön vom eigentlichen Skandal abgelenkt!
Während die GroßelterInnen des "Kabale-Kollektivs" noch vor Geschäften mit "Juden unerwünscht"-Schildern aufmarschierten, sagen deren EnkelInnen vom "Kabale-Kollektiv" heute als gelehrige SchülerInnen von Schnitzlers "Beamte unerwünscht"!
Derweil verprügelt der militärische Arm der "Linken" (SED) Menschen mit politisch-inkorrekter Bekleidung, Weimar 2.0 mitten in Göttingen!
Wann wird das nächste Auto angezündet, weil es in Stuttgart und nicht in Togliattigrad gebaut wurde?
Wann kommen die ersten Boykott-Aufrufe vor Göttinger Cafés?
Wann nimmt der steuerfinazierte Staat wieder das Gewaltmonopol ein?
Aber wir leben im Sarrazin-Zeitalter,die 68erInnen treten endlich von der Bühne ab, mögen MdL auch noch solaut brüllen und Polizisten beleidigen!
"Der neue Faschismus sagt nicht: Ich bin der Faschismus. Der neue Faschismus sagt: Ich bin der Antifaschismus!"
Ignazio Silone, italenischer Sozialist mit Weitblick! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Vor die Tür gesetzt x – 20.04.10
Also ich schiebe auf unsere Leute aus den Behörden auch einen extremen Hals. Ich gehöre weiß Gott nicht zu irgendeiner Randgruppe und kann mich anderen Menschen gegenüber auch entsprechend benehmen. Allerdings was man auf unseren Ämtern sich so gefallen lassen muß, da kommen mir noch ganz andere Gedanken, was ich mit den betreffenden Personen anstellen würde. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenRadikale Verblendung Gandalf – 20.04.10
Zunächst: Extremismus und Gewalt sind auf keinem Fall zu tolerieren - egal aus welcher Richtung. Die Äusserungen Frau Grummes-Salomons sind absolut ein Skandal. Jetzt aber das Kabale mit diesen Aussagen reinzuwaschen ist das Letzte ! Dort wurde einem Menschen der sich seinen Lebensunterhalt mit regelmäßiger Arbeit erwirbt aufgrund seines Jobs Gewalt ( nicht körperlich ) angetan. Jetzt zu sagen dies sei lächerlich im Vergleich zu verbalen Entleisungen ( auch wenn diese aus der rechten Ecke kommen ), das Herr Hummke-Focks ist lächerlich, einseitig und nicht nachvollziehbar.Gerne wird in Göttingen die linke Szene als nicht gewaltbereit verniedlicht - die Realität sieht leider anders aus:
Brennende Autos !
Anschlag auf Teeküche im Kreisgebäude !
Massive Körpperverletzung dreier Linker an einem mutmaßlich Rechtsradikalen ( mein Mitleid hält sich da allerdings in Grenzen )
Wie konnten die Kabale-Mitarbeiter die Stadt-Mitarbeiterin überhaupt als solche identifizieren ? Gibt es da etwa so etwas wie interne Fahndungslisten ?
Ich frage mich wann man in Göttingen endlich bereit ist Gewalt und Intoleranz auch von links Grenzen aufzuzeigen.
Im Moment kann ich nur von ganzem Herzen Mitleid emfinden für Mitarbeiter der Stadt die Verleumdungen, Anfeindungen und Diskriminierung ausgesetzt sind und von Ihrem Arbeitgeber nicht geschützt werden. Was sind es eigentlich für Ratsherren, die Diskriminierung Ihrer Mitarbeiter "volle Solidarität" zusichern ? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 20.04.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenwar ja klar miz – 20.04.10
Noch gilt das Recht der freien Meinungsäußerung! Es ist beschämend, daß man immer gleich als Nazi beschimpft wird.Aber was will man von den Göttingern und Ihren umfallenden Politkern auch anderes erwarten.
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