Für den Landkreis zu schnell unterwegs: Opel Zafira.
Göttingen. Dies legen zumindest Videoaufnahmen nahe, die dem Tageblatt vorliegen. Die fünf Videosequenzen zeigen einen silberfarbenen Opel Zafira mit dem Göttinger Kennzeichen GÖ-M 8239. Sie sind am Donnerstag, 1. Juli, gegen 6.15 Uhr auf der Landstraße 569, Duderstädter Landstraße, entstanden. Aufgenommen hat sie der Polizeibeamte Axel F. (Name der Redaktion bekannt) aus seinem Privatwagen außerhalb seiner Dienstzeit. Deutlich ist auf den Videos die Blitzanlage im Heck des Opels zu sehen. Kreisdezernentin Christel Wemheuer bestätigt auf Tageblatt-Anfrage, dass es sich bei dem Fahrzeug um den mobilen Blitzer der Landkreises handelt. Das Kennzeichen sei eines der vom Landkreis verwendeten Wechselkennzeichen.
Auf der knapp acht Kilometer langen Strecke zwischen dem Ortsausgang Göttingen und dem Ortseingang Benniehausen mit zahlreichen Abschnitten, auf denen 70 Stundenkilometer vorgeschrieben sind, und einer Ortsdurchfahrt, hält sich der Fahrer des Opels zumindest auf den Videoaufnahmen nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Am Abzweig nach Diemarden etwa fährt der Landkreis-Opel nach Axel F.s Angaben 80 Stundenkilometer statt erlaubten 70. F. kommentiert: „Innerhalb der Stadt ist er eben auch schon 70 gefahren.“ Vor der Abzweigung nach Klein Lengden rauschen die Kontrolleure mit 100 Stundenkilometer in die 70er-Zone auf der Umgehungsstraße, bremsen spät ab und bleiben „auf jeden Fall zehn Stundenkilometer zu schnell“. Nur um dann im leichten Gefälle zur Historischen Spinnerei Gartetal wieder die 90 Stundenkilometer zu erreichen. 20 mehr als erlaubt. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb Benniehausens wird komplett ignoriert. „Ortsschild. Ich fahre 80. Er auch. Immer noch 70. Über 70 sogar. Ortsausgang. Er gibt Gas“, kommentiert Axel F.
Der Erste Kreisrat Franz Wucherpfennig hält die Videos indes für „ungeeignet“, einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung zu belegen. „Auf den Videos sind für mich keinerlei geeichte Messdaten ersichtlich, die belastbar mit dem Bildmaterial in Verbindung gebracht werden könnten“, schreibt Wucherpfennig in einer schriftlichen Stellungnahme an das Tageblatt. In der Tat sind auf den Aufnahmen keine Instrumente, wie etwa ein Tachometer zu sehen. Polizist F. bekräftigt auf Anfrage gegenüber dem Tageblatt seine Kommentare auf den Videoaufnahmen.
Und auch Kreisrat Wucherpfennig bestätigt, dass an dem angegebenen Tag ein Mitarbeiter des Landkreises für eine Verkehrsüberwachung im östlichen Kreisgebiet im Einsatz war. Wucherpfennig weiter: „Die mit Außendienstaufgaben betrauten Bediensteten der Kreisverwaltung sind sich in Kenntnis der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben darüber bewusst, dass bei Dienstfahrten die Straßenverkehrsordnung zu beachten ist. Dies gilt insbesondere für Mitarbeiter, die mit der Geschwindigkeitsüberwachung beauftragt sind.“
Kommentare
. fraenzey – 02.09.10
Worum es doch hier in dem Artikel geht, ist, dass jemand, der aufgrund seines Berufs andere Verkehrsteilnehmer verwarnen, bestrafen, etc. kann, wenn sie sich nicht regelkonform verhalten, selbst die Regeln übertritt. Das ist nicht zu akzeptieren, denn der gefilmte Mitarbeiter sollte eigentlich um seine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion wissen. Hat ja auch Flitzerblitzer schon angemerkt.Und das einfach "ironisch" zu überziehen, indem man die Kommentare anderer Leser so verdreht, dass sie sich auf alle Polizisten oder alle LK-Mitarbeiter beziehen, ist eine ziemlich billige Methode, die Kritik zu ignorieren - und damit selbstdisqualifizierend ;-) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
raser hund 44 – 01.09.10
das die Beamten in Göttingen machen können was sie wollen ist ja eigentlich bekannt wen doch noch mal was kommt holt der Staatsanwalt die beatmen doch immer wieder raus und es wird nichts passieren Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenLustige Geschichte TG – 31.08.10
...eigentlich ne lustige Geschichte, noch besser wär´s wenn der Blitzer beim "Rasen" geblitzt würde - ob das Bild wohl intern verschwindet?Nichtsdestotrotz muss sich doch jeder der geblitzt wird zuerst über sich selbst ärgern, denn gefahren ist er ja selbst, nicht der Blitzer.
Und wo bitte soll das denn hinführen wenn jeder Regelungen die ihm unsinnig erscheinen einfach ignoriert? wo ist denn da die Grenze? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@Realist S – 31.08.10
Auf der Hambergstraße in Rosdorf landet auch öfter Mal der Göttiger Rettungshubschrauber...welch ein Frevel!Ich komme selbst aus Rosdorf, befahre die Hambergstraße regelmässig, denn ich wohne auf dem Hamberg.
Komischerweise hat mich da in der 30er Zone noch kein Polizeiwagen bedrängt...so ein Mist, ich habe anscheinend stets nur die nicht rüpelhaften Polizisten hinter mir, ich wusste doch ich mache etwas falsch...denn geblitzt wurde ich da auch noch nie.
Denn daran das es doch Menschen, egal welcher Berufsgruppe sie angehören, gibt die sich an die Verkehrsregeln halten...nein daran kann das ja nie und nimmer liegen, nicht wahr?
Wie Salomone in ihrem Kommentar so schön ausführte, scheint sie für die Abschaffung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Hambergstraße zu sein...wenn dort, trotz auf der Straße parkenden Fahrzeuge (LKW's gehören neuerdings auch dazu), wieder 50 km/h erlaubt werden sollten...na dann viel Spaß beim Ausweichen des dann sicherlich öfter dort parkenden Rettungshubschraubers.
Schon jetzt ergeben sich haarsträubende Situationen weil einbiegende Autos Beinaheunfälle produzieren, die 14 auf ihre Vorfahrt pocht, trotz der die Sicht verhindernden "wild" parkenden Autos...mit den erlaubten 30 fährt man schon zu schnell, mit 50 landet man nur noch schneller im Krankenhaus.
Und dann kommen wieder die "rasenden" Polizisten die Hambergstraße entlanggebraust um den Unfall aufzunehmen...ein Teufelskreis *tztztz*
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@sheriff und Verkehrsteilnehmer Realist – 31.08.10
Ganze genau! Die Polizei fährt in der Hambergstraße immer zu schnell!!!Und zwischen Emmenhausen und Lenglern überholen immer alle Polizisten und gefährden dabei andere!!
Ich finde deshalb sollten alle Polizisten, weil nämlich alle immer zu schnell fahren, einen Punkt in Flensburg bekommen und an den Pranger gestellt werden!
Dass auch IMMER und ALLE Polizisten Verkehrsrüpel sind! Ich finde das unmöglich!
Und deshalb sollten auch alle Landkreismitarbeiter rasen dürfen..., aber das machen sie ja sowieso ALLE IMMER! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
lächerlich Verkehrsteilnehmer – 31.08.10
Hilfe, was für ein überflüssiger Artikel über eine zweifelhafte Kontrollfahrt.btw. könnte man auch mal hinter Streifenwagen herfahren, um das Verhalten der Polizisten zu dokumentieren. Da käme auch haarsträubendes heraus. Mir kamen mal zwei Sheriffs zwischen Emmenhausen und Lenglern auf meiner Spur beim Überholen entgegen, sodass mir als Radfahrer nur die Flucht auf den Grünstreifen blieb. Sie hatten kein Sondersignal an. Also mal den Ball ganz flach halten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Belustigend hu – 31.08.10
Es geht doch jetzt nicht darum, den Landkreismitarbeiter einen Punkt und ein Bußgeld zu verpassen.Geht ja auch gar nicht weil keine geeichten Messgeräte genutz werden und er ja auch 200km/h gefahren sein kann?
Naja einface Mathematik kann da weiter helfen, wie lang die weissen Streifen udn ihre Zwishcenräume sind ist vorgeschrieben und bekannt, mit der Zeit die zum passieren dieser Strecke benötigt wird, kann man nun die Gechwindigkleit ausrechnen.
Onb die Filmerei gezielt oder Zufällig war ist für mich auch unintressant, es geht doch vielmehr um Moral dabei, wenn mich jemand verwarnt, weil ich zu schnell bin und derjenige aber selber zu schnell fährt, geht nicht nur der pädagogische Effekt verloren sondern such die Authentizität der Kontrollen.
Auch finde ich es eine Frechheit, dass die Landkreismitarbeiter bei IHren Messungen sich auf Rad- und Fußwegen stellen um ihre "Kontrollen" durchzuführen. Die Fußgänger und Radfahrer müssen auf die Strasse ausweichen und sich so in Gefahr bringen, wie in Bovenden schon öfter passiert ist.
Von daher finde ich es lustig, dass solche Leute von recht und Ordnung sprechen, selber aber dieses auslegen wie es gerade benötigt wird. Allerdings ist dieses gleichzeitig erschreckend und viel schlimmer finde ich die Ausreden unseres Kreisamtes, wegen der fehlenden "geeichten" Kontrollgeräte.
Zu schnell ist zu schnell!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
*schmunzel* S – 31.08.10
Da "spielt" ein Polizist ausser Dienst Sheriff, fährt aber, natürlich nur um mit dem Dudu-Finger auf einen anderen zu zeigen, auch nicht nach Vorschrift...Jetzt ist das Hauen und Stechen auch schon bei den Staatsbediensteten angekommen...mit Deutschland geht es bergab.
Schade das der Landkreis, und auch die Stadt Göttingen, nicht noch mehr Flitzer-Blitzer besitzen.
Wer weiß wieviele Menschen mehr sich dann über teure Fotos freuen könnten...von der Möglichkeit neue Arbeitsplätze zu schaffen, und von den höheren Einnahmen durch Bußgelder mal ganz abgesehen.
Ich plädiere für viel mehr Kontrollen, egal ob im Stadt-oder Landkreisgebiet.
Denn mal ehrlich, wer von den motorisierten Göttingern hält sich freiwillig an die Geschwindigkeitsbegrenzung?
Heutzutage in einer 30er Zone tatsächlich nur 30 km/h zu fahren...da wird man doch als Verkehrshindernis empfunden und von hinten bedrängelt und angehupt.
Die grüne Welle erwischt man in der Stadt nur wenn man an manchen Stellen 70 statt der vorgeschriebenen 60 fährt...
Menschen verhalten sich menschlich und geben dem Rudeltrieb nach, eigentlich ganz schön auch mal zu sehen das es denen die vom Job her andere kontrollieren genauso geht, nech?
In diesem Sinne...stell Dir vor es gibt Verkehrsregeln und jeder hält sich daran
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Privat ermitteln Sommerreifen – 31.08.10
Ist ja löblich, dass ein Polizist immer im Dienst ist. Aber wenn das alles ist, was dabei herauskommt....und das "Blitzauto" fährt im Video ja wohl absolut zivil.....Fazit: Alles aufgehypt, der Sommer kann noch nicht vorbei sein, wird sind immer noch im Sommerloch..... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Apropos Salomone – 31.08.10
In der Hambergstraße in Rosdorf stehen die übrigensmindestens ein mal die Woche, da scheint es sich zu lohnen. Unfälle gab es hier bislang nicht, aber das ist ja auch nicht der Grund für diese Art der Verkehrsüberwachung. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung sollte nachvollziehbar sein — ist sie dies nicht, so daß sich niemand daran hält, gehört sie abgeschafft. Die Polizei fährt auf dieser Straße übrigens auch immer zu schnell … Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@alle Aufreger Flitzer-Blitzer – 31.08.10
Guten Tag!Ich komme aus dem Landkreis Hannover und bin selber mit der Wahrnehmung der Geschwindigkeitsüberwachung beuaftragt.
Ich muss hier leider mal eine Lanze brechen!
Das, um was es hier im Artikel geht, ist eine bodenlose Frechheit!
Wir blitzen Pkw, verhängen Bußgelder und so manch einer muss seinen Führerschein abgeben, von dem oftmals die Existenz abhängt!!
Was wir privat machen, ist unser eigenes Verschulden oder Problem.
Allerdings sollten wir mit diesem erkennbaren Fahrzeug auch auf Dienstwegen zu oder von einer Kontrollstelle, uns tunlichst an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten!
Wir haben eine Vorbildfunktion und machen uns äußerst unglaubwürdig, wenn wir uns so verhalten!
Und dass der Polizist wahrscheinlich ein Handy benutzt hat, um das einmal aufzuzeigen, ist in diesem Falle legitim, denn er filmt eine Verkehrsordnungswidtigkeit. Es ist also gerechtfertigt.
Genauso, wie der Autofahrer über Notruf die Polizei verständigen darf, wenn er z.B. einen Reifen auf der Fahrbahn der A2 gesehen hat und dieses melden möchte!
Also, schön die Kirche im Dorf lassen und uns auf den wesentlichen Teil dieses Artikels konzentrieren!!
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal und bitte immer schön Lächeln und nicht in der Nase popeln ;-) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
auch nur Menschen Kundiger – 31.08.10
Die Aufnahmen mögen echt sein, beweisen tun sie nichts, außer das es sich bei LK-Mitarbeitern auch nur um Menschen handelt.Fakt ist: Der LK zockt die Autofahrer ab.
Deshalb stehen sie auch an der alten Molkerei in Gieboldehausen (einer Stelle an der die Polizei NICHT blitzt !).
Deshalb tarnen sie ihre Anlage in Mingerode mit einem Tarnnetz (etwas das die Polizei NICHT tut), deshalb blitzt es bei denen auch schon ab 5 km/h zu viel (etwas das die Polizei NICHT tut -ab 11 Km/h zuviel-!).
Und das macht wütend, weil es gemein und unfair ist, Gesetz hin und her. Der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation und der LK ist der Melker.
Der LK-Mitarbeiter kann deshalb so schnell fahren weil er ja weiß wo gerade gemessen wird.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Opel Zafira unbekannt – 31.08.10
Mann sollte sich doch wirklich mal fragen was diese Blitzer denn bewiken sollen.Das ist nur eine reine Abzocke und hat mit Unfallschwerpunkten nichts zu schaffen.
1. WArum blitz dieser in Gieboldehausen an der alten Molkerei,an der Araltankstelle (50Km7h) und auf dem Martin-Luther-Ring in der 30 Km/h Zone?
Ich kann mich nicht daran entsinnen, dass dort jemals ein Unfall geschehen ist!
2. Wie dreist is es denn, wenn in der 34 KW die A7 auf Grund eines Erdrutsches durch einen Freiverbau gesperrt ist und die B3 (Umleitungsstrecke) ebenso gespert ist, dann in Höckelheim von Northeim kommend (neue Umleitungsstrecke) einen Blitzer aufzustellen?
Das ist meiner Meinung nach die absolute höhe und hat nichts mehr Unfallschwerpunkten etc. zu tun.
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Fragen s – 31.08.10
Insbesondere diejenigen, die andere kontrollieren, sollten sich selbst an die Vorschriften halten.Es muss aber auch die Frage erlaubt sein, wie "Axel F." zufällig das Landkreisauto mit der Videokamera abgepasst hat? Oder war das eine gezielte Aktion gegen die Landkreismitarbeiter? Wenn ein Polizist in seiner Freizeit aber gezielt Landkreisbedienstete mit der Videokamera verfolgt ist aber auch die Glaubwürdigkeit von "Axel F." in Frage zu stellen - schließlich hätte er auf dem Video auch behaupten können, soeben 250 zu fahren, da kein Tacho zu sehen ist. Und warum werden die Aufnahmen erst jetzt, nach 2 Monaten bekannt?
Und so einen quatsch veröffentlicht das GT noch. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Video!? AU – 31.08.10
Ich fahre heute etwa 250 km Autobahn. Vielleicht sollte ich mich auch zu einem Verkehrskontrolleur ernennen und meine Videokamera im Auto installieren. So etwa 300 Verstöße würde ich sicher dokumentieren können.Oder ich knipse bei meinem nächsten Einkaufsbummel mal alle Streifenwagen, die ohne Einsatz auf den Parkplätzen der Baumärkte herumstehen, während die Besatzungen mal eben drinnen einen "Kontrollgang" durchführen.
Bei vielen fängt es im Kopfe an.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Blitzer Hippie – 31.08.10
Der verwerfliche Kern des Berichts scheint sich so manchem hier zu entziehen, oder? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBlitz-Opel Hotzenplotz – 31.08.10
Hui, wie lustig!Ein Polizist, nicht im Dienst, fährt "zufällig" mit einer Videokamera einem eigentlichen "Kollegen" (zumindest was die Verkehrssicherheit betrifft) hinterher, der abzüglich des ungeeichten Tachos eine juristisch nicht belastbare Geschwindigkeit "feststellt".
Wäre der Artikel am ersten eines Aprils erschienen, hätte ich dem GT gratuliert!
So bleibt aber nur das Fremdschämen:
1. Mit dem Mobiltelefon erwischt zu werden, gibt einen satten Punkt. Was gibt es für das Gefuchtel mit einer Kamera? Nichts?, ist die nicht vom Gesetz erfaßt?
2. Wenn einer sowas macht, ist wohl irgendwas persönliches im Spiel. Persönliche Probleme und/ oder persönliche Abneigung.
3. Da der hinterherfahrende seine eigene, überhöhte Geschwindigkeit artig dokumentiert hat und dies ja auch darstellt und um Zulassung der "Beweise" ringt, sollten beide Sünder zur Kasse gebeten werden. Zumindest der verbeamtete Cobra11-Fahrer im Freizeitmodus.
4. Mein Gott, was für eine peinliche Gegend, in der wir hier leben. Gibt es auch etwas wichtiges? Merkt das noch jemand!? Leute, die sich mithilfe der Millimeterdemokratie produzieren wollen, sind mir sowas von zuwider. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Filmen während der Fahrt mit dem Handy? Ein Punkt in Flensburg Herr Wachtmeister außer Dienst. Aufmerksamer Leser – 31.08.10
Interessant!Wie soll denn der Polizist außerhalb seiner Dienstzeit die Verstöße gemerkt haben? Ist er etwa selbst zu schnell gefahren? Bzw. ist er etwa mit gleich bleibenden Abstand hinter dem Wagen hinterhergefahren und hat die Geschwindigkeit gemessen und dabei die eigene Höchstgeschwindigkeit überschritten?
Punkt 2: Wie ist der Polizist mit der Videokamera gefahren? Freihändig oder gar einarmig? Wurden die Aufnahmen mit dem Handy gefilmt? Wenn ja, dann kann sich der Polizist sich gleich nen Punkt in Flensburg notieren da schließlich jegliche Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt verboten ist..
.. in diesem Sinne:
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
rasende kontrolleure s.n. – 30.08.10
wer eine nase hat bitte mal dran fassen....das hier von steuerngeldern finanzierte kontrollen durchgeführt werden ohne selbst lupenrein zu handeln ist doch wieder mal ein hohn für alle.das wäre so als würde ich fü jede dumme kundenfrage in meinen leben nen cent bekommen hätte, dann hätte ich schon eine kupferschmelzerei aufmachen können... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
... TüTa – 30.08.10
Auch zur Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben hat man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten. Das gilt für alle BOS mit Martinshorn und Blaulicht sowie auch für mobile Blitzanlagen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGoldesel Stefan – 30.08.10
Die mobilen Blitzer sollten eigentlich an Unfallschwerpnkte eingesetzt werden. Aber weit verfehlt. Der Lankreis stellt sein Opel Zafira natürlich da hin wo es am meisten Geld bringt und nicht an Unfakkschwerpunkten. Zeit ist halt Geld. Deswegen fährt der Geldeintreiber natürlich bisschen schneller. Der arme Landkreis Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@Anonymus Jurist – 30.08.10
Ihre Frage ist nicht zu verstehen, Sie sollten konkreter werden!Weswegen sollten/wollten Sie den Fahrer anzeigen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
GÖ-M 8239 . – 30.08.10
Liebe Juristen unter den Lesern, kann man gegen den Fahrer des Fahrzeugs GÖ-M 8239 am Dienstag (1. Juli, 6:15h) Anzeige erstatten??? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSchneller Blitzer Melville – 30.08.10
Wer andere Verkehrsteilnehmer überwacht, blitzt etc. hat m. E. eine Vorbildfunktion, sowohl im Dienstfahrzeug als auch im Privat-Pkw. Mich ärgert es aber, wenn an eher ungefährlichen Stellen geblitzt wird, hingegen nicht an Stellen, wo es wiederholt zu schweren Unfällen kam. Ich wohne in einem Ort westlich von Göttingen in einer 30er-Zone und Spielplatz gegenüber. Hier rasen manche mit 60 und mehr Sachen vorbei. Da kümmert sich auch niemand drum. Wenn die Polizei vorüberfährt, hat sie es scheinbar immer eilig ...Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Sonderrechte x – 30.08.10
Wenn der Filmer nicht im Dienst war, wieso sollte *er* dann am Ortsschild Tempo 80 fahren dürfen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenRaser Ralf J. – 30.08.10
Mein lieber Herr B. Hab ich dir nicht vor drei Wochen noch gesagt Fahr langsam sonnst Blitzen sie dich noch? Ich Lach mich kaputt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenPräventiv Eulenspiegel – 30.08.10
Herr Kreisrat Wucherpfennig hat mit der Argumentation "unerheblich" recht, denn es handelte sich hierbei augenscheinlich um eine spontan notwendige Hoheitsfahrt. Der Fahrzeugführer wollte sich sicherlich dienstbeflissen der Enttarnung entziehen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHihi Salomone – 30.08.10
Stand heute wieder in Rosdorf in der Hambergstraße,übrigens nicht in Fahrtrichtung, also verkehrswidrig geparkt. Freut mich, daß das Fahrzeug nun auch offiziell
dokumentiert zu schnell war … Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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