Neu sind auch der Totempfahl, bei dem eine Figur auf der anderen Kopf steht, und das schmucke Insektenhotel ganz am anderen Ende des Platzes.
Schon im Herbst sei im Zuge des Projekts Tina begonnen worden, die Feuerstelle zu erneuern, schildert Thilo Hoffmann. Tina steht für „Touristische Infrastruktur und Naherholung“ und ist ein Angebot der Beschäftigungsförderung Göttingen, Hoffmann ist dort Fachanleiter. Im Rahmen des Programms „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zielt Tina darauf ab, die Berufschancen älterer Langzeitarbeitsloser zu verbessern. Hier arbeiten Empfänger von Arbeitslosengeld II daran, touristische Anlagen und kulturhistorische Stätten instand zu setzen. Die Arbeit wird unentgeltlich getan. Lediglich Material- und Fahrtkosten müssen die Auftraggeber zahlen.
So haben die Mitmacher auf der Plesse in Absprache mit dem Forstamt die Treppe vom Parkplatz zur Burg erneuert. Auf dem Spielplatz ist seit Herbst schon einiges passiert. Mit Holzbohlen und Flechtwerk ist am Rande des Platzes einen Gang entstanden, an dem die Kinder selbst weiterarbeiten können.
Für die Arbeitslosen bedeute das Projekt Motivation und Selbststärkung, sagt Hoffmann. Die Männer, die auf dem Spielplatz arbeiteten, kämen auch mit ihren Enkeln her, um ihnen das Vollbrachte zu zeigen.
enz
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