Bovenden. Man begrüße zwar diese Aufwertung, sagte Thorsten Heinze von der antragstellenden SPD. Allerdings würden dadurch auch die Sicherheitsproblematik und die Lärmbelastung für die Anwohner verstärkt. Mehr Verkehr bedeute schließlich auch mehr Lärm, besonders an den unbeschrankten Bahnübergängen. Von diesen gehe gleichzeitig ein erhöhtes Unfallrisiko aus. Daher müsse die Verwaltung aktiv werden und Kontakt zu den Betreibern aufnehmen. Diese Informationen sollten dann im Bauausschuss vorgetragen werden, um weitere Maßnahmen zu ergreifen – zum Beispiel erneut auf den Bau einer Schranke in Emmenhausen hinzuwirken.
Reinhard Schmidt (FDP) begrüßte den Antrag. Das große Problem sei weiterhin die Sicherheit an der Strecke, besonders an den unbeschrankten Bahnübergängen. Auch eine Resolution an die Bahn sei denkbar. „Es gibt Handlungsbedarf“, betonte Schmidt.
Diesen gibt es nach Auffassung der Gruppe CDU, Grüne, FWG und FDP auch in Sachen regenerative Energien. In einem entsprechenden Antrag forderte sie die Verwaltung auf, mögliche Standorte für Wasserkraftanlagen im Flecken zu prüfen. Es gebe schließlich mehrere Wasserläufe, „wo man das machen kann“, sagte Schmidt. Auch die Beteiligung an einer entsprechenden Studie des Landkreises Göttingen sei möglich. Die SPD unterstützte den Antrag.
Ebenfalls einstimmig wurde ein weiterer Antrag der SPD zur Perspektive der Industriestraße in Bovenden beschlossen. Darin wird die Verwaltung beauftragt, mit Eigentümern und Gewerbetreibenden Kontakt aufzunehmen, um ein Zukunftskonzept zu erarbeiten. Damit soll die Attraktivität des Bereichs erhöht werden.
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