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Wissenschaftsfestival

„Stadt der jungen Forscher“


Die Göttinger Innenstadt wird zum Forschungslabor: Beim Festival „Stadt der jungen Forscher“ am Freitag, 12. Juni, präsentieren sich Göttinger Wissenschaftseinrichtungen und Kooperationsprojekte zwischen Schule und Wissenschaft rund um das Alte Rathaus und auf dem Johanniskirchhof.

„Forschen, helfen, bewegen“: Gleich drei Großveranstaltungen stehen in der kommenden Woche in Göttingen auf dem Programm.

© Mischke

Sie geben dabei mit Experimenten und Vorführungen Einblicke in ihre Arbeit und in die Welt der Wissenschaft. So beschäftigt sich etwa das DLR-School-Lab bei einem Schreiwettbewerb spielerisch mit dem Thema Lärm, die Fakultät für Geowissenschaften und Geographie begibt sich auf eine Reise in die Welt der Minerale, Vulkane und Dinosaurier und das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation zeigt, warum Sandburgen am Strand keineswegs nur „Kinderkram“ sind.

In zwölf Zelten präsentieren sich die Einrichtungen – vom Xlab und DLR-School-Lab über die Universität mit mehreren Fakultäten und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst bis hin zu den drei Göttinger Max-Planck-Instituten und der Stadtbibliothek. An vielen Stationen werden Experimente zum Mitmachen angeboten. Gleichzeitig stellen sich Projekte der Carl-Friedrich-Gauß-Schule Groß Schneen, des Gymnasiums Corvinianum Northeim und der Göttinger Gymnasien Felix-Klein, Hainberg, Otto-Hahn und Theodor-Heuss vor. Sie sind die Preisträger eines von der Stadt ausgerufenen Wettbewerbs für Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Schulen.

Das Festival startet um 10 Uhr mit einem Rundgang durch die Zeltstadt mit Ehrenbürger und Nobelpreisträger Prof. Manfred Eigen und Stadträtin Dagmar Schlapeit-Beck. Um 13.30 Uhr eröffnen Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) und Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann (CDU), das Begleitprogramm auf der Bühne auf dem Johanniskirchhof. Dazu gehören Theateraufführungen, Vorträge, Comedy und Popmusik. Hobbythek-Moderator Jean Pütz präsentiert um 15 und 17.30 Uhr seine „Pützmunter-Show“, in der er die „Wissenschaft hinter der Wissenschaft“ erklären will.

Begeisterung für Wissenschaft

Anlass des Festivals ist die Auszeichnung Göttingens als erste „Stadt der jungen Forscher 2009“ durch die Körber-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Ziel dieser Initiative: Kinder und Jugendliche für Wissenschaft begeistern. Mit der Auszeichnung ist eine Fördersumme von 65000 Euro verbunden. 

Zusätzlich hat die Stadt 15000 Euro von Sponsoren erhalten. Parallel zum Festival findet am 12. und 13. Juni eine von den Stiftungen organisierte Fachtagung zum Thema „Keine Angst vor Wissenschaft! Wie man Schüler für wissenschaftliche Themen und Methoden begeistert“ statt.

www.stadt-der-jungen-forscher.goettingen.de

Von mib

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