Der Ortsbrandmeister hatte sich kürzlich vor Gericht wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen zu verantworten. Er war von seinen Aufgaben bereits unmittelbar entbunden worden, nachdem die Anschuldigungen laut geworden waren.
Die unverzügliche Abberufung des Ortsbrandmeisters war auch das Ziel eines einstimmigen Beschlusses des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt unter Leitung von Stadtbrandmeister Heimo Schaub und unter Beteiligung der anderen Ortsbrandmeister und ihrer Vertreter am Montag, 5. Oktober.
Den förmlichen Beschluss über die Entlassung als Ehrenbeamter der Stadt soll der Rat in seiner Sitzung am 6. November nach Vorberatung im Verwaltungsausschuss bereits am 19. Oktober fassen. Der Ortsbrandmeister war zum 1. April 2007 für sechs Jahre in sein Amt berufen worden.
pdg
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Kommentare
Endlich! SoMi – 11.10.09
Endlich passiert dort etwas. Als ich den ersten Artikel mit der Anklage las bekam ich als aktive Feuerwehrfrau Bauchweh. So ein Verhalten fällt auf die gesamte Feuerwehr zurück und es macht die Angelegenheit neue Mitglieder zu gewinnen (besonders Frauen) nicht leichter. Das in Zeiten in denen dieses Ehrenamt ohne hin zu kämpfen hat...Ich hoffe sehr, dass die betreffende Wehr mit einer neuen Führung sich klar von so einem Verhalten distanziert und keiner aus falsch verstandener Kameradschaft weiter schweigt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
der Grabscher muss die Feuerwehr ganz verlassen Feuerwehrmann – 09.10.09
hider Rücktritt vom Führungsamt ist nur der erste Schritt.
Jetzt muss der Rauswurf aus der Feuerwehr folgen.
Jemand der sein Amt so für den Missbrauch von Schutzbefohlenen nutzt hat im Feuerwehrdienst nichts verlorgen
@Feuerwehr Göttingen: zeigt Verantwortung und handelt!
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OrtsBm Feuerwehr Geismar vom Dienst entlassen Herbert Dettmar – 08.10.09
Diese Art "Sitten" sind überhaupt nicht üblich oder normal bei der Feuerwehr.Wo soetwas aber auftritt, sollte auch mit allen Mitteln auch mit Rausschmiss dagegen vorgegangen werden.
Wenn ein Ortsbrandmeister oder auch stv. OrtsBm ,Grpf ,JFw usw sich an Kameradinen oder sogar an weibl. Mitglieder der Jugendfeuerwehr vergreifen; müssen aber auch die anderen Mitglieder denen dieses Handeln bekannt ist, dagegen vorgehen und nicht aus falsch verstandener Kameradschaft schweigen oder sogar lügen,nicht erst vor Gericht nein im Anfangsstadium muß diesen "Vorgesetzten" das Handwerk gelegt werden.
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Na endlich! Hans-Werner Hilse – 08.10.09
Das war mehr als überfällig. Schon direkt nach dem "das ist bei uns normal" hätte man den ganzen Laden auseinandernehmen müssen.Eigentlich ist auch noch eine klare Ansage vom Landesfeuerwehrverband zu der ganzen Angelegenheit fällig.
Als freiwilligem Feuerwehrmann bekomme ich bei solch dreckigem Sexismus immer üble Bauchschmerzen, fällt doch auch ein Licht auf alle anderen Feuerwehren zurück. Bei der Feuerwehr gibt es noch viel zu tun. Neben Sexismus gilt es auch, andere Formen der Diskriminierung oder gar bisweilen auch volksverhetzende Tendenzen zu bekämpfen. Mein Highlight in diesem Jahr: Der Veranstalter von Kreiswettkämpfen in einem niedersächsischen Landkreis hatte in das aufgehängte Fahnenensemble neben einer Südstaaten-Flagge auch die Reichskriegsflagge aufgehängt... Und auch einfache dumpfe Deutschtümelei ist in der ein oder anderen Ortswehr (zum Glück in nicht mehr vielen) doch noch verbreitet.
Die in diesem Fall betroffene Feuerwehr täte selbst auch gut daran, sich mit neuer Führung deutlich von den als "normal" behaupteten Sitten und auch den Personen, die sie zuließen, zu distanzieren. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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