Einer der Hingucker war der Honda CRX von Ulli Hühner aus Melsungen. Von dem Originalfahrzeug Baujahr 1990 ist kaum noch etwas geblieben. „X-treme“ lautet der Schriftzug auf dem Wagen, extrem ist auch das Tuning, das Hühner über zwölf Jahre hinweg selbst gemacht und sich rund 40 000 Euro hat kosten lassen. Dazu zählen etwa Spezialscharniere für die Flügeltüren, ein 1,8-Liter-Motor, der satte 214 PS unter der mit Airbrush lackierten Haube bändigt, oder aber die vielen Spiegelchen im Wageninnern sowie der Teich im Kofferraum. Klassisch, schnörkellos und ohne Schnickschnack rollte der Karman Ghia des Friedländers Holger Bastian auf den Parkplatz. Als Reimport habe er das Fahrzeug 1995 aus den USA gekauft. Drei Jahre habe die Restaurierung seines sogenannten Clean Cars gedauert – clean im Sinne von sauber, weil weder Zierleisten noch Türgriffe die Optik stören.
Wie Bastian holt auch der Northeimer Andreas Pfand seinen Oldtimer meist nur für Treffen oder Schönwetter-Ausfahrten aus der Garage. Diesmal perlten Regentropfen vom original dunkellila Porsche-Lack seines VW Käfers Baujahr 1973 ab.
Nicht alle Fahrzeuge auf dem Parkplatz stellten sich den Prüfern in den verschiedenen Pokal-Wertungen. Einen Blick wert war aber beispielsweise auch der Warsteiner-Löschzug wert. Der Daimler Benz LAF 16 Baujahr 1967 dient immer noch als Löschzug – wenn auch inzwischen zum Durstlöschen.
Von Britta Eichner-Ramm
Goettinger-Tageblatt.de Anmeldung
Kommentare
Tuningopfer Tuninghasser – 03.05.10
Teich im Kofferraum, PS unter der Haube..., gähnende Leere im Hirn Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden-?- pepeshrek – 03.05.10
Pah ! Mädchen ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFlügeltüren Tanja – 02.05.10
Hallo ihr Hobbytuner, ich muss mal was loswerden. Diese "Flügeltüren" sind nicht nur unpraktisch sondern sehen so nebenbei auch noch extrem Sch.... aus. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!