Navigation:
eShop Online-ServiceCenter
Kommentar

Teuer genug

Von Andreas Fuhrmann

Lärm, Einschränkungen, Kosten: Für die Anwohner des Düstere-Eichen-Wegs wird das laufende Jahr nicht einfach. Dass sie aber ernsthaft fordern, die Stadt möge auf 500 000 Euro Fördermittel verzichten, damit auf der ganzen Straße weiterhin Tempo 30 gelten kann, darüber kann man nur den Kopf schütteln.

Niemand bezweifelt, dass eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung für den kompletten Abschnitt eine gute Lösung gewesen wäre. Allein, mehr als der jetzige Kompromiss war einfach nicht drin. Viel wichtiger ist doch, dass die marode Buckelpiste nach mehr als zehnjähriger Planung endlich saniert wird. Und das wird für die Stadt und also den Steuerzahler auch schon so teuer genug.

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
  • Übersetzung Eulenspiegel – 16.01.11
    Wie heißt doch gleich die Übersetzung für Kfz.-Steuer und Mineralölsteuer?
    Ach richtig, Maut!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Maut? s – 15.01.11

    Eine Maut für Autos im Stadtgebiet ist gar keine schlechte Idee. Sollen doch die Autofahrer selber für die Kosten des Autoverkehrs aufkommen.

    Und die Bewohner der Stadt werden weniger mit Abgasen und Lärm belastet.

    Die Idee sollte man mal aufgreifen.


    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @Steuerzahler Spectator – 14.01.11
    Das "Kirchturmdenken" der Kommunen kann unter den gegebenen Bedingungen überhaupt nicht aufhören. Ausschlaggebend ist nicht, wie Sie schon richtig bemerkten, dass Fördermittel ebenso aus Steuergeldern stammen. Das simple Problem ist die Verteilung dieser Gelder!
    Da unsere Politik nach dem Grundsatz verfährt, "den letzten beißen die Hunde", sind die Kommunen in einer Zwangslage.
    Das kommentierte Projekt ohne die 500.000 € Fördermittel realisieren zu wollen hieße, die Anwohner kräftiger zur Kasse bitten zu müssen. Diese zahlen dann indirekt als Steuerbürger, die sie ja ebenfalls sind, und direkt als Anlieger.
    Vielleicht möchten Sie dann als Folge an jeden Anlieger eine kleine Maut-Gebühr zahlen, wenn Sie den Düstere-Eichen-Weg passieren?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • 500.000 € Landesmittel = kein Steuergeld?! Steuerzahler – 14.01.11
    Ob die 500.000 Euro vom Land kommen oder nicht, ist letzendlich für den Steuerzahler egal. Oder sind Gelder vom Land Niedersachsen etwa keine Steuergelder?

    Das "Kirchturmdenken" der Kommunen muss endlich aufhören wenn es um Finanzierungshilfen von Seiten der EU, des Bundes oder der Länder geht.

    Gerade bei anderen Projekten (z.B. Leader + ) wird leider häufig übersehen, dass auch EU- oder Bundesfördermittel Steuergelder sind.

    Entscheidungen für oder gegen ein Projekt oder ob Tempo 30 oder 50 sollten letzendlich ohne Beachtung von "Subventionen" bedacht werden.

    Dem Steuerzahler hilft dies am Meisten. Letzendlich nur so wird schließlich garantiert, dass mit staatlichem Geld maßvoll/sinnvoll umgegangen wird.

    Wenn alle Kommunen so handeln würden, hätte schließlich auch wieder die Landes- oder Bundesebene mehr Geld in der Tasche und könnte es über andere Wege effiezienter an die Kommunen weitergeben.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Röttgen nach seiner Wahlniederlage in NRW entlassen. Wie finden Sie das?
Anzeige

Mission Olympia

Tageblatt-Volontär Michael Kerzel will abspecken und hat deshalb seine persönliche "Mission Olympia" ausgerufen. Und Sie können ihm dabei helfen – denn in Gemeinschaft funktioniert das bekanntlich am besten.

Göttinger Zeitreise

Das Portal "Göttinger Zeitreise" ist die Geschichtswerkstatt für Göttingen: Bilder, Videos und Dokumente zur Zeitgeschichte können hier veröffentlicht oder angeschaut werden.

Anzeige


Top