Warum und wie lange, dazu wollte sich Attila Bardosi, der das Gebäude gemeinsam mit seinem Sohn Daniel gekauft hatte, gegenüber dem Tageblatt nicht äußern: „Tut mir leid, ich habe damit nichts zu tun“, lässt Bardosi senior wissen. Und: „Ich weiß von nichts.“ Sein Sohn war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sicher ist: Die Türen sind seit Donnerstag geschlossen. Unter aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern ist die Verwirrung zum Teil groß. Schnell haben sich Gerüchte um eine etwaige Insolvenz via Kurzmitteilungen verbreitet. Von den Mitarbeitern wollte sich jedoch niemand zu den Vorgängen im Traditionslokal äußern. Die Angst, sich Ärger einzuhandeln, ist groß.
Seit dem Verkauf der ehemals städtischen Immobilie im Jahr 2003 an die Bardosis gab es immer wieder Probleme mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude und der Finanzierung des Projektes. Die fast 600 Jahre alte Junkernschänke ist eines der bedeutenden Fachwerkgebäude der Stadt, sie gilt als älteste Weinstube Deutschlands. Kaum eine Stadtführung, die nicht an der touristischen Attraktion Halt macht.
Nach fünf Jahren Umbauzeit und politischen Auseinandersetzungen um Baumängel, Grundbucheinträge und den Kaufpreis startete der Gastronomiebetrieb Ende 2008. Rund 4,2 Millionen Euro haben die Bardosis nach eigenen Angaben in die aufwendige Sanierung des Hauses gesteckt. Seit knapp zwei Jahren wurden die Gäste im Gourmet-Restaurant, Bistro, Vinothek sowie Cocktail- und Pianobar mit Lounge bewirtet. Insider sprechen allerdings seit längerem von einer wirtschaftlichen Schieflage der Junkernschänke GmbH. Die Betreiber selbst haben im vergangenen Jahr eine Münchener Unternehmensberatung mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung beauftragt.
In diesem dem Tageblatt vorliegenden Papier attestieren die Berater „dem jungen Unternehmen“ „permanente Liquiditätsprobleme“. In dem im März erstellten Gutachten wird kritisiert, dass „die Praxis der Gesellschaft, ihren finanziellen Verpflichtungen spät oder nur teilweise oder nur auf gerichtliche Veranlassung nachzukommen“, den Ruf erheblich geschädigt habe. Ein Unternehmen, in dem der Gerichtsvollzieher und der Zoll regelmäßig erschienen, das Mitarbeiter nur teilweise oder mit Verzögerung bezahle und auf Kosten von Lieferanten seine Existenz begründe, so das Gutachten, „ist über kurz oder lang dem Untergang geweiht“.
Allerdings räumen die Münchener der Junkernschänke auch Überlebenschancen ein. „Unsere Berechnungen zeigen, dass der Betrieb mit Erfolg saniert werden kann“.
Von Britta Bielefeld und Lukas Breitenbach
Professioneller Neustart
Wer nichts wird, wird Wirt? So leicht ist das nicht. Die Gastronomie in einer Studentenstadt ist ein schwieriges Geschäft. Das Projekt Junkernschänke ist offensichtlich vorerst gescheitert. Von Anfang an gab es Probleme. Jetzt sind die Türen des aufwendig sanierten Gebäudes geschlossen. Wie es weitergeht, steht in den Sternen. In jeder Krise steckt aber bekanntlich eine Chance. Die Junkernschänke ist ein herausragendes Gebäude mit einer langen Tradition. Sie hat einen professionellen Neustart verdient.Von Britta Bielefeld
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Kommentare
Wagnis Gastronomie Bettina Buchholz – 30.09.10
Lieber Lieferant,ich gebe Ihnen vollkommen Recht! Deswegen schrieb ich ja auch, dass die MEISTEN hier pöbelnden Leute Neider sind.
Und auch wenn der große Ärger von Lieferanten und Handwerkern absolut verständlich ist: Trotzdem muss man in einem Forum wie DIESEM nicht unterirdisch mies auf den Betreibern herumschlagen. Und dann auch noch anonym. Pfui. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Zu Bettina Buchholz Lieferant – 29.09.10
Wer das Wagnis eines gastronomischen Projektes eingeht, sollte wenigstens so Fair sein die Lieferanten vor dem scheitern zu informieren. Da hier einige auf unbezahlten Rechnungen sitzen bleiben, ist die Verärgerung wohl verständlich und hat weniger mit Neid zu tun, oder Bettina?? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenan DB ehem. AZUBI! – 29.09.10
WO SIND MEINE UNTERLAGEN HERR BARDOSI!!!??das sie sich verschulden oder sonst was is mir latte ich will meine UNTERLAGEN HABEN!!!!!!!!!
meine güte das kanns nich sein Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bild-Niveau trifft auf Studentenstadt Bettina Buchholz – 14.09.10
Die schlechte Qualität des Artikels vom Göttinger Tageblatt (Was soll das eigentlich heißen: "Zu groß ist die Angst vor Ärger"?) passt zur unterirdischen Stimmung in diesem Forum.Für mich sind die meisten, die hier schimpfen und verbal auf die Betreiber spucken, bloß arme Neider. Aber wer von denen hätte den Mut und die Lust und das bessere Können gehabt, die Junkernschänke zu sanieren und das gastronomische Projekt zu wagen?
Und wie armselig ist die Art, hier "auszupacken", um es den Betreibern jetzt mal richtig heimzuzahlen. Ganz mutig: anonym. Was eigentlich heimzahlen?
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Meinungsfreiheit Jawoll – 13.09.10
lieber Wladimir Wladimirowitsch Putinruss. Владимир Владимирович Путин,
wie man allenthalben vernimmt, haben Sie die einen oder anderen Problemchen mit Jornalisten Ihres Landes.
Da haben wir Göttinger Bürger einmal einen sinnigen Vorschlag an Sie:
Schicken Sie Ihren Journalistennachwuchs doch mal als Volontäre zur Redaktion des Göttinger Tageblattes. Man hat hier
beste Erfahrungen mit dem ausradieren öffentlicher Meinungen.
Kritische Haltungen gegenüber der Verwaltung, der Politik, den Gerichten und der Sparkasse sind nicht erwünscht.
Noch Fragen ?
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Artikel vom 7.09.2010 Leser – 13.09.10
Soviel zur " Freien Meinungseußerung" in Deutschland. Willkommen in der Diktatur. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJunkernschänke No_comment – 07.09.10
Ein Schaumschläger mit hochfliegenden Träumen scheitert bereits zum zweiten Mal und alle haben es vorher gewusst. Naja, der Schadenverursacher ist ja noch jung. In unserem Land hat er sicher die Möglichkeit, sich auch in Zukunft persönlich zu entfalten und noch weitere fünf Unternehmen vor die Wand zu fahren. Und die Perspektiven und Existenzen Angestellter und kleiner Handwerksbetriebe zu vernichten. Unternehmerisches Risiko eben. Aber das ist ja durch den Mittelstand ausreichend versichert, der wie immer die Zeche zahlt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHerr Daniel Bardosi Anonym – 07.09.10
Sehe ich genau so. Das allerfeinste an Equipment und ausstattung haben wollen,aber Die angestellten nicht bezahlen können!!! Zu dem hinzu kommt,auch wenn man Geld hat,ist es immer noch keine Garantie ein unternehmen zu führen!!!!! Bestes beispiel Herr Daniel Bardosi.Ich denke er hat sich und mit seinen vorhaben,in Göttingen zum Horst gemacht!!!!!!!! Berechtigt!!!!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
junkernschänke anonym – 06.09.10
Hätte nicht gedacht,das die Junkernschänke noch so lange geöffnet hat.Aber nun ist es ja soweit.Wenn man bedenkt das Herr Bardosi schon im letztem Sommer nicht in der Lage war an seine Mitarbeiter das hart erarbeitete Gehalt zu zahlen.Drei Monate ohne Gehalt,obwohl man eine Familie zu ernähren hat...Bardosi hat trotzdem gut weitergelebt.Jeder bekommt was er verdient.Nun auch Herr Bardosi. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenArtikel Ich – 06.09.10
der deutschen Rechtschreibung sollte man schon mächtig sein danke Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJS Peter Schmidt – 06.09.10
Verehrte Leser und Leserinnen,seltenst habe ich so viel Inkompetenz erlebt bezüglich den Kommentaren! Halbwissen ist gefährlich und sollte nicht niedergeschrieben werde von nichtinvolvierten Personen.
Pauschle Verurteilungen von Leuten,die von Hören-Sagen meinen etwas zu wissen, sollten lieber mal vor ihrer eigenen Tür kehren!
Ich habe in der Vergangenheit immer wunderbare Abende in der JS verbringen dürfen dank den Mitarbeitern...und wenn Kritik geäußert wird,dann bitte objektiv und ohne Spekulationen...
Freie Meinungsäußerung und Diskussionsfreude sind wichtig,jedoch sollte ein gewisses Maß an Unbefangenheit gewahrt werden!
Vielen Dank! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schade...! TG – 06.09.10
Schade für das (Luxus)-Projekt Junkernschänke - wenngleich auch von Anbeginn nicht ganz unerwartet im göttinger Gastronomieumfeld.Schade für Mitarbeiter und Lieferanten und nicht zuletzt für Bardosi junior, zumal nicht sein erstes Luxusunternehmen, das Schiffbruch erlitten hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Stille in der Nacht. Junkernschänke zum freien Verriss? Scherbenkitter – 06.09.10
Liebes Göttinger-Tageblatt-Team,es sollte eigentlich nicht in Erinnerung gerufen werden müssen, dass die Nutzung dieser Kommentarplattform mit Bedingungen verknüpft ist.
Bizarr - beim Artikel "Juwelier-Ehepaar stiftet Caesar-Kopf" funktioniert ihre Zensur ausgezeichnet. Präzise und schneller als jede Datenautobahn.
Als Lokalblatt mit Abo-Schwund sollten sie fortwährend und dringend eine Einhaltung sicherstellen! Rund um die Uhr – schließlich kennt ihre Plattform ebenfalls keine Pause.
Einige Kommentare zum Thema „Junkernschänke“ entziehen sich jeglicher Seriosität und Sachbezogenheit. Fuchsige Handwerkerrächer, argwöhnische Gastro-Konkurrenz oder gar rechtsgerichtete Modeberater und –Möchtegernladenbetreiber dürfen nicht – auch nicht einen ¾-Sonntag-lang – dazu beitragen, dass simple Feststellungen (die Junkernschänke hat geschlossen, eine Unternehmensberatung erstellt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung und mahnt vorweg permanente Liquiditätsengpässe an) zum Spielfeld massiver Diffamierung werden.
Hier zur Erinnerung: Die Verwendung vulgärer oder hasserfüllter Sprache, auch unterhalb der Beleidigungsgrenze, und insbesondere Schmähkritik wird nicht geduldet. Siehe http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.
Durch ihre vernachlässigte Sorgfaltspflicht verliert die (ebenso) attestierte Überlebenschance der Junkernschenke an Wert. Übrigens: Wer hat so viel Geld (über), um eine Image-Sanierung mit vergleichbarer Reichweite vor der Wiedereröffnung zu starten? Ein Schaden ist entstanden! Die wahren Gläubiger sollten nun kochen vor Entrüstung.
Frau Bielefeld kennt sich in der lokalen Wirtschaft aus. Zwei, drei Anrufe (z.B. beim Architekten oder bei der Sparkasse) und reale Gründe für die momentane Schließung stünden fest.
„Sorgfältige Recherche“ sollte nicht vom „Hinweis am Freitagabend - kurz vor Redaktionsschluss“ leben.
Das B.-Team, das wundervolle (und geschichtsträchtige) Haus, selbstverständlich Gäste aus Nah- und Fern haben diese Sorgfalt im Umgang mit dieser Thematik verdient.
Ich sehe, die Redaktion hat gegen 23 Uhr einige Einträge gelöscht. Dennoch: s.o.
Vorschlag: wer eine Meinung hat, sollte auch – wie beim Leserbrief – personalisiert publizieren. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 05.09.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 05.09.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar gelöscht mr – 05.09.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Wo ist D.B.? Junker Jörg – 05.09.10
Nun tatsächlich: Wo steckt er denn, der Chef und warum sagt er nichts?Solange es darum ging die Schänke (ob "Sternekoch", "Weinkeller" oder das "kulturelle Angebot") hochleben zu lassen, war er doch stets eilfertig dabei...
Jetzt möchte man nur noch fragen: "Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?" (M.L.)
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Typisch für Göttingen. Gastrofreund – 05.09.10
Es ist nicht erstaunlich, mit welchem Halbwissen und Ahnungslosigkeit Leute Ihr Unwissen verbreiten. Als ehemalige Mitarbeiterin seit der ersten Stunde kann ich mit Sicherheit qualifiziertere Äußerungen an dieser Stelle schreiben. Es ist typisch für Göttinger immer das Negative und scheinbar das Sensationelle in den Vordergrund zu stellen. Fakt ist aber, das nach jahrelanger verspäteter Eröffnung, was sicherlich am wenigstens "Bardosi" zu verantworten haben, die Junkernschänke für Göttinger und Gäste die Türen geöffnet hat. Und das mit einem riesigen Schuldenberg! Anbetracht dieser Situation ist es kein drittklassiges Management sondern vielmehr fehlende Mittel gewesen um gänzlich Professionell handeln zu können. Ich selber könnte mir nur sehr wenige Menschen vorstellen, mit denen ich lieber zusammen arbeiten möchte, als mit D. Bardosi. Er ist einer der wenigen Chefs gewesen, die immer 100%igen Einsatz für die Junkernschänke gebracht hat und viele Jahre seines Lebens dafür gelebt hat. Er hat sich immer für seine Mitarbeiter eingesetzt und meines Wissens nach sich selber kein oder kaum Geld gezahlt. Ich bin mir sicher, das die Leute die hier sowas schreiben den Menschen selber gar nicht persönlich kennen und schlicht aus Ahnungslosigkeit so etwas schreiben. Die Junkernschänke hat erstmals Großstadtflair und Niveau in sehr schöner Kombination nach Göttingen gebracht. Als Gast in den letzten Wochen war ich beeindruckt was aus der Junkernschänke geworden ist. Nach einer anfänglich mittelmäßigen Küche, habe ich im Juni einen fantastischen Abend verbracht. Dank gilt auch Herrn Wiener, dem Küchenchef, der zum Ersten Mal eine super Küche in der Junkernschänke ermöglicht hat. Ich und auch andere Mitarbeiter würden sehr gerne wieder mit Hr. Bardosi arbeiten, den er hat sicherlich Fehler gemacht, aber stets aus den beschränkten Mitteln probiert das Beste zu bieten. Das soll erst einer besser machen. Danke! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJunkernschänke Wachtmeister – 05.09.10
Hi Hotzenplotz,natürlich verlassen viele Studenten die Stadt wenn sie fertig sind. Allerdings bleiben ihre Professoren, akademischen Räte, Doktoranden und ähnliches hier.
Diese Klientel verdient Geld und möchte es auch in der Stadt ausgeben. Das die Junkernschänke Studenten vergrault hat liegt nicht an den Studenten, sondern an komplett größenwahnsinnigem Management oder besser gesagt Missmanagement.
Wo steckt der feine Herr eigentlich? ? ? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jernschaenke Götz – 05.09.10
Sehr geehrter Lichtenberg,die Junkernschänke hat immer von gehobenem Anspruch gesprochen. Diesen leider nie realisiert. Es gibt in Göttingen einige Gastronomien die gehobene Qualität bieten und sich seit Jahren halten können. Beispilesweise das Gauss und das Gaudi im Restaurant Bereich und das Esprit im Bereich Cocktails und Spirituosen.
Die Junkenschänke hatte riesige konzeptionelle Probleme, noch größere Qualitätsprobleme und beiedes resultierte aus kompletter Ahnungslosigkeit. Das Wissen, die Erfahrung und die Leidenschaft die einen guten Wirt, oder Gastronomen auszeichnen fehlten in der Junkernschänke völlig.
Es reicht erfreulicherweise nicht aus einfach nur ein Gebäude anspruchsvollst zu sanieren und die teuersten Einrichtungen zu kaufen, es muss auch der Inhalt stimmen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
möchte thor steinar outlet store dort eröffnen, Irmela – 05.09.10
hallo und guten tag , würde gern in den Räumen der schönen Junkernschänkeeinen Thor Steinar Laden eröffnen, würde bestimmt in Gö laufen, die machen echt hochwertige Bekleidung, werde mal anfragen beim besitzer Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Junkernschänke Adler – 05.09.10
Danke an meinen Vorredner "V: Dem Wirtschaftsteil des GT wünsche ich eine Redaktion die manchmal die rosa Brille abnimmt und kritische Fragen stellt."Wir wollen keine BILD als Tageszeitung, aber ein wenig mehr Aggressivität würde dem GT sicher nicht schaden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Junkernschänke - wir haben es nicht besser verdient! Lichtenberg – 04.09.10
Es bleibt nur das erhalten, was auch gebraucht wird. Es betrifft allerdings nicht nur Gastronomie-Einrichtungen, sondern gilt für alles, was uns umgibt, was wir täglich konsumieren, und hängt essentiell von unseren Ansprüchen ab.Es ist natürlich sehr einfach jetzt die Junkernschänke nur auf ein Restaurant zu reduzieren. Wenn wir uns aber erinnern, war von Anfang an dieses von der Stadt vernachlässigte und von den Besitzern auf eigenen Kosten, ohne öffentliche Zuschüsse komplett saniertes und damit vor dem Verfall gerettetes Denkmal als eine Art von Kultureinrichtung mit anspruchsvollem Inhalt konzipiert, die etwas anders sein sollte, als eine Studentenkneipe, Pizzeria o. ä. Was man allerdings falsch einschätze, waren die Bedürfnisse und die Ansprüche einer weltbekannten Universitätsstadt und deren Einwohner. Man ging von etwas höheren Ansprüchen aus, als uns Schnellrestaurants, die Nachmittagssendungen im Fernsehen oder eben Konzerte von unbegabten, möchte gern Popstars bieten. Und diese Ansprüche sind - trotz Akademikern, trotz Studenten, trotz einer breiten intellektuellen Schicht – in dieser Stadt bedauerlicherweise nicht vorhanden. Es zeigt uns wieder einmal, dass höheres Bildungsniveau nicht unbedingt mit qualitativ höheren Ansprüchen an uns und an unserer Umwelt einhergeht.
Es liegt in der Natur der Sache, dass primär nicht die Betreiber entscheiden, ob eine Kultureinrichtung, Restaurant, Konzertreihe oder auch nur ein Kleidergeschäft mit etwas höherer Qualität geschlossen werden muss oder nicht, sondern diejenigen, für die diese gemacht wurden. Man kann etwas nur anbieten, und wenn es nicht gebraucht wird, muss man eben die Konsequenzen ziehen. Und genau das ist jetzt passiert. Wir alle, die Einwohner dieser Stadt müssen uns schämen, dass wir nicht geschafft haben, diese Einrichtung mit dem anspruchsvollen Inhalt am Leben zu erhalten, und nicht diejenigen, die es versucht haben, uns etwas außergewöhnliches anzubieten. Wir machen es uns jetzt sehr einfach mit Belehrung und Besserwisserei. Schließlich profitiert jeder von uns immer noch – auch wenn die Gastronomie hoffentlich nur vorübergehend eingestellt ist - von dem Idealismus, der der Besitzer bewegt hat, ihr Geld in dieses Denkmal zu investieren. Gerade wegen dieses wunderschönen, mehr als 600 Jahre alten Hauses kommen Tausende Touristen nach Göttingen. Es sind leider nur drei solche Sehenswürdigkeiten nach dem Modernisierungswahn der 60. Jahre in Göttingen erhalten geblieben – und davon eine (Schrödersches Haus) in einem erbärmlichen Zustand. Also, halten wir uns mit Vorwürfen zurück, wir haben keinen Cent für die Sanierung dieses Hauses bezahlt, sondern die Bardosis.
Was die Zukunft betrifft, freue mich schon jetzt auf das zukünftige Schnellrestaurant à la McDonalds & Co. Wir haben es nicht besser verdient! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Junkernschänke Hotzenplotz – 04.09.10
Und da ist schon ein dicker Fehler: Klar werden Studenten auch mal fertig und verfügen dann über ein gehobenes Einkommen. Aber dann wohnen sie auch nicht mehr in Göttingen. Göttingen wird von vielen Studenten eben nur zum Studieren gewählt, sonst würde diese Stadt kontinuierlich wachsen und immer reicher werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJS Ein Wirt – 04.09.10
Lächerlich. Was spricht gegen gehobenes Ambiente auch in einer Studentenstadt? Gerade Studenten werden auch mal Professoren oder so, und selbst Studenten wollen auch mal spezielle Anlässe in besserem Rahmen feiern.Nur: erstklassige Gastronomie ist nicht mit drittklassigem Management zu betreiben..... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Göttingen ist... GÖ – 04.09.10
...Studentenstadt und nicht die Stadt der High Society. Läden, die die studentische Kundschaft vergraulen, für ein paar Leute aus der Oberschicht, gehen zwangsläufig kaputt. Das wiederholt sich immer wieder in dieser Stadt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenJunkernschänke Vogel – 04.09.10
Ich finde es ein bisschen unfair, das jetzt alle sagen sie hätten es schon vorher gewusst. Die Stadt hat beim Verkauf ein tragfähiges Konzept attestiert und das GT durch seine Wirtschaftsteil lange kostenlose Werbung gemacht.Wir sollen uns bei Familie Bardosi für die Sanierung der Junkernschänke bedanken ! ! !
Das D. Bardosi als Wirt bei vielen Dingen daneben gelegen hat wird jetzt sehr deutlich. Die Münchner Unternehmensberatung liegt allerdings noch weiter daneben: „Unsere Berechnungen zeigen, dass der Betrieb mit Erfolg saniert werden kann.“ Die Konzepte die dort vorgeschlagen werden sind von Ahnungslosigkeit des Göttinger Marktes und Überheblichkeit gegenüber der Kleinstadt geprägt. Frau Bielefeld hat recht, wenn Sie sagt das Gastronomie kein einfaches Geschäft ist. Ich hoffe der nächste Pächter in der Junkernschänke kann rechnen und versteht sein Geschäft, denn sonst werden wir dieses Gebäude immer nur von aussen bewundern können.
Für die Zukunft hoffe ich auch, das die Verwaltung unserer Stadt sich in Zukunft aus Bewertungen von Geschäftsideen zurück hält. Sie hat bewiesen, das sie geauso wenig davon versteht wie Herr D.Bardosi.
Dem Wirtschaftsteil des GT wünsche ich eine Redaktion die manchmal die rosa Brille abnimmt und kritische Fragen stellt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Junkernschänke informer – 04.09.10
Da muss ich aber Herrn Bardosi einen schweren Vorwurf machen: "Ich habe von nichts gewusst??" Ist ja wie einst bei Joschka Fischer im Untersuchungsausschuss!! Da werden Millionen versemmelt, Existenzen von Mitarbeitern bedroht.... und er weiß von nichts??Gut, auf jeden Fall hat er dann als Vater versagt! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Inkompetenz Ratsherr – 04.09.10
Frau Bielefeld hat doch völlig recht: Wer nichts wird, wird Wirt! Bardosi junior hat mit Papas Kohle ein bisschen rumgespielt....und alles verzockt. Klar, wer nicht richtig reinhaut und immer präsent ist, stattdessen lieber lange in den Tag schläft, wird jeden noch so schönen Karren an die Wand fahren.Selbst als gefühlter Playboy muss man etwas mehr drauf haben....... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Göttingen ist nicht Düsseldorf Flieger – 04.09.10
Ich denke dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Junkernschänke Göttinger – 04.09.10
Da fühlt man sich über das Ohr gehauen. Luxus Frühstück für über 15 €, aber die zweite Tasse Kaffee mußte zusätzlich bezahlt werden. Daran kann eine Gaststätte nicht kaputtgehen. Einmal und nie wieder. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden... Peter1948 – 04.09.10
Wow, 4.2Mio€ in einen alten Kasten reinstecken können und es dann nicht schaffen einen einfachen Restaurant/Kneipenbetrieb aufrecht zu erhalten?Selbst wenn der Betrieb laufen würde, wie lange würde es dann dauern diese Summe wieder reinzuholen bei Bier und Weinausschank?
Da scheint ja jemand zu viel Geld zu haben, oder nun auch nicht mehr.
Nett das dieses schöne Gebäude erhalten wurde aber für
4.2Mio hätte man den Laden sicher 4-5 mal 1:1 nachbauen können...aber ist ja euer Geld...
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Junkerschänke ... Gena – 03.09.10
... Fehleinschätzung und Größenwahn, Göttingen ist nicht Düsseldorf, weitere Aspiranten werden folgen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenkeine Überraschung Mitesser – 03.09.10
Schade, schade - aber nicht überraschend. Den Start der Junkernschänke habe ich mit viel Wohlwollen beobachtet und war Gast der ersten Stunde. Aber ein wenig überzeugendes Konzept gepaart mit Inkompetenz und Überheblichkeit vergraulten nicht nur mich und meine mitgebrachten Gäste, sondern offenbar auch andere. Man kann nicht das Bier billiger anbieten als die Kneipen in der Nachbarschaft, dann aber studentisches Publikum von oben herab behandeln. Man kann keine tolle Whiskykarte anbieten, aber niemanden haben, der die Gäste kompetent berät und bedient. Man kann keinen Gourmettempel vorspiegeln und ein Frühstück anbieten, dass billiger als beim Bäcker nebenan ist. Und nicht besser...Gottseidank haben wir Alternativen in der Stadt. Und es wäre schön, wenn es auch in diesem schönen Haus weitergeht. Weniger schön wäre es, wenn das Haus auch an den Betreiber vom Ratskeller, Planea und Freizeit In geht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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