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Ab Montag

Umgestaltung Innenstadt: Jüdenstraße wird gesperrt

Von Michael Brakemeier

Nach dem Beginn der Umgestaltung der Barfüßerstraße sollen die Bauarbeiten mit Beginn der Woche in der Jüdenstraße fortgesetzt werden. So werde ab Montag, 6. Juni, in der Jüdenstraße zwischen Theaterstraße und Ritterplan „gebuddelt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Ab 9 Uhr sei dieser Straßenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Umleitungen seien eingerichtet.

Bauarbeiten: Ab Montag ist die Jüdenstraße gesperrt.

© Vetter

Gleichzeitig werden Stadtbuslinien über die Barfüßerstraße, Friedrichstraße, in die Obere Karspüle zum Ritterplan geführt. „Aus diesem Grund wird die Einbahnstraßenregelung der Oberen Karspüle geändert. Sie gilt dann von der Friedrichstraße in Richtung Theaterstraße“, teilt die Stadt weiter mit.

Die jetzt begonnenen Arbeiten in der Barfüßer- und Jüdenstraße sollen nach dem Zeitplan der Stadt bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Bis dahin sollen die Oberflächen in den Straßen erneuert und „die Verkehrsräume neu gegliedert“ werden. Zuvor werden die unterirdischen Versorgungsleitungen erneuert.

Voraussichtlich ab März 2012 sollen die Bauarbeiten in den Abschnitten Barfüßerstraße von der Jüdenstraße bis zum Wilhelmsplatz und Jüdenstraße von der Theater- bis zur Barfüßerstraße fortgesetzt werden. Die endgültige Fertigstellung ist im Sommer 2012 vorgesehen. Die Gesamtkosten für die Sanierungen liegen bei rund 2,4 Millionen Euro. Davon sind allein 1,48 Millionen Euro für den Straßenbau vorgesehen.

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  • Jüdenstraße s – 04.06.11


    Die Jüdenstraße wird gesperrt? Fast zu schön um wahr zu sein. Wie schön könnte das Göttinger Stadtzentrum sein, wenn man den Bus- und Autoverkehr konsequent heraushalten würde. Ein Shuttle-Bus wäre doch vollkommen ausreichend, damit die Innenstadt auch für Gehbehinderte erreichbar bleibt.

    Aber in ein paar Monaten geht der Terror dann wieder weiter. Die Busse donnern dann wieder im Konvoi durch die Jüdenstraße und über den Willhelmsplatz, machen historische Gebäude kaputt und verleiden einem die Lust am Einkaufen. So wollen es die Betonköpfe in der Göttinger Stadtverwaltung nun einmal. "Innenstadtleitbild" nennt man das in Göttingen.

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