Göttingen . Von einer bodenlosen (Un-)Verfrorenheit spricht Tageblatt-Leser und Bahnkunde Moritz Zacharias. Am Dienstagmorgen habe er auf dem Bahnsteig auf den IC 7.59 Uhr Richtung Hannover gewartet, der „wie immer“ um 15 bis 20 Minuten zu spät gekommen sei. Das Problem: Die fortschreitende Verspätung sei immer nur in Fünf-Minuten-Schritten angekündigt worden – ein zu kurzes Intervall, um sich im Bahnhofsgebäude wenigstens ein bisschen aufzuwärmen. Die beheizten Warteräume auf den Bahnsteigen seien verschlossen gewesen. Zacharias’ Schlagzeilen-Vorschlag „Bahn lässt Vielpendler erfrieren“.
Doch der Schein trügt, versichert Bahn-Sprecherin Roswitha Sauthoff. Die Wartehäuschen auf den Bahnsteigen für die Schnellbahngleise sähen zwar fertig aus, seien es aber nicht: Sie würden gerade neu gebaut, die Rohbauten stünden schon. Fußböden und Heizungen seien jedoch noch nicht installiert. Daher seien die Rohbauten noch abgeschlossen. Ganz am südlichen Ende der Bahnsteige, so Sauthoff, gebe es allerdings fertige und beheizte Wartehäuschen.
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