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Hannover Drohnen-Rennen im Ihme-Zentrum
Nachrichten Hannover Drohnen-Rennen im Ihme-Zentrum
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00:15 05.09.2017
Von Simon Benne
Hoch konzentriert: Piloten beim Drohnen-Rennen im Ihme-Zentrum. Quelle: Kutter
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Hannover

Das Parkdeck liegt im Dämmerdunkel da, eine Mischung aus Bunker und Labyrinth. Hinter einem Tisch sitzen drei Männer mit futuristischen Brillen, Lounge-Musik blubbert aus Boxen. Dann ruft der Rennleiter laut "Ready!" - und die Drohnen der drei Piloten sausen los. Mit rund 70 Stundenkilometern rasen sie unter der niedrigen Decke zwischen den Säulen hindurch, immer einem mit Lichtschläuchen markierten270-Meter- Parcours folgend. Zum Traum vom Fliegen gehört es eigentlich, hoch hinaus zu wollen. Beim ersten Spinfast-Drohnen-Rennen im Parkdeck des Ihme-Zentrums jedoch wird der Traum vom Fliegen unterkellert.


"Es kann schon mal passieren, dass eine Drohne gegen eine Säule kracht", sagt Organisator Martin Bennat, "doch die Dinger sind aus vielfach laminiertem Karbon - die halten manchen Crash aus." Der 38-jährige Lindener bekam seine erste Drohne vor einem Jahr, inzwischen gehört er zur Gruppe "EineCrew", in der sich Drohnen-Fans zusammengetan haben. Wie viele der 26 Piloten, die bei diesem Spinfast-Rennen am Start sind, kann er von seinem Sport lange schwärmen: "Das ist wie eine Out-of-Body-Experience", sagt er - als ob man lalso den eigenen Körper verlassen würde: "Man kann über Bäume fliegen, sich von Hochhäusern stürzen - lauter Dinge, die sonst nur Extremsportlern möglich sind."

Über die Brillen verfolgen die Piloten die halsbrecherischen Flüge der von ihnen gesteuerten Drohnen live mit, die Zuschauer stehen geschützt hinter Fangnetzen. Einige erleben so ein Drohnen-Rennen zum ersten Mal. "Das ist schon faszinierend", sagt ein Lindener: "Ein bisschen erinnert mich das alles an Starwars."

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