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Hannover Reden Sie mit! Beim HAZ-Forum geht’s um den neuen Feiertag.
Nachrichten Hannover Reden Sie mit! Beim HAZ-Forum geht’s um den neuen Feiertag.
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13:34 05.02.2018
Auch der neue Vorsitzende des DGB-Bezirks Niedersachsen, Dr. Mehrdad Payandeh, nimmt am HAZ-Forum teil.  Quelle: Droese
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Hannover

 Am Mittwoch diskutieren im Pressehaus Vertreter von Religionen,  Humanisten, Arbeitgeber und Gewerkschaften über den neuen geplanten Feiertag in Niedersachsen. Beim HAZ-Forum in den Räumlichkeiten der HAZ-Redaktion soll es um den Vorschlag gehen, den Reformationstag am 31. Oktober zum Feiertag in Niedersachsen zu erklären. Zuletzt machten sich die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen bei einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) in Berlin für den gemeinsamen Feiertag stark. Der Reformationstag soll schon in diesem Jahr gemeinsam begangen werden.

Bedenken und Einwände äußerten nun Michael Fürst, Landesverbandspräsident der Jüdischen Gemeinden Niedersachsen, und Guido Wiesner, Präsident des Humanistischen Verbands Niedersachsen. Sie fühlen sich in der Diskussion um den neuen Feiertag übergangen. Beide sind am Mittwoch beim HAZ-Forum dabei. Dazu kommen der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes Hannover, Herr Arend de Vries, und Prälat Prof. Dr. Felix Bernard für das Katholische Büro Niedersachsen. Zudem erörtern Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, und der gerade gewählte neue DGB-Bezirkschef für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt, Dr. Mehrdad Payandeh, über den ökonomischen Sinn eines zusätzlichen Feiertages. Die Moderation übernimmt HAZ-Redakteur Conrad von Meding.

HAZ-Leser schicken derzeit fast täglich Leserbriefe zum Thema. So schreibt der Kolumnist und ehemalige Geschäftsführer des Freundeskreis Hannover, Erwin Schütterle: „Um Gottes Willen, Finger weg von jedem neuen religiösen Feiertag! Mein Vorschlag wäre der 9. Dezember. An diesem Tag trat im Jahre 1946 in Hannover der erste Niedersächsische Landtag zusammen.“ Andere Leser unterstützten den Vorschlag zum Reformationstag. „Die Reformation wurde zu einer Reformbewegung des gesamten geistlichen, geistigen und gesellschaftlichen Lebens. Die Reformation bereitete den Weg zur Aufklärung, zur Freiheit des Individuums, zur Glaubensfreiheit, zur Toleranz gegenüber anderen Religionen und atheistischen Denkformen. Daran zu erinnern, daran anzuknüpfen, diese Ideen fortzuschreiben und zu leben, dafür ist kein Datum geeigneter als der 31. Oktober“, schreibt Dr. Udo Niedergerke.

Das HAZ-Forum im Pressehaus an der August-Madsack-Straße am Mittwoch, 7. Februar, beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Per E-Mail an hannover@haz.de können Leser schon jetzt Fragen einreichen. Auch bei Facebook oder Twitter können vorab Fragen gestellt werden. 

Von Jan Sedelies

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