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Baum weist Kritik an Klinik zurück

MHH-Jahresempfang Baum weist Kritik an Klinik zurück

Mit rund 300 geladenen Gästen hat die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) Mittwoch Abend ihren Jahresempfang gefeiert. MHH-Präsident Christopher Baum nutzte die entspannte Feier für kritische Anmerkungen zu Vorschlägen aus der Politik.

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MHH-Vize Andreas Tecklenburg, MHH-Präsident Christopher Baum, Vize Andrea Aulkemeyer und Hochschulratschef Jörn Ipsen.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Beim Jahresempfang der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) waren dieses Mal auch ungewohnt deutliche und kritische Worte zu den politischen Diskussionen um die Klinik zu hören. MHH-Präsident Christopher Baum wies den Vorschlag aus Reihen der Landes-CDU zurück, Teile der MHH unter Aufsicht des Sozialministeriums zu stellen. "Wir sind eine Einrichtung, die Forschung, Lehre und Krankenversorgung integriert. Das muss durch die Art der Fachaufsicht gewährleistet sein", unterstrich der MHH-Präsident. Baum dankte dem Land für die Entscheidung zum Klinikneubau. "Für die zukünftigen Patienten und für unsere Fähigkeit, exzellente Mediziner zu binden, ist diese Planungssicherheit extrem wichtig."

Gerade für eine Uniklinik sei eine Trennung zwischen medizinischer Versorgung und Forschung nicht wirklich möglich, unterstrich auch Prof. Jörn Ipsen, der Vorsitzende des MHH-Hochschulrats und ehemalige Präsident des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs. Für Ipsen, der im März zum Vorsitzenden des Hochschulrats gewählt wurde, war es der erste öffentliche Auftritt in dieser Funktion. Der Hochschulratsvorsitzende unterstrich die Rolle der MHH als aus seiner Sicht "führendes deutsches Uniklinikum". Ipsen kritisierte die zahlreichen Anfragen im Landtag zu Fehlplanungen an der MHH. "Bei aller Anerkennung der Kontrollfunktion des Landtags sollte berücksichtigt werden, dass das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit der Klinik ein hohes Gut ist. Es ist ein völlig ungeeignetes Wahlkampfthema."

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