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Hannover Gravitationswellen können jetzt per Post gesendet werden
Nachrichten Hannover Gravitationswellen können jetzt per Post gesendet werden
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08:49 31.10.2017
Am 7. Dezember 2017 wird das Bundesministerium der Finanzen eine Gravitationswellenbriefmarke herausgeben.  Quelle: r.
Hannover

Die von Albert Einstein vorhergesagten und inzwischen nachgewiesenen Gravitationswellen zieren eine neue Briefmarke der Deutschen Post. Die 70-Cent-Marke wird nach Angaben des Finanzministeriums ab dem 7. Dezember ausgegeben. Abgebildet ist eine Simulation der Entdeckung, die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam erstellt haben. „Die Marke zeigt die von den beiden umeinander kreisenden schwarzen Löchern abgestrahlten Gravitationswellen, die die Ligo-Detektoren im September 2015 beobachtet haben“, sagte Institutsdirektorin Alessandra Buonanno. Die beiden Detektoren stehen in den USA.

Für den direkten Nachweis der Wellen erhalten die drei US-amerikanischen Forscher Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish am 10. Dezember den Nobelpreis für Physik. An dem ersten Beleg des vor rund 100 Jahren von Einstein vorhergesagten Phänomens waren Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam maßgeblich beteiligt. 

Hintergrund

So half Hannover, Einstein zu beweisen

Gravitationswellen entstehen etwa, wenn große Objekte im Weltall beschleunigt werden. Am 14. September 2015 konnten die Ligo-Observatorien erstmals die Gravitationswellen von zwei sich umkreisenden Schwarzen Löchern auffangen, die in rund 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung zur Erde verschmolzen waren. 

Was sind Gravitationswellen?

Gravitationswellen sind eine Vorhersage von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Ihre Entdeckung ein Jahrhundert nach Einsteins Prognose öffnet ein neues Beobachtungsfenster ins Universum und ist nach einhelliger Meinung von Experten einen Nobelpreis wert. Hier finden Sie eine ausführliche Erklärung.

Von dpa

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