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Hannover Attacke in Ahlem: Mercedes-Fahrer bestreitet Tötungsabsicht
Nachrichten Hannover Attacke in Ahlem: Mercedes-Fahrer bestreitet Tötungsabsicht
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00:24 18.05.2018
Ein Streit unter Cousins ist am Sonnabend in Ahlem eskaliert. Ein 23- und ein 21-Jähriger sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Quelle: ElsnerP
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Hannover

 Drei Tage nach dem Angriff eines 23-Jährigen mit einem Mercedes auf drei Fußgänger in Ahlem, kommt langsam etwas Licht in den ungewöhnlichen Vorgang. Der Fahrer des Wagens, gegen den wegen versuchten Totschlags ermittelt wird, bestreitet, die Absicht gehabt zu haben, seinen 21 Jahre alten Kontrahenten nach dem Leben getrachtet zu haben. Das hat Matthias Waldraff, der Anwalt des 23-Jährigen, auf Anfrage der HAZ bestätigt. „Mein Mandant bestreitet jede Tötungsabsicht“, sagt der Strafverteidiger.

Der 23-Jährige sei am Sonnabend gegen 13 Uhr in Begleitung eines 21-Jährigen in einem Mercedes nach Ahlem gefahren, um ein klärendes Gespräch mit seinem 21 Jahre alten Cousin zu führen. Dieses Gespräch eskalierte. Die Eskalation soll von dem 21-jährigen Cousin ausgegangen sein. „Die Ermittlungen werden zeigen, dass mein Mandant von seinem Cousin mit dem Tode bedroht worden ist“, sagt Waldraff.

Der 23-Jährige sei zwar mit dem Wagen gefahren, habe aber noch versucht, das Steuer herum zu reißen, um den Personen auszuweichen. „Weitere Details zu den Hintergründen wollen wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht nennen“, sagt Waldraff.

Sein Mandant sei bislang unbestraft, er sei in Deutschland geboren und habe einen deutschen Pass. „Wir werden deshalb den Antrag auf Haftprüfung stellen“, sagt der Anwalt des 23-Jährigen der HAZ.

Von Tobias Morchner

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