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Hannover Diese 111 Orte sollte man mit Kindern gesehen haben
Nachrichten Hannover Diese 111 Orte sollte man mit Kindern gesehen haben
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00:31 31.05.2018
111 gute Tipps: Cornelia Kuhnert und Günter Krüger präsentierten ihr Buch im Historischen Museum. Quelle: Foto: Katrin Kutter
Hannover

Nicht, dass die Stadt ihr fremd gewesen wäre. Schließlich hat die Schriftstellerin Cornelia Kuhnert schon Bücher über 111 Orte in Hannover und über 111 Orte um Hannover herum geschrieben. Und doch hat sie die vertraute Umgebung jetzt noch einmal neu entdeckt – und war überrascht: „Es ist erstaunlich, wie viel Stadt und Region für Kinder zu bieten haben“, sagt sie. Im Historischen Museum hat die frühere Lehrerin, die aus der List stammt und sonst vor allem Krimis schreibt, jetzt ihr neues Buch vorgestellt. Der lange Titel „111 Orte für Kinder in und um Hannover, die man gesehen haben muss“ (Emons Verlag, 240 Seiten, 16,95 Euro) erklärt hinreichend, worum es geht.

Es naht der Sommer, die Jahreszeit der reich bemessenen Freizeit und der sonnenbeschienenen Langeweile – da lohnt es sich, mit Kindern Orte wie das Kindermuseum Zinnober in Linden zu erkunden: „Ich hatte gar nicht gewusst, dass es so etwas gibt“, sagt Cornelia Kuhnert. Bei ihrem Besuch dort wuselte es vor Kindern – und zugleich war es mäuschenstill, weil Selbermachen und Anfassen hier hoch im Kurs stehen.

Ein paar Tipps im Buch gehören zu den Klassikern einer Kindheit in Hannover; etwa die Tretbootfahrt auf dem Maschsee oder der Besuch der Moorleiche im Landesmuseum. Doch auch ausgewiesene Hannover-Kenner und ausflugserfahrene Eltern können mit diesem Buch noch etwas dazu lernen: Wer weiß schon, dass es im Kirchröder Landesblindenzentrum in der Bleekstraße ein Blindenmuseum gibt, in dem junge Besucher Braille-Wörter in Blindenschrift entziffern können?

Das Buch präsentiert ein buntes Sammelsurium an Aktivitäten: Die Ketterhalle in Döhren und das Römerlager in Wilkenburg kommen ebenso vor wie das Buchdruckmuseum in der Limmerstraße und die Paradiesschmiede im „Weg zur Kunst“ in Springe, in der junge Besucher echte Eisennägel zu Herzen umschmieden können. Das alles wird kurz und bündig vorgestellt, mit Adressen, Telefonnummern und Hinweisen auf besondere Highlights. Dazu kommen anschauliche Fotos von Günter Krüger. So bietet der Band lauter lebensnahe Vorschläge für Kinder, die im Zoo schon alle Tiere beim Vornamen kennen und bereit sind, sich auch außerhalb des heimischen Wlans zu bewegen.

Von Simon Benne

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