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Hannover Stiftung gibt mehr als halbe Million für Projekte
Nachrichten Hannover Stiftung gibt mehr als halbe Million für Projekte
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06:00 04.08.2018
Die Bürgerstiftung feierte 2017 auch ihr 20-jähriges Jubiläum mit dem Präsidium: Regina Kevekordes, Rüdiger Garbs, Helga Weber und Dorothea Jäger (Bild von links nach rechts). Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Die hannoversche Bürgerstiftung legt weiter zu und kann 2017 mehr als eine halbe Million Euro in soziale Projekte investieren. Genau 535 000 Euro flossen im vergangenen Jahr in Förderprojekte wie die „Musikpatenschaften“ (MUPA), bei denen die musikalische Ausbildung von Kindern unterstützt wird, oder „Sprachzauber“, ein Sprachförderprojekt für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Das geht aus dem Jahresbericht, der jetzt vorliegt, hervor. Die 1997 gegründete Stiftung hat das Ziel, langfristig wirkende Kinder-, Jugend- und Familienprojekte zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe anzustoßen.

Das Stiftungskapital erhöhte sich im vergangenen Jahr auf rund 7,5 Millionen Euro, durch die Treuhandstiftungen, die die Stiftung verwaltet, kamen sogar noch einmal rund 11,8 Millionen Euro dazu. Der Anstieg beruht nach Angaben aus dem Berichtsjahr auf mehreren Zustiftungen. Neu ist überdies, dass die Stiftung auch in Immobilien als Stiftungsanlage investiert. Durch eine Erbschaft wurde sie laut Bericht Eigentümerin zweier Eigentumswohnungen und kaufte sogar zwei weitere Immobilien, zwei neu erbaute Reihenwohnhäuser in Laatzen-Grasdorf, hinzu. Immobilien hätten sich, auch in Krisenzeiten, seit jeher als klassische Investition bewährt, heißt es dazu von Seiten der Bürgerstiftung. Auch beim Spendenaufkommen konnte sich die Stiftung mit Sitz in der steigern: Es betrug 2017 429 000 Euro. Zum Vergleich: 2016 waren es noch 328000 Euro gewesen.

Spitzenreiter bei den Nutznießern dieser positiven Entwicklung war 2017 der Kinder- und Jugendbereich. 245 000 Euro hat die Stiftung nach eigenen Angaben 2017 hier investiert, gefolgt vom Sozialbereich mit 205 000 Euro. Aber auch der Seniorenbereich spielt eine zunehmend größere Rolle. So rief die Stiftung 2017 als neues, erfolgreich angenommenes Projekt den Besuchsdienst „ZwischenMenschlich – Paten für Senioren gegen Einsamkeit“ ins Leben. Die Zahl der eingereichten Projektanträge bewegte sich mit 178 etwas unter dem Vorjahresniveau (2016: 211).

Öffentlich fällt die Stiftung vor allem durch den Bürgerbrunch auf. Am 2. September 2018 findet er zum fünften Mal von 11.30 bis 15 Uhr rund um die Marktkirche statt. Über das Geld wachen der vierköpfige Vorstand, bestehend aus Dorothea Jäger, Rüdiger Garbs, Regina Kevekordes und Helga Weber, ein Stiftungsrat und das Kuratorium.

Von Jutta Rinas

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