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Hannover Karliczek besucht Forschungszentren
Nachrichten Hannover Karliczek besucht Forschungszentren
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00:33 03.06.2018
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler testen ihr Riechvermögen während des Besuchs im Zentrum Hannover der Nako-Gesundheitsstudie. Quelle: dpa
Hannover

Gleich zwei Forschungseinrichtungen in Hannover hat die neue Bundesforschungsministerin Anja Karliczek Donnerstag bei ihrer Stippvisite in Niedersachsen besucht. In der nationalen Gesundheitsstudie Nako wollen Forscher bundesweit den Gesundheitszustand von 200.000 Menschen 25 Jahre lang beobachten, um dem Entstehen und der Verhinderung vieler verbreiteter Krankheiten auf die Spur zu kommen. Im Nako-Studienzentrum Hannover haben sich bisher 8.850 Menschen testen lassen. Bis Jahresende soll die Zielzahl von 10.000 Testpersonen aus dem Großraum Hannover erreicht sein. Bund und Länder haben kürzlich die Finanzierung der nächsten fünf Jahre bewilligt. Damit beträgt die Förderung vom Start 2014 bis zunächst 2023 rund 256 Millionen Euro. „Das ist viel Geld, aber dafür bekäme man nur ein Drittel der Elbphilharmonie“, sagt Nako-Vorstand Klaus Berger.

„Die Nako wird zur Bekämpfung der chronischen Volkskrankheiten neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern“, unterstreicht die Ministerin. In Begleitung von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler sah sich Karliczek danach das Twincore-Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung an, eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover. Dort erforschen Wissenschaftler, wie Bakterien sowie Viren Infektionen auslösen und suchen neue Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krankheiten wie Grippe.

Von Bärbel Hilbig

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