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Hannover CDU schlägt Trinkwasserbrunnen am Maschsee vor
Nachrichten Hannover CDU schlägt Trinkwasserbrunnen am Maschsee vor
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00:17 20.04.2019
Merlin Schwenke de Wall füllt seine Wasserflasche an der öffentlichen Wasserstelle am Schillerdenkmal. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Die CDU setzt sich für die Installation von Trinkwasserbrunnen am Maschsee, im Zoo und an ausgewählten Haltestellen von Bussen und Bahnen ein. Für öffentliche Trinkwasserspender hat die Region in diesem Jahr auf Initiative des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Regionsfraktion, Jan Dingeldey, 100.000 Euro im Haushalt eingeplant. Die öffentlichen Trinkwasserbrunnen sollten an Orten mit hoher Besucherfrequenz aufgestellt werden, sagt Dingeldey.

Besonders in heißen Sommern ein Gewinn

Besonders für die immer heißer werdenden Sommer seien Trinkwasserspender ein echter Gewinn, sagt Dingeldey. Und Umweltexperte der CDU-Ratsfraktion, Maximilian Oppelt, lobt das Programm der Region. „Ich erwarte jetzt von der Landeshauptstadt, dass sie schnell die Chance nutzt, um geeignete Standorte für die Trinkwasserspender zu finden und Mittel bei der Region für die Anschaffung abruft“, betont er.

Adolf Jahnke trinkt direkt aus dem Brunnen am Schiller-Denkmal entdeckt. Quelle: Archiv

Als erstes sollten die Laufstrecken am Maschsee und am Rand der Eilenriede mit Trinkwasserspendern ausgerüstet werden, meint Oppelt. „Maschsee und Eilenriede sind inzwischen große Sportplätze für viele Freizeitsportler und gleichzeitig ein beliebtes Ausflugsziel von Spaziergängern, so dass Trinkwasserspender hier ideal positioniert wären."

Hannover sollte sich Hamburg als Vorbild nehmen

Dingeldey, der selbst begeisterter Langstreckenläufer ist, meint, Hannover sollte sich ein Beispiel an Hamburg nehmen, wo an der Außenalster Trinkwasserspender stehen. „Gerade an der Hausstrecke zahlreicher Läufer in Hannover müssen Trinkwasserspender aufgestellt werden“, sagt er.

Trinkwasserspender vermeiden Plastikmüll

Die aus Hannovers Partnerstadt Bristol stammende Refill-Initiative, bei der sich Passanten in mitgebrachten Flaschen in Geschäften und Gaststätten Trinkwasser kostenlos abfüllen können, ist mittlerweile durch private Initiativen aus der Bevölkerung auch in unserer Region angekommen. Diesen Trend gilt es nach Überzeugung von Oppelt und Dingeldey zu nutzen, um hier ähnliche Systeme vermehrt zu installieren. Darüber hinaus sorgten öffentlichen Trinkwasserspender dafür, dass Müll vermieden wird, denn die Benutzung von Einwegplastikflaschen sinke.

Lesen Sie auch hier: Hier kann man sich in Hannover kostenlos mit Trinkwasser versorgen

Von Mathias Klein

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