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Hannover Für das Hotel-Hochhaus liegt der Grundstein
Nachrichten Hannover Für das Hotel-Hochhaus liegt der Grundstein
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00:55 29.04.2018
Im November haben die Bauarbeiten auf dem Andreas-Hermes-Platz begonnen. Jetzt liegt der Grundstein. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

 Hochhausbauten sind in Hannover zuletzt rar gewesen, jetzt bewegt sich wieder einmal etwas: Derzeit entsteht auf dem Andreas-Hermes-Platz hinter dem Hauptbahnhof ein 50 Meter hohes Gebäude. Investor für das 40-Millionen-Euro-Projekt ist das hannoversche Unternehmen Bauwo, das mit der Hotelkette Steigenberger längst einen Mieter an der Hand hat. Sie richtet dort ihr zweites Intercity-Hotel in der Landeshauptstadt ein.

Stadtbaurat Uwe Bodemann, Architekt Jürgen Böge, Hotelchef Joachim Marusczyk und die Bauwo-Geschäftsführer Bernhard Rückert und Bernd Rathenow (von rechts) übernahmen die Grundsteinlegung. Quelle: Tim Schaarschmidt

Am Donnerstag wurde der Grundstein gelegt und damit schneller, als alle Beteiligten angesichts eines komplizierten Planverfahrens erwartet hatten. Bauwo-Geschäftsführer Bernd Rathenow lobte denn auch die Arbeit der Stadtverwaltung, was Architekt Jürgen Böge bestätigte: „Stadtplanung und Politik sind zur Höchstform aufgelaufen.“ Für ihn ist der Neubau ein spezielles Projekt, denn sein Büro hat vor 30 Jahren bereits das benachbarte Gebäude der DZ-Bank gebaut.

Stadbaurat Uwe Bodemann bewertete das Hotelhaus mit seiner Höhe als guten Zwischenmaßstab zum Bankgebäude auf der einen und dem wuchtigen Bredero-Hochhaus auf der anderen Seite. „Das Gesicht des Andreas-Hermes-Platzes wird sich verändern“, erwartet der Baudezernent – vor allem, wenn das Hotel eine Außengastronomie anbietet. Derzeit hat der Platz, auf dem auch das Kulturzentrum Pavillon steht, die eine oder andere Schmuddelecke.

„Der Standort ist für uns ideal“, sagt Joachim Marusczyk, Chef der Intercity-Hotels. Diese entstehen grundsätzlich im Einzugsbereich von Bahnhöfen und sind auf die Bedürfnisse von Zugreisenden ausgerichtet. Wer ein Zimmer in dem künftigen Vier-Sterne-Haus bucht, darf kostenlos den Nahverkehr nutzen. Insgesamt wird das Hotel 220 Zimmer und fünf Konferenzräume anbieten; für die Inneneinrichtung zeichnet der renommierte italienische Designer Matteo Thun verantwortlich. 

Steigenberger betreibt in Hannover bereits das Intercity-Hotel im Rosenquartier. Weitere Standorte in der erweiterten Region sind Braunschweig und Celle, ein Haus in Hildesheim ist in Planung.

 

Von Bernd Haase

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