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Hannover HAZ dankt 100 Erzieherinnen und Erziehern im Seesalon
Nachrichten Hannover HAZ dankt 100 Erzieherinnen und Erziehern im Seesalon
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09:02 07.08.2018
Entspannung im Madsack Seesalon: Der Einladung der HAZ folgten 100 Erzieher und Erzieherinnen aus Hannover und der Region. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Entspannte Stimmung und angeregte Gespräche: Die HAZ hat am Montagabend rund 100 Erzieherinnen und Erzieher aus der Stadt und dem Umland in den Madsack Seesalon eingeladen. Erzieher aus Einrichtungen der Johanniter-Unfall-Hilfe, des paritätischen Verein für Jugendwohlfahrt Berenbostel, der AWO Region Hannover, des Stephansstifts, des Caritas Verbandes, der Kinderladen-Initiative, des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland und der Einrichtungen der Stadt Hannover folgten der Einladung an den Maschsee.

HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt begrüßte die Gäste. „Ich freue mich tierisch, dass Sie alle da sind. Für uns bei der HAZ ist das Treffen hier immer ein besonderer Abend, weil so Menschen aus der Region zusammenkommen, die mit dem Herzen etwas für andere Menschen tun“, sagte der Chefredakteur. Bereits zum fünften mal hatte die HAZ zu einer solchen Veranstaltung geladen – Hebammen, Unterstützer der Weihnachtshilfe, Feuerwehrleute, Polizisten und Krankenschwestern waren bereits im Madsack Seesalon zu Gast.

Auch für die Erzieher war es ein besonderer Abend: „Dass man eine öffentliche Anerkennung bekommt, ist eher selten“, sagte Nicole Wilke, Abteilungsleiterin bei der Caritas. Viele Menschen würden den Beruf der Erzieher noch auf „Verwahren und Spielen“ reduzieren. In den letzten Jahren habe sich aber etwas in den Verbänden und Einrichtungen getan. „Wir alle sind selbstbewusster geworden und versuchen, mehr für unseren Berufstand zu erreichen. Der große Erfolg ist bisher aber noch ausgeblieben“, so Wilke.

In lockerer Atmosphäre, bei Fingerfood und Getränken entwickelten sich abends angeregte Gespräche unter den Erziehern. Immer wieder kam die Kita-Beitragsfreiheit zur Sprache. Tenor der Erzieher: Grundsätzlich sei die Beitragsfreiheit und vor allem die kostenlose Ausbildung eine gute Sache. Doch gleichzeitig gibt es nun die Sorge, dass das Geld an anderer Stelle eingespart werde und die Kinder dies am Ende zu spüren bekommen. „Es ist eine spannende Zeit, die wir aufmerksam verfolgen“, sagte Nicole Wilke.

Von Tomma Petersen

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