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Hannover Kulturhauptstadt: Initiative mahnt zu mehr Einigkeit
Nachrichten Hannover Kulturhauptstadt: Initiative mahnt zu mehr Einigkeit
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19:11 23.02.2018
Im Rathaus wird über Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt entschieden.  Quelle: Benne
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Hannover

 In einem offenen Brief haben hannoversche Bürger aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen Stadtverwaltung und Ratspolitik aufgefordert, Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 gemeinsam anzugehen, um die Chance zu nutzen, mit dieser Veranstaltung „sichtbar und international erlebbar zu werden“. Solch ein Projekt „braucht große politische und gesellschaftliche Geschlossenheit, Fürsprache und Vertrauen auf allen Ebenen“, heißt es in dem Schreiben der 26 Unterzeichner, darunter Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann, Unternehmer Heiko Heybey, Fußball-Trainer Mirko Slomka und Matthias Görn, Vorsitzender des Freundeskreis Hannover. 

Über die Bewerbung gibt es im Rathaus seit Wochen Auseinandersetzungen. Oberbürgermeister Stefan Schostok hatte seinem Kulturdezernenten Harald Härke die Zuständigkeit entzogen und selbst ein Bewerbungskonzept vorgelegt. Das stieß in der Ratspolitik auf deutliche Kritik. Mittlerweile ist außerdem wieder Härke zuständig. In dem Brief an „liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“ appellieren die Verfasser nun an die Bedeutung des Großereignisses für Hannover: „Lassen Sie uns das gemeinsam schaffen mit einer hoch motivierten Verwaltung, mit einem mutigen Rat und einer unterstützenden Organisation.“ 

Die Unterzeichner wünschen sich ein „unabhängiges Organisationsbüro“ und eine Beteiligung der Stadtgesellschaft aus Kulturszene, Initiativen, „Hinterhöfe und Flure“, Unternehmen, Vereinen, Schulen und Universitäten. „Lassen Sie uns deutlich machen, dass hier der Kulturraum geprägt wird.“ Der Brief  erinnert an Hannovers Geschichte, „das  wunderbare Expo-Fest“.   

Von Gunnar Menkens

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