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Hannover Weihnachtsmärkte: Polizei warnt vor Taschendieben
Nachrichten Hannover Weihnachtsmärkte: Polizei warnt vor Taschendieben
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18:38 27.11.2018
Besucher der Weihnachtsmärkte sollten Geld und Wertsachen gut wegpacken, damit Taschendiebe nicht zuschlagen können. Quelle: Karolin Krämer/dpa
Hannover

Angesichts der bevorstehenden Eröffnung des Weihnachtsmarkts in Hannover am Mittwoch warnt die Polizei vor Taschendieben. Im Gedränge der Innenstadt steige daher wieder das Risiko, bestohlen zu werden. Gerade die Menschenmengen in Kaufhäusern, in Bussen und Bahnen sowie auf den Weihnachtsmärkten selbst ziehen die Gauner an. „In vielen Fällen agieren sie als Team, die mit einem raschen Griff in die Taschen anderer schnell an Geld und Wertsachen gelangen“, sagt Behördensprecher Mirco Nowak.

Ein Täter lenke sein Opfer meist ab oder verdecke den eigentlichen Diebstahl, während ein Komplize zugreift und die Beute an einen Dritten übergibt, der damit verschwindet. „Beliebte Tricks sind das bewusste Anrempeln oder das Herbeiführen eines künstlichen Gedränges“, sagt Nowak. Ebenso könnte es sein, dass die Taschendiebe das Opfer um Rat fragen oder absichtlich dessen Kleidung beschmieren und den Fleck dann wegputzen wollen. Nowak rät daher, „stets wachsam und misstrauisch“ zu sein.

Generell sollten Geld, Papiere und Wertsachen in Brustbeuteln oder Gürteltaschen aufbewahrt werden. Wer das nicht möchte, sollte zumindest auf verschließbare Innentaschen zurückgreifen. Frauen wiederum sollten darauf achten, dass sie ihre Handtaschen mit der Verschlussseite in Richtung Körper unter dem Arm tragen. Darüber hinaus sollte bloß so viel Bares mitgenommen werden, wie wirklich benötigt wird – das Geld sollte zudem getrennt von der EC-Karte aufbewahrt werden.

Mehr Polizei in der City

Im Dezember 2017 registrierte die Ermittlungsgruppe „Taschendiebstahl“ 88 Taten, davon 20 direkt auf den Weihnachtsmärkten. Auch in diesem Jahr seien die Beamten „wieder präsent und führen gezielte Maßnahmen durch“, sagt Nowak. Genauer wird er in dem Punkt nicht. Darüber hinaus kooperieren die Ermittler mit der Üstra, sodass es in Bussen, Stadtbahnen und an Haltestellen Warn- und Präventionshinweise geben wird.

Doch nicht nur wegen der Taschendiebe werden die Beamten sichtbar auf den Weihnachtsmärkten sichtbar sein. Aufgrund der „abstrakten Gefährdungssituation in Bezug auf terroristische Bedrohungen“ gebe es laut Gwendolin von der Osten, Leiterin der Inspektion Mitte, unter anderem wieder bewaffnete Polizisten an neuralgischen Punkten wie Eingängen und Zufahrtsstraßen.

Von Peer Hellerling

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