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Hannover SPD fordert Klimaanlagen in Schulen
Nachrichten Hannover SPD fordert Klimaanlagen in Schulen
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00:16 10.08.2018
Die Schulen sind aufgeheizt: Schüler und Eltern können sich schon einmal auf Hitzefrei zum Auftakt des neuen Schuljahres einstellen. Quelle: dpa
Hannover

Die hannoversche SPD fordert, Schulen mit besonders heißen Räumen, künftig mit Klimaanlagen auszurüsten. „Es muss ein grundsätzliches Umdenken erfolgen“, sagte einer der Schulexperten der SPD-Ratsfraktion, Henning Hofmann, am Dienstag. Er reagiert damit auf einen Bericht der HAZ über aufgeheizte Schulen kurz vor Beginn des neuen Schuljahres.

Dieser heiße Sommer werde kein einmaliges Ereignis bleiben, betont Hofmann. Wenn man sich in einigen Jahren an das Wetter im Sommer 2018 zurückerinnere, werde man feststellen, dass die Temperaturen im Verhältnis noch relativ niedrig gewesen seien, meint er.

Umzug ins grüne Klassenzimmer?

Hofmann ist davon überzeugt, dass die Hitze nicht kurzfristig aus den Schulgebäuden zu bekommen ist, zumal erst am Freitag die Temperatur leicht sinkt, dann aber auch wieder ansteigt. Deshalb seien die Überlegungen von Schulleitern, zunächst möglichst viel Unterricht draußen stattfinden zu lassen, gut. Er meint, dass ständiges Lüften der Hausmeister während der Sommerferien nichts gebracht hätte. „Es war ja immer schönes Wetter.“

Der Schulträger habe die Verantwortung für die Bausubstanz sagt der Chef der CDU-Regionsfraktion, Bernward Schlossarek. „Dazu gehört natürlich auch der ausreichende Schutz vor Hitze“, betont er. Bei bevorstehenden Sanierungen müsse stärker auf wirksamen Hitzeschutz geachtet werden. Bei einigen Schulen würden durch die Hitzewelle die Defizite in der Bausubstanz nun besonders deutlich, sagt Schlossarek. Dort müsse überlegt werden, Bauvorhaben zu beschleunigen. Beispielsweise seien die Räume in der BBS 3 in der Ohestraße in Hannover so aufgeheizt, dass der Unterricht nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden wird.

CDU für Trinkwasserspender

Oberstes Gebot auch für Schüler und Lehrer sei es, viel trinken. Daher habe seine Fraktion bereits Ende 2017 einen Prüfauftrag eingebracht, wie Trinkwasserspender in den regionseigenen Schulen installiert werden können. „Vielleicht können wir bis zum nächsten Sommer schon die ersten Trinkwasserspender an Schulen in Betrieb nehmen“, sagt Schlossarek.

Von Mathias Klein

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