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Hannover Infra muss am HCC nacharbeiten
Nachrichten Hannover Infra muss am HCC nacharbeiten
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15:21 24.02.2018
Wohin soll der neue Hochbahnsteig? Jedenfalls darf er keine Autospuren blockieren, befindet der Bauausschuss. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Das war eine Watsche für die Regions-Planungsgesellschaft Infra: Die Baupolitiker des Rates haben am Mittwoch beschlossen, dass sie neue Pläne für einen Hochbahnsteig am Kongresszentrum HCC vorlegen muss. Weder dürfe das Bauwerk zu Lasten des Autoverkehrs gehen noch mit dem Denkmalschutz kollidieren. Denkbar sei die Verlagerung in die Clausewitzstraße oder eine Aufteilung der Hochbahnsteige auf beide Seiten der historischen Platzanlage. Infra-Geschäftsführer Christian Weske kündigte nach der Sitzung an, dass er die Planung optimieren wolle – aber möglichst am bisher vorgesehenen Standort.

„Wir zeigen den Planern die rote Karte“, sagte FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Die Ursprungsplanung für den Standort hatte vorgesehen, die Autospuren von zweien auf eine zu verengen, um Platz für den Hochbahnsteig zu schaffen. Die Ratsmehrheit befürchtet heftige Rückstaus bei Großveranstaltungen im HCC. Auch dürfe das Bauwerk nicht den Charakter des Platzes zerstören. Barrierefreiheit sei wichtig, sagten Lars Kelich (SPD) und Elisabeth Clausen-Muradian (Grüne), die Infra müsse bei ihren Planungen aber mehr Kreativität an den Tag legen.

Von Conrad von Meding

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