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Hannover Einsatz am Gymnasium war verhältnissmäßig
Nachrichten Hannover Einsatz am Gymnasium war verhältnissmäßig
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01:50 01.03.2018
Der groß angelegte Polizeieinsatz vor knapp drei Monaten wegen eines Handy-Diebstahls am Gymnasium Großburwedel war verhältnismäßig. Das hat jetzt ein Sprecher des Innenministeriums im Landtag erklärt. Quelle: dpa
Hannover

 Knapp drei Monate nach einem aufsehenerregenden Polizeieinsatz im Gymnasium Großburgwedel hat sich der Landtag jetzt mit dem Vorfall befasst. Anfang Dezember war die Polizei mit mehreren Streifenwagen zu der Schule ausgerückt. Die Beamten durchsuchten die neun Klassen des C-Traktes mit insgesamt rund 130 Schülerinnen und Schülern, nachdem einer Sechstklässlerin das Handy abhanden gekommen war. Mehrere Landtagsabgeordnete der Grünen hatten die Durchsuchung zum Anlass genommen, um die Landesregierung nach der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes zu fragen.

In seiner Antwort verteidigte ein Sprecher des Innenministeriums das Vorgehen der Polizei.  Die Staatsanwaltschaft Hannover habe die Durchsuchung für verhältnismäßig gehalten. Der Wert des Handys, eines Apple iPhones 6s, sei nicht unerheblich. Hinzu komme der immaterielle Wert der Daten. „Die Eilbedürftigkeit in diesem Fall ergab sich durch das bevorstehende Unterrichtsende um 13.20 Uhr und das damit verbundene Verlassen des Schulgebäudes durch die betroffenen Schülerinnen und Schüler“, heißt es in der Stellungnahme weiter. Trotz der Durchsuchung am Gymnasium sei das Kommissariat Großburgwedel in dieser Zeit weiter einsatzbereit gewesen. So waren in Großburgwedel 14 Vollzugsbeamte und vier weitere in der Polizeistation Altwarmbüchen anwesend.

Die Polizeipräsenz am Gymnasium hatte damals zum Erfolg geführt. Die Beamten entdeckten das gesuchte Telefon schließlich verwaist auf einer Bank. Der Handydieb hatte es dort offensichtlich zurück gelassen.  

Von tm

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